Lasse Kopitz

Lasse Kopitz
DeutschlandDeutschland Lasse Kopitz
Lasse Kopitz
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 21. Mai 1980
Geburtsort Berlin, Deutschland
Größe 191 cm
Gewicht 90 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Links
Spielerkarriere
1997–1999 Färjestads BK
1999–2001 EV Duisburg
2001–2002 Revierlöwen Oberhausen
2002–2003 Iserlohn Roosters
2003–2005 Nürnberg Ice Tigers
2005–2007 Kölner Haie
2007–2010 Frankfurt Lions
seit 2010 Iserlohn Roosters

Lasse Kopitz (* 21. Mai 1980 in Berlin) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit 2010 für die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga spielt.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Lasse Kopitz begann mit Eishockey im Alter von drei Jahren beim Berliner Schlittschuhclub, bevor er als Knabenspieler zum Lokalrivalen BSC Preussen wechselte. Als Juniorenspieler ging der Verteidiger 1997 nach Schweden, wo er in seinem zweiten Jahr mit Färjestads BK Schwedischer Juniorenmeister wurde. 1999 unterschrieb der Rechtsschütze seinen ersten Profivertrag bei den Krefeld Pinguinen aus der Deutschen Eishockey Liga und spielte jedoch die meiste Zeit mit einer Förderlizenz beim damaligen Oberligisten EV Duisburg. Nach einem Wechsel zu den Revierlöwen Oberhausen war die Saison 2001/02 schließlich die erste, die Kopitz komplett in der DEL auf dem Eis stand. Nach einer Spielzeit bei den Iserlohn Roosters entschied sich der Abwehrspieler 2003 zu einem Wechsel zu den Nürnberg Ice Tigers, bei denen er zwei Jahre spielte und sich zum Top-Verteidiger in der DEL und zum Nationalspieler entwickelte.

Nach der Saison 2004/05 unterzeichnete Kopitz einen Vertrag bei den Grizzly Adams Wolfsburg, welche jedoch in die 2. Eishockey-Bundesliga abstiegen, sodass der Verteidiger bis zur Saison 2006/07 bei den Kölner Haien unterschrieb. Zur Saison 2007/08 wechselte der Berliner zum Ligakonkurrenten Frankfurt Lions. In dieser Saison bildete er die zweite Verteidigungsreihe zusammen mit Jason Marshall. Kopitz erzielte fünf Tore und sechs Vorlagen für die Hessen, in den Playoffs noch einmal eine Vorlage in zwölf Spielen. In der Saison 2008/09 konnte Kopitz nur 39 Hauptrundenspiele für die Lions absolvieren, da er einen Mittelhandbruch erlitten hatte. Dennoch schoss er zwei Tore und gab elf Vorlagen. In den Pre-Playoffs gegen die Hamburg Freezers blieb der Verteidiger in fünf Spielen punktlos. Nach einem weiteren Jahr in Frankfurt unterschrieb Kopitz zur Saison 2010/11 einen Vertrag bei den Iserlohn Roosters und kehrte damit ins Sauerland zurück.

2006 heiratete Kopitz seine langjährige Freundin. Im Jahr 2007 kam die gemeinsame Tochter Danai zur Welt.

International

Mit der Deutschen Nationalmannschaft nahm Lasse Kopitz unter anderem an den Weltmeisterschaften 2003 und 2005 sowie bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin teil.

Erfolge und Auszeichnungen

  • 1999 Schwedischer Juniorenmeister mit Färjestads BK
  • DEL-All-Star Game 2004, 2005, 2006, 2008

Karrierestatistik

    Hauptrunde   Play-offs
Saison Team Liga S T A Pkt SM S T A Pkt SM
1997/98 Färjestads BK J20 SuperElit 25 3 0 3 28
1998/99 Färjestads BK J20 SuperElit 35 12 2 14 30
1999/00 Füchse Duisburg OL 46 8 16 24 108
1999/00 Krefeld Pinguine DEL 9 0 0 0 0
2000/01 Krefeld Pinguine DEL 1 0 0 0 0
2000/01 EV Duisburg OL 46 9 12 21 94
2001/02 Revierlöwen Oberhausen DEL 59 3 5 8 24
2002/03 Iserlohn Roosters DEL 48 5 3 8 44
2003/04 Nürnberg Ice Tigers DEL 49 4 16 20 60 6 1 2 3 14
2004/05 Nürnberg Ice Tigers DEL 50 10 18 28 84 6 1 1 2 6
2005/06 Kölner Haie DEL 52 11 12 23 44 6 1 0 1 8
2006/07 Kölner Haie DEL 45 6 4 10 72 8 0 2 2 37
2007/08 Frankfurt Lions DEL 42 5 6 11 60 12 0 1 1 16
2008/09 Frankfurt Lions DEL 39 2 11 13 54 5 0 0 0 0
2009/10 Frankfurt Lions DEL 47 4 5 9 26 4 0 0 0 0
Oberliga gesamt 92 17 28 45 202
DEL gesamt 441 50 80 130 468 47 3 6 9 81

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = Spiele insgesamt; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz)

Weblinks


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