- Tarquimpol
-
Tarquimpol Region Lothringen Département Moselle Arrondissement Château-Salins Kanton Dieuze Koordinaten 48° 47′ N, 6° 45′ O48.7856.7583333333333216Koordinaten: 48° 47′ N, 6° 45′ O Höhe 216 m (210–243 m) Fläche 4,09 km² Einwohner 67 (1. Jan. 2008) Bevölkerungsdichte 16 Einw./km² Postleitzahl 57260 INSEE-Code 57664 Tarquimpol ist eine französische Gemeinde mit 67 Einwohnern (Stand 1. Januar 2008) im Département Moselle der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Château-Salins und zum Kanton Dieuze.
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Die Gemeinde Tarquimpol liegt südöstlich von Metz am Südrand des Linderweihers (Étang de Lindre). Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Lothringen.
Zu Tarquimpol gehören die beiden Weiler
- Alteville (Altweiler) mit dazugehörigem Schloss
- La Breidt (Breite)
Geschichte
Der Ort liegt an der alten Römerstraße von Metz nach Strasbourg und war in der Römerzeit als Decempagi bekannt. Er besaß damals eines der größten Amphitheater Galliens, das bei einem Durchmesser von 115 m ungefähr 12.000 Zuschauern Platz bot; diese Anlage ist restlos verschwunden und wurde erst im Jahre 1981 auf Luftaufnahmen wiederentdeckt.
Im Mittelalter lag der Ort auf deutschem Sprachgebiet, 1274 wurde er als Tackenpail erwähnt. Spätestens durch die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges verschob sich die Sprachgrenze dann nach Norden und Tarquimpol wurde frankophon.
Durch den Frankfurter Frieden kam der Ort 1871 wieder zu Deutschland, wurde 1915-18 vorübergehend in Taichenphul umbenannt und im November 1918 wieder an Frankreich zurückgegeben.
Im Zweiten Weltkrieg war der Ort noch einmal unter deutscher Verwaltung, die ihn von 1940 bis 1945 in Taichen umbenannte.
Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 Einwohner 78 75 76 78 76 69 66 Weblinks
- private archäologische Webseite (französisch)
Bassing | Bidestroff | Blanche-Église | Bourgaltroff | Cutting | Dieuze | Domnom-lès-Dieuze | Gelucourt | Guébestroff | Guéblange-lès-Dieuze | Guébling | Lidrezing | Lindre-Basse | Lindre-Haute | Mulcey | Rorbach-lès-Dieuze | Saint-Médard | Tarquimpol | Val-de-Bride | Vergaville | Zarbeling | Zommange
Wikimedia Foundation.