- Kamionka (Chociwel)
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Kamionka Basisdaten Staat: Polen Woiwodschaft: Westpommern Landkreis: Stargard Szczeciński Gmina: Chociwel Geographische Lage: 53° 28′ N, 15° 26′ O53.46222222222215.428611111111Koordinaten: 53° 27′ 44″ N, 15° 25′ 43″ O Einwohner: 4
Telefonvorwahl: (+48) 91 Kfz-Kennzeichen: ZST Wirtschaft und Verkehr Straße: Ińsko ↔ Kamienny Most - DW 20 (– Chociwel) Schienenweg: kein Bahnanschluss Nächster int. Flughafen: Stettin-Gollnow Kamionka (deutsch Glashagen) ist eine kleine Ortschaft in der polnischen Woiwodschaft Westpommern und gehört zur Stadt- und Landgemeinde Chociwel (Freienwalde in Pommern) im Powiat Stargardzki (Kreis Stargard in Pommern).
Kamionka liegt am Südwestrand des Iński Park Krajobrazwoy (Landschaftsschutzpark Nörenberg) an einer Nebenstraße, die Ińsko (Nörenberg, 8 km) mit Kamienny Most (Steinhöfel, 3 km) und der polnischen Landesstraße 20 (ehemalige deutsche Reichsstraße 158, 4 km) sowie Chociwel (Freienwalde, 7 km) verbindet. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Die früher Glashagen genannte Ortschaft wurde als Vorwerk von Steinhöfel gegründet und war bis 1945 eine Ortschaft innerhalb der vereinigten Gemeinde Steinhöfel-Nöblin (Kamienny Most-Lublino). Sie lag im Landkreis Saatzig im Regierungsbezirk Stettin der preußischen Provinz Pommern. Seit 1945 ist die Ortschaft mit dem (sehr häufig vorkommenden) polnischen Namen Kamionka in die Gmina Chociwel im Powiat Stargardzki der Woiwodschaft Westpommern (1975 bis 1998 Woiwodschaft Stettin) eingegliedert.
Kirchlich war Glashagen bis 1945 in das evangelische Kirchspiel Steinhöfel im Kirchenkreis Freienwalde in der Kirchenprovinz Pommern der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt. Die letzten Jahre vor 1945 wurde es vom Pfarrer in Zeinicke (Ścienne) betreut. Seit 1945 gehört Kamionka zur katholischen Pfarrei Chociwel im Dekanat Ińsko im Erzbistum Stettin-Cammin der Katholischen Kirche in Polen. Evangelische Kirchenglieder sind jetzt in die Trinitatiskirchengemeinde in Stettin in der Diözese Breslau der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen eingegliedert.
Schulisch war Glashagen bis 1945 in die Gemeinde Steinhöfel-Nöblin integriert.
Verweise
- Paul Schulz (Hg.), Der Kreis Saatzig und die kreisfreie Stadt Stargard. Ein pommersches Heimatbuch, Leer, 1984
- Glashagen b. Steinhöfel im Heimatkreis Saatzig
- Wikimapia
Stadt: Chociwel
Ortsteile (Schulzenämter): Bobrowniki (Beweringen) | Bród (Braunsforth) | Długie (Langenhagen) | Kamienny Most (Steinhöfel) | Kania (Kannenberg) | Karkowo (Karkow) | Lisowo (Voßberg) | Lublino (Nöblin) | Oświno (Marienhagen) | Starzyce (Silbersdorf) | Wieleń Pomorski (Vehlingsdorf)
Übrige Ortschaften: Chociwel Wieś | Kamionka (Glashagen) | Kania Mała (Vorwerk Kannenberg) | Mokrzyca (Albertinenhof) | Pieczonka (Krug) | Płątkowo | Radomyśl (Albertshof) | Sątyrz Pierwski (Zanthier I) | Sątyrz Drugi (Zanthier II) | Spławie (Walkmühle) | Zabrodzie (Bertheim)
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