- Moorenweis
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Wappen Deutschlandkarte 48.15527777777811.077777777778566Koordinaten: 48° 9′ N, 11° 5′ OBasisdaten Bundesland: Bayern Regierungsbezirk: Oberbayern Landkreis: Fürstenfeldbruck Höhe: 566 m ü. NN Fläche: 46,45 km² Einwohner: 3.875 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km² Postleitzahl: 82272 Vorwahl: 08146 Kfz-Kennzeichen: FFB Gemeindeschlüssel: 09 1 79 138 Adresse der
Gemeindeverwaltung:Gemeinde Moorenweis
Ammerseestr. 8
82272 MoorenweisWebpräsenz: Bürgermeister: Josef Schäffler (CSU) Lage der Gemeinde Moorenweis im Landkreis Fürstenfeldbruck Moorenweis ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Fürstenfeldbruck im Regierungsbezirk Oberbayern.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Moorenweis liegt etwa 14 Kilometer westsüdwestlich von Fürstenfeldbruck. Im Gemeindegebiet liegt die Quelle der Maisach.
Moorenweis besteht aus 6 Gemeindeteilen:
- Moorenweis mit den Ortsteilen Albertshofen, Brandenberg, Hohenzell und Windach.
- Dünzelbach mit den Ortsteilen Luidenhofen und Zell
- Eismerszell
- Grunertshofen
- Purk mit den Ortsteilen Langwied und Römertshofen
- Steinbach
Geschichte
Moorenweis wurde um 753 erstmals in einer Urkunde des Klosters Wessobrunn erwähnt. Das Kloster war ab dem 13. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 die wichtigste Grundherrschaft am Ort. Die 1818 entstandene Gemeinde Moorenweis wurde in Folge der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 um die ehemaligen Gemeinden Dünzelbach, Eismerszell, Purk und Steinbach vergrößert.[2] Ein Burgstall in Purk stammt vermutlich aus dem Frühmittelalter.
siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Moorenweis
Wappenbeschreibung
In Silber aus blauem Wellenschildfuß wachsend zwei schwarze Mooskolben mit grünen Stängeln und grünen Blättern; dazwischen schräg gekreuzt ein roter Kreuzstab und ein roter Schlüssel.
Wappengeschichte
Der Wellenschildfuß und die daraus wachsenden Mooskolben (Rohrkolben) verweisen auf die Lage der Gemeinde im Quellgebiet der Maisach und die in den Feuchtgebieten typische Flora. Sie ergeben zudem ein für den auf Moorwiesen anspielenden Gemeindenamen passendes Bild. Der rote Kreuzstab, Attribut des heiligen Sixtus, symbolisiert den Patron der Pfarrkirche Moorenweis und die historische Bedeutung der Pfarrkirche als Grundherrschaft. Der Schlüssel ist die Minderung des Klosterwappens von Wessobrunn (zwei gekreuzte Schlüssel) und erinnert an die schon im 13. Jahrhundert nachweisbaren Besitzungen des Klosters in Moorenweis und die bis zur Säkularisation 1803 wichtigste Grundherrschaft im Dorf. Die Farben Weiß und Rot beziehen sich auf die Zugehörigkeit der Pfarrei zum Bistum Augsburg.
Wirtschaft
Die Wirtschaft ist durch land- und forstwirtschaftliche, sowie mittelständische Betriebe geprägt.
Verkehr
Moorenweis wird von der Staatsstraße 2054 durchquert.
Mit den Buslinien 827, 847, 848 und 849 des Münchener Verkehrsverbundes ist Moorenweis an Werktagen an den ÖPNV angeschlossen. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in den Nachbargemeinden Grafrath bzw. Türkenfeld. Von dort aus verkehrt die S-Bahn-Linie S4 Richtung München bzw. Geltendorf.
Moorenweis verfügt über keinerlei Radweg-Verbindungen, die weder in angrenzende Ortsteile noch in Nachbargemeinden führen. Der Bau eines seit Jahrzehnten geplanten Radwegs entlang der Staatsstraße 2054 Richtung Jesenwang war im Jahr 2010 aufgrund finanzieller Unsicherheiten letztendlich abgesagt worden, obwohl das Projekt kurz vor einer positiven Entscheidung stand. Somit ist mit einer Realisierung in absehbarer Zeit wohl nicht mehr zu rechnen. Damit verbunden ist auch eine angedachte straßenbegleitende Radweg-Verbindung zum Bahnhof Grafrath weiter in die Ferne gerückt.
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 466
Weblinks
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