- Elektrostal
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Stadt Elektrostal
ЭлектростальFlagge Wappen Föderationskreis Zentralrussland Oblast Moskau Stadtkreis Elektrostal Bürgermeister Andrei Suchanow Gegründet 1916 Frühere Namen Satischje Stadt seit 1938 Fläche 50 km² Höhe des Zentrums 150 m Bevölkerung 146.000 Einw. (Stand: 2007) Bevölkerungsdichte 2.920 Ew./km² Zeitzone UTC+4 Telefonvorwahl (+7)49657 Postleitzahl 144000–144012 Kfz-Kennzeichen 50, 90, 150 OKATO 46 490 Website http://www.electrostal.ru/ Geographische Lage Koordinaten 55° 48′ N, 38° 27′ O55.838.45150Koordinaten: 55° 48′ 0″ N, 38° 27′ 0″ O Oblast MoskauListe der Städte in Russland Elektrostal (russisch Электросталь) ist eine russische Großstadt in der Oblast Moskau. Sie liegt 58 km östlich von Moskau und hat rund 146.000 Einwohner (Stand 2007).
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Elektrostal wurde 1916 beim Bau einer metallurgischen Fabrik des Industriellen Nikolai Wtorow gegründet. Bis 1928 hieß der Ort Satischje (Затишье). 1938 wurden Elektrostal die Stadtrechte verliehen.
Einwohnerentwicklung
- 1939 – 43.000
- 1959 – 97.000
- 1970 – 123.000
- 1979 – 139.200
- 1986 – 149.000
- 1992 – 152.900
- 2000 – 147.000
- 2004 – 146.300
Wirtschaft
Wie der Name schon andeutet, ist Elektrostal ein Zentrum der Stahlindustrie, die hier kurz nach der Oktoberrevolution angesiedelt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurden 1941 angesichts der deutschen Invasion weitere Schwerindustrieanlagen von der Ukraine hierher evakuiert.
Heute ist die Stadt eine Industriestadt mit Schwer- und Chemieindustrie sowie einer Urananreicherungsanlage. Elektrostal ist außerdem Endpunkt der vom Kraftwerk Ekibastus kommenden 1150-kV-Drehstromleitung. Diese Leitung dürfte die von allen zur Zeit existierenden und im kommerziellen Betrieb befindlichen Hochspannungsleitungen die für die höchste Übertragungsspannung ausgelegte Energieübertragungsanlage sein. Allerdings erfolgt zur Zeit nur ein Betrieb mit 400 kV.
In der Nähe von Elektrostal betreibt der russische Rundfunk auch eine Sendeanlage für Mittelwelle mit einer Sendeleistung von bis zu 1.200 Kilowatt. Der Empfang dieses Senders ist während der Nachtstunden prinzipiell auch in Deutschland möglich.
Bildung
Elektrostal ist Sitz einer Zweigstelle des Staatlichen Instituts Moskau für Stahl und Legierungen.
Sport
Der Eishockeyverein Kristall Elektrostal spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse. Im Feldhockey wird die Stadt durch den Verein Dinamo Elektrostal vertreten.
Söhne und Töchter der Stadt
- Sergei Stanislawowitsch Arekajew (* 1978), Eishockeyspieler
- Aljaksej Baranau (* 1980), Eishockeyspieler
- Igor Jurjewitsch Ignatuschkin (* 1984), Eishockeyspieler
- Jauhen Kawyrschin (* 1986), Eishockeyspieler
- Ilja Olegowitsch Krikunow (* 1984), Eishockeyspieler
- Alexei Nikolajewitsch Kudaschow (* 1971), Eishockeyspieler
- Anastassija Jurjewna Posdnjakowa (* 1985), Wasserspringerin
- Wiktor Romanowitsch Prjaschnikow (* 1933), Eishockeyspieler
- Witali Wassiljewitsch Proschkin (* 1976), Eishockeyspieler
- Dmitri Wladimirowitsch Samarin (* 1984), Eishockeyspieler
- Wladimir Alexandrowitsch Scharkow (* 1988), Eishockeyspieler
- Alexei Alexejewitsch Schkotow (* 1984), Eishockeyspieler
- Alexander Michailowitsch Suglobow (* 1982), Eishockeyspieler
- Alexander Igorewitsch Wassiljew (* 1989), Eishockeyspieler
Siehe auch
Weblinks
- Offizielle Homepage der Stadt (russisch)
- Elektrostal auf mojgorod.ru (russisch)
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Verwaltungssitz ist Moskau, das jedoch ein eigenständiges Subjekt der Russischen Föderation bildet.
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