Eickhorst

Eickhorst
Eickhorst
Gemeinde Hille
Koordinaten: 52° 18′ N, 8° 44′ O52.3044444444448.735277777777858Koordinaten: 52° 18′ 16″ N, 8° 44′ 7″ O
Höhe: 58 m ü. NN
Fläche: 3,45 km²
Einwohner: 1.154 (31. Dez. 2002)
Eingemeindung: 1. Jan. 1973
Postleitzahl: 32479
Vorwahl: 05703
Karte

Lage von Eickhorst in Hille

Eickhorst ist ein Ortsteil der Gemeinde Hille im Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen.

Er liegt südlich des Mittellandkanals und nördlich des Wiehengebirges. Im Osten grenzt Eickhorst an den Ortsteil Unterlübbe, im Norden an Hille, im Westen an den Stadtteil Nettelstedt der Stadt Lübbecke und im Süden an den Ortsteil Oberlübbe. Die Bundesstraße 65 zieht sich in Ost-West-Richtung durch den Ortsteil und verbindet Eickhorst mit Minden und Lübbecke.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmalig wird Eickhorst 1277 urkundlich erwähnt.

Bis zur kommunalen Neugliederung war Eickhorst eine selbstständige Gemeinde mit einer Gesamtfläche von rund 3,45 km² sowie 966 Einwohnern und gehörte zum Amt Hartum im Kreis Minden. Am 1. Januar 1973 wurde sie nach Hille eingemeindet.[1] Am 31. Dezember 2002 wohnten hier 1.154 Einwohner.

Ortsvorsteher

Die Bevölkerung von Eickhorst wird gegenüber Rat und Verwaltung der Gemeinde Hille seit 1973 durch einen Ortsvorsteher vertreten, der aufgrund des Wahlergebnisses vom Rat der Gemeinde Hille gewählt wird. Zurzeit (2007) ist Eberhard Peper Ortsvorsteher.

Sehenswürdigkeiten

Windmühle Eickhorst

Windmühle Eickhorst

Der Wallholländer wurde 1848 erbaut. Der konische Mühlenturm wurde aus Bruchsteinen gemauert. An der Wetterseite wurde er verputzt. Der Mühlenturm ist von einem Erdwall umgeben. Dieser Wall wurde ebenfalls aus Bruchsteinen ummauert. Auch diese Mühle hat zur Unterstützung einen Motor, der seit 1909 die Mühle mit antreibt. Zusätzlich wurden an der Flügelanlage die Feldruten (das ist das Flügelpaar das vor den Hausruten zum Feld liegt), durch Jalousienflügel ersetzt, die einfacher zu bedienen waren.

Mit der Mühle gehört Eickhorst zur Westfälischen Mühlenstraße und zur Mühlenroute.

Einzelnachweise

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.

Weblinks


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