Franziska Hildebrand

Franziska Hildebrand
Franziska Hildebrand Biathlon
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 24. März 1987
Karriere
Beruf Studentin
Verein WSV Clausthal-Zellerfeld
Privilegierte Schützengilde
zu Cöthen
Trainer Wolfgang Hildebrand
Debüt im Europacup 2008
Status aktiv
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
DM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
SJEM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Europameisterschaften
Bronze 2010 Otepää Einzel
Gold 2010 Otepää Staffel
Bronze 2011 Ridnaun Staffel
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Gold 2010 Oberhof Mixed
Silber 2011 Ruhpolding Einzel
Bronze 2011 Ruhpolding Massenstart
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2007 Martell Staffel
Gold 2008 Ruhpolding Staffel
Weltcup-Bilanz
letzte Änderung: 2. März 2010

Franziska Hildebrand (* 24. März 1987) ist eine deutsche Biathletin.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Franziska Hildebrand lebt in Köthen (Anhalt) und wird von Wolfgang Hildebrand trainiert. Als Sommerbiathletin startet sie für die Privilegierte Schützengilde zu Cöthen, im Winter für den WSV Clausthal-Zellerfeld. Seit 2007 studiert sie Internationales Management an der Hochschule Ansbach. Ihre Zwillingsschwester Stefanie Hildebrand ist ebenfalls Biathletin.

Als Sommerbiathletin nahm Hildebrand erstmals 2002 in Jablonec im Staffelrennen der Junioren-Weltmeisterschaften teil und wurde mit ihr Siebte. Im Jahr darauf verpasste sie in Forni Avoltri mit der Staffel als Viertplatzierte die erste Medaille. Im Sprint lief sie auf Platz 22, in der Verfolgung wurde sie 14. und Achte des Massenstarts. Bei ihrer dritten Junioren-WM 2004 in Osrblie wurde sie Sechste mit der Staffel, Vierte im Sprintrennen, Neunte der Verfolgung und 13. im Massenstartrennen. Im selben Jahr nahm sie an der Junioren-EM in Clausthal-Zellerfeld teil und konnte hier den Titel erringen. Im Verfolgungsrennen gewann sie die Silbermedaille. Erstes Großereignis bei den Frauen wurden die Sommerbiathlon-Europameisterschaften 2009 in Nové Město. Im Sprint erreichte sie den achten Rang, im Massenstart wurde sie Elfte und gemeinsam mit Robert Janikulla, Wolfgang Kinzner und ihrer Schwester Fünfte im Mixed-Staffel-Wettbewerb.

Im Winter gab Hildebrand ihr internationales Debüt zu Beginn der Junioren-Europacup-Saison 2005/06. Beste Resultate wurden ein Sieg im Sprint von Altenberg im Jahr 2006 sowie der Gewinn des Einzels in Obertilliach 2007. 2006 startete sie in Presque Isle bei ihrer ersten Junioren-WM. Im Einzel wurde sie nach dem Rennen disqualifiziert, im Sprint lief Hildebrand auf Platz zehn und verbesserte sich im Verfolgungsrennen auf Platz sieben. Ein Jahr später wurde in Martell ein sechster Rang bestes Ergebnis in einem Einzelrennen. Im Sprint lief sie auf Platz 22, in der Verfolgung verbesserte sie sich erneut, diesmal um acht Ränge auf Platz 14. Im Staffelwettbewerb gewann sie mit Juliane Döll und Carolin Hennecke den Titel. Diesen Titelgewinn wiederholte Hildebrand bei der Junioren-WM 2008 in Ruhpolding an der Seite von Susann König und Miriam Gössner. In den Einzelrennen erreichte sie kein Top-Ten-Ergebnis, und belegte Platz elf im Einzel, 19 im Sprint und 17 in der Verfolgung. 2008 debütierte Hildebrand im Biathlon-Europacup. In Cesana San Sicario gewann sie als 25. des Sprints und 14. des Einzels sogleich erste Punkte. Ihre erste Medaille im Erwachsenenbereich gewann Franziska Hildebrand bei den Biathlon-Europameisterschaften 2010 in Otepää, als sie im Einzel Platz 3 belegte. Einen Tag darauf gewann sie mit ihrer Schwester Stefanie, Juliane Döll und Kathrin Hitzer in der Staffel Gold.

Ergebnisse

Saison 2009/2010

Biathlon IBU-Cup
IBU-Cup 2009/2010
Einzelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel 2. Sprint
SchwedenSchweden Idre Nicht gestartet - - Nicht gestartet
ItalienItalien Ridnaun 12. - 4. -
OsterreichÖsterreich Obertilliach 15. 7. - -
DeutschlandDeutschland Altenberg 3. Abgesagt - -
TschechienTschechien Nové Město 8. 10.
FrankreichFrankreich Haute Maurienne 12. 8. - -
ItalienItalien Martell 28. 9. - -
SlowenienSlowenien Pokljuka

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”