- Tim Borowski
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Tim Borowski Tim Borowski im Jahre 2007
Spielerinformationen Geburtstag 2. Mai 1980 Geburtsort Neubrandenburg, DDR Größe 194 cm Position zentrales Mittelfeld Vereine in der Jugend 1985–1996
1996–19991. FC Neubrandenburg 04
Werder BremenVereine als Aktiver Jahre Verein Spiele (Tore)1 1999–2002
2000–2008
2008–2009
seit 2009Werder Bremen II
Werder Bremen
FC Bayern München
Werder Bremen58 (12)
169 (23)
26 (5)
40 (4)Nationalmannschaft 1999–2001
2002–2004
2002–2008Deutschland U 21
Team 2006
Deutschland15 (0)
5 (0)
33 (2)1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2010/11Tim Borowski (* 2. Mai 1980 in Neubrandenburg) ist ein deutscher Fußballspieler, der bei Werder Bremen spielt.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Vereine
Borowski begann das Fußballspielen 1985 bei seinem Heimatverein BSG Post Neubrandenburg. Im Alter von 16 Jahren wechselte er 1996 in die Jugend von Werder Bremen und wurde 1999 mit der A-Jugend Meister. Es gelang ihm der Sprung zu den Amateuren von Werder, wo er sich als Stammspieler etablieren konnte, was ihm ein Jahr später die Berufung in den Profikader einbrachte.
Seinen Durchbruch schaffte Borowski in der Saison 2003/2004, in der Werder Deutscher Meister und Pokalsieger wurde. Er war maßgeblich am Pokalerfolg beteiligt, indem er im Endspiel zwei Tore erzielte.
Borowski wurde von Johan Micoud und dessen Spielstil geprägt. Nach dessen Abgang übernahm er eine tragende Rolle im Mittelfeld von Werder Bremen. Auf Grund der langen Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und vieler Verletzungen konnte Borowski in der Saison 2006/07 jedoch nicht an seine bisher besten Leistungen aus der vorherigen Spielzeit anknüpfen.
Im Sommer 2008 wechselte Borowski ablösefrei zum FC Bayern München. Am 5. Spieltag der Saison 2008/09 erlitt Bayern gegen Borowskis Ex-Klub Werder Bremen die höchste Heimniederlage seit 29 Jahren. Borowski wurde erst zur Halbzeit eingewechselt und schoss beide Tore für die Münchner bei der 2:5-Niederlage. Insgesamt wurde er im Laufe der Saison 20-mal eingewechselt und kam nicht über die Reservistenrolle hinaus. Da er in den Planungen des neuen Trainers Louis van Gaal keine Rolle mehr spielte, kehrte Borowski nach nur einem Jahr beim FC Bayern im Sommer 2009 nach Bremen zurück. Am 22. Juli 2009 unterschrieb er bei Werder einen Vertrag bis 2012 mit einer Option auf ein weiteres Jahr.
Nationalmannschaft
Sein Länderspieldebüt gab Borowski im Jahr 2002 im Spiel gegen Bulgarien, als er in der 79. Minute eingewechselt wurde. In der Folgezeit konnte sich Borowski in der Nationalmannschaft etablieren und wurde auch für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nominiert, bei der er sechs der sieben Spiele bestritt. 2008 wurde Borowski von Bundestrainer Joachim Löw in den deutschen Kader für die Fußball-Europameisterschaft 2008 berufen, in der Borowski in zwei von sechs Spielen zum Einsatz kam.
Erfolge
Verein
- Deutscher A-Juniorenmeister 1999 mit Werder Bremen
- Deutscher Meister 2004 mit Werder Bremen
- DFB-Pokal-Sieger 2004 mit Werder Bremen
- Ligapokal-Sieger 2006 mit Werder Bremen
- DFB-Pokalfinalist 2010 mit Werder Bremen
Nationalmannschaft
- Dritter beim Confed-Cup 2005
- Dritter der Fußball-Weltmeisterschaft 2006
- Zweiter der Europameisterschaft 2008
Auszeichnungen
- Silbernes Lorbeerblatt[1] (verliehen am 14. August 2006)
- Fußballer des Monats (Mai 2004 und November 2005)
Weblinks
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Commons: Tim Borowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Wikinews: Tim Borowski – in den Nachrichten
- Spielerprofil Tim Borowski - Offizielle Werder Bremen Webseite
- Offizielle Homepage von Tim Borowski
- Tim Borowski in der Datenbank von fussballdaten.de
- Tim Borowski in der Datenbank von Weltfussball.de
Einzelnachweise
- ↑ Bundesministerium des Innern: Köhler und Schäuble verleihen Silbernes Lorbeerblatt an die Fußball-Nationalmannschaft
Kader von Werder Bremen in der Saison 2011/12Marko Arnautović | Denni Avdić | Onur Ayık | Leon Balogun | Philipp Bargfrede | Sebastian Boenisch | Tim Borowski | Mehmet Ekici | Clemens Fritz | Aaron Hunt | Florian Hartherz | Aleksandar Ignjovski | Felix Kroos | Marko Marin | Sebastian Mielitz | Naldo | Claudio Pizarro | Sebastian Prödl | Markus Rosenberg | Lukas Schmitz | Clemens Schoppenhauer | Mikaël Silvestre | Sokratis | Aleksandar Stevanović | Predrag Stevanović | Lennart Thy | Florian Trinks | Tom Trybull | Christian Vander | Sandro Wagner | Wesley | Tim Wiese | Andreas Wolf | Özkan Yildirim
Trainer: Thomas Schaaf
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