- Alternative Demokratische Reformpartei
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Alternativ Demokratesch
ReformparteiPräsident Logo Basisdaten Gründungsdatum: 12. Mai 1987 Parteipräsident: Robert Mehlen Vizepräsidenten: M.-J. Kodisch-Bausch Generalsekretär: Roy Reding Schatzmeister: Jeff Engelen Presseattaché: Alain Frast Anschrift: Fraktion: 9, Rue de la Loge, L-1945 Luxembourg
Partei: 4, Rue de l'Eau, L-1449 Luxembourg
Website: www.adr.lu Die Alternative Demokratische Reformpartei (lux. Alternativ Demokratesch Reformpartei, fr. Parti de réforme alternatif et démocratique), kurz ADR, ist eine konservative Partei in Luxemburg, die am 12. Mai 1987 als Aktionskomitee 5/6 Pension für jeden (lux. Aktiounskomitee 5/6 Pensioun fir jiddfereen, fr. Comité d’action 5/6 de retraite pour tous) gegründet wurde. Die Partei änderte im Verlauf ihrer Geschichte mehrmals ihren Namen, so benannte sie sich 1989 in Aktionskomitee 5/6 (lux. Aktiounskomitee 5/6, fr. Comité d’action 5/6) und 1993 in Aktionskomitee für Demokratie und Rentengerechtigkeit (lux. Aktiounskomitee fir Demokratie a Rentegerechtegkeet, fr. Comité d’action pour la démocratie et les pensions) um. Ihren jetzigen Namen (Alternativ Demokratesch Reformpartei) trägt sie seit dem Nationalkongress in Strassen am 2. April 2006.
Die Partei ist auf europäischer Ebene mit der nationalkonservativen Allianz für ein Europa der Nationen verbunden.
Geschichte
Die ADR ging aus einer Single-issue-Partei hervor, die mit einer einzigen Forderung, nämlich gleich hohen Pensionen in allen Wirtschaftszweigen, bei den luxemburgischen Parlamentswahlen am 18. Juni 1989 antrat und mit vier Abgeordneten erstmals ins luxemburgische Parlament gewählt wurde. Bei den folgenden Gemeindewahlen am 10. Oktober 1993 gelang ihr der Einzug in sieben Gemeinderäte. Bei den Parlamentswahlen am 12. Juni 1994 konnte die ADR einen weiteren Sitz hinzugewinnen, so dass sie nun mit fünf Abgeordneten im Parlament vertreten war. Ihr bestes Wahlergebnis gelang der ADR bei den luxemburgischen Parlamentswahlen am 13. Juni 1999 mit 11,31% der gültigen Stimmen und dem Einzug sieben Abgeordneter ins luxemburgische Parlament. Im selben Jahr gelang ihr bei den Gemeindewahlen am 10. Oktober 1999 der Einzug in zehn Gemeinderäte.
In den letzten Jahren musste die ADR jedoch vielerorts Stimmen abgeben. So erzielte sie bei den letzten Parlamentswahlen am 13. Juni 2004 lediglich 9,95% und verlor gleichzeitig zwei Sitze im Parlament. Auch bei den letzten Gemeindewahlen am 9. Oktober 2005 musste die ADR deutliche Stimmeneinbußen hinnehmen. Seitdem ist sie nur noch in fünf statt vorher zehn Gemeinderäten vertreten. Ein weiterer Bruch erfolgte im April 2006 durch den Parteiaustritt des Abgeordneten Aly Jaerling, der seitdem als Unabhängiger im Parlament sitzt. Dadurch verlor die ADR ihren Status als Fraktion und bildet seitdem nur noch eine parlamentarische Gruppe.
Am 13. März 2008 wurde zusammen mit der Association des Hommes du Luxembourg (AHL) ein Kooperationsvertrag unterschrieben, wodurch bei den nächsten Wahlen 2009 auch Mitglieder der AHL auf den Listen der ADR kandidieren werden. Mit der Vorkampagne 'maach mat!' will die Partei bereits vor den eigentlichen Wahlen auf sich aufmerksam machen um den späteren Trubel zu vermeiden. Hierbei steht vor allem das Projekt des 'City-Tunnels' im Vordergrund. Das eigentliche Wahlslogan für den Wahlkampf wurde am 25.April veröffentlicht. Mit den laut der ADR 'stärksten und jüngsten Kandidatenlisten' wird die Partei für die Wahlen 2009 demnach unter dem Motto "mir wëllen erhaalen wat mir hun" ins Rennen gehen. Mit insgesamt 6 Parteimitgliedern wird die ADR ebenfalls für die nationalen Mandaten der Europawahlen kandidieren.
Weblinks
Alternativ Demokratesch Reformpartei (ADR) | Chrëschtlech Sozial Vollekspartei (CSV) | Demokratesch Partei (DP) | Déi Gréng | Déi Lénk | Kommunistesch Partei Lëtzebuerg (KPL) | Lëtzebuerger Sozialistesch Arbechterpartei (LSAP)
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