Systematik der Wale

Systematik der Wale

Diese Liste stellt die Systematik der Wale (Cetacea) dar. Es gibt über 80 lebende Arten, die sich in die Unterordnungen Zahnwale (Odontoceti wie Delfine und Schweinswale) und Bartenwale (Mysticeti) aufteilen. Weiterhin gibt es zahlreiche ausgestorbene Walarten, diese Liste enthält aber nur die rezenten, zur Zeit bekannten Arten (wobei der Baiji vermutlich 2006 ausgestorben ist).

Buckelwal (Megaptera novaeanglia)

Inhaltsverzeichnis

Unterordnung Bartenwale (Mysticeti)

Die Bartenwale (Mysticeti) bilden eine der beiden Unterordnungen der Wale (Cetacea). Sie sind in allen Meeren verbreitet. Benannt sind sie nach den Barten, Hornplatten im Oberkiefer anstatt von Zähnen, die zum Filtern von Krill dienen.[1]

Familie Glattwale (Balaenidae)

Glattwale (Balaenidae) haben keine Kehlfurchen, einen riesigen Kopf und sind bis zu 16 m lang. Die Barten sind lang und elastisch (bis zu 9 mal so lang wie breit), und ihre Schwimmgeschwindigkeit vergleichsweise niedrig. [2]

Gattung Balaena Linnaeus, 1758 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Grönlandwal Balaena mysticetus
Linnaeus, 1758
Conservation Dependent (LR/cd) 8,000–9,200 Cetacea range map Bowhead Whale.png Bowhead whale size.svg
60 Tonnen
Bowheads42.jpg
Gattung Eubalaena Gray, 1864 – 3 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Atlantischer Nordkaper Eubalaena glacialis
Müller, 1776
stark gefährdet (EN) 300 Eubalaena glacialis range map.png Right whale size.svg
40–80 Tonnen
Eubalaena glacialis with calf.jpg
Pazifischer Nordkaper Eubalaena japonica
Lacépède, 1818
stark gefährdet (EN) 200 Eubalaena japonica range map.png Right whale size.svg
60–80 Tonnen
Eubalaena japonica drawing.jpg
Südkaper Eubalaena australis
Des Moulins, 1822
nicht gefährdet (LC) 7,000 Cetacea range map Southern Right Whale.png Right whale size.svg
40–80 Tonnen
Southern right whale10.jpg

Familie Furchenwale (Balaenopteridae)

Furchenwale (Balaenopteridae) sind nach ihrer gefurchten Kehle und Brust benannt; diese Furchen dienen vermutlich einer höheren Elastizität der Haut und damit der größeren Öffnung des Mauls während der Nahrungsaufnahme. Die Furchenwale haben im Verhältnis zum Körper einen kleineren Kopf als die Glattwale, kürzere Barten und immer eine Rückenflosse (die bei manchen Vertretern der anderen Familien fehlt). [2] Zu dieser Familie gehören die größten Wale, so ist der Blauwal ist das größte Tier das jemals gelebt hat.

Unterfamilie Balaenopterinae – 1 Gattung, 8 Arten
Gattung Balaenoptera – 8 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Blauwal Balaenoptera musculus
Linnaeus, 1758
stark gefährdet (EN) 5,000–12,000 Cetacea range map Blue Whale.PNG Blue whale size.svg
100–120 Tonnen
Bluewhale877.jpg
Brydewal Balaenoptera brydei
Olsen, 1913
keine ausreichenden Daten (DD) 90,000–100,000 Balaenoptera brydei range.png Bryde's whale size.svg
16–18.5 Tonnen
Balaenoptera brydei.jpg
Nördlicher Zwergwal Balaenoptera acutorostrata
Lacépède, 1804
gering gefährdet, Vorwarnliste (LR/nt) Unbekannt Cetacea range map Minke Whale.png Minke whale size.svg
9 Tonnen
Minke.jpg
Finnwal Balaenoptera physalus
Linnaeus, 1758
stark gefährdet (EN) 64,000 Cetacea range map Fin Whale.PNG Fin whale size.svg
45–75 Tonnen
LMazzuca Fin Whale.jpg
Edenwal Balaenoptera edeni
Anderson, 1879
Unbekannt Unbekannt Rorcual Edeni.jpg
Seiwal Balaenoptera borealis
Lesson, 1828
stark gefährdet (EN) 57,000 Cetacea range map Sei Whale.PNG Sei whale size.svg
20–25 Tonnen
Balaenoptera borealis 2.jpg
Südlicher Zwergwal Balaenoptera bonaerensis
Burmeister, 1867
Conservation Dependent (LR/cd) Unbekannt Cetacea range map Antarctic Minke Whale.png Minke whale size.svg
9 Tonnen
Minke whale in ross sea.jpg
Omurawal Balaenoptera omurai
Wada et al., 2003
Unbekannt Unbekannt Omura.jpg
Unterfamilie Megapterinae – 1 Gattung, 1 Art
Gattung Megaptera Gray, 1846 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Buckelwal Megaptera novaeangliae
Borowski, 1781
nicht gefährdet (LR/lc) 80,000 Cetacea range map Humpback Whale.png Humpback whale size.svg
25–30 Tonnen
Humpback Whale underwater shot.jpg

Familie Grauwale (Eschrichtiidae)

Grauwale (Eschrichtiidae) vermitteln zwischen Glatt- und Furchenwalen; sie bestehen nur aus einer Art. Der Grauwal ist der einzige am Meeresboden (benthal) fressende Bartenwal; er filtert kleine Organismen aus dem Schlamm flacher Meere. Auch die Trächtigkeitsdauer von über einem Jahr ist für Bartenwale ungewöhnlich.[2]

Gattung Eschrichtius Gray, 1864 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Grauwal Eschrichtius robustus
Lilljeborg, 1861
Conservation Dependent (LR/cd) 26,000 Cetacea range map Gray Whale.png Gray whale size.svg
14–35 Tonnen
Gray whale.jpg

Familie Zwergglattwale (Neobalaenidae)

Zwergglattwale (Neobalaenidae) werden oft in die Glattwale integriert; sie sind die am wenigsten bekannte Familie und bestehen nur aus einer Art. Von den Glattwalen unterscheiden sie sich durch ihre Rückenflosse, ihre Kieferstruktur sowie ihren verhältnismäßig kleineren Kopf.[2]

Gattung Caperea Gray, 1864 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Zwergglattwal Caperea marginata
Gray, 1846
nicht gefährdet (LC) Unbekannt Cetacea range map Pygmy Right Whale.png Pygmy right whale size.svg
3-3.5 Tonnen
Caperea marginata 3.jpg

Unterordnung Zahnwale (Odontoceti)

Die Zahnwale (Odontoceti) bilden die zweite der beiden Unterordnungen der Wale (Cetacea). Anders als die Bartenwale haben sie keine Barten sondern Zähne, mit denen sie sich als Raubtiere von Fischen, Kalmaren und teilweise auch Meeressäugern ernähren. Bis auf den Pottwal sind die Zahnwale deutlich kleiner als die Bartenwale.

Familie Delfine (Delphinidae)

Delfine sind die vielfältigste und mit rund 40 Arten größte Familie der Wale. Sie sind in allen Meeren verbreitet und kommen teilweise auch in Küstengebieten und Flüssen vor. Delfine die hauptsächlich im Süsswasser leben werden in der Überfamilie Flussdelfine (Platanistoidea) zusammengefasst und zählen nicht zu der Familie der Delfine (Delphinidae). Einige der größeren Arten, beispielsweise der Schwertwal, werden als Wale bezeichnet obwohl sie zur Familie der Delfine gehören. Von den Schweinswalen unterscheiden sich die Delfine durch ihre charakteristische Rückenflosse.

Gattung Schwarz-Weiß-Delfine (Cephalorhynchus) Gray, 1846 – 4 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Commerson-Delfin Cephalorhynchus commersonii
Lacépède, 1804
keine ausreichenden Daten (DD) 3,400 Cetacea range map Commerson's Dolphin.PNG Commerson's dolphin size.svg
35–60 Kilogramm
Commdolph01.jpg
Weißbauchdelfin Cephalorhynchus eutropia
Gray, 1846
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Chilean Dolphin.PNG Chilean dolphin size.svg
60 Kilogramm
Tonino.jpg
Heaviside-Delfin Cephalorhynchus heavisidii
Gray, 1828
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Heaviside's Dolphin.PNG Heaviside's dolphin size.svg
40–75 Kilogramm
Heaviside-Delphin.jpg
Hector-Delfin Cephalorhynchus hectori
Van Beneden, 1881
stark gefährdet (EN) 2,000–2,500 Cetacea range map Hector's Dolphin.PNG Hector's dolphin size.svg
35–60 Kilogramm
Hectors Dolphin.jpg
Gattung Steno Gray, 1846 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Rauzahndelfin Steno bredanensis
Lesson, 1828
keine ausreichenden Daten (DD) 150,000 Cetacea range map Rough-toothed Dolphin.PNG Rough-toothed dolphin size.svg
100–135 Kilogramm
Rough toothed dolphin.jpg
Gattung Sousa Gray, 1866 – 3 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Kamerunflussdelfin Sousa teuszi
Kükenthal, 1892
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Atlantic Humpback Dolphin.PNG Humpback dolphins size.svg
100–150 Kilogramm
kein Trivialname, siehe Sousa (Delfin) Sousa plumbea
Cuvier, 1829
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Indian Humpback Dolphin.PNG Humpback dolphins size.svg
150–200 Kilogramm
Chinesischer Weißer Delfin Sousa chinensis
Osbeck, 1765
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Pacific Humpback Dolphin.PNG Humpback dolphins size.svg
250–280 Kilogramm
Pink Dolphin.JPG
Gattung Sotalia Gray, 1866– 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Sotalia Sotalia fluviatilis
Gervais & Deville, 1853
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Tucuxi.png Tucuxi size.svg
35–45 Kilogramm
DELFIN DEL ORINOCO2.JPG
Gattung Tursiops Gervais, 1855 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Großer Tümmler Tursiops truncatus
Montagu, 1821
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Bottlenose Dolphin.png Bottlenose dolphin size.svg
150–650 Kilogramm
Bottlenose Dolphin KSC04pd0178.jpg
Indopazifischer Großer Tümmler Tursiops aduncus
Ehrenberg, 1833
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Bottlenose Dolphin.png Bottlenose dolphin size.svg
150–650 Kilogramm
Tursiops aduncus.JPG
Gattung Fleckendelfine (Stenella) Gray, 1866 – 5 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Zügeldelfin Stenella frontalis
Cuvier, 1829
keine ausreichenden Daten (DD) 100,000 Verbreitungsgebiet des Zügeldelfins Stenella frontalis.PNG Atlantic spotted dolphin size.svg
100 Kilogramm
Stenella frontalis.JPG
Clymene-Delfin Stenella clymene
Gray, 1846
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Clymene Dolphin.png Clymene dolphin size.svg
75–80 Kilogramm
Clymenes.jpg
Schlankdelfin Stenella attenuata
Gray, 1846
Conservation Dependent (LR/cd) 3,000,000 Cetacea range map Pantropical Spotted Dolphin.PNG Pantropical spotted dolphin size.svg
100 Kilogramm
Schlankdelfin.jpg
Ostpazifischer Delfin Stenella longirostris
Gray, 1828
Conservation Dependent (LR/cd) Unbekannt Cetacea range map Spinner Dolphin.PNG Spinner dolphin size.svg
90 Kilogramm
Spinner dolphins.jpg
Blau-Weißer Delfin Stenella coeruleoalba
Meyen, 1833
Conservation Dependent (LR/cd) 2,000,000 Cetacea range map Striped Dolphin.PNG Striped dolphin size.svg
100 Kilogramm
StripedDolpin.jpg
Gattung Delphinus Linnaeus, 1758 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Gemeiner Delfin Delphinus delphis
Linnaeus, 1758
Nicht gefährdet (LC) Cetacea range map Short-beaked Common Dolphin.PNG Common dolphin size.svg
70–110 Kilogramm
Delphinus delphis with calf.jpg
Langschnäuziger Gemeiner Delfin Delphinus capensis
Gray, 1828
Conservation Dependent (LR/cd) Unbekannt[3] Cetacea range map Long-beaked Common Dolphin.PNG Common dolphin size.svg
80–150 Kilogramm
Dolphins Oman-2.jpg
Gattung Lagenodelphis Fraser, 1956– 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Borneodelfin Lagenodelphis hosei
Fraser, 1956
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Fraser'sDolphin.png Fraser's dolphin size.svg
209 Kilogramm
Fraser s group.jpg.jpeg
Gattung Kurzschnauzendelfine (Lagenorhynchus) Gray, 1846 – 6 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Weißseitendelfin Lagenorhynchus acutus
Gray, 1828
Nicht gefährdet (LR/lc) 200,000 – 300,000 Cetacea range map Atlantic White-sided Dolphin.PNG Atlantic white-sided dolphin size.svg
235 Kilogramm
Lagenorhyncus acutus.jpg
Schwarzdelfin Lagenorhynchus obscurus
Gray, 1828
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Dusky Dolphin.PNG Dusky dolphin size.svg
100 Kilogramm
DuskyDolphin.jpg
Stundenglasdelfin Lagenorhynchus cruciger
Quoy & Gaimard, 1824
Nicht gefährdet (LR/lc) 140,000 Cetacea range map Hourglass Dolphin.PNG Hourglass dolphin size.svg
90–120 Kilogramm
Hourglas dolphin.jpg
Weißstreifendelfin Lagenorhynchus obliquidens
Gill, 1865
Nicht gefährdet (LR/lc) 1,000,000 Cetacea range map Pacific White-sided Dolphin.PNG Pacific white-sided dolphin size.svg
85–150 Kilogramm
Pacific white side dolphin.jpg
Peale-Delfin Lagenorhynchus australis
Peale, 1848
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[4] Cetacea range map Black-chinned Dolphin.PNG Peale's dolphin size.svg
115 Kilogramm
Lagenorhynchus australis.jpg
Weißschnauzendelfin Lagenorhynchus albirostris
Gray, 1846
nicht gefährdet (LC) 100,000[5] Cetacea range map White-beaked Dolphin.PNG White-beaked dolphin size.svg
180 Kilogramm
White beaked dolphin.jpg
Gattung Glattdelfine (Lissodelphis)Gloger, 1841 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Nördlicher Glattdelfin Lissodelphis borealis
Peale, 1848
nicht gefährdet (LC) 400,000[6] Cetacea range map Northern Right Whale Dolphin.PNG Northern right whale dolphin size.svg
115 Kilogramm
Northern right whale dolphin.jpg
Südlicher Glattdelfin Lissodelphis peronii
Lacépède, 1804
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[7] Cetacea range map Southern Right Whale Dolphin.PNG Southern right whale dolphin size.svg
60–100 Kilogramm
Gattung Grampus Gray, 1828 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Rundkopfdelfin Grampus griseus
G. Cuvier, 1812
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[8] Grampus griseus distribution.png Risso's dolphin size.svg
300 Kilogramm
Rundkopfdelfin.jpg
Gattung Peponocephala Nishiwaki and Norris, 1966 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Breitschnabeldelfin Peponocephala electra
Gray, 1846
nicht gefährdet (LC) Unbekannt[9] Cetacea range map Melon-headed Whale.PNG Melon-headed whale size.svg
225 Kilogramm
Melon-headed whale large.jpg
Gattung Feresa Gray, 1870 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Zwerggrindwal Feresa attenuata
Gray, 1875
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[10] Cetacea range map Pygmy Killer Whale.PNG Pygmy killer whale size.svg
160–350 Kilogramm
Gattung Pseudorca Reinhardt, 1862 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Kleiner Schwertwal Pseudorca crassidens
Owen, 1846
nicht gefährdet (LC) Unbekannt[11] Cetacea range map False Killer Whale.PNG False killer whale size.svg
1.5-2 Tonnen
False killer whale 890002.jpg
Gattung Orcinus Fitzinger, 1860 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Großer Schwertwal Orcinus orca
Linnaeus, 1758
Conservation Dependent (LR/cd) 100,000[12] Cetacea range map Orca.PNG Orca size.svg
4.5 Tonnen
Killerwhales jumping.jpg
Gattung Grindwale (Globicephala) Lesson, 1828 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Gewöhnlicher Grindwal Globicephala melas
Traill, 1809
nicht gefährdet (LC) Unbekannt[13] Cetacea range map Long-finned Pilot Whale.PNG Long-finned pilot whale size.svg
3-3.5 Tonnen
Pilotwal2.JPG
Kurzflossen-Grindwal Globicephala macrorhynchus
Gray, 1846
Conservation Dependent (LR/cd) Unbekannt[14] Cetacea range map Short-finned Pilot Whale.png Short-finned pilot whale size.svg
1–3 Tonnen
Short-finned Pilot Whale 1.jpg
Gattung Orcaella Gray, 1866 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Australischer Stupsfinnendelfin Orcaella heinsohni
Beasley, Robertson & Arnold, 2005
Unbekannt Unbekannt Orcaella heinsohni range.png Orcaella heinsohni size.svg
130–145 Kilogramm
Irawadidelfin Orcaella brevirostris
Gray, 1866
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Irrawaddy Dolphin.PNG Irrawaddy dolphin size.svg
130 Kilogramm
Irawadidelfin.png

Familie Gründelwale (Monodontidae)

Die Familie der Gründelwale umfasst zwei Arten, den Narwal, bei dem das Männchen einen langen Stoßzahn trägt, und dem komplett weiß gefärbten Weißwal (Beluga). Gründelwale werden etwa 6 m lang und kommen in nördlichen (vor allem arktischen) Meeren vor. Der Kopf ist stumpf gerundet mit aufgewölbter Stirn, die Brustflossen sind relativ klein und gerundet, eine Rückenfinne fehlt. Die Gründelwale fressen überwiegend am Grund, daher der Name.

Gattung Monodon Linnaeus, 1758 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Narwal Monodon monoceros
Linnaeus, 1758
keine ausreichenden Daten (DD) 25,000[15] Cetacea range map Narwhal.png Narwhal size.svg
900-1,500 Kilogramm
Narwhals breach.jpg
Gattung Delphinapterus Lacépède, 1804 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Weißwal (Beluga) Delphinapterus leucas
Pallas, 1776
Gefährdet (VU) 100,000[16] Cetacea range map Beluga.png Beluga size.svg
1.5 Tonnen
Belugawhale MMC.jpg

Familie Schweinswale (Phocoenidae)

Die Schweinswale (Phocoenidae) sind eine Familie kleiner Zahnwale mit sechs Arten in vier Gattungen. Sie sind mit den Delfinen verwandt, unterscheiden sich aber in einer Reihe anatomischer Merkmale. Besonders charakteristisch ist die Form des Kopfes und der Zähne. Am bekanntesten in Europa ist der Gewöhnliche Schweinswal (Phocoena phocoena) mit Vorkommen in Nord- und Ostsee.

Gattung Neophocaena (Palmer, 1899) – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Glattschweinswal Neophocaena phocaenoides
Cuvier, 1829
keine ausreichenden Daten (DD)[17] Unbekannt[18] Cetacea range map Finless Porpoise.PNG Finless porpoise size.svg
30–45 Kilogramm
FinlessPorpoise2.jpg
Gattung Phocoena Cuvier, 1816 – 4 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Gewöhnlicher Schweinswal Phocoena phocoena
Linnaeus, 1758
Gefährdet (VU) Unbekannt[19] Cetacea range map Harbour Porpoise.PNG Harbour porpoise size.svg
75 Kilogramm
Porpoise touching.jpg
Kalifornischer Schweinswal Phocoena sinus
Norris & McFarland, 1958
vom Aussterben bedroht (CR) 500[20] Cetacea range map Vaquita.PNG Vaquita size.svg
50 Kilogramm
Brillenschweinswal Phocoena dioptrica, Syn. Australophocoena dioptrica
Lahille, 1912
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[21] Cetacea range map Spectacled Porpoise.PNG Spectacled porpoise size.svg
60–84 Kilogramm
SpectacledPorpoise.jpg
Burmeister-Schweinswal Phocoena spinipinnis
Burmeister, 1865
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[22] Cetacea range map Burmeister's Porpoise.PNG Burmeister's porpoise size.svg
50–75 Kilogramm
Gattung Phocoenoides Andrews, 1911 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Weißflankenschweinswal Phocoenoides dalli
True, 1885
Conservation Dependent (LR/cd) 1,100,000[23] Cetacea range map Dall's Porpoise.PNG Dall's porpoise size.svg
130–200 Kilogramm
Dalls Porpoise Underwater.JPG

Familie Pottwale (Physeteridae)

Für Pottwale ist der große, quadratische Kopf typisch, der in etwa 1/3 der Gesamtlänge ausmacht. Das Blasloch ist etwas zur linken Seite verschoben, die Haut ist faltig und das das obere Gebiss enthält keine Zähne.

Gattung Physeter Linnaeus, 1758 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Pottwal Physeter catodon, Syn. Physeter macrocephalus
Linnaeus, 1758
Gefährdet (VU) 200,000–2,000,000[24] Cetacea range map Sperm Whale 4.PNG Sperm whale size.svg
25–50 Tonnen
Sperm whale1b.jpg

Familie Zwergpottwale (Kogiidae)

Die Zwergpottwale sind dem Pottwal ähnlich, jedoch bleiben sie deutlich kleiner.

Gattung Kogia Gray, 1846 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Kleiner Pottwal Kogia simus, Syn. Kogia sima
Owen, 1866
nicht gefährdet (LC) Unbekannt[25] Cetacea range map Dwarf Sperm Whale.png Dwarf sperm whale size.svg
250 Kilogramm
Zwergpottwal Kogia breviceps
Blainville, 1838
nicht gefährdet (LC) Unbekannt[25] Kogia breviceps range.png Pygmy sperm whale size.svg
400 Kilogramm
Kogia breviceps.jpg

Familie Schnabelwale (Ziphiidae)

Die Schnabelwale (Ziphiidae) sind eine Familie der Zahnwale. Obwohl sie 20 Arten umfassen und damit nach den Delfinen die artenreichste Walfamilie sind, ist sehr wenig über sie bekannt. Das hängt damit zusammen, dass sie ausgesprochen selten in Küstennähe anzutreffen sind. Viele der Arten wurden erst in jüngerer Vergangenheit beschrieben. Durch ihre besondere Kiefer- und Kopfgeometrie können sie Beutefische mit Unterdruck in ihr Maul einsaugen (suction feeding), anstatt das sie diese auf herkömmliche Weise mit ihren Zähnen fangen. [2]

Gattung Ziphius G. Cuvier, 1823 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Cuvier-Schnabelwal Ziphius cavirostris
G. Cuvier, 1823
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[26] Cetacea range map Cuvier's Beaked Whale.PNG Cuvier's beaked whale size.svg
2–3 Tonnen
Cuviers beaked whale-swfsc.jpg
Gattung Schwarzwale (Berardius) Duvernoy, 1851 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Südlicher Schwarzwal Berardius arnuxii
Duvernoy, 1851
Conservation Dependent (LR/cd) Unbekannt[27] Cetacea range map Arnoux 27s Beaked Whale.png Arnoux's beaked whale size.svg
8 Tonnen
Berardius arnuxii.jpg
Baird-Wal Berardius bairdii
Stejneger, 1883
Conservation Dependent (LR/cd) Unbekannt[28] Cetacea range map Baird 27s Beaked Whale.png Baird's beaked whale size.svg
12 Tonnen
Gattung Tasmacetus Oliver, 1937 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Shepherd-Wal Tasmacetus shepherdi
Oliver, 1937, 1937
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[29] Cetacea range map Shepherd 27s Beaked Whale.png Shepherd's beaked whale size.svg
2-2.5 Tonnen
Gattung Indopacetus Moore, 1968 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Longman-Schnabelwal Indopacetus pacificus
Longman, 1926
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt[30] Cetacea range map Longman 27s Beaked Whale.png Indopacetus pacificus size.svg
3,5-4 Tonnen
Gattung Entenwale (Hyperoodon) Lacépède, 1804 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Nördlicher Entenwal Hyperoodon ampullatus
Forster, 1770
Conservation Dependent (LR/cd) 10,000[31] Cetacea range map Northern Bottlenose Whale.PNG Northern bottlenose whale size.svg
7 Tonnen
Faroe stamp 200 Hyperoodon ampullatus.jpg
Südlicher Entenwal Hyperoodon planifrons
Flower, 1882
Conservation Dependent (LR/cd) 500,000[32] Cetacea range map Southern Bottlenose Whale.PNG Southern bottlenose whale size.svg
6 Tonnen
Gattung Zweizahnwale (Mesoplodon) Gervais, 1850 – 14 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Andrew-Schnabelwal Mesoplodon bowdoini
Gervais, 1850
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Andrews Beaked Whale.png Andrew's beaked whale size.svg
1 Tonne
Bahamonde-Schnabelwal Mesoplodon traversii, Syn. Mesoplodon bahamondi
Gray, 1874
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Mesoplodon traversii distribution.png Mesoplodon bahamondi size.svg
1.2 Tonnen
Blainville-Schnabelwal Mesoplodon densirostris
Blainville, 1817
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Blainvilles Beaked Whale.png Blainville's beaked whale size.svg Behavioral response study andros island bahamas 2007.JPG
Gervais-Zweizahnwal Mesoplodon europaeus
Gervais, 1855
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Gervais Beaked Whale.png Gervais' beaked whale size.svg
1.2 Tonnen
Japanischer Schnabelwal Mesoplodon ginkgodens
Nishiwaki & Kamiya, 1958
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Ginkgo-toothed Beaked Whale.png Ginkgo-toothed beaked whale size.svg
1.5 Tonnen
Camperdown-Wal Mesoplodon grayi
von Haast, 1876
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Grays Beaked Whale.png Gray's beaked whale size.svg
1.5 Tonnen
Hector-Schnabelwal Mesoplodon hectori
Gray, 1871
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Hectors Beaked Whale.png Hector's beaked whale size.svg
1 Tonne
Hubbs-Schnabelwal Mesoplodon carlhubbsi
Sowerby, 1963
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Hubbs Beaked Whale.png Hubb's beaked whale size.svg
1.4 Tonnen
Perrin-Schnabelwal Mesoplodon perrini
Dalebout, Mead, Baker, Baker, & van Helding, 2002
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Mesoplodon perrini size.svg
1.3–1.5 Tonnen
Peruanischer Schnabelwal Mesoplodon peruvianus
Reyes, Mead, and Van Waerebeek, 1991
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Pygmy Beaked Whale.png Mesoplodon peruvianus size.svg
800 Kilogramm
Sowerby-Zweizahnwal Mesoplodon bidens
Sowerby, 1804
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Sowerbys Beaked Whale.png Sowerby's beaked whale size.svg
1-1.3 Tonnen
Faroe stamp 197 Mesoplodon bidens.jpg
Stejneger-Schnabelwal Mesoplodon stejnegeri
True, 1885
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Stejneger sBeaked Whale.png Stejneger's beaked whale size.svg
1.5 Tonnen
Layard-Wal Mesoplodon layardii
Gray, 1865
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Layards Beaked Whale.png Straptoothed whale size.svg
2 Tonnen
True-Wal Mesoplodon mirus
True, 1913
keine ausreichenden Daten (DD) Unbekannt Cetacea range map Trues Beaked Whale.png True's beaked whale size.svg
1.4 Tonnen
Mesoplodon mirus.jpg

Überfamilie Flussdelfine (Platanistoidea)

Die Überfamilie der Flussdelfine besteht auf vier (je nach Methodik auch fünf) Arten, die in Süsswasserflüssen oder brackigen Ästuaren vorkommen (der La-Plata-Delfin auch küstennahen Ozean). Alle Flussdelfine ernähren sich von Fischen, die sie mit ihren vielen kleinen Zähnen in ihren lang gezogenen Kiefern fangen. Ihre breiten Brustflossen machen sie zu wendigen Schwimmern und ihr Kopf ist beweglich.

Familie Iniidae

In der hier verwendeten Systematik enthält die Familie Iniidae nur eine Art, andere Systematiken rechnen dieser Familie nicht nur den Amazonasdelfin (Inia geoffrensis) sondern auch den La-Plata-Delfin (Pontoporia blainvillei) und den Chinesische Flussdelfin (Lipotes vexillifer) zu.

  • AmazonasdelfinI. geoffrensis
    • I. geoffrensis geoffrensis – Population im Amazonas (ohne Madeira Fluss oberhalb der Teotonio Stromschnellen in Bolivien)
    • I. geoffrensis humboldtiana – Population im Orinoco
    • Bolivian River DolphinI. boliviensis – Population im Madeira Fluss oberhalb der Teotonio Stromschnellen in Bolivien (Amazonas)
Gattung Inia d'Orbigny, 1834 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Amazonasdelfin Inia geoffrensis
Blainville, 1817
gefährdet (VU) Unbekannt Cetacea range map Amazon River Dolphin.PNG Amazon river dolphin size.svg
150 Kilogramm
Inia.png

Familie Lipotidae

Die Familie Lipotidae enthält nur eine Art, den Chinesischer Flussdelfin oder Baiji. Fossilienfunde deuten darauf hin, dass die Art vor 25 Millionen Jahren entstand und vor 20 Millionen Jahren aus Pazifik in den Yangtze Fluss wanderte.[33] Die Art wird nach einer Expedition im Jahre 2006 als ausgestorben angesehen. Gelegentlich auch der Familie Iniidae zugeordnet.

Gattung Lipotes Miller, 1918 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Chinesischer Flussdelfin Lipotes vexillifer
Miller, 1918
vom Aussterben bedroht (CR), evtl. ausgestorben (EX) 13[34] Cetacea range map Chinese River Dolphin.PNG Baiji size.svg
130 Kilogramm
Lipotes vexillifer.png

Familie La-Plata-Delfin (Pontoporiidae)

Der La-Plata-Delfin ist die einzige Art der Pontoporiidae Familie und der Pontoporia Gattung. Gelegentlich auch der Familie Iniidae zugeordnet.

Gattung Pontoporia Gray, 1846 – 1 Art
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
La-Plata-Delfin Pontoporia blainvillei
Gervais & d'Orbigny, 1844
keine ausreichenden Daten (DD) 4,000–4,500 Cetacea range map La Plata River Dolphin.PNG La plata dolphin size.svg
50 Kilogramm
Pontoporia blainvillei.jpg

Familie Gangesdelfine (Platanistidae)

Ursprünglich wurde der Familie der Gangesdelfine nur eine Art (der Gangesdelfin) zugeordnet. Basierend auf der Skelettstruktur und unterschiedlicher Fettkomposition wurde in den frühen 1970 der Indusdelfin als eigene Art beschrieben. [35] 1998 wurden die Ergebnisse dieser Studie hinterfragt und die Klassifikation auf den alten Status (eine Arten) zurückgesetzt. Somit gibt es heute zwei SubArten in der Gattung Platanista, Platanista gangetica minor (den Indusdelfin) und Platanista gangetica gangetica (den Gangesdelfin).[36]

Gattung Platanista Wagler, 1830 – 2 Arten
Trivialname Wissenschaftlicher Name Status Population Vorkommen Größe Bild
Gangesdelfin Platanista gangetica
Roxburgh, 1801
stark gefährdet (EN) 20[37] Cetacea range map Indus and Ganges River Dolphin 2.png Ganges and Indus river dolphin size.svg
200 Kilogramm
Indusdelfin Platanista minor
Owen, 1853
stark gefährdet (EN) 1,100[38] Cetacea range map Indus and Ganges River Dolphin 2.png Ganges and Indus river dolphin size.svg
200 Kilogramm
Schnabeldelphin-drawing.jpg

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Richard Sale: A Complete Guide to Arctic Wildlife, Verlag Christopher Helm, London 2006, ISBN 0-7136-7039-8, S. 443
  2. a b c d e Dr. Anthony R. Martin: Whales and Dolphins. London: Salamander Books 1991, ISBN 0816039224
  3. Die Population ist unbekannt geht aber in die hunderte bis tausende.
  4. Die Gesamtpopulation ist unbekannt, die Art ist lokal aber häufig (z. B. ist sie die häufigste Delfinart um die Falkland Inseln).
  5. Schätzungen ergeben einen Wert in den hohen zehntausenden oder niedrigen hunderttausenden.
  6. Sich ändernde Schätzungen der Population um Kalifornien und im Nordpazifik geben Werte bis zu 400,000
  7. Untersuchungen deuten darauf hin, dass dies der häufigste Delfin in Chilenischen Gewässern ist.
  8. Die Population um das US amerikanische Kontinentalschelf überschreitet 60,000. Im Pazifik werden in östlichen tropischen Gewässern 175,000, in westlichen 85,000 erwartet. Es existiert keine Abschätzung der globalen Population.
  9. Schätzung für den östlichen tropischen Pazifik ist 45,000, eine aktuelle Studie schätzt die Population in der östlichen Sulusee auf 1,200. Es existiert keine Abschätzung der globalen Population.
  10. Einzige Abschätzung der Population ist 38,900 für den östlichen tropischen Pazifik
  11. Die Gesamtpopulation ist unbekannt. Die größte Ansammlung von 40,000 Individuen wird im Ostpazifik vermutet.
  12. Schätzungen gehen von 70–80,000 in der Antarktis, 8,000 im tropischen Pazifik (obwohl tropische Wasser nicht die bevorzugte Umgebung sind, geht man aufgrund der immensen Größe dieses Gebietes von 19 Millionen Quadratkilometern von Tausenden Schwertwalen aus), bis zu 2,000 vor Japan, 1,500 im kalten nordöstlichen Pazifik und 1,500 vor Norwegen aus.
  13. Gesamtpopulation unbekannt. Schätzungen gehen von über 200,000 im südlichen Ozean aus, die Nordatlantische Population ist unbekannt.
  14. Gesamtpopulation unbekannt. Es gibt etwa 150,000 Exemplare in den östlichen, tropischen Pazifik. Im westlichen Pazifik (vor Japan) gibt es vermutlich mehr als 30,000 Tiere.
  15. Schätzungen aus Luftaufnahmen gehen von etwa 20,000 Tieren aus. Wenn abgetauchte Tiere mit eingerechnet werden könnten es gesamt über 25,000 sein.
  16. Es wird auf 40,000 Individuen in der Beaufortsee, 25,000 in der Hudson Bay, 18,000 in der Beringsee und 28,000 in der Kanadischen Arktis geschätzt. Die Population im Sankt-Lorenz-Ästuar wird auf etwa 1000 geschätzt.
  17. Es gibt nicht genug Daten um diese Art auf die Liste gefährdeter Arten zu setzen. Dieses gilt nicht für China wo sie bedroht sind. Ihre Neigung nahe an der Küste zu bleiben setzt sie einer erhöhten Gefahr durch Fischfang aus.
  18. Es gibt keine guten Schätzungen über die Häufigkeit. Ein Vergleich zweier Studien (späte 1970er und 1999/2000) zeigt ein Rückgang in der Population sowie im Vorkommen.
  19. Mehrere Untersuchungen wurden durchgeführt, doch aufgrund fehlender Daten ist eine Gesamtschätzung nicht möglich. Im östlichen Pazifik: Zentralkalifornien 4,120; Nordkalifornien 9,250; Oregon und Washington 26,175. Im Atlantik: Golf von Maine 67,500; Skagerrak 36,046; Nordsee 279,367; Irland und westliches UK 36,280.
  20. Es wurden nur wenige ernsthafte Schätzungen gemacht; die Zahlen schwanken um einen Durchschnitt von etwa 500.
  21. Es ist nichts über die Häufigkeit dieser Art bekannt. Es war die am häufigsten angetroffene Art bei Untersuchungen auf Feuerland.
  22. Es gibt keine Daten zur Häufigkeit.
  23. Eine aktuelle Schätzung für den Nordpazifik und die Beringsee ist 1,186,000.
  24. Die weltweite Population ist unbekannt. Grobe Schätzungen die auf Beobachtung kleiner Gebiete und Extrapolation beruhen kommen auf 200,000 bis 2,000,000 Individuen.
  25. a b Globale Abschätzungen sind nicht vorhanden. Eine Studie der Population im Ostpazifik geht von 11,000 Individuen aus.
  26. Aufgrund der Schwierigkeit beim Identifizieren der Art ist die globale Population unbekannt.
  27. Diese Art scheint während des Sommers relativ häufig in der Cookstraße vorzukommen.
  28. Fast nichts ist über die Häufigkeit bekannt, sie scheinen jedoch nicht so häufig zu sein wie früher angenommen.
  29. Nichts ist über die Häufigkeit dieser Art bekannt.
  30. Eine Studie von 2002 schätzt die Anzahl um Hawaii auf 766 Tiere. Für andere Vorkommen existieren keine Schätzungen.
  31. Die Gesamtpopulation ist unbekannt aber vermutlich in der Größe von 10,000.
  32. Es wird vermutet, dass die globale Population 500,000 Tiere überschreitet.
  33. Yongchen Wang (10. Januar 2007): Farewell to the Baiji. China Dialogue. Abgerufen am 29. Mai 2007.
  34. Bei einer Untersuchung Ende 2006 konnten keine Exemplare mehr gefunden werden. 1997 waren es noch 13, und 1986 wurde die Population auf 300 geschätzt.
  35. Pilleri, G., Marcuzzi, G. and Pilleri, O., 1982. Speciation in the Platanistoidea, systematic, zoogeographical and ecological observations on recent species. Investigations on Cetacea, 14: 15–46.
  36. DW Rice: Marine mammals of the world: Systematics and Vorkommen. Society for Marine Mammalogy 1998, ISBN 978-1891276033
  37. Schätzungen gehen von weniger als 20 Gangesdelfinen aus.
  38. Schätzungen gehen von 1,100 Indusdelfinen aus.

Weitere Quellen


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