Shibuya

Shibuya
Shibuya-ku
渋谷区
Shibuya
Geographische Lage in Japan
Shibuya (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tokio
Koordinaten: 35° 40′ N, 139° 42′ O35.663961111111139.69805833333Koordinaten: 35° 39′ 50″ N, 139° 41′ 53″ O
Basisdaten
Fläche: 15,11 km²
Einwohner: 206.511
(1. Oktober 2011)
Bevölkerungsdichte: 13.667 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 13113-0
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Shibuya
Baum: Japanische Zelkove
Blume: Japanische Sumpf-Schwertlilie
Rathaus
Adresse: Shibuya City Hall
1-1, Udagawa-chō
Shibuya-ku
Tokio 150-8010
Webadresse: http://www.city.shibuya.tokyo.jp
Lage Shibuyas in der Präfektur Tokio
Lage Shibuyas in der Präfektur

Shibuya (jap. 渋谷区, -ku) ist einer der 23 Stadtbezirke Tokios, der Hauptstadt Japans.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das kommerzielle Zentrum von Shibuya mit zahlreichen Kaufhäusern, Modeläden und Büros liegt um den Bahnhof Shibuya herum. Vor dem Bahnhof befindet sich die Statue des legendären „treuen Hundes“ Hachikō, einer der bekanntesten Treffpunkte für Verabredungen in ganz Japan. Häufig finden hier Straßenkonzerte statt, als Werbeveranstaltungen für die nahegelegenen Hauptquartiere der japanischen Musiklabels.

Die Einkaufsstraße Center-gai (センター街, Sentā-gai) ist neben der in Harajuku gelegenen Takeshita-dōri (竹下通り) eine der beliebtesten Einkaufsmöglichkeiten für Schüler (und vor allem Schülerinnen) aus Tokio und der weiteren Region.

Die an der Westseite des Bahnhofs gelegene Kreuzung von Bahnhofsstraße und Center-gai ist eine Alle-Gehen-Kreuzung und wird zu abendlichen Spitzenzeiten pro Ampelphase von bis zu 15.000 Menschen überquert. Diese Fußgängerströme werden von ausländischen Medien häufig als Symbol für die Geschäftigkeit und Enge Tokios verwendet.

Der Hügel Dōgenzaka (道玄坂) ist ein Zentrum des Tokioter Nachtlebens: Hier konzentrieren sich viele Diskotheken für Jugendliche und viele Love Hotels.

Auf Grund der größten Ansammlung von Firmen aus der Informationstechnologie-Branche in Japan wurde Shibuya Bit Valley genannt. Dies ist einerseits eine Anspielung auf Silicon Valley als auch ein Wortspiel mit der wörtlichen Übersetzung von Shibuya als Bitter Valley (bitteres Tal).

Stadtteile (Auswahl)

  • Der Stadtteil Shibuya umfasst den Bahnhof Shibuya und das Hauptgeschäftszentrum östlich davon.
  • In Sendagaya im Nordosten liegen einige Wettkampfstätten der Olympischen Spiele 1964.
  • Rund um den Meiji-Schrein und den Yoyogi-Park (Stadtteilname Yoyogi-Kamizonochō) und den Bahnhof Harajuku sind in den Stadtteilen Jinnan und Jingū-mae zahlreiche weitere Geschäfte, das Kokuritsu Yoyogi Kyōgijō und die Zentrale des öffentlichen Rundfunksenders NHK.
  • Südlich von Shibuya in den Stadtteilen Ebisu hat sich ein weiteres Büro- und Geschäftszentrum entwickelt. Im östlich angrenzenden Hiroo liegen unter anderem die Seishin-Frauenuniversität („Universität des Heiligen Herzens“) und die Pflegehochschule des Japanischen Roten Kreuzes sowie eine der teuersten Wohngegenden Tokios.
  • In Stadtteilen wie Uehara oder Hatagaya im Nordwesten des Bezirks Shibuya befinden sich vermehrt Wohngebiete, westlich (außerhalb) der Yamanote-Linie wohnen zusammen mehr als zwei Drittel der Einwohner Shibuyas.

Geschichte

Shibuya wurde 1889 ein Mura und 1909 ein Chō, zunächst im Landkreis Minami-Toshima, ab 1896 im Landkreis Toyotama. 1932 wurde es mit Sendagaya und Yoyohata zusammengefasst als Stadtbezirk in die Stadt Tokio eingemeindet. Nach deren Auflösung 1943 ist es seit 1947 ein „Sonderbezirk“ der Präfektur Tokio.

Wichtige Einrichtungen

Verkehr

Söhne und Töchter der Stadt

Angrenzende Städte und Gemeinden

Galerie

Weblinks

 Commons: Shibuya – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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