Sinn (Fluss)

Sinn (Fluss)
Sinn
Die Sinn in Burgsinn

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Daten
Gewässerkennzahl DE: 2448
Lage Hessen, Bayern, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Fränkische Saale → Main → Rhein → Nordsee
Quelle bei Oberwildflecken am Kreuzberg
50° 23′ 7″ N, 9° 58′ 14″ O50.3851944444449.9704166666667671
Quellhöhe ca. 671 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Gemünden in die Fränkische Saale
50.0608333333339.6911111111111154

50° 3′ 39″ N, 9° 41′ 28″ O50.0608333333339.6911111111111154
Mündungshöhe ca. 154 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 517 m
Länge 61,1 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 623,78 km²[1]
Abflussmenge
am Pegel Mittelsinn
(74,3 % des Einzugsgebiets)[2]
NNQ: 610 l/s
MNQ: 1,174 m³/s
MQ: 5,869 m³/s
MHQ: 54,1 m³/s
HHQ: 183 m³/s (im Jahr 2003)
Rechte Nebenflüsse Ziegelhüttengraben, Disbach, Höllgraben, Leinbach, Krechenbach, Schmale Sinn, Gronaubach, Jossa, Aura, Fliesenbach
Linke Nebenflüsse Oberbach, Mittelbach, Trockenbach, Mitzbach, Röthbach, Kretzengraben
Mündung der Sinn (hinten) in die Fränkische Saale (rechts)

Mündung der Sinn (hinten) in die Fränkische Saale (rechts)

Die Sinn ist ein etwa 60 km langer, rechter bzw. nördlicher Zufluss der Fränkischen Saale in Bayern (Reg.-Bez. Unterfranken) und Hessen (Deutschland). Ihr Oberlauf bis zur Vereinigung mit der Schmalen Sinn wird auch Breite Sinn genannt.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die (Breite) Sinn entspringt in der fränkischen Rhön am Fuß des Kreuzbergs (927,8 m), nahe der Gemarkung Oberwildflecken, im Weihersbrunnen. Die Quelle befindet sich in einem Natur- und Wasserschutzgebiet. In mehreren Feuchtwiesen sammelt sich Wasser, das in den Ablauf eines Wasserbehälters mündet. Weitere Nebenquellen speisen dort die junge Sinn und sie wird dadurch auf wenigen hundert Metern zu einem großen Bach. Dieser fließt im weiteren Verlauf durch einen Wald nach Oberwildflecken. Bei Zeitlofs an der hessisch-unterfränkischen Grenze mündet die von der Dammersfeldkuppe (927,9 m) aus Nordosten kommende Schmale Sinn ein.

Teilweise von der Bahnlinie WürzburgFulda begleitet und unterhalb Riedenbergs von einer Brücke der A 7 überquert, fließt die Sinn anfangs in südwestlicher und dann in südlicher Richtung nach Gemünden, wo sie in die Fränkische Saale mündet, 700 Meter vor deren Mündung in den Main.

Zuflüsse

Linke Zuflüsse Rechte Zuflüsse
  • Rotgraben
  • Nickelsgraben
  • Oberbach
  • Oberbach
  • Mittelbach
  • Trockenbach
  • Milzbach
  • Röthbach
  • Laupertsgraben
  • Kretzengraben
  • Neubrunnengraben
  • Kohlgraben
  • Leitersbach
  • Ziegelhüttengraben
  • Bärnlochgraben
  • Wölbersbach
  • Disbach
  • Höllgraben
  • Leimbach
  • Krechenbach
  • Steinerner Graben
  • Schmale Sinn
  • Gerbach
  • Gronau
  • Jossa
  • Aura
  • Fliesenbach
  • Geiersgraben

Ortschaften

Zu den Ortschaften entlang der Sinn gehören (flussabwärts betrachtet):

Oberwildflecken, Wildflecken, Oberbach, Riedenberg, Römershag, Bad Brückenau, Eckarts, Rupboden, Zeitlofs, Altengronau, Jossa, Obersinn, Mittelsinn, Burgsinn, Rieneck, Schaippach, Gemünden

Natur

Flora

Seit dem 19. Jahrhundert ist das Vorkommen der äußerst seltenen Schachblume an der Sinn bekannt. Diese Pflanze tritt hier zwischen 160 und 250 Metern Höhe in verschiedenen Wiesengesellschaften auf, besonders in den Feuchtwiesen der beiden aneinander grenzenden Naturschutzgebiete Sinngrund bei Obersinn und Sinnwiesen von Altengronau.

Fauna

In der Sinn kommen Äsche, Bachforelle, Bachneunauge, Bachsaibling, Bachschmerle, Barbe, Brachse, Flussbarsch, Gründling, Hasel, Kaulbarsch, Lachs, Laube, Mühlkoppe, Regenbogenforelle, Rotauge und Rotfeder vor.[1][3] Darüber hinaus ist erwähnenswert, dass nach einer Wiederansiedlungsaktion 1987/88 der europäische Biber im Einzugsgebiet von Sinn und Jossa wieder heimisch ist. [4][5]

Flusssystem Sinn

siehe Liste der Fließgewässer im Flusssystem Sinn

Siehe auch

Liste der Fließgewässer im Flusssystem Fränkische Saale

Einzelnachweise

  1. a b Fischereiverband Unterfranken: Sinn
  2. Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (Stand: 6. September 2011)
  3. Arbeitsgemeinschaft Gewässerökologie Sinntal: Die Fische der Sinn in Wort und Bild
  4. Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Biberlebensraum Hessischer Spessart (Jossa und Sinn)
  5. Artensteckbrief und Bestandssituation des europäischen Bibers in Hessen (PDF)

Weblinks


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