- Lendringsen (Menden)
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Lendringsen Stadt Menden (Sauerland)Koordinaten: 51° 25′ N, 7° 50′ O51.41727.8394305555556Koordinaten: 51° 25′ 2″ N, 7° 50′ 22″ O Fläche: 19,54 km² Einwohner: 7.609 (31. Dez. 2010) Eingemeindung: 1. Jan. 1975 Postleitzahl: 58710 Vorwahl: 02373 Lage von Lendringsen in Menden
Lendringsen liegt seit der kommunalen Neugliederung 1975 in der nordrhein-westfälischen Stadt Menden (Sauerland), Märkischer Kreis.
Bis 1974 existierte die Gemeinde Lendringsen, Amt Menden, Kreis Iserlohn. Im Gebiet dieser Gemeinde lagen neben Lendringsen auch Böingsen, Berkenhofskamp, Hüingsen, Lürbke und Oberrödinghausen.
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Lendringsen liegt im Südosten des Stadtgebietes an der Bundesstraße 515. Südwestlich von Lendringsen liegt, auf der anderen Seite der Hönne, der Bundesstraße 515 und der Hönnetalbahn[1] Hüingsen. Nordwestlich in Richtung Zentrum der Stadt Menden (Sauerland) liegt Berkenhofskamp. Nördlich liegt Oesbern, östlich Lürbke und südöstlich Böingsen.
Am 31. Dezember 2010 hatte der „Ortsteil Lendringsen-Mitte“ 7.609 Einwohner.[2]
Geschichte
Die Ortschaft entwickelte sich im Gebiet der damaligen Gemeinde Böingsen. Im Vergleich zum Dorf Böingsen, das heute rund 120 Einwohner zählt, wuchs die Ortschaft erheblich stärker. Die Gemeinde wurde auch deshalb 1936 in „Lendringsen“ umbenannt.
Die Gemeinde bestand darüber hinaus aus den Ortschaften Hüingsen, Berkenhofskamp, Lürbke, und Oberrödinghausen.
Die Gemeinde Lendringsen, die damalige Stadt Menden (Sauerland) und weitere Gemeinden des bis dahin existierenden Amtes Menden wurden am 1. Januar 1975 zur neuen Stadt Menden (Sauerland) zusammengeschlossen.[3]
Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Lendringsen enthält – wie alle Wappen des Amtes Menden – ein sogenanntes Kuheisen in Silber auf rotem Schild. Darüber ist auf silbergrauem Schild ein blauer Maueranker abgebildet, der dem Wappen der Familie von Rödinghausen entnommen ist.[4]
Die Gemeinde Lendringsen unterhielt seit 1965 eine Partnerschaft mit dem französischen Aire-sur-la-Lys. Die Partnerschaft wird seit der kommunalen Neugliederung 1975 von der Stadt Menden (Sauerland) fortgeführt.
Kultur
Die Schützenhalle des Bürger-Schützenvereins Lendringsen 1857 e. V. wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Jedes Jahr zu Ostern findet das Stadtteilfest „Lendringser Frühling“ statt.
Zu den Lendringser Musikvereinen zählt unter anderem ein Fanfaren-Corps Kolping und ein Shantychor.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
In Lendringsen befinden sich drei Grundschulen (Josefschule Lendringsen, Bischof von Kettler Schule und die Albert Schweizer Schule), ein Schulzentrum mit der Realschule Lendringsen und der Hauptschule „Am Habicht“ und ein Standort der Volkshochschule.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Streckenarchiv 2853 - Menden - Neuenrade
- ↑ Stadt Menden (Sauerland) (Hrsg.): Einwohnerzahlen der Stadt Menden (Sauerland). Stand: 31. Dezember 2010.
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
- ↑ Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen – Kurkölnisches Sauerland. Strobel-Verlag, Arnsberg 1986, ISBN 3-87793-017-4, S. 161.
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