- FC Sochaux
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FC Sochaux Voller Name Football Club Sochaux-Montbéliard Gegründet 1928 Stadion Stade Auguste-Bonal Plätze 20.000 Präsident Alain Cordier Trainer Mehmed Baždarević Liga Ligue 1 2010/11 5. Rang Der Football Club Sochaux-Montbéliard (frz. soʃo-mɔ̃beljar; auch bekannt als FCSM oder einfach Sochaux) ist ein französischer Fußballverein aus dem unmittelbar an Montbéliard angrenzenden Industriestädtchen Sochaux, südlich von Belfort im Département Doubs gelegen.
Gegründet wurde der „Werksklub“ des Autoherstellers Peugeot als FC Sochaux im Jahr 1928; die Vereinsfarben sind Gelb und Blau, und das Peugeot-Logo, ein stehender Löwe, schmückt bis heute das Vereinswappen. Danach werden die Spieler des Vereins auch les lionceaux genannt. Auch das Stade Auguste-Bonal (früher: Stade de la Forge) wurde 1931 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fabrik errichtet; es fasst heute 20.000 Zuschauer.
Vereinspräsident ist derzeit Alain Cordier; die Ligamannschaft wird seit Juli 2011 von Mehmed Baždarević trainiert. (Stand: August 2011)
Inhaltsverzeichnis
Ligazugehörigkeit
Der Klub hatte sich innerhalb kürzester Zeit dank der Unterstützung durch Peugeot in der Spitze des französischen Fußballs festgesetzt: 1930 erhielt der FC Sochaux nach einer Fusion mit der AS Montbéliard seinen heutigen Namen und gewann bereits 1931 die nationale Meisterschaft des französischen Fußballverbands FFF, die allerdings heutzutage nur als "Vorläufer", nicht als offizieller Titel zählt. Ein solcher folgte erstmals 1935.
Die Sochaliens, wie die Spieler (und die Einwohner) von Sochaux in Frankreich genannt werden, spielten 1932–1939, 1942/43, 1945/46, 1947–1960, 1961/62, 1964–1987, 1988–1995, 1998/99 und wieder seit 2001 in der höchsten Spielklasse, der Division 1 (2002 in Ligue 1 umbenannt). Der Klub hat somit die meisten Spielzeiten aller Vereine in der ersten französischen Liga absolviert. Der FC Sochaux-Montbéliard kann neben seiner bewegten Vergangenheit auch in der Gegenwart Erfolge vorweisen (Gewinn von Ligapokal 2004 und Coupe de France 2007). Nicht zuletzt gilt der Verein inzwischen als eine der besten Kaderschmieden für junge Talente in Frankreich, gekrönt durch den Gewinn des französischen Pokals für Jugendvereinsmannschaften, die Coupe Gambardella (1983 und 2007).Erfolge
- Französischer Meister: 1935, 1938 (außerdem 1931 Champion de France par Catégories)
- Französischer Pokalsieger: 1937, 2007 (und Finalist 1959, 1967, 1988)
- Ligapokalsieger: 2004
- Gewinner der Coupe Drago: 1953, 1963, 1964
- Uhrencup-Sieger 1966
- Europapokale: Halbfinalist im UEFA-Pokal (1981) und im Intertotopokal (2002)
Kader 2011/12
Tor Abwehr Mittelfeld Angriff 1 Pierrick Cros 16 Teddy Richert 13 Jérémie Bréchet 11 Yassin Mikari 24 Damien Perquis 29 Mathieu Peybernes 23 David Sauget 2 Sebastien Corchia 19 Steven Mouyokolo 17 Frederic Duplus 5 Carlão 27 Loïc Poujol 6 Kévin Anin 21 Vincent Nogueira 10 Ryad Boudebouz 14 Marvin Martin 18 Sébastien Roudet 7 Rafaël Dias 8 Abdoul Camara 15 Modibo Maïga 20 Édouard Butin 22 Cédric Bakambu 26 Serdar Gürler 9 Sloan Privat Bekannte Spieler in der Vergangenheit
- André Abegglen
- Roger Courtois
- Frédéric Darras
- Laurent Di Lorto
- El Hadji Diouf
- Pierre-Alain Frau
- Bernard Genghini
- Josef „Pepi“ Humpál
- Lucien Laurent schoss das allererste Tor bei einer Fußballweltmeisterschaft am 13. Juli 1930 in Uruguay gegen Mexiko
- Georges Lech
- Jean-Jacques Marcel
- Étienne Mattler spielte für Frankreich bei den ersten drei Weltmeisterschaften (1930, 1934 und 1938)
- Stéphane Paille
- Benoît Pedretti
- Robert Pintenat
- François Remetter
- Patrick Revelli
- Albert Rust
- Frank Sauzée
- Gérard Soler
- Yannick Stopyra
- Paul Wartel
- Maryan Wisnieski
Literatur
- Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3
- Jean Cornu: Les grandes équipes françaises de football. Famot, Genève 1978
Weblinks
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