- Asbel Kiprop
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Medaillenspiegel
Asbel Kiprop bei den FBK-Games 20091500 Meter Kenia
Olympische Spiele Gold 2008 Peking 3:33,11 min Weltmeisterschaften Gold 2011 Daegu 3:35,69 min Afrikameisterschaften Gold 2010 Nairobi 3:36,19 min Asbel Kiprop (auch: Asbel Kipruto Kiprop; * 30. Juni 1989 in Kaptinga bei Eldoret) ist ein kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer.
2006 von Martin Keino, dem Sohn des berühmten Kipchoge Keino, entdeckt, trainierte er im Kip Keino High Performance Training Centre in Eldoret. Obwohl er eigentlich Bahnläufer ist, wurde er von seinem Trainer Jimmy Beauttah überredet, an Crossläufen teilzunehmen, und gewann überraschend das Juniorenrennen (8 km) der Crosslauf-Weltmeisterschaft 2007.
Im Sommer siegte er beim 1500-Meter-Lauf der Panafrikanischen Spiele 2007, und bei den Weltmeisterschaften in Ōsaka wurde er Vierter über dieselbe Distanz. 2008 gewann er bei den Afrikameisterschaften Bronze über 800 m und wurde Vierter über 1500 m.
Seinen bisher größten Erfolg feierte er bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking, als er im 1500-Meter-Lauf Olympiasieger wurde. Er kam zwar hinter dem Bahrainer Rashid Ramzi ins Ziel, allerdings wurde Ramzi im April 2009 im Rahmen einer Nachkontrolle positiv auf das EPO-Derivat Mircera getestet[1] und im November 2009 wurde Kiprop nachträglich die Goldmedaille zugesprochen.[2]
Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin belegte er im 1500-Meter-Lauf den vierten Platz. Im 800-Meter-Lauf schied er in der Halbfinalrunde aus. Bei der Leichtathletik-Afrikameisterschaft 2010 in Nairobi siegte er über 1500 Meter.
Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu konnte er vor seinem Landsmann Silas Kiplagat und dem US-Amerikaner Matthew Centrowitz in einer Zeit von 3:35,69 min die Goldmedaille gewinnen.
Asbel Kiprop ist 1,88 m groß und wiegt 62 kg. Sein Vater David Kebenei wurde 1987 Vierter über 1500 m bei den Panafrikanischen Spielen.
Bestzeiten
- 800 m: 1:43,17 min, 8. Mai 2009, Doha
- 1500 m: 3:31,64 min, 11. Juli 2008, Rom
- 1 Meile: 3:48,50 min, 7. Juni 2009, Eugene
- 3000 m: 7:42,32 min, 8. Juni 2007, Turin
Weblinks
- Athletenporträt von Asbel Kiprop bei der IAAF (englisch)
- Asbel Kiprop auf sporting-heroes.net
- Porträt bei IAAF – Focus on Athletes, 28. August 2007
Fußnoten
- ↑ leichtathletik.de: Rashid Ramzi unter Dopingverdacht. 29. April 2009
- ↑ leichtathletik.de: IOC erkennt Rashid Ramzi Olympia-Gold ab. 18. November 2009
1896: Edwin Flack | 1900: Charles Bennett | 1904: James Lightbody | Zwischenspiele 1906: James Lightbody | 1908: Mel Sheppard | 1912: Arnold Jackson | 1920: Albert Hill | 1924: Paavo Nurmi | 1928: Harri Larva | 1932: Luigi Beccali | 1936: Jack Lovelock | 1948: Henry Eriksson | 1952: Josy Barthel | 1956: Ron Delany | 1960: Herb Elliott | 1964: Peter Snell | 1968: Kipchoge Keino | 1972: Pekka Vasala | 1976: John Walker | 1980: Sebastian Coe | 1984: Sebastian Coe | 1988: Peter Rono | 1992: Fermín Cacho | 1996: Noureddine Morceli | 2000: Noah Ngeny | 2004: Hicham El Guerrouj | 2008: Asbel Kiprop
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