Hans Albert

Hans Albert
Hans Albert mit seiner Frau Margarethe beim alljährlichen Besuch des Europäischen Forums Alpbach.

Hans Albert (* 8. Februar 1921 in Köln) ist ein deutscher Philosoph und Soziologe.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach Kriegsdienst und amerikanischer Kriegsgefangenschaft studierte Hans Albert Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln. 1952 wurde er mit einer Arbeit über Rationalität und Existenz – Politische Arithmetik und politische Anthropologie promoviert. Alberts Habilitationsschrift "Nationalökonomie als Soziologie der kommerziellen Beziehungen" wurde 1955 abgelehnt. [1] 1957 habilitierte er sich in Köln doch noch mit einer Reihe von Aufsätzen zur Methodologie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

1963 erhielt Albert einen Ruf an den neu geschaffenen Lehrstuhl für Soziologie und Wissenschaftslehre der damaligen Wirtschaftshochschule, heute Universität Mannheim. Trotz einiger Rufe an andere Universitäten hatte er diesen Lehrstuhl inne bis zur Emeritierung im Jahre 1989. Albert ist Ehrendoktor der Universitäten Linz (1995), Athen (1997), Kassel (2000), Graz (2007) sowie Klagenfurt (2007).

Wirken

Als Vertreter des Kritischen Rationalismus war Hans Albert neben Karl Popper, Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas einer der Akteure im so genannten Positivismusstreit, in dem aber keiner der Beteiligten eine positivistische Position im engeren Sinne vertrat.

Eine seiner vielen an Karl Popper orientierten Hauptaussagen: Da die Vernunft fehlbar ist, müssen Theorien immer wieder der Kritik unterzogen werden. Keine These kann zweifelsfrei begründet werden. Argumentativ stützt sich diese Auffassung auf das von ihm so genannte Münchhausen-Trilemma: Dass jede Behauptung zu ihrer Begründung eine weitere Behauptung braucht, zeige, dass es keine endgültig verifizierbaren Sätze, d.h. keine Letztbegründungen geben kann. Entweder man kommt auf Zirkelschlüsse, gerät in endlose Ableitungsketten oder bricht diese an einem bestimmten Punkt willkürlich ab.

Nach Ansicht des Philosophen Hans-Joachim Niemann besteht das Verdienst von Hans Albert insbesondere darin, dass er die Philosophie Karl Poppers erweitert und systematischer noch als dieser selbst dargestellt habe. Aus diesen Zusammenhängen rührt auch Hans Alberts Spitzname Meister Popper.[2]

In der Soziologie bzw. Ökonomie ist Albert insbesondere mit Beiträgen zur Marktsoziologie hervorgetreten. Dabei setzte er sich für eine einheitliche Methodologie in den Natur- wie Sozialwissenschaften ein und plädierte für mehr Durchlässigkeit der überlieferten Fachgrenzen zwischen Ökonomie, Soziologie, den Rechts- und den anderen Sozialwissenschaften. Insbesondere die utilitaristische Theorietradition hielt er trotz aller, zum großen Teil von ihm selbst dargestellten Einwände für das weitaus interessantere Erkenntnisprogramm als etwa den Funktionalismus oder den neueren Marxismus.

Hans Albert ist Mitherausgeber der Zeitschrift Aufklärung und Kritik und Ehrenpräsident der Gesellschaft für kritische Philosophie e.V. (Nürnberg); des Weiteren ist er wissenschaftlicher Beirat der Giordano Bruno Stiftung.

Philosophie

In der Philosophie des Hans Albert kommt der Erkenntnistheorie eine wesentliche Bedeutung zu. Zunächst die Ideen des Positivismus vertretend, sympathisierte er ab Mitte der 1950er Jahre mit dem Kritischen Rationalismus und entwickelte sich in Deutschland neben Sir Karl Popper wohl zu dem bekanntesten Vertreter dieser philosophischen und wissenschaftstheoretischen Ansicht. Dementsprechend besagt eine grundlegende Annahme seiner philosophischen Auffassung, dass keine Behauptung bzw. Aussage (Proposition), entstamme sie nun evidenter Intuition, deduktiver Schlussfolgerung und Beweisführung (z. B. durch Axiomatik in Logik und Mathematik), empirisch-induktiver Erkenntnis, oder welchen Ursprung eine Aussage auch immer haben mag, auf eine sichere Begründung zurückzuführen sei. Es ist nicht möglich für irgendeine Aussage Letztbegründung zu beanspruchen. Somit ist sicheres Wissen nicht möglich.

„Alle Sicherheiten in der Erkenntnis sind selbstfabriziert und damit für die Erfassung der Wirklichkeit wertlos“

Hans Albert: Traktat über kritische Vernunft, 1991; 5. Auflage, Verl.: J.C.B. Mohr. S. 36

Die klassische Erkenntnislehre vertritt ein Offenbarungsmodell der Wahrheit. Sie geht davon aus, dass die Welt einen letzten Grund, eine absolute und objektive Wahrheit besitzt, die mit den Sinnen und der Vernunft des Menschen zu entdecken und als solche auch zu erkennen sei, und dass sich das Entdeckte und Erkannte, in Form von (wahren) Aussagensystemen, exakt wiedergeben und beschreiben lässt.

Diesen Thesen des klassischen Erkenntnisideals tritt Hans Albert mit seiner Konzeption des Kritischen Rationalismus entgegen. Seine kritische Methode, Aussagen (Behauptungen, Theorien, …) einer ständigen kritischen Prüfung zu unterziehen, und die damit einhergehende Ablehnung jeglicher Letztbegründungsansprüche gründet sich wohl auf die Schlussfolgerungen, die aus dem sogenannten Münchhausen-Trilemma gezogen werden können. Hans Albert stellt mit Hilfe dieses Trilemmas die These auf, dass jeder Versuch, eine Behauptung zu einer letztbegründeten und damit vollkommen unkritisierbaren Wahrheit zu erheben, scheitern muss. Und deshalb auch das bereits beschriebene klassische Erkenntnisideal mit seinem Rekurs auf einen archimedischen Punkt, also einen Punkt (Fundament), von dem aus sichere Erkenntnis garantiert werden kann, um damit zu einer letztbegründeten Behauptung, also einer absolut unbezweifelbaren Wahrheit des menschlichen Wissens zu gelangen, eine Illusion darstellt. Denn wenn ich behaupte, diese oder jene Aussage sei absolut wahr, weil ich sie auf eine absolut sichere Begründung zurückführen kann, dann bleiben mir laut der Konsequenzen, die sich aus diesem Trilemma ziehen lassen, stets drei Möglichkeiten, denen eine behauptete Letztbegründung zum Opfer fallen wird, und die deshalb allesamt den Lösungsversuch, irgendeine Behauptung als absolute und deshalb unkritisierbare Wahrheit auszeichnen zu wollen, zunichte machen:

  1. Eine Möglichkeit, an der die Behauptung einer letztbegründeten Wahrheit scheitern wird, ist der infinite Regress. Dieser bringt zum Ausdruck, dass der Prozess der Begründung nie endet. So kann für eine Begründung – auch für eine die behauptet, eine Letztbegründung zu sein – stets eine weitere Begründung erforderlich sein. Denn die Begründung eines zu erklärenden Phänomens ist ihrerseits wieder begründungsbedürftig (die Begründung der Begründung, einer Begründung, einer Begründung, etc.).
  2. Die zweite Möglichkeit, an der die Behauptung einer letztbegründeten Wahrheit scheitern wird, ist der Zirkelschluss. Charakteristisch für einen solchen Zirkelschluss ist, dass eine Behauptung über ein Phänomen aufgestellt wird, die in dem behaupteten Phänomen selbst schon enthalten ist. Ein einfaches Beispiel für einen Zirkelschluss wäre folgende Argumentationskette: Warum legen Hühner Eier? Weil sie Hühner sind! Und warum sind sie Hühner? Weil sie Eier legen!
  3. Die letzte Möglichkeit, an der die Behauptung einer letztbegründeten Wahrheit scheitern wird, ist der willkürliche Abbruch des Begründungsverfahrens. Es wird behauptet, dass ein Phänomen mit der abgegebenen und hinreichend begründeten Behauptung erklärt sei. Alles ist erklärt. Schluss. Aus. Ende. Ein Beispiel:
Nehmen wir an, Sie behaupten: Verheiratete sollten sich niemals scheiden lassen können. Auf die entrüstete Gegenfrage, warum das denn so sein müsse, antworten Sie, weil Jesus es so wollte und wir ihm folgen müssen. Warum? Weil er Gottes eingeborener Sohn war und ist und alle Menschen den Anordnungen Gottes zu folgen haben. Um weitere Gegenfragen bereits im Keim zu ersticken, fügen Sie hinzu: Wer’s glaubt, wird selig, alle anderen werden in die Hölle verdammt und damit Ende der Diskussion!“(Aus dem Artikel von Michael Schmidt-Salomon. „Das ‚Münchhausentrilemma‘ oder: Ist es möglich, sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen?“) [3]

Sollen bei der Zurückführung von Behauptungen auf ein sicheres Fundament der infinite Regress und der logische Zirkel vermieden werden, dann wird anhand des gerade erwähnten „Scheidungsbeispiels“ deutlich, dass der Abbruch des Begründungsverfahrens prinzipiell möglich und gangbar ist, weshalb er so oder ähnlich in der Praxis häufig angewandt wird. Der Abbruch des Begründungsverfahrens scheint ein festes Fundament des sicheren Wissens zu bieten, solange eine Behauptung nur gut genug gegen kritische Einwände immunisiert werden kann. Dies ist in dem Sinne zu verstehen, dass Aussagen so abgesichert werden, dass diese zu absolut gültigen Behauptungen erhoben werden, an denen kein Zweifel möglich scheint, ja gar nicht erst erlaubt sein soll.

Aber letzten Endes muss bei dieser Strategie der Kritikimmunisierung in Kauf genommen werden, dass einem dieses vermeintlich sichere Fundament unter den Füßen weggezogen wird. Denn dieser Abbruch der Begründungskette und die damit beabsichtigte Kritikimmunisierung ist nichts anderes als der Rekurs auf ein Dogma, ein Dogma, das aufgestellt wird, um den Behauptungen das Risiko des Scheiterns an möglichen Einwänden zu nehmen. Dadurch bleibt der Akt der Willkür aber erhalten: Die Begründungskette wird an dem Punkt unterbrochen, der dem jeweils argumentierenden Menschen als genügend evident bzw. plausibel erscheint.

Alberts Konsequenz aus dem Münchhausen-Trilemma lautet: Alles und jeder ist fallibel. Nichts und niemand ist unfehlbar. Und wenn nichts und niemand unfehlbar sein kann, dann natürlich auch nicht der reine menschliche Geist oder die reine menschliche Sinneswahrnehmung, die die offenbarte Wahrheit der Welt empfangen und den Menschen in den Besitz der unbezweifelbaren Wahrheit der Welt bringen könnten, wie es von der klassischen Erkenntnislehre behauptet wird.

Hans Albert versucht dem Letztbegründungsanspruch der klassischen Erkenntnislehre und damit jeglicher Art von Dogmatismus zu entgehen. Da es für Hans Albert und für den Kritischen Rationalismus keine unfehlbaren Aussagen (Behauptungen, Sätze, Theorien, ….) geben kann, setzt er an die Stelle einer unfehlbaren Dogmatik die Hypothese. Unsere Aussagen über die Welt sind somit stets als vorläufige Setzungen, eben als Annahmen über die wahren Vorgänge einer angenommenen realen Welt zu verstehen. All unsere Aussagen über die Welt sind Thesen, sind Theorien, die so lange als gültig angesehen werden können, bis eine neue Theorie die Beschreibung der Welt verbessert. Eine Theorie, die eine größere Erklärungskraft besitzt, die die Welt umfassender und genauer beschreiben kann, die weniger Widersprüche und größere Kongruenz mit anderen Theorien über die reale Welt aufweist. Somit kann stets versucht werden, durch eine umfassende kritische Prüfung der als hypothetisch aufgefassten Aussagen über die Wahrheit unserer Erkenntnisse und unseres Wissens über die reale Welt, eine jede Theorie einer Erprobung zu unterziehen – sie an der Realität scheitern oder sich bewähren zu lassen und somit der Wahrheit vielleicht ein Stück näher zu kommen (Poppers Falsifikationsprinzip). Der Wahrheit unserer Erkenntnisse lässt sich durch eine kritische Prüfung an der realen Welt wohl eher näher kommen, als es mit dogmatischen Behauptungen möglich ist. Denn dogmatische Behauptungen beanspruchen ja bekanntlich für sich, dass sie die absolute und einzige Wahrheit darstellen. Mögliche Alternativen müssen also demnach allesamt der Unwahrheit entsprechen. Eine Sichtweise, die angesichts der unterschiedlichsten philosophischen und weltanschaulichen Auffassungen, von denen einige eben für sich in Anspruch nehmen, die Gewissheit zu haben, im Besitz der einen absoluten Wahrheit zu sein, eine widersprüchliche und deshalb unplausible, unbefriedigende Situation darstellt.

Wie unschwer festgestellt werden kann, hält der Kritische Rationalismus an der Idee der Möglichkeit einer bzw. der Wahrheit der Welt, wie sie auch in der klassischen Erkenntnislehre anzutreffen ist, fest. Aber im Gegensatz zur klassischen Erkenntnislehre lehnt der Kritische Rationalismus die Möglichkeit ab, sich dem Erkennen und Wissen dieser Wahrheit vollkommen gewiss zu sein und somit jeglichen Zweifel ausschließen zu können. Die Idee der Wahrheit stellt hier, wie etwa bei Immanuel Kant, ein regulatives Prinzip des menschlichen Erkenntnisstrebens dar. Nichts kann als vollkommen wahr erkannt und mit absoluter Gewissheit gewusst werden. Aber deshalb die Idee einer möglicherweise (extramental) existierenden Wahrheit, der man näher kommen kann, ohne dies aber jemals mit letzter Gewissheit erkennen und wissen zu können, aufzugeben, kommt einer geöffneten „Schranke“ gleich, die dazu auffordert, den Weg des Relativismus und/oder Subjektivismus zu betreten. Damit soll aber nicht zum Ausdruck gebracht werden, dass dieser Weg der falsche Weg sei, sondern dass dieser Weg eben ein lockerer ist, weil er sich im Hinblick auf seine Plausibilität, also im Vergleich seiner Behauptungen mit unsereren alltäglichen und wissenschaftlichen Logiken, Erfahrungen und Erlebnissen, die wir in und mit der realen Welt machen können, als offensichtlich zu widerspruchsvoll darstellt.

Der Kritizismus des Hans Albert ist ein plausibler Ansatz, um zu einer möglichst klaren und möglichst widerspruchsfreien Beschreibung unserer menschlichen Erkenntnissituation und Wissensmöglichkeit zu gelangen. Aber in keinem Fall möchte er eine absolute Wahrheit verkünden, die frei von Irrtümern und Fehlern ist.

Die kritische Philosophie des Hans Albert fasst sich selbst und damit auch seine eigenen Aussagen als hypothetische Annahme auf – eine Theorie, die sich der Kritik stellen möchte, um durch das Entdecken von Fehlern und Irrtümern in unserem Erleben der Welt und unserem Nachdenken über dieselbe, der vermuteten realen Existenzweise der Welt und somit der Wahrheit dieser Welt, vielleicht ein Stück näher kommen zu können. Ein Zitat von Hans Albert soll diese Zielsetzung verdeutlichen:

„Während der klassische Rationalismus gewisse Instanzen – die Vernunft oder die Sinne – zu epistemologischen Autoritäten erhob und sie dadurch unfehlbar und damit kritikimmun zu machen suchte, weil sonst das Ziel der sicheren Begründung nicht erreichbar erschien, kann der kritische Rationalismus keiner Instanz mehr Unfehlbarkeit und damit das Recht der Dogmatisierung bestimmter Problemlösungen zugestehen. Es gibt weder eine Problemlösung, noch eine für die Lösung bestimmter Probleme zuständige Instanz, die notwendigerweise von vornherein der Kritik entzogen sein müsste. Es kann sogar angenommen werden, dass Autoritäten, für die eine solche Kritikimmunität beansprucht wird, nicht selten deshalb auf diese Weise ausgezeichnet werden, weil ihre Problemlösungen wenig Aussicht haben würden, einer sonst möglichen Kritik standzuhalten. Je stärker ein solcher Anspruch betont wird, umso eher scheint der Verdacht gerechtfertigt zu sein, dass hinter diesem Anspruch die Angst vor der Aufdeckung von Irrtümern, das heißt also: die Angst vor der Wahrheit steht.“

Hans Albert: Traktat über kritische Vernunft, 1991; 5. Auflage, Verl.: J.C.B. Mohr. S. 44

Religionskritik

„Religion kann definiert werden als ... der Glaube an numinose Wesenheiten personalen oder impersonalen Charakters - Götter, Geister, Dämonen, Engel oder göttliche Mächte -, die bestimmte Eigenschaften und Wirkungsmöglichkeiten haben und daher für das Schicksal der Menschen und damit auch für ihr Heil von Bedeutung sind, und (...) eine damit verbundene Praxis der Mitglieder der betreffenden Gruppen, die geeignet ist, der Macht dieser Wesenheiten Rechnung zu tragen und sie im Sinne des eigenen Heils zu beeinflussen, also eine Kultur, die durch Heilstechnologie geprägt ist.“[4]

Albert hat alle Formen des religiösen Glaubens und die real existierenden Religionen, insbesondere den Katholizismus, immer wieder scharf kritisiert.[5] Er wandte sich dabei ausdrücklich auch gegen liberale Theologen wie Rudolf Bultmann und Hans Küng. Gegen diese argumentierte er in erster Linie, dass die christliche Theologie keineswegs ohne Weiteres mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaft vereinbar sei und vor allem auch logische Inkonsistenzen aufweise (z.B. das Theodizeeproblem). Die hier von Theologen und Philosophen diskutierten Auflösungsversuche hält er für nicht stichhaltig.

Gegen den offiziellen Katholizismus machte er auch erhebliche ethische Einwände geltend; er kritisierte hier einerseits Intoleranz und Autoritätsdenken, andererseits den Vergeltungsgedanken, der sich in den Vorstellungen von Höllenstrafen ohne jede Aussicht auf Gnade zeige.[6] Er kritisierte auch die Verteidigung religiöser Glaubenssysteme durch seinen alten Kontrahenten Jürgen Habermas, der damit der Aufklärung in den Rücken gefallen sei.

Auszeichnungen

Schriften

chronologisch

  • 2009 (mit Paul Feyerabend): Briefwechsel, Bd. II: 1972-1986, hgg. v. Wilhelm Baum u. Michael Mühlmann, Kitab Vlg., Klagenfurt/Wien 2009, ISBN 978-3-902585-27-1
  • 2008 (mit Paul Feyerabend): Briefwechsel, Bd. I: 1958–1971, hgg. v. Wilhelm Baum, Kitab Vlg., Klagenfurt/Wien 2008
  • 2008 Joseph Ratzingers Rettung des Christentums: Beschränkungen des Vernunftgebrauchs im Dienste des religiösen Glaubens, Alibri Verlag, ISBN 3865690378
  • 2007 In Kontroversen verstrickt. Vom Kulturpessimismus zum kritischen Rationalismus, Lit Verlag, Münster, ISBN 382580433X
  • 2005 Hans Albert & Karl R. Popper: Briefwechsel, hgg. v. Martin Morgenstern und Robert Zimmer, Fischer, Frankfurt ISBN 3-596-16586-5
  • 2001 Hans Albert. Lesebuch Mohr Siebeck UTB, Tübingen (Aufsatzsammlung, Liste der Publikationen)
  • 2000 Kritischer Rationalismus Mohr Siebeck, Tübingen (UTB 2138)
  • 1994 Einführung in den kritischen Rationalismus, Vorlesung Cassettenedition (neun Tonbandkassetten mit einer Begleitschrift von H. G. Ruß), Carl Auer, Heidelberg
  • 1982 Die Wissenschaft und die Fehlbarkeit der Vernunft Mohr Siebeck, Tübingen
  • 1979 Das Elend der Theologie. Kritische Auseinandersetzung mit Hans Küng Hoffmann & Campe ISBN 3455088538; Alibri Verlag, 2005 ISBN 3-86569-001-7
  • 1978 Traktat über rationale Praxis Mohr Siebeck, Tübingen, ISBN 978-3168408420.
  • 1977 Kritische Vernunft und menschliche Praxis (mit autobiographischer Einleitung), Verlag Philipp Reclam jun., Stuttgart; Universalbibliothek N. 9874, 2. Ausgabe, durchgesehen und ergänzt, 1984
  • 1973 Theologische Holzwege. Gerhard Ebeling und der rechte Gebrauch der Vernunft Tübingen ISBN 3-16-534911-8
  • 1969 Mit Adorno, Dahrendorf, Habermas, Pilot und Popper: Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie Luchterhand, Neuwied & Berlin; 8. Auflage 1980
  • 1968 Traktat über kritische Vernunft Mohr Siebeck, Tübingen; 5. verb. & erw. Auflage 1991; ISBN 3-8252-1609-8. 1992: ISBN 3-16-145721-8
  • Zu Werk und Leben zur gesamten Publikationsliste und zur Sekundärliteratur siehe:
    Wikibooks Wikibooks: Studienführer Hans Albert – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

  1. vgl. seine Autobiographie In Kontroversen verstrickt. Vom Kulturpessimismus zum kritischen Rationalismus, Wien/Berlin 2007, 81f.
  2. nach der Werbefigur Meister Proper - vgl. Abb.
  3. http://www.schmidt-salomon.de/muench.htm
  4. (Albert, 2000 #5997:142)
  5. Vor allem in Albert 1979 und Albert 1982
  6. Vgl. besonders Albert 2008

Literatur

  • Eric Hilgendorf, Hans Albert zur Einführung, Hamburg: Junius, ISBN 3885069431
  • Hans-Joachim Niemann, Lexikon des Kritischen Rationalismus, Tübingen (Mohr-Siebeck) 2004, 423 + XII S., ISBN 3-16-148395-2; Studienausgabe 2006 ISBN 3-16-149158-0.
  • Ley, Hermann, Müller, Thomas, Kritische Vernunft und Revolution: zur Kontroverse zwischen Hans Albert und Jürgen Habermas, Köln (Pahl-Rugenstein) 1971.
  • Ebeling, Gerhard, Kritischer Rationalismus? Zu Hans Alberts Traktat über kritische Vernunft, Tübingen (Mohr) 1973.
  • Mojse, Georg-Matthias, Wissenschaftstheorie und Ethik-Diskussion bei Hans Albert, Bonn (Bouvier) 1979.
  • Kröger, Jörn, Der Normativismus in der Betriebswirtschaftslehre: ein Beitrag zur Methodendiskussion in den Wirtschaftswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts der Brückenprinzipien von Hans Albert, Stuttgart (Poeschel) 1981.
  • Weger, Karl-Heinz, Vom Elend des Kritischen Rationalismus: kritische Auseinandersetzung über die Frage der Erkennbarkeit Gottes bei Hans Albert, Regensburg (Pustet) 1981.
  • Suchla, Peter, Kritischer Rationalismus in theologischer Prüfung: zur Kontroverse zwischen Hans Albert und Gerhard Ebeling, Frankfurt am Main / Bern (Lang) 1982.
  • Bohnen, Alfred und Musgrave, Alan, Wege der Vernunft, Tübingen (Mohr Siebeck) 1991. – Zu Alberts 70sten Geburtstag.
  • Gadenne, V., Wendel, H. J., Rationalität und Kritik, Tübingen (Mohr Siebeck) 1996. Zu Hans Alberts 75. Geburtstag. - Enthält Alberts Aufsatz Publikationsliste A176.
  • Speller, Jules, "Ein Argumentationsspiel um das Münchausen-Trilemma", Zeitschrift für allgemeine Wissenschaftstheorie XIX/1 Franz Steiner Verlag Wiesbaden Stuttgart (1988)
  • Nutzinger, Hans G. (Hrsg.), Zum Problem der sozialen Ordnung. Beiträge zur Ehrenpromotionsfeier von Hans Albert an der Universität Gesamthochschule Kassel, Marburg (Metropolis) 2001. Darin Alberts Beitrag (Publikationsliste A196).
  • Zeitschrift kontrapunkt, Hans Albert zum 80. Geburtstag gewidmet: Methodologie qualitativer Sozialforschung, kontrapunkt, Jahrbuch für kritische Sozialwissenschaft und Philosophie 2001.
  • Aufklärung und Kritik Sonderheft 5 der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (2001). Schwerpunkt: Hans Alberts Kritischer Rationalismus.
  • Lorenzo Fossati: »Wir sind alle nur vorläufig!« Interview mit Hans Albert. Aufklärung und Kritik (2/2002), S. 6–18.

Weblinks


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