Landesvertretung Niedersachsen (1990–2000)

Landesvertretung Niedersachsen (1990–2000)
Die Landesvertretung Niedersachsen im Jahr 1991
Gebäude der ehemaligen Landesvertretung; nun durch die Post AG genutzt (2008)

Die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund war von 1990 bis 2000 in der Bonner Kurt-Schumacher-Straße untergebracht. Sie lag im engeren Bundesviertel westlich des Post Towers an der Ecke zur Fritz-Erler-Straße und gehört zum Ortsteil Gronau.

Die erste vom Land Niedersachsen in Bonn errichtete Landesvertretung befand sich in der Dahlmannstraße, nur wenige Hundert Meter nördlich der späteren Unterkunft. Die Grundsteinlegung für die Landesvertretung an der Kurt-Schumacher-Straße fand im April 1989 statt. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wurde sie durch den damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder im November 1990 eingeweiht. 2000 zog die niedersächsische Landesvertretung nach Berlin um. Der Bonner Unternehmer Marc Asbeck erwarb das Gebäude vom Land Niedersachsen. Es wird heute von der Konzernzentrale der Deutschen Post AG genutzt und angemietet. Bis April 2008 wurden die ehemalige Landesvertretung mit Ausnahme der Rotunde sowie angrenzende Flächen vollständig von drei viergeschossigen Bauten überbaut, die den sogenannten Post Campus I bilden. Dort wurden rund 850 Mitarbeiter der Deutschen Post untergebracht.[1]

Das Gebäude enthält einen markanten, elf Meter hohen und 300 m² großen Kuppelsaal, der für Veranstaltungen genutzt wurde.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Artikel im Bonner General-Anzeiger vom 24. August 2007: Mehr als 2 000 Post-Mitarbeiter ziehen an den Tower

Weblinks

 Commons: Landesvertretung Niedersachsen Bonn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
50.7152777777787.1286111111111

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем написать реферат

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund — Staatliche Ebene Niedersachsen Stellung der Behörde …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der ehemaligen Landesvertretungen in Bonn — Diese Liste stellt dar, welche Gebäude in der ehemaligen deutschen Bundeshauptstadt Bonn von den Vertretungen der Bundesländer beim Bund in der Zeit von 1949 bis zum Zeitpunkt des Umzugs der Bundesregierung nach Berlin genutzt wurden; wie sie… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Länder — Die Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Länder enthält alle Regierungschefs der deutschen Länder seit 1945. Inhaltsverzeichnis 1 Amtierende Ministerpräsidenten 2 Baden Württemberg 3 Bayern …   Deutsch Wikipedia

  • Peter Fischer (Politiker) — Peter Fischer (* 10. Juli 1941 in Berlin) ist ein deutscher SPD Politiker. Er war von 1990 bis 2000 niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr. Peter Fischer hat drei Kinder. Beruflicher Werdegang Der… …   Deutsch Wikipedia

  • Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten — Das Defftig Ollnborger Gröönkohl Äten in Berlin ist eine Veranstaltung der niedersächsischen Stadt Oldenburg, die vor allem der Kontaktpflege in der Bundeshauptstadt dient. Dazu kommen jedes Jahr Oldenburger Wirtschaftsführer, Politiker,… …   Deutsch Wikipedia

  • Hamburg — Freie und Hansestadt Hamburg Landesflagge Hamburg in Deutschland …   Deutsch Wikipedia

  • Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund — Das Gebäude der Vertretung der Länder Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern beim Bund in Berlin Die Vertretung des Landes Mecklenburg Vorpommern beim Bund ist die Landesvertretung des deutschen Bundeslandes Mecklenburg Vorp …   Deutsch Wikipedia

  • Gisela Burkamp — (gebürtig Gisela Paffrath; * 30. Dezember 1941 in Berlin) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Autorin. Leben Nach der Evakuierung aus Berlin während des Zweiten Weltkriegs wuchs Gisela Burkamp in Melle auf, wo sie am Städtischen Gymnasium ihr …   Deutsch Wikipedia

  • Friedrichstadt-Erweiterungen — Wappen Karte Wappen der Friedrichstadt Die historische Fri …   Deutsch Wikipedia

  • Südliche Friedrichstadt — Wappen Karte Wappen der Friedrichstadt Die historische Fr …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”