- Moritz von Auffenberg
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Moritz Freiherr Auffenberg von Komarów (* 22. Mai 1852 in Troppau; † 18. Mai 1928 in Wien) war ein General der österreichisch-ungarischen Armee.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Der als Moritz (1869 "Ritter von") Auffenberg geborene Offizier trat mit dem 19. Lebensjahr in die Armee ein und machte 1878 als Oberleutnant den Okkupationsfeldzug in Bosnien unter dem Befehl von Feldzeugmeister Joseph Philippovich von Philippsberg mit.
1900 erreichte Auffenberg den Rang eines Generalmajors, 1905 eines Feldmarschallleutnants, 1910 eines Generals der Infanterie. Am 19. September 1911 wurde Auffenberg Kriegsminister. Er schuf ein neues Wehrgesetz, wurde aber nach Differenzen mit dem Kaiser Franz Joseph I. schon nach einem Jahr abgelöst. Im Ersten Weltkrieg befehligte er die 4. Armee und besiegte in der Schlacht von Komarów eine russische Übermacht. Durch ein Dekret Kaiser Franz Josephs I. vom 25. April 1915 wurde ihm daraufhin der Adelstitel Freiherr von Komarów verliehen.
Nach der Niederlage in der "Sechs-Tage-Schlacht" im selben Jahr bei Rawa Russka wurde er abgesetzt und durch Erzherzog Josef Ferdinand ersetzt. Auffenberg wurde angeklagt, jedoch durch das Kriegsgericht (allerdings nicht durch ein Ehrengericht) freigesprochen.
Museale Rezeption
Im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum befindet sich im Saal V („Franz-Joseph-Saal“) eine Vitrine, in welcher Beutestücke aus dem Okkupationsfeldzug von 1878 ausgestellt sind. Bemerkenswert darunter sind orientalische Waffen wie Degen und Pistolen, die Auffenberg in diesem Feldzug erbeutet hatte.[1]
Schriften
- Österreich-Ungarns Teilnahme am Weltkrieg, 1920
- Österreich-Ungarns Höhe und Niedergang - Eine Lebensschilderung, München, 1921
Literatur
- Auffenberg von Komarow Moritz Frh.. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 37.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Johann Christoph Allmayer-Beck: Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Saal VI - Die k.(u.)k. Armee von 1867-1914, Wien 1989, S. 24.
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