Rentner haben niemals Zeit

Rentner haben niemals Zeit
Seriendaten
Originaltitel Rentner haben niemals Zeit
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Produktionsjahr(e) 1978
Länge 25 Minuten
Episoden 20
Genre Familienserie
Produktion Fernsehen der DDR
Idee Ursula Damm-Wendler, Horst Ulrich Wendler
Musik Henry Krtschil
Erstausstrahlung 2. Dezember 1978 (DDR) auf DDR 1
Besetzung

Rentner haben niemals Zeit ist eine deutsche Fernsehserie des Fernsehens der DDR.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Im Zentrum der Serie stehen die Erlebnisse des Rentner-Ehepaars Anna und Paul Schmidt (Helga Göring und Herbert Köfer). Diese haben stets alle Hände voll zu tun, wird ihre Hilfe doch gern und von zahlreichen Mitmenschen in Anspruch genommen. Und die beiden helfen gern - bleibt ihr Leben dadurch doch stets abwechslungsreich und interessant.

Episodenübersicht

Folge Titel Autor
1. Der Huckelkuchen Horst Ulrich Wendler
2. Diplomatie Horst Ulrich Wendler
3. Der Koffer Ursula Damm-Wendler
4. Der Fund Horst Ulrich Wendler
5. Heimlichkeiten Horst Ulrich Wendler
6. Der Ausflug Horst Ulrich Wendler
7. Geschenke Ursula Damm-Wendler
8. Gipsbein Horst Ulrich Wendler
9. Heiratspläne Ursula Damm-Wendler
10. Der Ausreißer Ursula Damm-Wendler
11. Der Ring Ursula Damm-Wendler
12. Der neue Vater Ursula Damm-Wendler
13. Polterabend Horst Ulrich Wendler
14. Die Lüge Ursula Damm-Wendler
15. Möglichkeiten Horst Ulrich Wendler
16. Der Schandfleck Horst Ulrich Wendler
17. Der Hexenschuss Ursula Damm-Wendler
18. Starthilfe Ursula Damm-Wendler
19. Der Star Ursula Damm-Wendler
20. Die Kur Horst Ulrich Wendler

Hintergrund

  • Handlungsort der Serie ist die fiktive Stadt Neustadt mit der Postleitzahl 7392. Drehort für Außenaufnahmen, die in Neustadt spielten, war Jüterbog. Als Wohnhaus des Ehepaares Schmidt diente dabei ein Haus am Markt.
  • Die Serie war eine Produktion, die auf MAZ hergestellt wurde. Außenaufnahmen wurden vorwiegend auf 16mm-Film gedreht, anschließend als Film geschnitten, abgetastet und dann als MAZ-Sequenz in die Folge eingefügt. Vereinzelt kam für Außenaufnahmen aber auch EB-Technik zum Einsatz. Innenaufnahmen wurden im Studio in Adlershof produziert. Hierbei wurde mit Mehrkameratechnik gearbeitet.
  • Die Serie wurde vom 2. Dezember 1978 bis zum 14. April 1979 jeweils sonnabends um 19.00 Uhr im Fernsehen der DDR zum ersten mal gesendet. Dabei wurde jeweils eine einzelne Folge von 25 Minuten Länge ausgestrahlt. Für eine Wiederholung der Serie wurden später jeweils zwei Episoden zu einer Folge von etwa 50 Minuten Länge zusammengefasst, wobei am Ende der ersten Episode der Abspann - mit Ausnahme des Copyright-Hinweises - komplett gezeigt wurde, während zu Beginn der zweiten Episode der Serien-Vorspann fehlte. In dieser Form wird die Serie auch heute noch häufig gezeigt.

Neue Aufführungen

Am 26. August 2011 erfolgte die Premiere einer Neuauflage als Theaterstück in der Comödie Dresden (Buch: Christian Kühn / Herbert Köfer). Die Rolle des Paul Schmidt übernimmt dabei wieder Herbert Köfer. In weiteren Rollen bei der Bühnenadaption wirken Ingeborg Krabbe als Elvira Rosendorf, Uwe Karpa als Carsten Lowitzki, Dorit Gäbler als Frau Jäckel, Kerstin Bruhn als Julia sowie Christian Kühn als Herr Voss, Bondgirl 17, Locke Junior und Marc Schuster mit. Mirjam Köfer übernimmt dabei die Stimme einer Fernsehmoderatorin.

DVD-Veröffentlichung

Am 12. Oktober 2009 erschien die komplette Serie auf DVD.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.icestorm.de/ddr-tv-archiv/rentner-haben-niemals-zeit.html

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем сделать НИР

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Herbert Köfer — (* 17. Februar 1921 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Moderator. Herbert Köfer, 2008 Inhaltsverzeichnis …   Deutsch Wikipedia

  • Helga Göring — (* 14. Januar 1922 in Meißen; † 3. Oktober 2010 in Berlin Schöneberg) war eine deutsche Schauspielerin. Inhaltsverzeichnis 1 Leben und Werk 2 Schauspielrollen während ihrer Dresdner Zeit von ca. 1947 bis ca. 1955 (Auswahl) …   Deutsch Wikipedia

  • Herricht — Rolf Herricht (* 5. Oktober 1927 in Magdeburg; † 23. August 1981 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Komiker, Musical und Schlagersänger. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Filmografie 2.1 Kinofilme …   Deutsch Wikipedia

  • Ingeborg Krabbe — (links), 1954 Ingeborg Krabbe, auch Ingeburg Simmich Krabbe, (* 13. Juni 1931 in Leipzig, Sachsen) ist eine deutsche Schauspielerin …   Deutsch Wikipedia

  • Deutscher Fernsehfunk — Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) – zwischen 1972 und 1990 unter dem Namen Fernsehen der DDR (DDR FS) – war das staatliche Fernsehen der DDR. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 1950 bis 1956 – Vom Fernsehzentrum zum DFF 1.2 1956 …   Deutsch Wikipedia

  • DDR-FS — Der Deutsche Fernsehfunk (DFF), von 1972 bis 1990 Fernsehen der DDR (DDR FS), war das staatliche Fernsehen der DDR. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 1950 bis 1956 – Vom Fernsehzentrum zum DFF 1.2 1956 bis 1972 – Vom DFF zum DDR Fernsehen …   Deutsch Wikipedia

  • DDR-Fernsehen — Der Deutsche Fernsehfunk (DFF), von 1972 bis 1990 Fernsehen der DDR (DDR FS), war das staatliche Fernsehen der DDR. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 1950 bis 1956 – Vom Fernsehzentrum zum DFF 1.2 1956 bis 1972 – Vom DFF zum DDR Fernsehen …   Deutsch Wikipedia

  • DDR F 1 — Der Deutsche Fernsehfunk (DFF), von 1972 bis 1990 Fernsehen der DDR (DDR FS), war das staatliche Fernsehen der DDR. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 1950 bis 1956 – Vom Fernsehzentrum zum DFF 1.2 1956 bis 1972 – Vom DFF zum DDR Fernsehen …   Deutsch Wikipedia

  • DFF 1 — Der Deutsche Fernsehfunk (DFF), von 1972 bis 1990 Fernsehen der DDR (DDR FS), war das staatliche Fernsehen der DDR. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 1950 bis 1956 – Vom Fernsehzentrum zum DFF 1.2 1956 bis 1972 – Vom DFF zum DDR Fernsehen …   Deutsch Wikipedia

  • DFF 2 — Der Deutsche Fernsehfunk (DFF), von 1972 bis 1990 Fernsehen der DDR (DDR FS), war das staatliche Fernsehen der DDR. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 1950 bis 1956 – Vom Fernsehzentrum zum DFF 1.2 1956 bis 1972 – Vom DFF zum DDR Fernsehen …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”