H.M. Yacht Britannia

H.M. Yacht Britannia

HMY Britannia

Technische Daten
Eigner: Regierung des Vereinigten Königreichs
Betreiber: Royal Navy
Bauwerft: John Brown & Co., Schottland
Sitz der Bauwerft: Clydebank bei Glasgow
Stapellauf: 16. April 1953
Außerdienststellung: 11. Dezember 1997
Großtonnage: 5769 BRT
Verdrängung: 4320 Tonnen
Länge: 126 m
Fockmast: 40,5 m (obere 6 m klappbar)
Großmast: 42 m (obere 6 m klappbar)
Besanmast: 36 m
Reichweite: 2400 Seemeilen (4.445 km) bei 15 Knoten

2100 Seemeilen (3.890 km) bei 20 Knoten

Höchstgeschwindigkeit: 23 Knoten (42 km/h)
Gesamtfahrtstrecke 1953-1997: 1.087.623 Seemeilen (2.014.278 km)
Stammbesatzung: 236 (19 Offiziere, 217 Matrosen)
Zusatzbesatzung: 35 Marinesoldaten

Die HMY Britannia (Her Majesty's Yacht Britannia) war die 83. Königliche Yacht von Großbritannien seit der Wiedereinsetzung von König Karl II. im Jahr 1660. Heute ist sie zusammen mit einer Ausstellung über das Schiff im Hafen von Leith bei Edinburgh in Schottland zu besichtigen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Britannia wurde in der Werft John Brown & Co. Ltd. in Clydebank bei Glasgow, West Dunbartonshire, Schottland, gebaut. Nach ihrem Stapellauf am 16. April 1953 und ihrer Taufe durch Königin Elizabeth II. wurde sie am 11. Januar 1954 in Dienst gestellt. Während ihres Dienstes als Königliche Motoryacht (sie wurde so konstruiert, dass sie im Kriegsfall zum Hospitalschiff umgebaut werden konnte, was allerdings nie genutzt wurde), beförderte sie die Königin, weitere Mitglieder der königlichen Familie und verschiedene andere Würdenträger zu 696 Besuchen im Ausland und zu 272 Visiten in Großbritannien. Prinz Charles und Diana Frances Spencer verbrachten 1981 ihre Flitterwochen auf der Britannia. Mit der Yacht wurden 1986 in Aden über 1.000 Flüchtlinge des Jemenitischen Bürgerkriegs evakuiert. Außerdem sollte die Britannia der königlichen Familie im Falle eines Atomkriegs als sicherer Rückzugsort dienen.

1997 nahm die Conservative Party unter John Major den Austausch der Britannia gegen ein moderneres Schiff in ihr Wahlprogramm auf. Nach dem Wahlsieg der Labour Party am 1. Mai 1997 wurde bekanntgegeben, dass die Britannia zwar außer Dienst gestellt, aber nicht durch ein neues Schiff ersetzt werden soll. Hauptgrund für diese Entscheidung waren die laufenden Betriebskosten von rund 30 Mio. Euro jährlich, die von den britischen Steuerzahlern aufgebracht wurden. Die königliche Familie lehnte es ab, diese Kosten ganz oder teilweise selbst zu tragen.

Die letzte offizielle Mission der Britannia bestand darin, Chris Patten, den letzten britischen Gouverneur Hong Kongs zusammen mit Prinz Charles nach der Übergabe der Kronkolonie an die Volksrepublik China aus der Stadt zu bringen.

Die Britannia wurde am 11. Dezember 1997 außer Dienst gestellt. Königin Elizabeth II. nahm zusammen mit den meisten älteren Mitgliedern der königlichen Familie an der Zeremonie teil. Die sonst eher reservierte Monarchin vergoss öffentlich eine Träne, als sie zum letzten Mal von Bord ging.

Die Britannia liegt heute als Museumsschiff im Hafen von Leith bei Edinburgh in Schottland. Man erreicht die Motoryacht durch eine Ausstellung über die Geschichte und den Bau des Schiffs im Ocean-Terminal-Einkaufszentrum. Die Yacht kann außerdem für Konferenzen und Bankette gemietet werden. 2006 feierte der Schweizer Hollywoodstar Ursula Andress, das legendäre erste Bond Girl, ihren 70. Geburtstag auf der Britannia.

Bei der Wahl des Liegeplatzes hatte Edinburgh mit Glasgow konkurriert, wo die Motoryacht gebaut wurde.

Räumlichkeiten

Das oberste Deck umfasst die Räumlichkeiten der königlichen Familie, wobei König und Königin in eigenen Räumen schliefen, da es auf dem ganzen Schiff ursprünglich ausschließlich Einzelbetten gab. Das einzige Doppelbett auf dem ganzen Schiff ließ Prinz Charles 1981 für seine Flitterwochen mit Diana an Bord bringen. Der Königin und ihrem Gatten standen außerdem jeweils ein eigener Sitting Room zur Verfügung, welche eine Art Büro, aber auch ein kleines Wohnzimmer darstellten. Der Abschluss der Räumlichkeiten des Oberdecks stellt eine Veranda dar. Dies soll der Lieblingsraum von Königin Elizabeth II. an Bord gewesen sein. Hinter der Veranda schließt sich nur noch das Sonnendeck an, dessen Holzboden jeden Morgen geputzt werden musste; hier wurde manchmal auch ein aufblasbares Schwimmbecken aufgestellt.

Unterhalb des Oberdecks liegt das Hauptdeck. Dieses umfasst den Dining Room, den Drawing Room sowie den Ante Room. Beim Dining Room handelt es sich um einen verhältnismäßig großen Saal, welcher auch für Videovorführungen und Installation eines Tanzbodens geeignet war. Beim Ante Room handelt es sich um den Empfangsraum, und der Drawing Room selbst war das eigentliche Wohnzimmer der königlichen Familie. Da bewegliche Innenwände verwendet wurden, ist es möglich diese Räume teilweise zu größeren Räumen zusammen zu legen. Des Weiteren befinden sich auf dieser Ebene die Gästekabinen, welche sehr luxuriös ausgestattet sind, sowie die Küche.

In den darunter liegenden Decks befinden sich die spartanisch ausgestatteten Kabinen des Personals und der Wachmannschaft, welche aus Royal Marines bestand. Hier waren auch eine Bar und Aufenthaltsräume für die Besatzung sowie eine große Wäscherei untergebracht.

Technik

Antrieb

Als man die Britannia plante, wurden zwei grundverschiedene Antriebssysteme in Betracht gezogen: Einerseits ein Dieselantrieb und andererseits Dampfturbinen. Einer der Hauptvorteile dieses Antriebs aus ölbefeuerten Dampfturbinen ist die wesentlich höhere Geschwindigkeit im Gegensatz zu anderen Schiffsantrieben. Obwohl bei der Britannia nur eine relativ geringe Geschwindigkeiten geplant waren (23 Knoten konnte in der Seeerprobung erreicht werden), wurde doch den Dampfturbinen der Vorzug gegeben, da man bei der Konstruktion des Schiffes höchste Priorität auf einen möglichst vibrationsarmen und damit für die Gäste komfortablen Antrieb setzte.

Der Nachteil des Turbinenantriebs ist der hohe Treibstoffverbrauch, besonders bei Teillast (Marschfahrt). Dies zeigt sich auch in der recht geringen Reichweite des Schiffes. Die Antriebsanlage besteht aus zwei Wellen, welche von jeweils einer Hoch- und einer Niederdruckdampfturbine angetrieben wurden. Die erzielte Leistung lag bei ca. 4.400 kW (6.000 PS) pro Welle, also eine Gesamtantriebsleistung von 8,8 MW (12.000 PS). Die Erzeugung des Dampfes für die Dampfturbinen erfolgte in zwei ölbefeuerten Hauptkesseln. Daneben stand ein kleinerer Hilfskessel für den Betrieb im Hafen oder zur Unterstützung der Hauptkessel zur Verfügung.

Stromversorgung

Auf See erfolgte die Stromversorgung mit Hilfe von drei Dampfgeneratoren mit jeweils 500 kW Leistung, die mit Dampf aus der Antriebsanlage gespeist wurden. Des weiteren befand sich ein kleiner Dieselgenerator von 270 kW Leistung an Bord, der das Schiff mit elektrischer Energie versorgte, wenn die Dampfkessel nicht in Betrieb waren. Das Schiff auch noch mit einem 60 kW Notdieselaggregat ausgerüstet, das für einen Totalausfall aller anderen an Bord befindlichen Generatoren konzipiert wurde. Das Stromnetz an Bord arbeitet mit einer Spannung von 225 Volt Gleichstrom. Darüber hinaus steht zum Betrieb bestimmter Geräte auch Wechselstrom zur Verfügung.

Navigation

Zur Navigation war die Britannia mit einem Navigationsradar vom Typ 974, einem Echolot sowie mit Decca Navigation System und LORAN-Navigation ausgerüstet.

Fotos

Kommandanten der HMY Britannia

  • Vice-Admiral Sir Connolly Abel-Smith 1954–1958
  • Vice-Admiral Sir Peter Dawnay 1958–1962
  • Rear-Admiral Sir Joseph Henley 1962–1965
  • Rear-Admiral Sir Patrick Morgan 1965–1970
  • Rear-Admiral Sir Richard Trowbridge 1970–1975
  • Rear-Admiral Sir Hugh Janion 1975–1981
  • Rear-Admiral Sir Paul Greening, KCVO 1981–1985
  • Rear-Admiral Sir John Garnier 1985–1990
  • Rear-Admiral Sir Robert Woodard 1990–1995
  • Commodore Anthony Morrow 1995 - 1997

Vorgänger der HMY Britannia

HMY Fairy

  • Dienstzeit: (1840er)

HMY Victoria and Albert

  • Dienstzeit: 1843–1855

Die HMY Victoria and Albert war eine Motoryacht mit zwei dampfgetriebenen Schaufelrädern. Sie hatte die Funktion einer Königlichen Staatsyacht für den herrschenden Monarchen und wurde von der Royal Navy betrieben. Die Yacht wurde von Symonds konstruiert und auf der Werft in Pembroke Dock gebaut (Kiellegung im Jahr 1842), ihr Stapellauf erfolgte am 25. April 1843. Das Schiff hatte eine Wasserverdrängung von 1.034 Tonnen und war mit zwei Geschützen bewaffnet. HMY Victoria and Albert war die erste Königliche Yacht, die über eine Dampfmaschine mit 430 PS Leistung verfügte.[1]

Die HMY Victoria and Albert war von 1843 bis 1855 im Dienst und machte in dieser Zeit 20 Reisen. Nach dem Stapellauf der Nachfolgeyacht HMY Victoria and Albert II am 16. Januar 1855 wurde sie in HMY Osborne umbenannt und 1868 abgewrackt.[2]

HMY Victoria and Albert II

  • Dienstzeit: 1855-1901
Die königliche Yacht HMY Victoria and Albert II als Gemälde von William Frederick Mitchell

Die HMY Victoria and Albert II war wie ihre Vorgängeryacht eine dampfgetriebene Motoryacht mit seitlichen Schaufelrädern. Sie hatte eine Gesamtlänge von 120 m (360 Fuß. Der Stapellauf erfolgte am 16. January 1855. Ihre Dienstzeit als Königlichen Staatsyacht für den herrschenden Monarchen dauerte von 1855 bis zum Jahr 1900. Das Schiff war der Royal Navy unterstellt und wurde von ihr betrieben. Die HMY Victoria and Albert II war bei einer Wasserverdrängung von 2.470 Tonnen mehr als doppelt so groß wie die alte Staatsyacht. Sie erreichte mit ihren Schaufelrädern eine maximale Reisegeschwindigkeit von 15 Knoten. Die Mannschaftsstärke betrug 240 Mann.[3]

Victoria and Albert II wurde nach Ende ihrer Dienstzeit im Jahr 1904 abgewrackt.

HMY Osborne II

  • Dienstzeit: 1870-1908

Die HMY Osborne war ein Radschaufeldampfer, der der Britischen Regierung gehörte und von der Royal Navy betrieben wurde. Entworfen von Edward James Reed wurde sie in auf der Königlichen Werft in Pembroke Dock (Pembroke Royal Dockyard) in Wales gebaut. Ihr Stapellauf erfolgte am 19. Dezember 1870. Sie ersetzte die Yacht gleichen Namens, die früher als HMY Victoria and Albert als Staatsyacht dem britischen Monarchen diente.

Die HMY Osborne hatte eine Wasserverdrängung von 1.850 Tonnen bei einer Länge von 76 m (250 Fuß) und einer Breite von 11 m (36 Fuß). Die Yacht war wie die HMY Victoria and Albert III eine Staatsyacht des britischen Monarchen wurde überwiegend für Reisen in ferne Länder genutzt, später für die Überfahrt zum Osborne House auf der Isle of Wight im Ärmelkanal.[4]

Im Jahr 1908 wurde sie ausgemustert.

HMY Victoria and Albert III

  • Dienstzeit: 1901–1939
HMY Victoria and Albert III im Jahr 1908

HMY Victoria and Albert III war die königliche Staatsyacht (Royal Yacht) des Vereinigten Königreichs und wurde von der Royal Navy betrieben. Die Yacht des britischen Monarchen war von dem Chefkonstrukteur der Royal Navy Sir William Henry White entworfen worden. Ihr Stapellauf erfolgte schon 1899, aber sie wurde erst 1901 fertiggestellt, um in der Royal Navy Dienst zu tun. Königin Victoria hatte das Parlament schon seit Jahren dringend gebeten, ihr eine modernere Yacht für die veralterte Victoria and Albert II aus dem Jahr 1855 zur Verfügung zu stellen. Sie konnte das Parlament schließlich überzeugen, als sowohl der russische Zar, als auch der deutsche Kaiser über größere und modernere Staatsyachten verfügten als Großbritannien. Unglücklicherweise starb Königin Victoria sieben Monate vor dem Stapellauf der neuen Yacht.

Die Baukosten der HMY Victoria and Albert III betrugen 572.000 Pfund Sterling, das entsprach fünfsiebentel der Baukosten eines Kriegsschiffes der damaligen Zeit (HMS Renown). Das Schiff war mit Dampfmaschinen ausgerüstet die mit Belleville-Wasserkesseln kombiniert wurden. Gebaut in Pembroke Dock verfügte die Yacht über eine Wasserverdrängung von 4.700 Tonnen bei einer Gesamtlänge von 127 m (380 Fuß) und einer Breite von 13,3 m (40 Fuß). Bei der Ausrüstung der neuen Yacht wurde viel zusätzlicher Ballast eingebaut einschließlich eines traditionellen Ankerspills, damit die Königin den Matrosen bei der Arbeit zuschauen konnte. Die Folge war, dass das Schiff beim Aufschwimmen in dem Trockendock instabil wurde und beträchtliche Schäden davon trug. Der Schiffsdesigner William White wurde aus seiner Verantwortung für den Schiffsneubau entlassen. Er verlor sein Selbstvertrauen und trat kurze Zeit später von seinem Amt als Chefkonstrukteur der Marine zurück.[5]

Die Yacht trat nach ihrer Fertigstellung 1901 ihren regulären Dienst an und wurde genutzt bis zum Zweiten Weltkrieg. In dieser Zeit wurde sie aufgelegt (stillgelegt) und als Depotschiff und Wohnschiff für das Kriegsschiff HMS Excellent im Hafen von Portsmouth genutzt. 1954 wurde sie an eine Abwrackwerft in Faslane-on-Clyde in Schottland verkauft.

Die Yacht HMY Victoria and Albert III diente vier Monarchen (Eduard VII., Georg V., Eduard VIII., Georg VI.) und nahm an zwei Flottenparaden (1935 für König Georg V. und 1937 für König Georg VI.) teil. Es gab schon in dem ersten Drittel des letzten Jahrhunderts Pläne, die Yacht durch einen Neubau zu ersetzen, die aber durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurde. Schließlich wurde sie im Jahr 1954 durch die HMY Britannia ersetzt.

Literatur

  • Archibald, E.H.H.; Ray Woodward (ill.) (1971). The Metal Fighting Ship in the Royal Navy 1860-1970. New York: Arco Publishing Co.. ISBN 0-6680-2509-3.

siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

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