- Nain Feto
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Subdistrikt Nain Feto Hauptstadt Dili Fläche 5,15 km²[1] Einwohnerzahl 26.592 (2010)[1] Sucos Einwohner (2010)[2] Acadiru Hun 2.593 Bemori 5.527 Bidau Lecidere 1.225 Gricenfor 1.166 Lahane Oriental 10.886 Santa Cruz 5.195 Übersichtskarte Nain Feto ist ein Subdistrikt, der das östliche Zentrum der osttimoresischen Landeshauptstadt Dili bildet.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Der Subdistrikt ist mit 5,15 km² der flächenmäßig kleinste Subdistrikt des Landes. Er liegt am Südufer der Bucht von Dili und grenzt im Westen an den Subdistrikt Vera Cruz und im Osten und Süden an den Subdistrikt Cristo Rei. Im Südosten berührt der Subdistrikt den Distrikt Aileu mit seinem Subdistrikt Laulara.
2004 wurden die drei Sucos Bairo Central, Bairo dos Grilos (Bairo dos Grilhos) und Bairo Formosa zum Suco Gricenfor zusammengefasst. Die Sucos Bidau Santana und Meti Aut wurden dem Subdistrikt Cristo Rei zugeschlagen, dafür kamen die Sucos Acadiru Hun (Akadiru-Hun) und Bemori von Cristo Rei zu Nain Feto. Die Sucos Lahane Oriental und Santa Cruz wechselten vom Subdistrikt Vera Cruz zu Nain Feto. Somit teilt sich Nain Feto heute in sechs Sucos: Acadiru Hun, Bemori, Bidau Lecidere, Gricenfor, Lahane Oriental und Santa Cruz. Bis auf Lahane Oriental sind alle Sucos als urban klassifiziert.
Der Ortsteil Balide teilt sich auf den Suco Mascarenhas (Subdistrikt Vera Cruz) und den Suco Santa Cruz (Subdistrikt Nain Feto) auf.
Einwohner
In Nain Feto leben 26.592 Menschen (2010,[1] 2004: 18.693[3]). Der Altersdurchschnitt beträgt 21,6 Jahre (2010,[1] 2004: 20,2 Jahre[4]).
Auch im städtischen Dili werden von den Einwohnern Felder und Gärten bewirtschaftete, um den Lebensunterhalt aufzubessern. 12 % der Haushalte in Nain Feto verfügen über Kokospalmen, 13 % bauen Maniok, 12 % Mais und 9 % Gemüse an.[2] Zudem werden Haustiere wie Hühner und Schweine gehalten.
Geschichte
Bairo Formosa im heutigen Suco Gricenfor ist das alte chinesische Viertel Dilis. Noch heute befinden sich hier der Chinesische Tempel und die Chinesische Grundschule.
Im Stadtteil Bidau, der sich heute aufteilt in Bidau Lecidere und Bidau Santana (im Subdistrikt Cristo Rei), siedelten sich ursprünglich die Ethnie der Bidau an. Diese Mischbevölkerung aus Portugiesen und Einheimischen aus Larantuka (Flores), Solor und Timor kontrollierten jahrhundertelang weite Teile Westtimors. Bis in die 1960er hinein sprachen sie Português de Bidau, ein kreolisches Portugiesisch. Mit der Zeit wechselten sie immer mehr zum Standard-Portugiesisch.
Am Strand von Lecidere (Lécidere) fand man 1975 in den ersten Tagen der indonesischen Invasion die Leiche von Francisco Borja da Costa, dem Komponisten der Nationalhymne Osttimors.
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Direcção Nacional de Estatística: 2010 Census Wall Chart (English)
- ↑ a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch)
- ↑ Direcção Nacional de Estatística Census 2004
- ↑ Direcção Nacional de Estatística: Census of Population and Housing Atlas 2004
Weblinks
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