The Wild Blue Yonder

The Wild Blue Yonder
Filmdaten
Originaltitel The Wild Blue Yonder
Produktionsland Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 80 Minuten
Stab
Regie Werner Herzog
Drehbuch Werner Herzog
Produktion Jill Coulon
Norm Hill
Christine Le Goff
Pedro G. Ortega
Andre Singer
Lucki Stipetic
Musik Ernst Reijseger und Mola Sylla
Kamera Henry Kaiser, Tanja Koop, Klaus Scheurich
Schnitt Joe Bini
Besetzung

The Wild Blue Yonder (englisch für das Erleben des Fliegens, wörtlich: Das wilde blaue Drüben) ist ein am 18. November 2005 veröffentlichter Science-Fiction-Film von Werner Herzog[1]. Bei den Internationalen Filmfestspiele von Venedig erhielt der Film den FIPRESCI-Preis, auf dem Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya wurde dem Film besondere Erwähnung (special mention) der Carnet Jove Jury zuteil für das überragende Spiel von Brad Dourif[2].

Der Film lässt einen Außerirdischen (Brad Dourif) von den Versuchen der Bevölkerung seines Heimatplaneten berichten, die Erde zu kolonialisieren und von den Versuchen der Menschheit, einen anderen Planeten zu besiedeln, nachdem auf der Erde eine Seuche ausgebrochen ist. Der Film nutzt unveröffentlichtes Material vom Testflug STS-34 aus einer NASA-Missions-Dokumentation, Unterwasseraufnahmen aus der Antarktis von Henry Kaiser, und Interviews mit Wissenschaftlern über Reisen im Weltraum, die vom Schauspieler Brad Dourif kommentiert und in neuem Kontext neu verortet werden.[3]

Handlung

Der Außerirdische (Brad Dourif) berichtet von den Siedlungsplänen seines Volkes vom Planeten Wild Blue Yonder in der Andromeda-Galaxie und erzählt die Geschichte zweier intergalaktischer Siedlungsprojekte. Die Bewohner des Planeten Wild Blue Yonder versuchten schon vor Jahrzehnten, auf der Erde zu siedeln, weil ihr Heimatplanet immer lebensfeindlicher wurde und im Wasser unterging. Während der langen Reise zur Erde ist jedoch Wissen erodiert, die technischen Meisterleistungen, die zur Konstruktion des Raumschiff erforderlich waren, können nicht mehr wiederholt werden. Angekommen in der Kalifornischen Wüste versuchen die Außerirdischen, einen Gegenentwurf zur amerikanischen Hauptstadt Washington zu gestalten und eine Stadt zu gründen, scheitern aber mit diesem Projekt. Die Stadt wird aufgegeben.

Der Außerirdische versucht, sich auf der Erde zu integrieren und arbeitet beim CIA, wo er als Beobachter bei der Wiederaufnahme der Untersuchungen des UFO-Absturzes bei Roswell beteiligt ist. Bei dem UFO handelt es sich um ein Raumschiff der Außerirdischen aus der Andromeda-Galaxie und es enthält außerirdische Organismen, von denen fälschlicherweise angenommen wird, dass diese das gesamte Leben auf der Erde gefährden. Die NASA sendet daher eine Mission zu fremden Galaxien aus, um Lebensraum für die Menschheit zu finden. Es gelingt durch Ausnutzen von Raumtunneln, die auf der Stringtheorie basieren, einen Planeten in der Andromeda-Galaxie zu erreichen, gerade den Heimatplaneten des Außerirdischen. Der Planet ist schon seit langer Zeit vollständig von Wasser bedeckt und unbewohnbar. Als die Mission nach 800 Jahren zurückkehrt, stellt sich heraus, dass auch die Erde unbewohnbar geworden ist. [4]


Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eintrag auf imdb. Abgerufen am 14. Januar 2010.
  2. Preisträger des Sitges Film Festivals 2005. Abgerufen am 14. Januar 2010.
  3. Andreas Busche: The Wild Blue Yonder. Im apokalyptischen Gaga-Modus. filmzentrale.com, abgerufen am 14. Januar 2010.
  4. Carsten Baumgardt: The Wild Blue Yonder. filmstarts.de, abgerufen am 14. Januar 2010.

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужен реферат?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • The Wild Blue Yonder — est un film allemand réalisé par Werner Herzog, sorti en 2005. Sommaire 1 Synopsis 2 Fiche technique 3 Distribution 4 Lien externe …   Wikipédia en Français

  • The Wild Blue Yonder — Infobox Film name=The Wild Blue Yonder caption=Poster for the Italian version director=Werner Herzog | producer= Werner Herzog Filmproduktion, Tetramedia, West Park Pictures, France 2 writer=Werner Herzog starring=Brad Dourif as the alien… …   Wikipedia

  • Wild blue yonder (disambiguation) — Wild blue yonder may refer to: * The U.S. Air Force , the official song of the United States Air Force, often referred to as Wild Blue Yonder * Wild Blue Yonder , a 1951 film * The Wild Blue Yonder , a 2005 film by Werner Herzog *A Crayola color… …   Wikipedia

  • into the wild blue yonder — into the wide/wild blue yonder literary if you go into the wide blue yonder, you go somewhere far away that seems exciting because it is not known. I have a sudden desire to escape, to head off into the wide blue yonder and never return …   New idioms dictionary

  • into the wide blue yonder — into the wide/wild blue yonder literary if you go into the wide blue yonder, you go somewhere far away that seems exciting because it is not known. I have a sudden desire to escape, to head off into the wide blue yonder and never return …   New idioms dictionary

  • wild blue yonder — noun the sky as viewed during daylight he shot an arrow into the blue • Syn: ↑blue sky, ↑blue, ↑blue air • Hypernyms: ↑sky …   Useful english dictionary

  • The Screaming Blue Messiahs — were a band formed in 1983 in London by Bill Carter (vocals and guitar), Chris Thompson (bass and vocals) and Kenny Harris (drums). The three had played together previously as The Small Brothers, and Thompson and Carter had formed part of Motor… …   Wikipedia

  • The Screaming Blue Messiahs — Screaming Blue Messiahs Screaming Blue Mes …   Википедия

  • The Wild Side of Life — Infobox Single Name = The Wild Side of Life Artist = Hank Thompson and His Brazos Valley Boys from Album = A side = B side = Released = March 1952 (U.S.) Format = 7 , 78 rpm Recorded = December 11, 1951 Los Angeles, California Genre = Country… …   Wikipedia

  • The U.S. Air Force (song) — The U.S. Air Force is the official song of the United States Air Force. Written in 1939, it is known informally as The Air Force Song, and is often referred to informally as Into the Wild Blue Yonder , Off We Go Into the Wild Blue Yonder, [1] or… …   Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”