- FIA-GT3-Europameisterschaft
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FIA-GT3-Europameisterschaft
FIA-GT3-Europameisterschaft 2011
Fahrzeugtyp Gran Turismo Land oder Region Europameisterschaft Aktueller Name FIA GT3 European Championship Erste Saison 2006 Reifen Michelin Offizielle Website www.gt3europe.com Die FIA-GT3-Europameisterschaft ist eine Motorsportrennserie für Gran-Turismo-Fahrzeuge der Klasse GT3. Sie wurde 2006 von der Fédération Internationale de l’Automobile und der SRO Motorsports Group ins Leben gerufen, um mit einem preiswerteren technischen Reglement eine neue Einsteigerklasse unter der FIA-GT-Meisterschaft zu schaffen. Die Fahrzeuge wurden größtenteils speziell nach dem GT3-Reglement aufgebaut. Allerdings gibt es auch modifizierte Cup-Fahrzeuge aus dem Porsche Supercup, nationalen Porsche Carrera Cups, der Ferrari Challenge oder der Trofeo Maserati.
Inhaltsverzeichnis
Sportliches Reglement
Um an der Meisterschaft teilnehmen zu können, muss ein Rennteam bestehend aus zwei Fahrzeugen des gleichen Fahrzeugstyps pro Rennwagen zwei Fahrer melden. Alle teilnehmenden Fahrer werden nach Prüfung ihrer bisherigen Karriere in vier Kategorien eingeteilt, wobei die Einteilung von Platinum, für Profipiloten in international anerkannten Rennserien wie der Formel 1 über Gold und Silber bis zu Amateuren ohne oder mit kaum Rennerfahrung in der Kategorie Bronze reicht. Da die Rennserie hauptsächlich für Privatfahrer ausgeschrieben wird, sind Piloten der Kategorie Platinum nicht zugelassen, rein professionelle Fahrerpaarungen der Kategorie Gold verboten. Alle verbliebenen Kombinationen sind zulässig. Die Punktevergabe erfolgt nach dem Schema 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2, 1 für Fahrer und Teams. Meistertitel werden für Teams und Fahrer vergeben. Darüber hinaus werden die besten Piloten jedes Fahrzeugs mit gesonderten Auszeichnungen geehrt. Neben der eigentlichen Europameisterschaft werden zusätzlich Markenpokale in denselben Läufen ausgetragen, hier erhalten jedoch lediglich die ersten vier Fahrer Punkte in der Markenwertung. Daher werden nach jedem Rennen die bestplatzierten Fahrer jedes Fahrzeugtyps auf dem Podium geehrt und in separaten Meisterschaftstabellen geführt.
Ein Rennenwochenende besteht neben Trainingssitzungen aus zwei Qualifikationen und zwei 60-Minuten-Rennen. An der ersten Qualifikation muss der schwächer eingestufte Fahrer teilnehmen und ist zudem auch Startfahrer des ersten Rennens. Gehören beide Fahrer der selben Kategorie an, kann das Team wählen. An der zweiten Qualifikation nimmt der verbliebene Teamkollege teil und muss beim zweiten Meisterschaftslauf den ersten Stint absolvieren. Bei beiden Rennen muss jedes Fahrzeug zwischen der 25. und 35. Minute einen Pflichtboxenstopp absolvieren. Dabei muss ein Fahrerwechsel vorgenommen werden. Von Anfahrt bis zur Ausfahrt darf der gesamte Vorgang nicht unterhalb der je nach Streckenverlauf festgelegten Mindestzeit absolviert werden. Nachtanken und Reifenwechsel sind im Rennen und während der Qualifikationssitzungen untersagt. Ausnahme von der Regel für einen Reifenwechsel stellt ein Reifenschaden oder ein von der Rennleitung angezeigter Witterungswechsel dar. Alle Servicearbeiten dürfen zudem von maximal zwei Mechanikern vorgenommen werden.
Technisches Reglement
→ Hauptartikel: Gruppe GT3
Das Technische Reglement der GT3-Europameisterschaft wird durch Artikel 257A im Anhang J des Internationalen Sportgesetzes der FIA beschrieben. Dort werden alle Details festgehalten, die für die Zulassung eines Fahrzeugs in der GT3 zu befolgen sind.
Meister
Jahr Fahrer-Meister Team-Meister 2006
Sean Edwards
Tech 9 Motorsport2007
Gilles Vannelet
Henri Moser
Martini Callaway Racing2008
Arnaud Peyroles
James Ruffier
Matech GT Racing2009
Christopher Mies
Christopher Haase
Hexis Racing AMR2010
Daniel Keilwitz
Christian Hohenadel
Callaway Competition2011
Francesco Castellacci
Federico Leo
Heico MotorsportMarkenpokale
Jahr Porsche Dodge Aston Martin Corvette Lamborghini Maserati Ford 2006
Sean Edwards
Patrick Bornhauser
Massimiliano Mugelli
Marcello Zani
Christopher Campbell
Philippe Charriol
Albert von Thurn und Taxis
Roberto Sperati
Andrea Palma- Jahr Porsche Ascari Aston Martin Corvette Lamborghini Ferrari Ford 2007
Richard Williams
Howard Spooner
Alex Frassinetti
Diego Alessi
Luca Pirri
Jürgen von Gartzen
Hans Knauß
Gilles Vannelet
Henri Moser
Thomas Mutsch2008
David Ashburn
Richard Williams-
Thomas Accary
Frédéric Makowiecki
Pierre-Brice Mena
Jean-Claude Lagniez
Arnaud Peyroles
James Ruffier-
Jose Manuel Balbiani
Bradley EllisJahr Porsche BMW Aston Martin Corvette Audi Ferrari Ford 2009
Niki Lanik
Csaba Walter
Claudia Hürtgen
Thomas Accary
Julien Rodrigues
Diego Alessi
Luca Pirri
Christopher Mies
Christopher Haase
Stefano Gattuso
Eric de Doncker2010
Marco Holzer
Paul van Splunteren- -
Daniel Keilwitz
Christian Hohenadel
Sean Paul Breslin- - Weblinks
Commons: FIA GT3-Europameisterschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien- Offizielle Webseite
- International Sporting Code, Appendix J, Article 257A (Reglement der Gruppe GT3)
FIA-GT-Meisterschaft (Gruppe GT1 / Gruppe GT2) 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009
FIA GT1-Weltmeisterschaft (Gruppe GT1) 2010 | 2011
FIA-GT3-Europameisterschaft (Gruppe GT3) 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011
Blancpain Endurance Series (Gruppe GT3/ Gruppe GT4) 2011
GT4 Europacup (Gruppe GT4) 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011
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