- Lutz Lienenkämper
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Lutz Lienenkämper (* 24. Mai 1969 in Köln) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 2009 bis 2010 Minister für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Lienenkämper absolvierte nach dem Abitur am Städtischen Meerbusch-Gymnasium im Jahr 1988 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Erste juristische Staatsexamen bestand er 1994, das Zweite Staatsexamen folgte 1996. Seit 1997 war er als Rechtsanwalt tätig. Heute lebt er wieder in Meerbusch-Strümp.
Politik
Lienenkämper ist seit 1988 Mitglied der CDU und seit 1999 Vorsitzender des Stadtverbandes Meerbusch. Seit 2002 ist er Mitglied im Vorstand des Bezirksverbandes Niederrhein und seit 1993 Mitglied des Rates der Stadt Meerbusch. Von 2004 bis 2009 war er Mitglied im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss, wo er zugleich Fraktionsvorsitzender der CDU war. Seit dem 8. Juni 2005 ist er Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen, wo er als ordentliches Mitglied dem Haushalts- und Finanzausschuss, dem Petitionsausschuss und dem Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie angehörte. Außerdem war er Sprecher seiner Partei im Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie.
Am 3. März 2009 wurde Lienenkämper zum Bau- und Verkehrsminister im Kabinett Rüttgers ernannt,[1] nachdem Oliver Wittke am 11. Februar 2009 infolge eines Verkehrsverstoßes – der einen zweimonatigen Führerscheinentzug zur Folge hatte – und der darauffolgenden öffentlichen Kritik von dem Amt zurücktrat.
Auch Lutz Lienenkämper musste bereits einmal – wie auch sein Vorgänger – seinen Führerschein abgeben. Er war 1990 über eine rote Ampel gefahren, wobei er einen Unfall mit Blechschaden verursachte. Weitere Führerschein-Entzüge habe es nicht gegeben.[2]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ 1. Kabinett Rüttgers (22.06.2005 bis 09.05.2010). Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 20. Oktober 2010.
- ↑ NRW: Lienenkämper wird neuer Verkehrsminister, abgerufen am 3. März 2009.
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