Teutscheschsk

Teutscheschsk
Stadt
Adygeisk
Адыгейск
Föderationskreis Südrussland
Republik Adygeja
Bürgermeister Kim Mamijok
Gegründet 1969
Stadt seit 1976
Fläche km²
Höhe des Zentrums 45 m
Bevölkerung 12.257 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 2043 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)87772
Postleitzahl 385200, 385202
Kfz-Kennzeichen 01
OKATO 79 403
Webseite adygheya.ru/territory/adygeysk
Geographische Lage
Koordinaten: 44° 53′ N, 39° 11′ O44.88333333333339.18333333333345Koordinaten: 44° 53′ 0″ N, 39° 11′ 0″ O
Adygeisk (Russland)
DEC
Adygeisk (Republik Adygeja)
DEC
Republik Adygeja
Liste der Städte in Russland

Adygeisk (russisch Адыгейск) ist eine russische kreisfreie Stadt mit 12.257 Einwohnern (Berechnung 2007) in der autonomen Republik Adygeja im Föderationskreis Südrussland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt im Kaukasusvorland am Südufer des Krasnodarer Stausees, in unmittelbarer Nähe der Verwaltungsgrenze Adygejas zur Region Krasnodar. Die südöstlich gelegene Republikhauptstadt Maikop ist etwa 100 km von Adygeisk entfernt. Die nächstgelegenen Städte sind die Großstadt Krasnodar (22 km nordwestlich) und Gorjatschi Kljutsch (28 km südlich).

Geschichte

Adygeisk entstand 1969 als Siedlung beim Bau des Krasnodarer Stausees. Hierher wurden sämtliche Ortschaften umgesiedelt, die bei der Stauung geflutet werden mussten. Da die meisten der Umgesiedelten Adygejer waren, wurde die neue Stadt Adygeisk („adygeische Stadt“) benannt. Insgesamt wurden über 8000 Personen nach Adygeisk umgesiedelt.

1976 wurde Adygeisk als Stadt anerkannt und zu Ehren des adygeischen Nationaldichters Zug Teutschesch in Teutscheschsk (Теуче́жск) umbenannt. 1992 erhielt es seinen ursprünglichen Namen zurück.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft der Stadt stützt sich vorwiegend auf Betriebe der Nahrungsmittelindustrie. Hierzu zählen eine Brotfabrik und eine Molkerei, die sich auch auf die Herstellung des überregional bekannten „adygeischen Käses“ aus Ziegenmilch spezialisiert. Die Umgebung der Stadt ist landwirtschaftlich geprägt. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung von Adygeisk arbeitet im nahe gelegenen Krasnodar.

Durch die Stadt verläuft die Fernstraße M4, die in südliche Richtung bis an die Schwarzmeerküste und in nördliche Richtung an Krasnodar vorbei nach Rostow am Don führt. Acht Kilometer von der Stadt entfernt befindet sich ein Bahnhof der zu den RŽD gehörenden Nordkaukasischen Eisenbahn.

Kultur und Bildung

Adygeisk hat ein Heimatmuseum, das 1994 eröffnet wurde, sowie drei Bibliotheken und insgesamt 14 verschiedene Bildungseinrichtungen. Zum kulturellen Angebot der Stadt gehören ferner das Zentrum der Adygeischen Volkskultur und die Moschee, die als wichtigstes Bauwerk der Stadt gilt.

Weblinks


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