L.A. Without a Map

L.A. Without a Map
Filmdaten
Deutscher Titel L.A. Without a Map
Produktionsland Frankreich,
Großbritannien,
Finnland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Mika Kaurismäki
Drehbuch Mika Kaurismäki,
Richard Rayner
Produktion Pierre Assouline,
Julie Baines,
Sarah Daniel
Musik Sébastien Cortella
Kamera Michel Amathieu
Schnitt Ewa J. Lind
Besetzung

L.A. Without a Map ist eine französisch-britisch-finnische Filmkomödie aus dem Jahr 1998. Regie führte Mika Kaurismäki, der auch das Drehbuch gemeinsam mit Richard Rayner – anhand dessen Romans Planlos in Los Angeles – schrieb.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Richard ist ein britischer Bestattungsunternehmer. Er lernt auf einem Friedhof die arbeitslose US-amerikanische Schauspielerin Barbara kennen. Die Frau beeindruckt ihn so sehr, dass er aus seinem eintönigen Leben ausbricht und ihr nach Los Angeles folgt. Dort arbeitet Barbara mit ihrer Freundin Julie in einem Restaurant und ist zunächst wenig begeistert über seinen Besuch. Sie versucht Fuß zu fassen in der Schauspielbranche und muss dabei eine Menge leerer Versprechungen hinnehmen. Richard beginnt ein recht chaotisches Leben, mitsamt eigener Wohnung in einer verruchten Gegend und schrägem Nachbarn Moss. Mit der Zeit gelingt es ihm Barbaras Herz zu erobern und sie heiraten sogar in Las Vegas. Doch seine Eifersucht und ein unmoralisches Angebot für Barbara stehen ihrer Beziehung im Wege und sie trennen sich. Richard versucht sich als Drehbuchautor, scheitert in dieser Hinsicht jedoch genauso grandios und kehrt in sein altes Dasein nach Schottland zurück. Dort steht eines Tages Barbara auf dem Friedhof vor ihm um fernab von Hollywood ein neues Leben mit ihm zu beginnen.

Hintergründe

Der Film wurde in Los Angeles, in Inglewood (Kalifornien), in Las Vegas und in Bradford (England) gedreht.[1] Seine Weltpremiere fand am 11. September 1998 auf dem Toronto International Film Festival statt.[2]

Kritiken

Das Lexikon des Internationalen Films befindet: „Eine mit Filmzitaten gespickte, leichthändig inszenierte Komödie, die vor allem durch die launig aufspielenden Hauptdarsteller unterhält. Durch die zahlreichen Cameo-Auftritte bekannter Filmgrößen wird der Film zudem zu einer köstlichen Charade.“[3]

Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Regisseur scheine „an die Kraft und den Erfolg des europäischen Kinos zu glauben“. Seine Vorstellungen über Los Angeles seien jedoch „so konventionell“, dass er wie sein Protagonist „zwangsläufig scheitert“.[4]

Die Zeitschrift Prisma schrieb, die „leichte Sommerkomödie mit schön schrägen Charakteren und guten Darstellern“ sei „kein sonderlich aufregender Film, aber einer mit Charme“. Der Regisseur zitiere stellenweise „gar zu aufdringlich das Werk seines Bruders“, dennoch „einige nette skurrile Ideen“ würden „dafür entschädigen“. Besonders gelobt wurden die Darstellungen von Vincent Gallo und Julie Delpy.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Filming locations für L.A. Without a Map, abgerufen am 20. Dezember 2007
  2. Premierendaten für L.A. Without a Map, abgerufen am 20. Dezember 2007
  3. L.A. Without a Map im Lexikon des Internationalen Films
  4. Cinema, abgerufen am 20. Dezember 2007
  5. Prisma, abgerufen am 20. Dezember 2007

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