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Canum Gemeinde KrummhörnKoordinaten: 53° 26′ N, 7° 7′ O53.4261111111117.11305555555555Koordinaten: 53° 25′ 34″ N, 7° 6′ 47″ O Höhe: 5 m ü. NN Fläche: 3,68 km² Einwohner: 300 (31. Dez. 2006) Eingemeindung: 1972 Postleitzahl: 26736 Vorwahl: 04923 Karte der Krummhörn
Canum ist ein Warftenort im westlichen Ostfriesland. Das Dorf gehört zur Gemeinde Krummhörn, zum Landkreis Aurich (Niedersachsen).
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Der Ort Canum wurde erstmals im Jahr 950 n. Chr. mit dem Namen Caninghem erwähnt. Es folgten viele verschiedene Schreibweisen. Der Ortsname setzt sich wahrscheinlich aus dem Sippennamen Caning zusammen. Auf dem höchsten Punkt der Warft wurde im 13. Jahrhundert die Canumer Kirche und später der Glockenturm gebaut. Des Weiteren wurde schon um das Jahr 1581 die Canumer Schule erwähnt, die heute als Leichenhalle genutzt wird. Wie alle Ortschaften in der Gemeinde Krummhörn verlor auch Canum einen Teil seiner Bevölkerung im 19. Jahrhundert. In den Jahren von 1967 bis 1969 folgte das Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr und ein Dorfgemeinschaftshaus.
Kirche
Die Canumer Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im spätromanischen Stil erbaut. Bei der Kirche handelt es sich um eine Einraumkirche, die auf dem höchsten Punkt der Warft steht. Im Inneren der Kirche befinden sich drei Rippengewölbe, die auf gegliederten Mauern und Eckpfeilern ruhen. Auffällig ist die Kirche auch dadurch, dass der Eingang in den Jahren immer wieder verlegt wurde. Im Jahr 2010 erhielt die Gemeinde eine neue Orgel von Bartelt Immer, die sich an Werken von Gerhard von Holy orientiert.
Wirtschaft
Der Ort lebt fast ausschließlich vom Tourismus und der Landwirtschaft.
Verkehr
Durch den Ort führt die Landesstraße 3.
Weblinks
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