- Willi Wiebershausen
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Willi Wiebershausen (* 9. Dezember 1917 in Köln-Ehrenfeld; † 8. Juli 1958 bei Gernrode im Harz) war ein deutscher Politiker (SED). Er war Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg.
Leben
Wiebershausen, Sohn eines Schlossers, besuchte die Volksschule und erlernte den Beruf des Karosseriebauers. Anschließend arbeitete Wiebershausen im Beruf. 1930 wurde er Mitglied der Roten Pioniere und des Jungspartakusbundes. 1932 trat er dem KJVD bei. 1939 wurde er zum Kriegsdienst bei dre Wehrmacht eingezogen und desertierte 1945 nach Dänemark.
Nach Kriegsende kehrte Wiebershausen nach Köln zurück und trat dort der KPD bei. Im Juli 1946 übersiedelte er nach Vorpommern. Im Februar 1947 trat er der SED bei. Er wurde Vorsitzender der SED-Ortsgruppe Bartow (Kreis Demmin), später Arbeitsgebietssekretär in Altentreptow. 1949 studierte er ein halbes Jahr an der Landesparteischule der SED in Wiligrad und wurde anschließend Sekretär der SED-Landesleitung Mecklenburg. Von 1949 bis 1952 war er Erster Sekretär der SED-Kreisleitungen Anklam und Wismar.
Von September 1952 bis August 1953 war Wiebershausen Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg und Vorsitzender des Bezirksausschusses der Nationalen Front Neubrandenburg.
Von 1953 bis 1958 war er Sekretär des Bezirksausschusses Halle und Sekretär für Aufklärung, Presse und Schulung der Nationalen Front.
Literatur
- Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2. K. G. Saur, München 1997, S. 1003f.
- Mario Niemann: Die Sekretäre der SED-Bezirksleitungen 1952–1989. Schöningh, Paderborn 2007, S. 76 und 80.
- Helmut Müller-Enbergs: Wiebershausen, Willi. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Ch. Links Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4, Band 2.
Willi Wiebershausen (1952–1953) | Max Steffen (1953–1960) | Georg Ewald (1960–1963) | Johannes Chemnitzer (1963–1989) | Wolfgang Herrmann (1989) | Jürgen Zelm (1989–1990)
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