Scrabble

Scrabble
Scrabble
Scrabble 2.jpg
Daten zum Spiel
Autor Alfred Mosher Butts
Verlag James Brunot (1949),
Selchow & Righter (1953),
Spear-Spiele (1953),
Schowanek (1953),
Hasbro,
Mattel,
u.a.
Erscheinungsjahr 1949, 1953
Art Buchstabenspiel
Mitspieler 2 bis 4
Dauer 50 bis 90 Minuten
Alter ab 10 Jahren

Scrabble ist ein Brettspiel für zwei bis vier Personen, bei dem die Spieler aus zufällig gezogenen Buchstaben Wörter legen und dabei die verschiedenen Bonusfelder auf dem Spielbrett nutzen können. Es wurden bisher über 100 Millionen Spiele in mehr als 30 Sprachen verkauft; jedes Jahr werden allein in Nordamerika mehr als eine Million Spiele verkauft.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Urform von Scrabble wurde 1931 von dem US-amerikanischen Architekten Alfred Mosher Butts zunächst unter dem Namen Lexico entwickelt. Butts Ziel war es, ein Spiel zu schaffen, das je zur Hälfte durch Glück und Können der Spieler beeinflusst wird. Bei dieser Urform war die Grundidee dieselbe wie im heutigen Spiel, jedoch gab es noch kein Spielbrett, und auch die Buchstabenverteilung war noch eine andere. Bei der Buchstabenverteilung soll sich Butts an der Buchstabenhäufigkeit einer Titelseite der New York Times orientiert haben.

Nachdem das Spiel zunächst kein Erfolg war – er konnte nur 200 selbstgefertigte Exemplare verkaufen –, versuchte Butts erfolglos, es verschiedenen größeren Spieleherstellern (Parker Brothers und Milton Bradley) anzubieten. Inspiriert durch die gerade aufgekommenen Kreuzworträtsel entschloss sich Butts 1938, Lexico um ein eigenes Spielfeld zu erweitern und in Criss-Crosswords umzubenennen. In den folgenden Jahren änderte er Details am Spielfeld ebenso wie an den Regeln, ohne jedoch das Spielprinzip im Wesentlichen zu verändern; der kommerzielle Durchbruch blieb jedoch weiterhin aus.

Der Siegeszug des Spiels begann mit James Brunot († 1984), einem Anwalt und Criss-Crosswords-Spieler der ersten Stunde, der die Herstellungs- und Vertriebsrechte an dem Spiel gegen Zahlung einer Provision pro verkauftem Spiel im Jahr 1948 von Butts übernahm und es am 1. Dezember 1948 erfolgreich patentieren ließ. Brunot gab dem Spiel auch seinen heutigen Namen und meldete die Marke Scrabble am 16. Dezember 1948 beim Patentamt an.

In den Jahren von 1949 bis 1952 stellte Brunot das Spiel in eigener Regie her und verkaufte bis zu 90.000 Exemplare im Jahr. 1952/53 lizenzierte Brunot die Herstellung für die USA und Kanada an den amerikanischen Spielehersteller Selchow & Righter. 1972 kaufte Selchow and Righter das Warenzeichen und die Exklusivrechte an Scrabble von Butts für den nordamerikanischen Markt. 1986 wurde Selchow and Righter von Coleco übernommen. Nach der Insolvenz von Coleco 1987 übernahm Hasbro 1989 Coleco und damit die Rechte für den nordamerikanischen Markt.

Für Großbritannien lizenzierte J. W. Spear & Sons 1953 das Spiel. Schowanek lizenzierte das Spiel 1953 für Deutschland, Italien und einige andere europäische Länder. 1958 konnte J.W. Spear & Söhne eine Übernahme dieser Lizenz erreichen.[2] 1968 wurden die Lizenzrechte (mit Ausnahme der USA und Kanada) komplett von Brunot an Spear veräußert. Spear wurde 1994 an Mattel verkauft.

Spielmaterial

Scrabble-Spielbrett
  • doppelter Buchstabenwert
  • dreifacher Buchstabenwert
  • doppelter Wortwert
  • dreifacher Wortwert

Zum Scrabblespiel gehören das Spielbrett und die Buchstabensteine, die aus einem Stoffsäckchen gezogen und auf ein Plastikbänkchen gelegt werden.

Spielbrett

Auf dem Spielbrett finden sich 225 (15 × 15) Spielfelder, von denen 60 Bonusfelder sind: 24 × doppelter Buchstabenwert (hellblaue Felder), 16 × doppelter Wortwert (rosafarbene Felder), 12 × dreifacher Buchstabenwert (dunkelblaue Felder), 8 × dreifacher Wortwert (rote Felder). Hinzu kommt der Stern in der Mitte des Spielbretts, der ebenfalls den Wert eines Wortes verdoppelt.

Buchstabensteinchen

In der deutschen Version wird Scrabble seit 1989 mit 102 Steinchen gespielt (100 mit Buchstaben bedruckt und zwei ohne Aufschrift). Die einzelnen Buchstaben kommen unterschiedlich häufig vor und werden unterschiedlich gewertet. Anzahl und Punktwert richten sich dabei wesentlich nach der Häufigkeit des Buchstabens in der Sprache. Allerdings wird auch die „Spielbarkeit“ eines Buchstabens berücksichtigt (das C ist im Deutschen zwar relativ häufig, benötigt jedoch meist ein H oder ein K; das Q benötigt praktisch immer ein U; das W steht selten am Wortende usw.).

Aktuell ist die Buchstabenverteilung im deutschsprachigen Scrabble wie folgt (in Klammern jeweils die Häufigkeit). Diese wird seit 1987 verwendet, seitdem wird mit sieben Spielsteinen gespielt.

  • 1 Punkt: E (15), N (9), S (7), I (6), R (6), T (6), U (6), A (5), D (4)
  • 2 Punkte: H (4), G (3), L (3), O (3)
  • 3 Punkte: M (4), B (2), W (1), Z (1)
  • 4 Punkte: C (2), F (2), K (2), P (1)
  • 6 Punkte: Ä (1), J (1), Ü (1), V (1)
  • 8 Punkte: Ö (1), X (1)
  • 10 Punkte: Q (1), Y (1)
  • 0 Punkte: Joker/Blanko (2)

Historische Versionen

Steine der Ausgabe von 1955
Druck der Ausgabe von 1955

In Deutschland war das Spiel sehr schnell ein Erfolg, allerdings nicht vergleichbar mit dem Erfolg in Nordamerika, was insbesondere an der unterschiedlichen Verbreitung des Turnierscrabble abzulesen ist. Für das hiesige Scrabble ist insbesondere die Regel- und Ausstattungsänderung von 1987 wegweisend gewesen. Vor diesem Datum wurde mit acht Buchstaben gespielt. Obendrein waren nur Grundformen (zum Beispiel bei Verben Infinitive) gültig. Dieses Spiel und vor allem auch die Regeln sind heute noch unter Hobbyspielern weit verbreitet. Kritiker der neuen Regeln führen an, dass das Spiel durch viele als unsinnig empfundene Formen und Wörter ("hui", "ravtet" (als Form von raven), "brr", bst") nicht mehr die tatsächlich gesprochene Sprache abbilde. Zudem hätte man durch die Anzahl von acht Buchstaben leichter längere Wörter legen können. Befürworter führen dagegen an, dass das Spiel durch einige Unterbewertungen von "schwierigen" Buchstaben (V für 4 Punkte; C für 2) deutlich schwieriger würde und gerade auch die exotischeren Formen den Reiz des Spiels ausmachten.

Die Buchstabenverteilung der Standardausgabe zwischen Mitte der 50er und 1987 lautete:

  • 1 Punkt: E (16), N (10), S (8), I (9), R (7), U (6), A (6), D (6)
  • 2 Punkte: T (5), H (5), G (3), C (4), L (4), O (4), W (2)
  • 3 Punkte: M (4), B (2), Z (2), F (3), K (2)
  • 4 Punkte: P (1), V (1)
  • 5 Punkte: Ü (1)
  • 6 Punkte: Ä (1), J (1)
  • 8 Punkte: Ö (1), X (1)
  • 10 Punkte: Q (1), Y (1)
  • 0 Punkte: Joker/Blanko (2)

Eine andere frühe Ausgabe aus dem Jahr 1955 hatte folgende Buchstabenverteilung

  • 1 Punkt: E (14), N (8), S (6), I (8), R (6), U (3), A (6), T (6), O (3)
  • 2 Punkte: D (4), G (3), L (3), Ö (1), Ä (1), Ü (1)
  • 3 Punkte: H (3), C (2), M (3), B (2), P (2), K (2), F (2)
  • 4 Punkte: W (2), V (2)
  • 8 Punkte: Z (1), Y (1), J (1)
  • 10 Punkte: Q (1), X (1)
  • 0 Punkte: Joker/Blanko (2)

Ergänzungsmaterial

Insbesondere bei Turnieren werden - ähnlich wie beim Schach - mehr und mehr Uhren benutzt, um die Bedenkzeit individuell zu begrenzen. Hierbei hat jeder Spieler ein eigenes Zeitkontigent (in der Regel 25 Minuten bei internationalen Turnieren, 30 bei deutschen). Überzieht ein Spieler seine Spielzeit, bekommt er pro überzogener Minute zwischen 5 und 10 Punkten abgezogen.

Zur besseren Übersichtlichkeit des Normalspielfelds kann es durch ein untergelegtes Drehkreuz für jeden Mitspieler in die optimale Leseposition gebracht werden. Hierfür gibt es auch eigene Drehspielbretter, die vor allem bei internationalen Turnieren nahezu ausschließlich gebraucht werden.

Spielregeln

Die Scrabble-Regeln lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Spielablauf

  • Zu Beginn des Spiels wird durch Ziehen eines Buchstabens die Reihenfolge bestimmt. Wessen Buchstabe im Alphabet an vorderster Stelle steht, beginnt zu legen. Danach geht es im Uhrzeigersinn weiter. Bei Turnieren wird häufig per Computer der beginnende Spieler festgelegt, um das vorteilhafte Recht des ersten Zuges fair zu verteilen.
  • Die Spieler ziehen nun nacheinander in der Reihenfolge sieben Buchstaben aus dem Beutel und legen sie so auf ihre jeweilige Ablagebank, dass die Mitspieler sie nicht sehen können. Ziel ist es nun, mit den gezogenen Buchstaben ein Wort zu legen, das möglichst viele Punkte einbringt. Dabei muss der erste Spieler sein Wort in jedem Fall auf den Stern in der Spielfeldmitte legen. Die Wörter müssen einen Sinn ergeben. Möglich sind auch grammatische Ableitungen (beispielsweise Feldes, legte, schönes).
  • Nachdem das erste Wort gelegt wurde, füllt der Spieler sein Bänkchen wieder bis auf sieben Buchstaben auf. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe und versucht ebenfalls, mit seinen Buchstaben eine hohe Punktzahl zu erreichen. Im Scrabble kann generell ein neues Wort gelegt oder ein bestehendes Wort durch Anhängen von Buchstaben erweitert werden, allerdings muss immer an einen Buchstaben des bestehenden „Wortgerüsts“ angelegt werden. Es wird immer die Punktzahl des gesamten neuen Wortes und aller neu entstandenen Wörter berechnet; für bereits belegte Bonusfelder wird kein weiterer Bonus gewährt. Für das Ablegen aller sieben Buchstaben gibt es 50 Zusatzpunkte.
  • Sind alle Spieler einmal an der Reihe gewesen, ist die erste Runde abgeschlossen und die zweite Runde beginnt in der gleichen Reihenfolge. Falls ein Spieler nicht anlegen kann oder legen möchte, kann er passen und entweder keinen oder bis zu sieben Buchstaben austauschen. Es müssen jedoch noch mindestens sieben Buchstaben im Buchstabenvorrat vorhanden sein. Er darf dann erst wieder in der folgenden Runde ein neues Wort legen.
  • Das Spiel ist beendet, wenn keine Buchstaben mehr im Säckchen sind und ein Spieler alle Buchstaben ausgelegt hat oder nachdem alle Spieler nacheinander einmal gepasst haben. Der Punktewert der auf dem Bänkchen verbliebenen Buchstaben wird abgezogen und demjenigen Spieler, der das Spiel durch Aufbrauchen des Buchstabenvorrates beendete, gutgeschrieben. Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten.
  • Bei offiziellen Turnieren werden seit 2009 regelmäßig Uhren, vergleichbar mit Schachuhren, eingesetzt. Im Gegensatz zum Schach hat man jedoch bei Scrabble nicht verloren, sollte die Spielzeit abgelaufen sein, sondern wird lediglich mit einer Zeitstrafe (in der Regel 10 Punkte pro angebrochener Minute) belegt.

Was nicht erlaubt ist

  • Kein Wort darf diagonal gelegt werden − nur waagerecht und senkrecht. Zudem muss immer an ein bereits liegendes Wort angelegt werden.
  • Eigennamen von Personen und geografischen Objekten dürfen nicht gelegt werden: Karl, Anne, Schmidt, Kowalski, Berlin, Hamburg, Schweiz, Uruguay, Rhein und so weiter sind verboten. Gesetzt werden dürfen hingegen Namen, die im allgemeinen Sprachgebrauch noch eine andere Bedeutung haben, zum Beispiel Horst (Raubvogelnest), Urs (Genitiv von Ur), Müller (Beruf) oder Seine (Possessivpronomen).
  • Markenbezeichnungen (Opel, Audi, Persil etc.) dürfen auch nicht gelegt werden. Darunter würde beispielsweise auch Fön fallen, welches ein eingetragenes Warenzeichen ist, auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch damit kein Produkt eines bestimmten Herstellers gemeint ist. Da das Verb fönen als frühere Schreibweise des Verbs föhnen weiterhin im Rechtschreibduden aufgeführt wird, ist fön als Imperativ hiervon dennoch zulässig.
  • Abkürzungen sind verboten (UKW, WC, TNT etc.). Kurzwörter, die als ein Wort gesprochen werden, dürfen aber gelegt werden (Moped, Trafo, Kilo). Ufo und Radar waren bis zur 24. Auflage des Rechtschreibdudens als unzulässige Abkürzungen vermerkt, weisen in der 25. Auflage aber kein Abkürzungsmerkmal mehr auf und gelten somit fortan als gültige Kurzwörter.
  • Bei offiziellen Turnierspielen sind nur die im zugrunde gelegten Wörterbuch aufgeführten Zusammensetzungen erlaubt. Als Wörterbuch dient in der Regel der aktuelle Rechtschreibduden. So darf zum Beispiel Schneckenhaus oder Pfeffermühle gelegt werden, Würmerhaus, Bachkippe, Quallenknödel oder Schwimmbesteck hingegen nicht.

Turniere und Meisterschaften

Deutschsprachige Turniere und Meisterschaften

Das bislang traditionsreichste deutschsprachige Turnier ist das seit dem Jahr 2000 jährlich durchgeführte ZEIT-Scrabble-Turnier. Da es in den ersten Jahren seines Bestehens das einzige große Turnier war, wurde hierfür - insbesondere von der ZEIT selbst - der Begriff inoffizielle deutsche Meisterschaft geprägt, wenngleich hierbei bis zum Jahr 2008 Dreierspiele und K.-o.-Spiele durchgeführt wurden, was deutlich vom Charakter üblicher Turniere (in anderen Ländern sowie der in Deutschland entstehenden) abwich und einen höheren Glücksfaktor beinhaltete. Zudem wurden einige der Teilnehmerplätze als Turniergewinne ausgegeben, was gleichfalls nicht dem Charakter einer echten Meisterschaft entsprach. Bisherige Rekordsiegerinnen des ZEIT-Turniers sind Claudia Aumüller (Siegerin 2002 und 2009) und Blanca Gröbli-Canonica (2005 und 2006). Dahinter folgen 6 Spieler mit je einem Sieg.

Seit dem Jahr 2010 führt der Verein Scrabble Deutschland e. V. nunmehr offizielle deutschsprachige Deutsche Meisterschaften durch. Die erste Meisterschaft, an der Spielerinnen und Spieler aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Spanien teilnahmen, fand vom 13. bis zum 16. Mai in Bad Kissingen statt. Es wurden 20 Vorrundenspiele ausgetragen, wobei die Spielerpaarungen ab der vierten Runde nach einer Variante des Schweizer Systems ermittelt wurden. Jeder spielte somit gegen einen Gegner, der ähnlich viele Siege und Niederlagen aufzuweisen hatte wie man selbst. Die beiden Führenden bestritten ein aus Hin- und Rückspiel bestehendes Finale. Gesiegt hatte, wer hierbei die höhere Punktesumme erzielte. Erste offizielle Deutsche Meisterin 2010 wurde Ulla Trappe. Nach demselben Turniermodus wie im Vorjahr wurde auch die zweite deutsche Scrabble-Meisterschaft ausgetragen. Vom 2. bis 5. Juni 2011 traten rund 70 Spielerinnen und Spieler wieder in Bad Kissingen gegeneinander an. Aus den beiden öffentlichen Finalspielen gegen die Titelverteidigerin Ulla Trappe ging Maria Feige als Deutsche Scrabble-Meisterin 2011 hervor.

Weitere regelmäßig stattfindende Scrabble-Turniere sind die Scrabbinale in Berlin (seit 2009, meist Ende Januar), die Fairmasters in Hamburg (seit 2008, Mitte April), die Scrabble Masters in Düsseldorf (seit 2006, meist im Juni), die Westerwald Open in Hachenburg (seit 2006, Ende August); der Scrabble Herbst in Syke (seit 2008, Oktober/November); sowie das Wiener Scrabbleturnier (seit 2009, Dezember). Weitere Turniere, die 2011 zum ersten Mal stattfanden oder stattfinden werden, sind die Turniere in Ostwestfalen (Externstein-Cup, Februar) und St. Gallen (Anfang März) sowie das Augsburger Kompakt-Turnier (1. AKT, August). Ein bis 2007 durchgeführtes Turnier fand in Braunschweig statt.

Englischsprachige Turniere und Meisterschaften

Im Gegensatz zu Deutschland, gibt es international seit längerem Scrabble-Clubs und Turniere; insbesondere auf englisch ist das Spiel sehr weit verbreitet - trotz oder vielleicht auch wegen unterschiedlicher Referenzwörterbücher in Nordamerika auf der einen Seite und dem Rest der Welt auf der anderen Seite. Die alle zwei Jahre stattfindende Weltmeisterschaft zieht regelmäßig eine große Aufmerksamkeit auf sich. 2011 gewann der Neuseeländer Nigel Richards in Warschau gegen 106 Teilnehmer aus 39 Ländern.[3]Für Deutschland startete Ben Berger aus Konstanz, der den 103. Platz belegte. Teilnehmer aus Österreich oder der Schweiz waren nicht am Start. Im März 2011 fand in Mannheim erstmals ein internationales englischsprachiges Turnier statt.

Ranglisten

Wie in anderen Spielen, etwa Schach und Go, werden auch im Scrabble Elo-Zahlen vergeben, um die Spielstärke der einzelnen Spieler miteinander zu vergleichen. International wird eine solche Liste seit Jahren von der World Association of English Language Scrabble (WESPA) geführt. Auf Platz 1 dieser Liste liegt Ganesh Asivatham aus Malaysia.

Seit 2009 wird auch für das deutschsprachige Scrabble eine solche Rangliste geführt. Auf der Grundlage von sämtlichen Turnieren, die seit 2005 bestimmte Kriterien erfüllt haben, wird für alle Spieler, die seitdem am Turnierbetrieb teilnahmen, eine Elo-Zahl ermittelt. Die aktuell Führende ist Ulla Trappe (mit einer Elo-Zahl von 1806) vor Ben Berger (1652), dem besten männlichen Scrabbler. Die beste Österreicherin in dieser Liste ist Ulrike Schulz (1612) auf Rang 5, die beste Schweizerin Blanca Gröbli-Canonica (1588) auf Rang 8. Insgesamt sind 175 Spieler aus 5 Ländern auf dieser Liste vertreten (Stand: 8. Oktober 2011).[4]

Varianten

  • Simultan-Scrabble

Bei dieser Variante[5] werden für alle Mitspieler die gleichen Buchstaben gezogen und jeder notiert auf einem Zettel, welches Wort er auf den Plan legen würde, wenn er in dieser Situation an der Reihe wäre. Nach einer für alle gültigen Bedenkzeit, zum Beispiel drei Minuten, bekommt jeder Mitspieler die Punkte für sein Wort. Auf dem Plan wird das beste Wort gelegt, die nicht verlegten Buchstaben werden wieder auf sieben Stück aufgefüllt und die nächste Runde beginnt. Zum Schluss gewinnt der Mitspieler mit der höchsten Punktsumme.

Strategisches Denken ist bei dieser Variante nicht sinnvoll. Es gilt hier jeweils den Scrabble-Zug zu finden, der die meisten Punkte einbringt.

Vorteile:

  • Es können beliebig viele Personen mitspielen.
  • Das Buchstabenglück ist ausgeschaltet – für jeden Mitspieler gelten immer die gleichen Voraussetzungen.
  • Keine Wartezeit, bis man an der Reihe ist – alle Mitspieler denken gleichzeitig.

Nachteile:

  • Ein schlechtes Abschneiden kann nicht auf das Pech beim Buchstabenziehen geschoben werden.
  • Das Umstellen der Buchstaben (also das Denken mit den Fingern) ist nicht möglich – es sei denn man verfügt über je einen Satz Steine pro Spieler und scheut nicht den Aufwand, jede Runde die Auslosung für alle herauszusuchen.
  • Die taktische Komponente verringert sich stark.

Diese Variante wird im Postspiel, im Internet (zum Beispiel Simultan-Scrabble) und seit 2000 jeden Sommer in der Zeit[6] gespielt. Die Bedenkzeit bei diesen Fernpartien liegt zwischen einer und drei Wochen, und es beteiligen sich zwischen zehn und (bei der Zeit) mehrere tausend Mitspieler an einer Partie.

  • Scrabble solo (auch: Solitair-Scrabble)

Scrabble kann auch allein gespielt werden. Man kann dabei versuchen, möglichst viele Punkte zu erreichen oder alle Buchstaben unterzubringen. Gespielt werden kann mit einer oder zwei Bänkchen (man simuliert dann einen Spielgegner). Diese Variante eignet sich zum Scrabble-Training oder als Wortfindungs- und Gedächtnistrainingsspiel. Wenn man mit 8 (oder mehr) Steinen spielt, wird das Spiel einfacher. Es kann dann sogar mit Demenzkranken gespielt werden, soweit deren Konzentrationsfähigkeit dafür noch ausreicht. Eine Vereinfachung kann auch durch Trennung von Vokalen und Konsonanten erreicht werden, man kann dann jeweils wählen, von welchem Stapel (oder aus welchem Säckchen) man einen Buchstabenstein nehmen möchte.

  • Super Scrabble
Super-Scrabble-Spielbrett (Ausschnitt)
grün: vierfacher Buchstabenwert
lila: vierfacher Wortwert

2007 brachte Mattel Super Scrabble auf den deutschen Markt, das von Piatnik vertrieben wird. Die Anzahl der Spielfelder und des Buchstabenvorrates wurden gegenüber dem Standardspiel jeweils knapp verdoppelt. Es finden sich neue Bonusfelder auf dem Spielplan: viermal ein vierfacher Wortwert und achtmal ein vierfacher Buchstabenwert. Die Spielregeln sind unverändert geblieben – genau wie die Anzahl der Buchstaben, die für einen Spielzug zur Verfügung stehen. Die Spielregeln empfehlen auch ein Spiel mit fünf oder sechs Spielern – dazu müssen aber Bänkchen aus einem anderen Scrabble-Spiel hinzugezogen werden.

Das Spielfeld der Standardversion ist in jeder Richtung um drei Felder erweitert worden und auf systematische und symmetrische Weise mit alten und den neuen Bonusfeldern versehen worden. Es weist 441 (21 × 21) Spielfelder mit 120 Bonusfeldern auf. Um den Buchstabenvorrat von Super Scrabble zu erhalten, müssen aus dem doppelten Buchstabensatz des herkömmlichen Spiels die folgenden vier Buchstaben je einmal entfernt werden: E, I, N, R. Es gibt also auch vier Blankosteine.

  • Scrabble Blitz!

Ebenfalls 2007 kam mit Scrabble Blitz! ein Scrabble-Würfelspiel auf den Markt. Gespielt wird auf einem verkleinerten Spielbrett mit 9 x 9 Feldern und insgesamt zwölf Würfeln. Der erste Spieler spielt mit sieben Würfeln und versucht mit den erwürfelten Buchstaben ein Wort aufs Spielbrett zu legen. Der folgende Spieler nimmt die restlichen Würfel und legt sein Wort an das auf dem Brett liegende Wort. Der dann folgende Spieler nimmt die im vorletzten Spielzug gelegten Würfel vom Brett und bildet seinerseits ein neues Wort. Auf diese Weise verbleibt immer nur ein Wort auf dem Spielbrett (wird ein Wort lediglich verlängert, kommen wieder alle Würfel ins Spiel). Jeder Spieler hat für seinen Zug 60 Sekunden Zeit. Sieger ist, wer zuerst 200 Punkte erreicht hat.

Die Punkteverteilung ist die gleiche wie im Brettspiel. Der Buchstabenvorrat von 72 Buchstaben verteilt sich wie folgt: 11x E; 6x N; je 4x A, I, R, S, T, U; je 3x D, H, M; je 2x G, L, O; je 1x die übrigen Buchstaben inklusive Ä, Ö, Ü und einer Blankoseite. Statt Q wird mit QU gespielt.

Scrabble in den Medien

Wie wenige andere Brettspiele (mit Ausnahme von Schach) wird Scrabble ausgesprochen häufig in Filmen, TV-Serien und Büchern dargestellt. Sehr häufig (gerade in Sitcoms) geht es hierbei um den Streit um die Gültigkeit von Wörtern, der humoristisch aufs Korn genommen wird (so etwa die Beispiele bei Loriot, Sketchup, Hör mal wer da hämmert, Golden Girls). Seltener wird auch in anderen Bezügen Scrabble als sprachlich-soziale Beschäftigung aufgegriffen (Snow Cake). Turnierscrabble spielt nur bei einer CSI-Folge eine Rolle.

Filme

  • Eine Kultszene zum Thema Scrabble findet sich im Loriot-Film Ödipussi. Paul Winkelmann alias Loriot verbringt mit seiner Mutter und deren Damenkränzchen einen Spieleabend, bei dem Scrabble gespielt wird. Eine der alten Damen verlängert das Wort „Hund“ zu dem Wort „Hundnase“. Als sie jedoch von ihren Mitspielern darauf hingewiesen wird, dass es korrekt Hundenase heißen müsse, nimmt sie das Wort vom Spielbrett und legt stattdessen das Wort „Schwanzhund“, was jedoch nur zu noch größeren Diskussionen führt („dann hätte ich vorhin auch meine Quallenknödel legen können“). Diese Spielsituation ist ein Hinweis auf die alten Spielregeln, bei denen mit acht Steinen gespielt wurde.
  • In dem Film Black Hawk Down wird während eines Routinefluges diskutiert, ob „Limo“ (englische Kurzform von Limousine) nach den Scrabble-Regeln als Wort gilt.
  • In dem Film Snow Cake spielt Alex Hughes mit der Autistin Linda eine Partie Scrabble nach den Regeln ihrer bei einem Unfall ums Leben gekommenen Tochter. Deren Regeln, die den besonderen Zustand ihrer Mutter berücksichtigen, besagen, dass Wörter erfunden werden dürfen, solange man sie durch einen Beispielsatz belegen kann. Linda erfindet das Wort „Dazlious“, um etwas unbeschreiblich Schönes auszudrücken, und schlägt damit Alex. Dieser ärgert sich zunächst über die erfundene Sonderregel, doch als er Linda wieder verlassen muss, kann er die Schönheit der kanadischen Landschaft nur mit diesem Wort beschreiben. Das Scrabble-Spiel wird somit zur Metapher für Alex’ neu entstandene Fähigkeit, die Welt mit den Augen der Autistin Linda zu sehen.
  • In dem Film Sneakers – Die Lautlosen mit Robert Redford wird ein Scrabble-Spiel zum Lösen von Anagrammen benutzt.
  • Der Film Christine nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King enthält zu Beginn eine Szene, die den Charakter des anfänglichen Losers und späteren Christine-Besitzers Arnie Cunningham demonstriert: er erzählt seinem Freund Dennis von einem Scrabble-Spiel mit seinem Eltern, bei dem der Streit um die Zulässigkeit des Wortes Fellatio über Sieg oder Niederlage entschied.

TV-Serien

  • In der Simpsons-Folge 2 (Bart wird ein Genie) spielt die Familie Scrabble. Homer hat zufällig das Wort „Oxidize“ (oxidieren) auf seinem Ablagebänkchen, kennt das Wort aber nicht und legt stattdessen das D an ein O zum Wort „Do“. Bart legt das Wort „Kwyjibo“, was angeblich einen dicken, fetten, blöden, nordamerikanischen Affen, der die Haare verliert, bezeichnet. Daraufhin versucht Homer, der gerade eine Banane isst, Bart zu verhauen.
  • In der Folge Pumuckl will Schreiner werden aus der Sendung Meister Eder und sein Pumuckl spielen die Frau und der Mann, in dessen Wohnung Meister Eder eine Kommode richten soll, ebenfalls Scrabble. Dort legt die Frau das Wort „Hyperpopo“ und gibt als Worterklärung „Nilpferdpopo“ an. Daraufhin ficht der Mann das Wort an, bis er nachgibt und das Wort zu „Hyperpopos“ verlängert. Das Ganze endet in einem Streit. (Da Scrabble nur mit einem P gespielt wird, sind zum Legen dieses Wortes zwei Blankosteine nötig.)
  • In der Comedy-Serie Little Britain (1. Staffel, Folge 3) verlängert der Hypnotiseur Kenny Craig (er spielt mit seiner Mutter) das Wort „Cupboard“ zu „Cupboardy“ (was es nicht gibt, aber es zählt mehr als 100 Punkte). Seine Mutter akzeptiert das Wort nach einer Hypnose und meint, es bedeute „etwas Schrankartiges“.
  • Brad, der älteste Sohn aus der Fernsehserie Hör mal wer da hämmert, erweitert das von Randy gelegte Wort „Melone“ zu „Meloneologie“. Als Tim dies sieht, bezeichnet er es als „die Lehre von Leuten, die Mel heißen“.
  • Ebenfalls Kultstatus erhielten die Wörter „Tropenhelm(ut)“, Schutzengel(bert) und „Bienenvolk(er)“, die bei Sketchup (mit Diether Krebs und seiner Partnerin) verlängert wurden, um mehr Punkte zu bekommen.
  • Eine weitere legendäre Szene findet sich in der amerikanischen Serie Golden Girls. Dorothy und Sophia spielen Scrabble. Sophia legt „Disdam“ und hat damit das Spiel gewonnen. Als Dorothy dies anzweifelt, und Sophia dazu auffordert einen Satz mit dem Wort zu bilden antwortet diese „You’re no good in Disdam game“.
  • Eine interessante Rolle spielt Scrabble in der Serie Six Feet Under: Claire, Ruth, sowie deren demonstrativ in christlicher Nächstenliebe vereinten Schwester und Nichte spielen Scrabble. Um die anderen zu schockieren, spielt Claire „Hell“, woraus das andere Mädchen „Hello“ macht. Scrabble wird auch im weiteren Verlauf der Szene genutzt, um den Unterschied zwischen den Mutter/Tochter-Paaren herauszustellen, und dass Claire und Ruth mehr gemeinsam haben als sie sich vorher eingestehen wollten.
  • In der CSI-Folge 88 (Feuerteufel) wird bei einem Turnier des fiktiven Spiels Logos einer der Spieler dazu gezwungen, die Buchstaben seines (ungültigen) Wortes herunterzuschlucken. Die Darstellung des Turniers enthält zahlreiche Anspielungen auf die US-amerikanische Scrabbleszene und ihren Jargon: So wird in der englischen Fassung von „blue haired ladies“ gesprochen (ein abwertender Begriff für eine ältere, scrabblespielende Dame. Auch die Rekordpunktzahl des Opfers (735) lässt an Scrabble erinnern.
  • In einer Folge der Serie Two and a Half Men outet sich Alan Harper als leidenschaftlicher Scrabble-Spieler.

Literatur

  • Im Roman Per Anhalter durch die Galaxis (1979) wird Scrabble gespielt. Während sein Freund Zaphod Beeblebrox spurlos verschwunden ist, heißt es, dass Arthur Dent sorgenvoll auf das Board vor sich blickt. Ein paar Zeilen weiter erfährt der Leser jedoch, dass ihn keineswegs die Sorge um Zaphod plagt, sondern er vielmehr mit Tricia McMillan in einer Partie Scrabble versunken ist. Wenig später ermittelt er mit Hilfe eines Scrabblespiels die Frage, die zur Antwort auf den Sinn des Lebens gehört (Antwort 42; Frage: „Wieviel ist sieben multipliziert mit sechs?“)
  • Eine Scrabble-Szene findet sich auch bei Calvin und Hobbes (im 1. Album Jetzt geht’s rund von 1985): Calvin legt stolz „es“. Die zwei Punkte, die er dafür erhält, machen ihn wenig zufrieden – und er flucht lautstark. „Man lernt wirklich neue Wörter“, kommentiert Hobbes. Er selbst legt anschließend „Zyklothymie“ auf 3-fachen Wortwert (150 Punkte). Calvin kontert mit „in“ (3 Punkte). Hobbes erwidert mit „Nukleoplasma“ (40 Punkte). Am Ende pfeffert Calvin das Spiel empört in die Ecke.

Scrabble in anderen Sprachen

Scrabble ist bislang in 29 Sprachen erschienen. Hierzu zählen neben Englisch und Deutsch unter anderem Türkisch, Französisch, Spanisch und die wichtigsten anderen europäischen Sprachen. Auch in Sprachen ohne Lateinalphabet gibt es Scrabble, darunter Russisch, Griechisch, Hebräisch und Arabisch. Darüber hinaus gibt es auch eine Spielanleitung auf Esperanto mit eigener Buchstabenverteilung, jedoch bislang nicht im Handel, sondern nur im Internet.

Im Handel erhältliche Ausführungen

In Deutschland war Scrabble im November 2009 in folgenden Ausführungen erhältlich:

  • Original (herkömmliche Version mit 15 x 15 Spielfeldern und 102 Steinen)
  • Kompakt (für unterwegs gedachte Ausführung mit verkleinerten Abmessungen und Magnet- oder Stecksteinen)
  • Prestige (Spielfeld mit Rastern, um ein Verrutschen der Buchstaben zu verhindern)
  • Deluxe (edle Ausführung)
  • mit großen Buchstaben
  • Super Scrabble
  • Jubiläumsausgabe (Buchstabenverteilung und Aufmachung der 50er-Jahre)
  • Scrabble Blitz! (Würfelspiel)
  • als Kartenspiel
  • als Legespiel für Kinder

Weblinks

 Commons: Scrabble – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. History of Scrabble (englisch)
  2. Marion Faber, Helmut Schwarz: Die Spielmacher. J.W. Spear & Söhne – Geschichte einer Spielefabrik, Nürnberg 1997
  3. Schlussrangliste (engl.)
  4. Elo-Rangliste
  5. Scrabble-Spielregeln
  6. Der ZEIT-Scrabble-Sommer

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  • scrabble — 1530s, to scrawl, scribble, from Du. schrabbelen, frequentative of schrabben to scratch, from the same root as SCRAPE (Cf. scrape) (q.v.). Meaning to struggle, scramble first recorded 1630s. The game Scrabble is from 1950, proprietary name (reg.… …   Etymology dictionary

  • Scrabble — Scrab ble, v. t. To mark with irregular lines or letters; to scribble; as, to scrabble paper. [1913 Webster] …   The Collaborative International Dictionary of English

  • scrabble — {{/stl 13}}{{stl 7}}[wym. skrable] {{/stl 7}}{{stl 8}}rz. nmos, blp, D. scrabbleli {{/stl 8}}{{stl 7}} gra planszowa polegająca na (odpowiednio punktowanym) układaniu wyrazów (a z nich całej krzyżówki) z liter wpisanych na kwadratowych płytkach …   Langenscheidt Polski wyjaśnień

  • scrabble — ► VERB 1) scratch or grope around with one s fingers to find or hold on to something. 2) move quickly and in a disorderly manner; scramble. ► NOUN 1) an act of scrabbling. 2) (Scrabble) trademark a board game in which players build up words from… …   English terms dictionary

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