- Karl Scheurer
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Karl Scheurer (* 27. September 1872 in Sumiswald; † 14. November 1929 in Bern, heimatberechtigt in Erlach) war ein Schweizer Jurist und Politiker (FDP).
Leben
Scheurer studierte an der Berner Rechtsfakultät und schloss mit dem Fürsprecherpatent ab. In Bern eröffnete er 1897 seine Anwaltskanzlei. Seit 1901 war er Mitglied des Berner Grossen Rats und wurde 1910 Regierungsrat des Kantons Bern, wo er zunächst die Justiz- und Militärdirektion und später die Finanzdirektion führte. Ab 1911 sass er zudem im Nationalrat. Am 11. Dezember 1919 wurde Karl Scheurer in den Bundesrat gewählt. Er verstarb im Amt. Zuständig für das Militärdepartement amtierte er 1923 turnusmässig auch als Bundespräsident sowie als Vizepräsident in den Jahren 1922 und 1929. Karl Scheurer trug wesentlich zur Modernisierung der Militärtechnik bei. So brachte er 1924 eine neue Truppenordnung auf den Weg. Diese sah unter anderem den Aufbau einer Flieger- und Motorwagentruppe vor. Die Landwehr wurde ebenfalls aufgewertet.
Weblinks
Vorgänger Amt Nachfolger Eduard Müller Mitglied im Schweizer Bundesrat
1920–1929Rudolf Minger Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)Ulrich Ochsenbein | Friedrich Frey-Herosé | Jakob Stämpfli | Constant Fornerod | Emil Welti | Victor Ruffy | Paul Cérésole | Johann Jakob Scherer | Wilhelm Hertenstein | Walter Hauser | Emil Frey | Eduard Müller | Eugène Ruffy | Ludwig Forrer | Arthur Hoffmann | Camille Decoppet | Karl Scheurer | Rudolf Minger | Karl Kobelt | Paul Chaudet | Nello Celio | Rudolf Gnägi | Georges-André Chevallaz | Jean-Pascal Delamuraz | Arnold Koller | Kaspar Villiger | Adolf Ogi | Samuel Schmid | Ueli Maurer
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