- Klaus Wehling
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Klaus Heinrich Wehling (* 30. Mai 1947 in Oberhausen) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (SPD) und Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen in Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Wehling wurde am 30. Mai 1947 in Oberhausen geboren. Nach dem Besuch der Falkenstein-Volksschule von 1953 bis 1957 wechselte er auf die Anne-Frank-Realschule. Nach der Mittleren Reife 1963, fing Wehling eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Stadtsparkasse Oberhausen an. Danach besuchte er von 1966 bis 1970 das Abendgymnasium in Duisburg und arbeitete als Angestellter der Organisationsabteilung der Stadtsparkasse weiter. Ab 1970 studierte Wehling an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Das Studium schloss er 1974 mit dem ersten Staatsexamen ab. Danach war Wehling als Studienreferendar an den Kaufmännischen Schulen der Stadt Mülheim an der Ruhr tätig. Im Jahr 1976 legte er sein zweites Staatsexamen ab. 1980 wurde Wehling Oberstudienrat und war von 1997 bis 2004 als Studiendirektor tätig. Durch seine Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen ruht seine Tätigkeit am Berufskolleg Lehnerstraße. Wehling ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne sowie zwei Enkel.
Politik
Fasziniert von der Reformpolitik Willy Brandts trat er 1972 der SPD bei. Wehling gehört seit 1979 dem Rat der Stadt Oberhausen an. Sein Schwerpunkt ist dort der Bereich „Jugend und Soziales“. Zehn Jahre lang war er Vorsitzender des Jugend- und Sozialausschusses und von 1994 bis 1998 Vorsteher der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen. Von 1998 bis 2004 war Wehling erster Bürgermeister und Stellvertreter von Oberbürgermeister Burkhard Drescher. In dieser Funktion löste er Wolfgang Grotthaus ab. Bei der Kommunalwahl am 26. September 2004 wurde Wehling zum Oberbürgermeister gewählt und folgte damit Burkhard Drescher, der zur Ruhrkohle AG wechselte. Wehlings Hauptaufgabe ist die Fortsetzung des Strukturwandels in Oberhausen.
Im Mai 2005 geriet er in die Kritik, weil er wochenlang das Scheitern der Finanzierung des Großprojektes „O.Vision“ verschwiegen hatte. Der „Zukunftspark O.Vision“ sollte der Stadt 10.000 Arbeitsplätze bringen. Bereits am 26. April 2005 verbot NRW-Innenminister Fritz Behrens (SPD) Oberbürgermeister Wehling, für den städtischen Anteil an der Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro, Gewinne aus RWE-Aktienverkäufen einzusetzen. Die Stadt solle zunächst ihre Schulden abbauen. Er hielt dies vier Wochen lang geheim und teilte es dem Haupt- und Finanzausschuss der Stadt erst am 23. Mai 2005, dem Tag nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, mit.[1][2]
Besondere Schwerpunkte setzt Wehling auf den Feldern der Wirtschafts- und Familienpolitik. Als Aufsichtsratsvorsitzender der ruhrgebietsweiten „Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH“ sowie als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses beim Regionalverband Ruhr trieb er unter anderem die Kooperation zur städteübergreifenden Vermarktung von Gewerbeflächen voran. Für die Kommunalwahl am 30. August 2009 wurde Wehling von seiner Partei mit 98,1 % erneut als Oberbürgermeisterkandidat nominiert.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Lokalausgabe Oberhausen, 25. Mai 2005: „Großprojekt O.Vision am seidenen Faden“ und Aus dem Westen, 31. Mai 2005: „Traum von Oberhausens O.Vision droht zu platzen“
- ↑ Neue Ruhr Zeitung, Lokalausgabe Oberhausen, 25. Mai 2005: „O.Vision: Stadt sieht kein Finanzproblem“
Friedrich August Schwartz | Friedrich Haumann | Otto Wippermann | Berthold Otto Havenstein | Wilhelm Heuser | Wilhelm Eberhard Gelberg | Bernhard Legge | Ernst Bollmann | Wilhelm Thyssen (kommissarisch) | Karl Haendly (kommissarisch) | Georg Kaessler (kommissarisch) | Karl Feih | Luise Albertz | Otto Aschmann | Otto Pannenbecker | Luise Albertz | Friedhelm van den Mond | Burkhard Drescher | Klaus Wehling
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