MSX

MSX
Offizielles Logo des Standards

MSX ist ein 8-Bit-Heimcomputer-Standard seit 1982. Der Name leitet sich vom Namen des eingebauten Basic-Interpreters „MicroSoft eXtended BASIC“, abgekürzt MSX-BASIC, ab. MSX ist ein offener Standard, welcher von vielen japanischen und koreanischen Unternehmen wie Sony oder Sanyo implementiert wurde. In Europa entwickelte Philips MSX-Computer. Das Betriebssystem war ein Microsoft BASIC. In einigen Ländern wie zum Beispiel Japan oder den Niederlanden war MSX marktführend und nahm die Stellung ein, die in Deutschland und der Schweiz zur gleichen Zeit der C64 hatte. Für den Spielemarkt war auf diesem Computersystem Konami führend und entwickelte bereits die ersten Versionen der erfolgreichen Spieleserien wie Metal Gear oder die Gradius-Reihe. Auch für den Home-Office-Bereich gab es bereits Software mit Textverarbeitung und ein Karteikartensystem für den Druck von Etiketten. Der Standard wurde stets weiterentwickelt und es gab die Architekturen MSX 1, MSX 2, MSX 2+ und MSX turbo R. Die Software war teilweise nicht kompatibel, da sich die Softwareentwickler der MSX-1-Computer nicht an die Vorgaben der Einsprungadressen ins Betriebssystem der Hersteller hielten, welches die Kompatibilität mit späteren Generationen der MSX-Computer garantiert hätte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliches

Normierung

MSX 1-Computer von Sony (1984)
Philips MSX 1, Model VG-8020

MSX wurde 1982 unter der Federführung der von Kazuhiko Nishi gegründeten ASCII Corporation und von Microsoft Japan entwickelt. Vorläufer des MSX waren die Heimcomputer von Spectravideo. Vor allem der Spectravideo SVI-328 inspirierte Kazuhiko Nishi zu einem Standard. MSX wurde auf der Basis von SVI-328 entworfen.[1] Eine Vielzahl japanischer und koreanischer Elektronikhersteller, Microsoft aus den USA und der europäische Hersteller Philips gingen eine Zweckgemeinschaft ein, um im explodierenden Markt der Heimcomputer einen Standard zu schaffen, der die Kompatibilität zwischen Computern verschiedener Unternehmen ermöglichen sollte, während andere Heimcomputer zueinander vollständig inkompatibel waren. Zur damaligen Zeit machten trotz des Wildwuchses an Systemen nur einige Hersteller das Rennen unter sich aus und dominierten den Markt; hierzu gehörten vor allem Commodore, Atari und Sinclair, während japanische Unternehmen nur im Heimatmarkt aktiv waren.

Die einzige Möglichkeit, ein neues konkurrenzfähiges Modell zu einem vernünftigen Preis gegen die Vormachtstellung der Marktführer zu etablieren, war, einen Standard zu schaffen, um den größten Nachteil der bestehenden Systeme zu überwinden: die Inkompatibilität der verschiedenen Systeme.

Dennoch konnten die MSX-Rechner außer in Japan und auf den anderen Heimatmärkten der beteiligten Hersteller (Niederlande, Südamerika) keinen wirklichen Durchbruch für sich verbuchen. MSX kam einfach zu spät. Schon zu dieser Zeit war der klassische Heimcomputer ein Auslaufmodell, und mit den leistungsfähigen Nachfolgern auf 16bit-Basis (Commodore Amiga, Atari ST, Sinclair QL) konnte die MSX-Architektur nicht mithalten.

Das System

Die Hardware besteht zum großen Teil aus Standard-Komponenten ihrer Zeit: Ein Z80-Prozessor mit 3,58 MHz, der Grafikchip TMS9918 von Texas Instruments (den auch der TI99/4A verwendete) und ein Soundchip von General Instrument (AY-3-8910). Diese Komponenten waren damals nicht herausragend, aber konkurrenzfähig.

Ein aufgesetztes DOS namens MSX-DOS ist Datei-kompatibel mit MS-DOS und unterstützt MS-DOS-ähnliche Befehle. So konnte Microsoft den MSX für Heimcomputer bewerben und MS-DOS für Personal Computer.

Der integrierte BASIC-Dialekt ist mit seinem umfangreichen Befehlssatz (auch für Sound, Grafiken und Sprites) den vergleichbaren Computern (wie dem C64) überlegen.

Eine Besonderheit der MSX Heimcomputer ist es, dass die einzelnen Hersteller eigene Erweiterungen (Software und/oder Hardware) in ihre MSX Heimcomputer einbauten. So ist zum Beispiel der CX5-M von Yamaha zusätzlich mit einem leistungsfähigeren Soundsystem ausgestattet (8-fach polyphoner DX-7-ähnlicher FM-Synthesizer mit 4 Operatoren), das zum Beispiel eine MIDI Schnittstelle und die Anschlussmöglichkeit für ein externes Keyboard mitbringt. Sony baute in seinen HitBit eine Datenbankanwendung ein.

MSX war in Teilen der Welt – überwiegend den Heimatmärkten der Hersteller – sehr erfolgreich, vor allem in Japan, Brasilien, Südkorea und einigen arabischen und europäischen Staaten (zum Beispiel Niederlande). In den USA und in Deutschland waren MSX-Rechner nur mäßig erfolgreich. Heute genießt er unter Anhängern von Vintage-Computern einen Kultstatus vor allem in den Ländern, in denen sich der MSX gegenüber dem dominanten C64 einen größeren Marktanteil erobern konnte. Für den Standard-MSX wird immer noch Hardware produziert. Jüngste Entwicklung ist der 1-Chip-MSX, der wie eine Spielekonsole aussieht und die alten Cartridges unterstützt. Es gibt auch einen Hersteller Sunrise for MSX in der Schweiz und in den Niederlanden, der Hardwareerweiterungen produziert, wie zum Beispiel IDE-Schnittstellen für Harddisks oder ein Soundsystem.

MSX-Versionen

1chipMSX-Computer von D4 Enterprise (2006)

Es gab vier Generationen des Standards: MSX 1 (1983), MSX 2 (1986), MSX 2+ (1988) und MSX turbo R (1990). Die ersten drei waren 8-Bit-Rechner auf Basis des Z80, MSX turbo R basierte auf dem Zilog Z800. Während MSX 1 von über einem Dutzend weltbekannter Unternehmen unterstützt wurde, war MSX turbo R nur noch der Versuch eines einzelnen Herstellers (Matsushita mit seiner Marke Panasonic), den Standard weiterzuführen.

In Südkorea erschienen – entwickelt von Daewoo und angeboten unter deren Marke Zemmix – MSX-basierte Spielkonsolen. MSX1: CPC 50 (Zemmix I), CPC 51 (Zemmix V). MSX2: CPC-61 (Zemmix Super V), CPG-120 (Zemmix Turbo).

Anfangs verwendete MSX als Speichermedium Kassettenrekorder, im Computerbereich auch Datasette genannt. Es gab 2,8″ (QUICKDISK-DRIVE) und 5.25″ Floppy Stationen. Später kamen einseitige (360 kB) und doppelseitige Disketten (720 kB) hinzu, die in 80 Spuren zu 9 Sektoren mit 512 Bytes formatiert sind. Doppelseitige Disketten haben das gleiche Datenformat wie MS-DOS (FAT12) und können zum Datenaustausch zwischen den beiden Systemen verwendet werden. Allerdings unterstützen nicht alle MSX-Computer doppelseitige Disketten, da einige Diskettenlaufwerke nur über einen Schreib-/Lesekopf verfügen. Weiterhin kann auf Unterverzeichnisse erst ab MSX-DOS 2 zugegriffen werden. Einseitige Disketten werden unter MS-DOS nicht richtig erkannt, aber viele Emulatoren liefern Hilfsprogramme mit, die einen Zugriff ermöglichen.

Da Disketten mit 720 kB kaum mehr erhältlich sind, kann man auch HD-Disketten für den MSX verwenden, wenn man das HD-Indexloch (auf der anderen Seite der Diskette gegenüber dem Schreibschutzschieber) mit einem dunklen Klebeband abklebt. Die Diskette muss danach neu formatiert werden.

Emulatoren

Heutige PCs sind so schnell, dass sie Heimcomputer komplett emulieren können. Ein noch nicht fertiger, aber sehr vielversprechender Emulator für MSX ist openMSX, der schon in einer sehr frühen Version in einem Emulator-Vergleich erfolgreich war.[2]

Ein weiterer MSX-Emulator für den PC mit dem Betriebssystem Windows ist RuMSX (Link siehe weiter unten), welcher unter der Leitung eines Österreichers aus Klagenfurt (Kärnten) in Zusammenarbeit mit MSX-Fans aus vielen anderen Ländern (zum Beispiel Japan) laufend weiterentwickelt wird. Dieser Emulator kann auch mit Disketten-Images arbeiten, wodurch nicht nur die bremsenden Zugriffe auf das Diskettenlaufwerk entfallen, sondern der Emulator kann auch auf modernen PCs ohne Diskettenlaufwerk arbeiten. Ein Hilfsprogramm zur Erstellung und Verwaltung von Disketten-Images kann auf der RuMSX-Website heruntergeladen werden.

Durch die Vielzahl der verschiedenen MSX-Hersteller ist manchmal die richtige Einstellung etwas schwierig, vor allem wenn nicht bekannt ist, für welche Generation das Spiel programmiert wurde.

Die 2006 in Deutschland erschienene Spielkonsole Wii von Nintendo und der damit verbundene Spiele-Download Service "Wii-Channel" bieten einige MSX-Spiele zum Download für die Konsole an.

Schon seit einiger Zeit ist es möglich, MSX Spiele auf der Playstation Portable von Sony zu emulieren. Die Spiele sind jetzt schon gut spielbar. Der bekannteste Emulator ist wohl der fMSX-PSP. Auch auf dem Nintendo DS ist die MSX Emulation über fMSX DS oder PenkoDS möglich. Zuvor erschien auch die DOS-Version von fMSX.

Seit 2009 existiert ein MSX-Emulator für die Wii namens BlueMSXWii.

Hersteller von MSX-Computern

Spezifikation

MSX-1

    • Video RAM: 16 kB
    • Textmodi: 40 × 24 und 32 × 24 Zeichen
    • Auflösung: 256 × 192 (16 Farben)
    • Sprites: 32, 1 Farbe (höchstens 4 Sprites pro Zeile)
  • Sound-Chip: General Instrument AY-3-8910 (PSG)
    • 3 Kanäle

Auswahl von MSX-1-Rechnern:

Name Jahr RAM I/O Besonderheiten
Canon V-20 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Audio/Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Ce-Tec MPC80 (Deawoo MPC80) 1985 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 1 × Modulport, 1 × Expansionsport hinten, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), Video und Audio Chinch out, 2 × Joystick Deutsche Schreibmaschinentastatur [3]
Daewoo DPC100 1984 16 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick Grünes, blaues oder silbernes Gehäuse inkl. eingebauter Lautsprecher
Daewoo DPC200 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick Verschieden farbige Gehäuse
Fujitsu FM-X  ? 16 KByte plus 16 KByte Video-RAM 1 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick, eigenes 60-poliges Interface (Verbindung zum FM-7)
General-Teleton Paxon PCK50  ? 16 KByte plus 16 KByte Video-RAM, erweiterbar auf 64 KByte 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × RGB (fest mit dem Monitor verbunden), 2 × Joystick Der RGB-Monitor ist fest mit der Zentraleinheit verbunden. Es gab auch Computer in rotem Gehäuse.
Goldstar FC200 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 2 × Video (monochrom und Farbe), 1 × HF (Antenne) 2 × Joystick
Hitachi H1 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM, auf 124 KByte erweiterbar 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick Die Rechnerfläche entspricht DIN A4. Es ist ein Tragegriff am Gehäuse vorhanden und es hat zwei vorinstallierte Anwenderprogramme im ROM (Ein Malprogramm Sketch und eine Musiksoftware Music)
JVC HC-5  ? 32 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × RGB, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Mitsubishi ML8000  ? 32 KByte plus 16 KByte Video-RAM 1 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Philips VG-8010 1985 32 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics (optinonal als Steckmodul), 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Philips VG-8020 1985 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics (Steckmodul), 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Pioneer PX7 Palcom 1984 32 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × RGB, 1 × Video In, 1 × Video Out, 2 × Joystick, 1 × Stereo-Kopfhörer Genlock-/Overlay-Fähigkeiten über Video In/Out
Samsung SPC800  ? 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × RS232C, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Sanyo MPC5  ? 16 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × eigene I/O-Schnittstelle, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Sanyo MPC64 1985 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick
Sanyo MPC-X  ? 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick eingebauter Lichtgriffel, Adapter für eine höhere Auflösung und Sprachsynthesizer
Sony Hit Bit HB-55P 1984 16 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Audio/Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick integrierte Software (Datenbank für Telefonnummern und Karteikarten), sowie ein Datapack-Modul (4 KByte Kapazität)
Sony Hit Bit HB-75P 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Audio/Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick integrierte Software (Datenbank für Telefonnummern und Karteikarten), sowie ein Datapack-Modul (4 KByte Kapazität)
Sony Hit Bit HB-201P 1985 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 2 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Audio/Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick integrierte Software (Datenbank für Telefonnummern und Karteikarten), sowie ein Datapack-Modul (4 KByte Kapazität)
Toshiba HX-10 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM, erweiterbar auf 96 KByte 1 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick, zusätzlicher optionaler I/O-Port
Yamaha CX5M 1985 32 KByte plus 16 KByte Video-RAM, erweiterbar auf 64 KByte 1 × Modulport, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick, MIDI-Interface, 60-polige Buchse für Synthesizer enthält 8-fach polyphonen FM-Synthesizer mit Sequenzer, ähnlich des DX7, nur mit 4 statt 8 Operatoren
Yashica YC64 1984 64 KByte plus 16 KByte Video-RAM 1 × Modulport, 1 × Centronics, 1 × Kassette, 1 × Video, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick

MSX-2

  • Prozessor: Zilog Z80A mit 3,58 MHz
  • ROM: 48 kB
    • BIOS + Extended BIOS (32 kB)
    • MSX BASIC V2.0 (16 kB)
    • DiskROM (16 kB) (optional)
  • RAM: meist 128 kB, auch 64 kB
    • Memory mapped (4 MB/slot max)
Yamaha v9938c
  • Grafik-Prozessor: Yamaha v9938
    • Video RAM: 128 kB, auch 64 oder 192 kB
    • Textmodi: 80 × 24 und 32 × 24
    • Auflösung: 512 × 212 (16 von 512 Farben) und 256 × 212 (256 Farben)
    • Sprites: 32, 16 Farben (höchstens 8 Sprites pro Zeile)
  • Sound-Chip: General Instrument AY-3-8910 (PSG)
    • 3 Kanäle
  • Clock-Chip

Auswahl von MSX-2-Rechnern

Name Jahr RAM I/O Besonderheiten
Philips VG-8235 1986 128 KByte plus 128 KByte Video-RAM 1 × Centronics, 1 × ext Floppy (VY 0011), 1 × Kassette, 1 × Scart (RGB), 1 × DIN (FBAS), 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick eingebautes 3.5-Floppylaufwerk 360k
Philips NMS-8245 1986 128 KByte plus 128 KByte Video-RAM 1 × Centronics, 1 × ext Floppy (VY 0011), 1 × Kassette, 1 × Scart (RGB), 1 × DIN (FBAS), 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick eingebautes 3.5-Floppylaufwerk 720k, offiziell nicht in Deutschland erschienen
Philips NMS-8250 1986 128 KByte plus 128 KByte Video-RAM 1 × Centronics, 1 × ext Floppy (VY 0011), 1 × Kassette, 1 × Scart (RGB), 1 × DIN (FBAS), 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick 1 × eingebautes 3.5-Floppylaufwerk 720k – Einbauplatz für 2. 3.5-Floppylaufwerk vorhanden
Philips NMS-8280 1987 128 KByte plus 128 KByte Video-RAM 1 × Kassette, 1 × AV in/out, 2 × Cartridge, 1 × Tastatur, 1 × Drucker, 1 × HF (Antenne), 2 × Joystick 2 × eingebautes 3.5-Floppylaufwerk 720k, Integriertes Genlock
1chipMSX 2006 32 MByte SDRAM und 128kB VRAM 1 × SD/MMC-Karte Slot, 2 × MSX Cartridge Slots, 2 × Audio Ausgänge (für zukünftiges Stereo), 1 × S-Video Video Ausgang, 1 × Composite Video Ausgang, 1 × VGA Video Ausgang, 1 × PS/2-Tastatur-Eingang, 2 × USB-Eingänge, 2 × MSX Joystick Ports, 1 × FPGA I/O pin (40 pins and 10 pins) Beim 1chipMSX handelt es sich Reimplementierung des MSX-2 aus dem Jahre 2006 auf der Basis eines einzelnen programmierten FPGA-Bausteins.

MSX-2+

  • Nur in Japan veröffentlicht
  • Prozessor: Zilog Z80A mit 3,58 MHz
  • ROM: 64 kB
    • BIOS + Extended BIOS (32 kB)
    • MSX BASIC V3.0 (16 kB)
    • DiskROM (16 kB)
    • Kun-BASIC (16 kB) (optional)
    • Kanji ROM (optional)
  • RAM: meist 64 kB
    • Memory mapped (maximal 4 MB/slot)
  • Grafik-Prozessor: Yamaha v9958
    • Video RAM: 128 kB
    • Text-Modi: 80 × 24 und 32 × 24
    • Auflösung: 512 × 212 (16 von 512 Farben) und 256 × 212 (19268 Farben)
    • Sprites: 32, 16 Farben (höchstens 8 Sprites pro Zeile)
    • Register für horizontales und vertikales Scrolling
  • Sound-Chip: General Instrument AY-3-8910 (PSG)
    • 3 Kanäle
  • Sound-Chip: Yamaha YM2413 (OPLL) (MSX-Music)
    • 9 Kanäle FM oder 6 Kanäle FM + 5 Drums
    • 15 vordefinierte und 1 frei definierbares Instrument
  • Clock chip

MSX turbo R

  • Nur in Japan veröffentlicht
  • Prozessor: Zilog R800 zu 29 MHz und 7,14 MHz
  • ROM: 96 kB
    • BIOS + Extended BIOS (48 kB)
    • MSX BASIC V4.0 (16 kB)
    • DiskROM (16 kB)
    • Kun-BASIC (16 kB)
    • Kanji ROM (256 kB)
    • Firmware (4 MB)
  • RAM: 256 kB (FS-A1ST) oder 512 kB (FS-A1GT)
    • Memory mapped (maximal 4 MB/slot)
    • Zusätzlich 16 kB SRAM (Batterie-gepuffert)
  • Grafik-Prozessor: Yamaha v9958
    • Video RAM: 128 kB
    • Text-Modi: 80 × 24 und 32 × 24
    • Auflösung: 512 × 212 (16 von 512 Farben) und 256 × 212 (19268 Farben)
    • Sprites: 32, 16 Farben (höchstens 8 Sprites pro Zeile)
    • Register für horizontales und vertikales Scrolling
  • Sound-Chip: General Instrument AY-3-8910 (PSG)
    • 3 Kanäle
  • Sound-Chip: Yamaha YM2413 (OPLL) (MSX-Music)
    • 9 Kanäle FM oder 6 Kanäle FM + 5 Drums
    • 15 vordefinierte und 1 frei definierbares Instrument
  • Sound-Chip: PCM
    • 8-bit ein Kanal (kein DMA), bis 16 kHz
    • eingebautes Mikrophon
  • Clock chip
  • MIDI-Schnittstelle nur bei FS-A1GT

Siehe auch

  • Kategorie:MSX-Spiel, Kategorie:MSX2-Spiel

Weblinks

 Commons: MSX – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Literatur

  • Martin Höh: Das MSX-Buch. SYBEX, Düsseldorf 1986, ISBN 3-88745-613-0.
  • Holger Dullin, Hardy Straßenburg: MSX Tips und Tricks, Düsseldorf: Data Becker 1985, ISBN 3-89011-112-2.
  • Holger Dullin, Hardy Straßenburg: Das Maschinensprachebuch zu MSX, Düsseldorf: Data Becker 1985, ISBN 3-89011-109-2.
  • Dietmar Eirich: MSX – Der erste Heimcomputerstandard, München: Heyne 1985, ISBN 3-453-47052-4.
  • Rodnay Zaks: Programmierung des Z80, Sybex 1982 (9. Aufl. 1986) ISBN 3-88745-099-X.

Einzelnachweise

  1. Roger's Spectravideo page, Spectravideo timeline 1981-1988. Abgerufen 2. Mai 2010.
  2. http://www.msx.org/MSX-Emulator-Comparison.articlepage8.html
  3. Happy Computer, MSX: Koreaner mit Deutsch-Talent [1]

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