Kriegerdenkmal (Düsseldorf-Golzheim)

Kriegerdenkmal (Düsseldorf-Golzheim)
Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal befindet sich am Reeser Platz in Düsseldorf-Golzheim.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Es wurde im Jahre 1932 vom Denkmalausschuss des Niederrheinischen Füsilier-Regiments Nr. 39 in Auftrag gegeben, nachdem ein Entwurf von Jupp Rübsam wegen seiner Gestaltung auf erhebliche Widerstände gestoßen war. Die in Hamburg ansässige Architektenfirma Klophaus & Tachill und der Bildhauer Richard Kuöhl schufen das Denkmal von 1936 bis 1938. Im Juli 1939 wurde es eingeweiht. In der Nachkriegszeit, in der der Erhalt des Kriegerdenkmals in Frage gestellt wurde, blieb es erhalten mit „der Begründung, es sei den gefallenen Soldaten gewidmet und wäre ‚künstlerisch und architektonisch‘ bedeutsam“.[1] Heute gilt das Denkmal als ein Dokument der Erinnerungskultur der 1930er Jahre in Deutschland. Außerdem verweist es auf die Bedeutung Düsseldorfs als Garnisonsstadt.

Beschreibung

Das Kriegerdenkmal dient der Ehrung gefallener Soldaten des Niederrheinischen Füsilier-Regiments Nr. 39, einer zuletzt in Düsseldorf-Derendorf stationierten Einheit der Königlich Preußischen Armee bzw. des Deutschen Heeres. In der Mitte einer Muschelkalkwand befindet sich ein Tor („Tor der Gruft“), woran ein Eisernes Kreuz befestigt ist. An beiden Seiten des Tores marschieren Soldaten heraus, die im Halbrelief und Hochrelief dargestellt werden. Über dem Tor ist die Inschrift: „– FUER DES DEUTSCHEN VOLKES EHRE UND FREIHEIT –“ zu lesen. Später wurden die Namen eroberter Städte eingemeißelt. Es ist ein Werk im Stil des Neoklassizismus.

Einzelnachweise

  1. Beschreibung auf www.return2style.de

Quelle

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