Red Bulls Faceoff

Red Bulls Faceoff
Logo des Red Bulls Salute

Das Red Bulls Salute (bis 2006 Red Bulls Face-Off) ist ein saisonvorbereitendes und international besetztes Eishockey-Einladungsturnier, das seit 2005 vom EC Red Bull Salzburg veranstaltet und in der Eisarena Salzburg ausgetragen wird.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals fand das Einladungsturnier unter dem damaligen Namen Red Bulls Face-Off im Jahr 2005 am Anfang des Monats September statt. Das Ziel des Mäzen Dietrich Mateschitz, der Hauptanteilshaber des Getränkeherstellers Red Bull ist, war es den Fans bereits vor Saisonbeginn hochklassiges, internationales Eishockey zu bieten. Neben den Salzburger Gastgebern nahmen mit dem ERC Ingolstadt aus der DEL, Södertälje SK aus der schwedischen Elitserien und dem HC České Budějovice aus der tschechischen Extraliga drei Erstligisten aus den besten Ligen Europas teil. Aus diesen vier Mannschaften, die im K.O.-System in insgesamt vier Partien gegeneinander antraten, ging der ERC Ingolstadt als erstmaliger Turniersieger hervor.

Um das Turnier im österreichischen und auch europäischen Eishockey-Terminkalender weiter zu etablieren, nahmen im September 2006 insgesamt sechs Mannschaften am Turnier teil. Diese waren, neben dem EC Red Bull Salzburg, der Titelverteidiger ERC Ingolstadt, die ZSC Lions aus der Schweizer Nationalliga A, der HC Sparta Prag aus der tschechischen Extraliga, Jokerit Helsinki aus der finnischen SM-liiga und Skellefteå AIK aus der schwedischen Elitserien, womit man ein breitgefächertes Teilnehmerfeld präsentieren konnte. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde das Turnier über drei Tage ausgetragen und es fanden neun Partien statt. An den ersten beiden Tagen spielten die sechs Teams in einer Art Qualifikation die Plätze aus. Am letzten Turniertag standen sich dann die beste und die zweitbeste Mannschaft der vorangegangenen Tage im Finale gegenüber. Ebenso traf der drittplatzierte auf den vierten und der fünfte auf den sechsten. Im Finale setzten sich die ZSC Lions gegen Ingolstadt durch und lösten diese als Turniersieger ab.

Für das Jahr 2007 verlegte der Veranstalter das Turnier von Anfang auf Ende September und begrenzte die Teilnehmerzahl wieder auf vier Mannschaften, die im K.O.-System gegeneinander antraten, da man mit den Los Angeles Kings ein namhaftes Team der nordamerikanischen National Hockey League verpflichten konnte. Diese befanden sich in der Saisonvorbereitung auf den im britischen London stattfindenden Saisonauftakt der NHL-Saison gegen den amtierenden Stanley Cup-Sieger Anaheim Ducks. Als weitere Klubs nahmen Färjestads BK aus der schwedischen Elitserien und der HC Davos aus der Schweizer Nationalliga A am Turnier teil. Im Finale setzte sich der Favorit aus Los Angeles gegen Färjestads durch.

Im Jahr 2008 fand das Turnier erstmals im späten August statt. Daran nahmen sechs Mannschaften teil, die in zwei Gruppen à drei Teams unterteilt sind. Neben dem Gastgeber aus Salzburg, den ZSC Lions und dem HC Sparta Prag gingen der SKA Sankt Petersburg, die Kölner Haie und der HC Slovan Bratislava aufs Eis. Nach den sechs Vorrundenpartien setzten sich als Gruppensieger die ZSC Lions und der HC Sparta Prag durch. Das Prager Team entschied das Finale schließlich knapp zu seinen Gunsten. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Sankt Petersburg gegen Bratislava durch, während Köln nach einem Sieg über die Gastgeber das Turnier mit dem fünften Platz abschloss.

2009 veranstaltet der EC Red Bull Salzburg vom 27. bis 30. August das Turnier zum fünften Mal. Mit dem HK ZSKA Moskau aus Russland, den Espoo Blues aus Finnland und den Adler Mannheim aus Deutschland sind drei Vereine zum ersten Mal zu Gast in der Mozartstadt. Die ZSC Lions aus der Schweiz, ihres Zeichens Gewinner der Champions Hockey League nehmen zum dritten Mal teil. Mit dem HC Sparta Prag aus Tschechien erhielt auch der Titelverteidiger eine Einladung.

Siegerliste

Bisherige Teilnehmer

Deutschland (Deutsche Eishockey Liga)
Finnland (SM-liiga)
Nordamerika (National Hockey League)
Österreich (Erste Bank Eishockeyliga)
Russland (Kontinentale Hockey-Liga)
Schweden (Elitserien)
Schweiz (National League A)
Slowakei (Slovnaft Extraliga)
Tschechien (O2 Extraliga)

Weblinks


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