Kokašice

Kokašice
Kokašice
Wappen von Kokašice
Kokašice (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Tachov
Fläche: 1345 ha
Geographische Lage: 49° 53′ N, 12° 56′ O49.88027777777812.939722222222526Koordinaten: 49° 52′ 49″ N, 12° 56′ 23″ O
Höhe: 526 m n.m.
Einwohner: 256 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 349 52 - 349 53
Verkehr
Bahnanschluss: Pňovany–Bezdružice
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 4
Verwaltung
Bürgermeister: Václav Panoš (Stand: 2007)
Adresse: Kokašice 48
349 52 Konstantinovy Lázně
Gemeindenummer: 541494
Website: www.kokasice.cz

Kokašice (deutsch Kokaschitz) ist eine Gemeinde mit 269 Einwohnern (1. Januar 2004) in Tschechien. Sie liegt 2 km westlich von Konstantinovy Lázně in einer Höhe von 526 m ü. M.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Burg Švamberk

Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1227. Im 14. Jahrhundert kam Kokašice in den Besitz der Schwanberger, die seit 1287 im benachbarten Krasíkov nachweisbar sind. Bei der Teilung des Besitzes zwischen Heinrich, Bohuslav und Johann von Schwanberg im Jahre 1507 kam Kokaschitz zum Weseritzer Teil. Später gelangte der Ort zur Herrschaft Trpist-Triebl, der er bis zur Aufhebung der Patrimonialherrschaften angehörte. Gepfarrt war Kokaschitz nach Tscheliv. 1838 hatte das Dorf 223 Einwohner. 1901 erhielt der Ort durch die Lokalbahn Neuhof–Weseritz einen Eisenbahnanschluss. 1939 lebten in Kokaschitz einschließlich Schwanberg 447 Menschen. In der Zeit vom 1. Januar 1980 bis 24. November 1990 war Kokašice ein Ortsteil von Konstantinovy Lázně.

Der östliche Teil von Kokašice ist der älteste, er wurde um einen Dorfplatz mit Teich angelegt. Ab dem Jahre 1838 erweiterte sich das Dorf in westliche Richtung.

Neben der beim Ortsteil Krasíkov befindlichen Ruine der Burg Švamberk (deutsch Schwanberg, Schwamberg) besitzt Kokašice noch weitere Baudenkmäler. Ein ehemals zu einer Mühle gehöriges Haus von Anfang des 19. Jahrhunderts ist mit gut erhaltenen Fachwerkgiebeln versehen. Am westlichen Ortsrand steht an der Stelle, wo Bavůrek von Schwanberg einen Pilsener Bürgerssohn erschlagen hatte, ein steinernes Sühnekreuz.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Kokašice gehören die Ortsteile Čeliv (Tscheliv), Krasíkov (Schwanberg) und Lomy (Lohm).

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Kokašice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем сделать НИР

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Kokašice — Administration Pays  Tcheque, republique ! …   Wikipédia en Français

  • Kokaschitz — Kokašice …   Deutsch Wikipedia

  • Schwamberg — Die Schwanberger, auch Schwamberger (tschechisch ze Švamberka) waren ein bedeutendes böhmisches Adelsgeschlecht und ein Zweig der Familie Bor. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Genealogie der Herren von Schwanberg 2.1 Urahnen 2.2 Hauptzweig… …   Deutsch Wikipedia

  • Schwanberg (Adelsfamilie) — Die Schwanberger, auch Schwamberger (tschechisch ze Švamberka) waren ein bedeutendes böhmisches Adelsgeschlecht und ein Zweig der Familie Bor. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Genealogie der Herren von Schwanberg 2.1 Urahnen 2.2 Hauptzweig… …   Deutsch Wikipedia

  • Albersdörfer Brand — Milíře …   Deutsch Wikipedia

  • Alt Zedlisch — Staré Sedliště …   Deutsch Wikipedia

  • Bahnstrecke Pňovany–Bezdružice — Pňovany–Bezdružice Kursbuchstrecke (ČD): 177 Streckenlänge: 23,961 km Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Maximale Neigung: 26 ‰ Minimaler Radius: 190 m Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h Legende …   Deutsch Wikipedia

  • Benesovice — Benešovice …   Deutsch Wikipedia

  • Bezdruzice — Bezdružice …   Deutsch Wikipedia

  • Brand I — Milíře …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”