Hans van de Haar

Hans van de Haar



Hans van de Haar
Spielerinformationen
Voller Name Johannes van de Haar
Geburtstag 1. Februar 1975
Geburtsort AmersfoortNiederlande
Größe 186 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
USV Elinkwijk
FC Utrecht
Ajax Amsterdam
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1994–1996
1996–1998
1998–1999
1999–2001
2001
01/02–2003
2003–2005
2005–2007
2007–2008
2008–2009
2009-2010
2010
2010-
HFC Haarlem
De Graafschap Doetinchem
KFC Uerdingen 05
SSV Ulm 1846
SW Bregenz
De Graafschap Doetinchem
FC Utrecht
RKC Waalwijk
ADO Den Haag
AGOVV Apeldoorn (Leihe)
AGOVV Apeldoorn
Dayton Dutch Lions
SV Spakenburg
48 0(8)
46 (12)
21 0(5)
33 (11)
9 0(1)
44 (16)
56 (16)
49 0(6)
33 0(9)
20 0(5)
18 0(3)
11 0(3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 28. Juli 2010

Johannes „Hans“ van de Haar (* 1. Februar 1975 in Amersfoort) ist ein niederländischer Fußballspieler.

Aktuell spielt der Stürmer für den SV Spakenburg in der niederländischen Topklasse.

Laufbahn

Van de Haar spielte zunächst in der Jugend von USV Elinkwijk und FC Utrecht, ehe er für ein Jahr in die Jugendabteilung von Ajax Amsterdam wechselte.

1994 ging er zu HFC Haarlem, die in der Eerste Divisie spielten. Sein Profidebüt am 1. Oktober 1994 ging allerdings mit 1:4 gegen Fortuna Sittard verloren. Nach zwei Jahren wechselte er in die Eredivisie zu De Graafschap Doetinchem.

1998 wurde man auch in Deutschland auf van de Haar aufmerksam und der Zweitligist KFC Uerdingen 05 verpflichtete ihn am Ende der Transferperiode im Oktober des Jahres. Hier wurde er schnell Stammspieler, konnte aber den Abstieg in die Regionalliga nicht verhindern.

Daraufhin wechselte van de Haar zum SSV Ulm 1846, die überraschend in die Bundesliga aufgestiegen waren. Seinen ersten Treffer in der höchsten deutschen Spielklasse markierte er am 25. September 1999 beim 2:2-Unentschieden bei Werder Bremen, als er in der 75. Minute einen Foulelfmeter zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung verwandeln konnte. Insgesamt gelangen ihm in der Saison zehn Tore und van de Haar ist damit bester Bundesligatorschütze des Vereins. Auch nach dem Abstieg blieb er den Spatzen treu, mehrere Verletzungen (u.a. Stauchung der Halswirbelsäule, Zeckenstich) legten ihn jedoch längerfristig lahm, so dass er wegen einer manisch-depressiven Erkrankung behandelt werden musste. So kam er nur auf acht Spiele in der zweiten Liga, einzig gegen den FC St. Pauli konnte er treffen. Somit konnte er dem Verein kaum im Abstiegskampf helfen und stieg auch in seiner dritten Saison in Deutschland ab.

Van de Haar versuchte sich daraufhin kurzzeitig in Österreich bei Schwarz-Weiß Bregenz, kehrte aber bereits nach nur einem halben Jahr in der österreichischen Bundesliga wieder in die Niederlande zurück und unterschrieb bei seiner ersten Erstligastation De Graafschap. Als diese 2003 aus der Eredivisie abstiegen, ging er zu seinem einstigen Jugendverein FC Utrecht. 2005 wechselte er zum RKC Waalwijk, wo er zwei Spielzeiten zum Stammkader gehörte. Im Sommer 2007 kam er sechsmal in den Abstiegsspielen zum Einsatz; da er ohne Torerfolg blieb, konnte er jedoch den Abstieg des Klubs in die Eerste Divisie nicht verhindern. Er verließ den Verein und wechselte zum Zweitligisten ADO Den Haag, wo er einen Vertrag bis 2009 erhielt und zum Wiederaufstieg des Vereins in die Eredivisie im Sommer 2008 beitrug, dann aber in der Planung des neuen Trainers André Wetzel keine Berücksichtigung mehr fand. Im September 2008 wurde van de Haar an AGOVV Apeldoorn ausgeliehen, bei dem er in der Spielzeit 2009/2010 auf Amateurbasis spielt.

Van de Haar ist im Besitz einer Amateurtrainerlizenz und seit April 2009 Koordinator des Jugendfußballs beim Amateurverein SC Hoevelaken.

Ab Mai 2010 spielt van de Haar in der Mannschaft der Dayton Dutch Lions in der US-amerikanischen und kanadischen USL Premier Development League. Er erhielt einen Vertrag mit einer Laufzeit von zweieinhalb Jahren.[1] Nach Ende der Saison 2010 verließ er die Lions in Richtung SV Spakenburg.

Einzelnachweise

  1. Van de Haar zet loopbaan voort in Amerika (Niederländisch). Voetbal International. Abgerufen am 28. Januar 2010.

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