- Elisabethschule Marburg
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Elisabethschule Marburg
Hauptgebäude der ElisabethschuleSchulform Gymnasium Gründung 1879 Ort Marburg Land Hessen Staat Deutschland Koordinaten 50° 48′ 7,2″ N, 8° 45′ 25,2″ O50.8028.757Koordinaten: 50° 48′ 7,2″ N, 8° 45′ 25,2″ O Träger Universitätsstadt Marburg Schüler 1281 (Stand: 01.11.2010) Lehrer 132 (inkl. Referendare) Leitung Tobias Meinel Website www.elisabethschule.de Die Elisabethschule liegt in Ockershausen im Süden der oberhessischen Stadt Marburg. Sie ist eines der drei staatlichen Gymnasien Marburgs. Im Schuljahr 2010/2011 hatte die nach Elisabeth von Thüringen benannte Schule 1281 Schüler.
Inhaltsverzeichnis
Schulgeschichte
Die Schule wurde im Jahr 1879 als Höhere Töchterschule, also als reine Mädchenschule, gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Unterricht bis zum 18. März 1945 aufrechterhalten. Nach dem Krieg wurde wieder ab 15. Januar 1946 unterrichtet, nachdem die Militärregierung die Genehmigung erteilt hatte. Ab 1969 wurden an der inzwischen umbenannten Elisabethschule auch männliche Schüler aufgenommen. Im Herbst 2004 feierte die Elisabethschule ihr 125-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche, in deren Rahmen auch eine Ausstellung über die Geschichte der Schule stattfand.
- Gebäudegeschichte
Das ursprüngliche Schulgebäude der Elisabethschule lag im Stadtzentrum Marburgs in der Universitätsstraße. Es existiert heute nicht mehr. Mitte der 1950er-Jahre wurde, auch Dank des Engagements der damaligen Schulleiterin Dr. Dorothea Hillmann, das neue Gebäude in der Leopold-Lucas-Straße im Marburger Süden erbaut. Es wurde 1957 eingeweiht und in der Folgezeit, beispielsweise 1983 durch den naturwissenschaftlichen Erweiterungsbau, mehrfach aus- und umgebaut. Einer der bisher letzten Umbauten erfolgte im Jahr 2002, als das Sekretariat, das Lehrerzimmer und die Lehrerbücherei neu gestaltet wurden. Im Juli 2003 wurde auf einem Teil des Daches des Hauptgebäudes eine Solaranlage eingeweiht.
Aktuell besteht die Elisabethschule somit aus dem drei- bis vierstöckigen Hauptgebäude, in dem auch die Verwaltung der Elisabethschule und die Lehrereinrichtungen untergebracht sind, dem dreistöckigen naturwissenschaftlichen Erweiterungsbau und einem dritten Gebäudetrakt, in dem vor allem Klassenräume der jüngeren Jahrgangsstufen untergebracht sind. Zudem gibt es zwei Klassenräume, die an die Sporthalle der Schule angebaut wurden.
Nach dem im Sommer 2006 erfolgten Abriss von Räumen zwischen dem naturwissenschaftlichen Erweiterungsbau und dem dritten Gebäudetrakt, erfolgte eine zweistöckige Bebauung der freigewordenen Fläche. Die neuen Räume, darunter eine Bibliothek, sollten ursprünglich im Frühjahr 2007 eingeweiht werden, nach einigen Verzögerungen wurde der Termin jedoch auf Mitte September verlegt.
- Geschichte der Juden an der Schule
Zwischen der Gründung der Schule und dem Jahr 1938 besuchten insgesamt 180 jüdische Schülerinnen die damals reine Mädchenschule. Sie wurden teilweise auch von jüdischen Lehrerinnen unterrichtet. Die meisten der Schülerinnen und Lehrerinnen verließen die Schule bereits vor dem Beginn des Nationalsozialismus. Alle Schülerinnen und Lehrerinnen, die zu dieser Zeit noch an der Schule waren, mussten diese zwischen 1936 und dem November 1938 zwangsweise verlassen.
Für die wahrscheinlich 66 ehemaligen und damaligen Schülerinnen und auch Lehrerinnen, die die Zeit des Nationalsozialismus nicht überlebten und meist in den Konzentrationslagern, wurde 1993 am Zugang zum Hauptgebäude der Schule ein Denkmal in Form eines Davidsterns, bestehend aus 66 Dreiecken, erbaut und eingeweiht.
Schuleinrichtungen
Für die Lehrer und vor allem auch die Schüler der verschiedenen Altersklassen bietet die Elisabethschule diverse Einrichtungen.
- Fachräume
Für die naturwissenschaftlichen Fächer Physik, Biologie und Chemie stehen jeweils drei Fachräume mit angemessener Ausrüstung zur Verfügung, welche allerdings nicht immer ausreichend sind. Jeweils einer der drei Fachräume für Physik und Chemie ist wie ein Hörsaal gestaltet. Für die nächste Zeit ist ein Aus- und Umbau der Chemiefachräume geplant, welcher sich dabei an die Neugestaltung der Chemiesammlung anschließt. Für das Fach Musik gibt es zwei Musikräume, einer ist mit einem Flügel und einer mit einem Klavier ausgestattet. Beide sind allerdings mit einer Stereoanlage, einem TV-Gerät und weiteren Instrumenten ausgestattet. Das Fach Kunst hat drei Kunsträume, wovon einer mit einem Beamer ausgerüstet ist. Für das Fach Erdkunde steht ebenfalls ein eigener Raum mit Multimediaausstattung zur Verfügung.
- Computerräume
Neben einem klassischen Computerraum, der mit Computern sowie einem interaktiven Whiteboard ausgestattet ist und in dem meist Informatikunterricht stattfindet, gibt es in der Elisabethschule ein ebenfalls mit Computern ausgestattetes Multimedia-Lernzentrum (MMLZ), welches sehr vielseitig, beispielsweise als Sprachlabor für Fremdsprachen, eingesetzt werden kann. Außerdem sind verschiedene Fach- und Klassenräume mit Computern ausgestattet.
- Büchereien
In der Elisabethschule existieren verschiedene Büchereien. Wichtigste dieser Büchereien ist die Lernmittelbücherei, in der die meisten der für den Unterricht benötigten Bücher ausgegeben werden. Sie befindet sich, wie auch die Lektürebücherei, in einem Raum innerhalb des Gebäudes der Sporthalle. Neben der Lehrerbücherei im obersten Stock des Hauptgebäudes gibt es auch eine Schülerbücherei im Erdgeschoss sowie verschiedene Fachbüchereien, unter anderem für Geographie und Physik.
Sportmöglichkeiten
Für die eigenen Schüler bietet die Elisabethschule verschiedene Sporteinrichtungen. Dazu gehören auch Einrichtungen, die sich auf den Schulhöfen befinden, wie beispielsweise das Fußball- und das Basketballfeld sowie die Kletterwand.
- Sporthalle
Die Sporthalle der Elisabethschule befindet sich links des Eingangsbereichs des Hauptgebäudes. In der kleinen, nur aus einem Feld bestehenden Halle findet jedoch nur ein kleiner Teil des Hallen-Sportunterrichts statt. Hierfür werden unter anderem die Halle am Georg-Gaßmann-Stadion, die Halle des benachbarten Gymnasiums Philippinum, die Halle der Kaufmännischen Schulen sowie die Halle der Freien Waldorfschule Marburg genutzt.
Neben dem Hauptraum findet sich in der Sporthalle der Schule auch ein kleiner Gymnastikraum, der zudem als Aufwärmraum genutzt werden kann, und über dem auch die Lernmittelbücherei untergebracht ist.
- Sportplatz
Die Elisabethschule besitzt einen eigenen Aschesportplatz. Dieser kann im Sportunterricht für verschiedene Sportarten genutzt werden, ist jedoch aufgrund unzureichender Größe nicht für offizielle Fußballspiele geeignet. Ursprünglich bestand der Platz aus mehreren Tennisplätzen. Neben dem eigenen Platz werden vor allem auch die Sportplätze im und am Georg-Gaßmann-Stadion – jeweils ein Rasen-, Hart- und Kunstrasenplatz – für den Sportunterricht genutzt.
- Bootshaus
Die Elisabethschule besitzt im Norden Marburgs ein eigenes, im Jahr 1930 erbautes Bootshaus, welches vom Ehemaligenverein unterhalten wird. Ein Teil des Sportunterrichts, vor allem der Oberstufe, findet dort statt. In Besitz der Schule befinden sich verschiedene Arten von Booten: Neben Kajaks und Kanadiern gibt es auch unterschiedliche Rudersportboote. Das Bootshaus wird zudem auch häufig für Feiern genutzt.
Freizeiteinrichtungen
Die Elisabethschule bietet für ihre Schüler verschiedene Freizeiteinrichtungen für Pausen und Freistunden.
- Schulhöfe
Die Elisabethschule hat zwei verschiedene Schulhöfe. Der große vordere Schulhof vor dem Hauptgebäude ist unter anderem mit Tischtennisplatten, einem kleinen Fußballfeld sowie einem Basketballplatz ausgestattet. Der hintere, vor dem dritten Gebäudetrakt gelegene Schulhof wird vor allem von Schülern der Jahrgangsstufen fünf und sechs genutzt. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich für die Pausen verschiedene Sportgeräte und Spielsachen auszuleihen sowie sich sportlich an einer Kletterwand zu betätigen.
- Cafeteria
Die Cafeteria der Elisabethschule wird von der Bäckerei Rennsemmel betrieben. Neben Backwaren während des Vormittags werden in der Cafeteria an Schultagen auch zwei Mittagessens-Varianten, eine mit Fleisch und eine für Vegetarier, angeboten. Außerdem wird der Raum der Cafeteria von Schülern häufig als Treffpunkt und zum Lernen genutzt. 2008 eröffnete der neue Cafeteria-Trakt mit mehr Platz und besserer Ausstattung.
- Oberstufenraum
Der Oberstufenraum im Erdgeschoss des Hauptgebäudes ist ein Raum, zu dem ausschließlich Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 Zutritt haben. Ausgestattet ist der Raum unter anderem mit Sofas, Computern und einem Billardtisch.
Von vielen Schülern der Oberstufe wird der Raum zum Entspannen während der Freistunden oder zum Lernen genutzt.
Fächerangebot
Neben den standardisierten Unterrichtsfächern bietet die Elisabethschule verschiedene weitere Fächer für ihre Schüler an.
- Fremdsprachen
Neben Englisch, das verpflichtend alle Schüler ab der Jahrgangsstufe fünf lernen, bietet die Elisabethschule ab Jahrgangsstufe sieben beziehungsweise nach Einführung der achtjährigen Gymnasialzeit aber Jahrgangsstufe sechs Französisch und Latein als zweite Fremdsprache und ab Jahrgangsstufe neun beziehungsweise acht oder elf beziehungsweise zehn zusätzlich Russisch, Spanisch und Italienisch an.
- Bilingualer Unterricht
Verschiedene Unterrichtsfächer wie beispielsweise Erdkunde, Geschichte sowie Politik und Wirtschaft werden an der Elisabethschule ab der Jahrgangsstufe sieben in einer Klasse bilingual, also auch in englischer Sprache, angeboten. Die Teilnahme am bilingualen Unterricht wird im Zeugnis vermerkt und am Ende der Mittelstufe bzw. mit dem Abiturzeugnis zusätzlich durch Zertifikat bestätigt.
- Kooperationen
Bei Fremdsprachen wie Spanisch und Italienisch kooperiert die Elisabethschule in der Oberstufe regelmäßig mit den anderen staatlichen Gymnasien in Marburg, der Martin-Luther-Schule und dem Philippinum, da häufig nicht genügend Anmeldungen vorliegen, um in jeder Schule selbstständige Kurse anzubieten.
Schulprojekte
Projekte unterschiedlichster Art werden von der Elisabethschule angeboten beziehungsweise unterstützt.
- Hilfsprojekt
Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 125-jährigen Schuljubiläums startete die Elisabethschule 2004 ein Hilfsprojekt für ein Kinder-, Jugend- und Schulzentrum in La Paz in Bolivien. Bei einem 24-Stunden-Spinning konnte mit Hilfe verschiedener Sponsoren rund 20.000 Euro gesammelt werden. In den folgenden Jahren setzte die Schule das Hilfsprojekt fort. Im Schuljahr 2005/2006 kamen unter anderem Dank einer Spende des Abiturjahrgangs über 24.000 Euro zusammen.
- Comenius
Die Elisabethschule beteiligt sich am Comenius-Programm der Europäischen Union. In den vergangenen Jahren fanden in diesem Rahmen Schüleraustausche mit Schülern aus Finnland und Italien statt.
- Arbeitsgemeinschaften (AGs)
Die Schule bietet für ihre Schüler diverse Arbeitsgemeinschaften (AGs) an. Hierzu gehört unter anderem verschiedene Sport-, Sprach- und Musik-AGs sowie ein Debattierclub und eine Theater-AG.
Personalia
- Lehrer
An der Elisabethschule sind im Schuljahr 2008/2009 genau 114 Lehrkräfte und Schulleitungsmitglieder sowie 18 Referendare beschäftigt. Darüber hinaus sind immer wieder zahlreiche Praktikanten der umliegenden Universitäten mit den Lehrern begleitend unterwegs.
- Schulleitung
Karl Heinz Fuchs war seit 1999 Schulleiter der Elisabethschule. Er löste Dr. Reimer Wulff ab. Sein Stellvertreter ist Karl Goecke. Außerdem sind fünf weitere Lehrer mit verschiedenen Aufgaben Mitglieder der Schulleitung, so zum Beispiel Studienleiter Hermann-Josef Löhr. Mit dem Schuljahr 2009/2010 übernahm Tobias Meinel die Leitung der Schule.
- Bekannte ehemalige Lehrer
- Hedwig Jahnow (1925 bis 1935 stellvertretende Schulleiterin) – Alttestamentlerin und erste Frau im Marburger Magistrat; wegen ihrer jüdischen Vorfahren inhaftiert, starb sie am 23. März 1944 in Theresienstadt
- Schüler
Im Schuljahr 2008/2009 besuchten 737 Schülerinnen und 557 Schüler die Elisabethschule. Jeweils rund ein Drittel der insgesamt 1237 Schüler kamen aus der Marburger Kernstadt, den Stadtteilen sowie aus den umliegenden Gemeinden des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Verteilt waren die Schüler auf die Jahrgangsstufen fünf bis 13. Nachdem die Zahl der neuen Schüler Ende der 1990er Jahre abnahm, gibt es seitdem wieder mehr Schüler in den jüngeren Jahrgangsstufen. So waren im Schuljahr 2005/2006 beispielsweise im Abiturjahrgang 61 Abiturienten, in der Jahrgangsstufe sieben jedoch 178 Schüler und für das Schuljahr 2006/2007 lagen der Schule deutlich mehr Anmeldungen vor, als sie Schüler aufnehmen konnte. Gleiches galt für die folgenden Schuljahre, für die nur Schüler aus dem Stadtgebiet ohne Vorauswahl aufgenommen werden konnten.
Schülervertretung
Die Schülervertretung der Elisabethschule bestand im Schuljahr 2007/2008 aus insgesamt 18 Schülern. Schulsprecherinnen sind Luciana Saalbach und Malindi Krannich. Des Weiteren gibt es Schulkonferenzmitglieder, Sprecher für Ober-, Mittel- und Unterstufe, Vertreter im Stadtschülerrat sowie freiwillige Mitglieder. Aufgabe der Schülervertretung ist unter anderem, sich um die Belange der Schüler zu kümmern. Unterstützt wird sie dabei seit 2003 durch die Verbindungslehrer Lars Perle und Heike Betz.
Abiturienten
Die Schulzeit an der Elisabethschule endet spätestens nach der Jahrgangsstufe 13 mit den durch die Schule gestellten Abiturprüfungen. Seit dem Schuljahr 2006/2007 wird gemäß dem neuen Hessischen Schulrecht ein Zentralabitur geschrieben. Die Zahl der Abiturienten an der Elisabethschule schwankt von Jahr zu Jahr zwischen 60 und 150.
Zu den kleinsten Abitur-Jahrgängen der Elisabethschule in den vergangenen Jahren zählte somit der Jahrgang 2006. Nur 61 Schüler, davon 39 Mädchen, aufgeteilt auf die vier Tutor-Leistungskurse Mathematik, Englisch, Deutsch und Geschichte schrieben Ende März und Anfang April 2006 den schriftlichen Teil ihres Abiturs, dem Ende Mai und Anfang Juni Präsentationen und das mündliche Abitur folgten. Der Vorgänger-Jahrgang bestand immerhin noch aus 80 Schülern, der Nachfolge-Jahrgang aus 95 Personen.
Bekannte ehemalige Schüler
- Rosa Friess (Abitur 1936 an der Elisabethschule) – bekannte Malerin
- Margot Käßmann (Abitur 1977 an der Elisabethschule) – Pastorin, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers
- Roland Suso Richter (Abitur 1980 an der Elisabethschule) – Filmregisseur und Produzent
- Thomas Kerler (Abitur 1983 an der Elisabethschule) – Professor für Mathematik, zurzeit an der Ohio State University
- Gyburg Uhlmann (verließ die Elisabethschule 1991 nach der Jahrgangsstufe zehn) – Philologin und Altertumswissenschaftlerin, Preisträgerin des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis’
- Victoria Mayer (Abitur 1995 an der Elisabethschule) – Schauspielerin, spielt die Kriminaloberkommissarin Sofia Lechner in der ZDF-Fernsehserie Stolberg und besetzte Nebenrollen in verschiedenen Kino- und Fernsehproduktionen
- Lars Weißenfeldt (Abitur 1999 an der Elisabethschule) – Fußballspieler, zuletzt beim FSV Frankfurt, zuvor bei Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach aktiv
- Laura Stullich (Abitur 2006 an der Elisabethschule) – siebenfache Weltmeisterin und mehrfache Deutsche Meisterin im Rhönradturnen
Förderverein
Zur Unterstützung der Schule wurde an der Elisabethschule ein Förderverein gegründet. Mitglieder des Vereins sind sowohl Eltern von Schülern wie auch aktuelle und ehemalige Schüler und Lehrer der Schule. Mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Euro unterstützt der Verein die Schule vor allem bei Anschaffungen, beispielsweise von Büchern oder auch DVD-Spielern und anderen technischen Geräten. Außerdem wurde unter anderem die Anschaffung des Billardtisches für den Oberstufenraum und der Kletterwand für den hinteren Schulhof finanziert.
Ehemaligenverein
Der Ehemaligenverein der Elisabethschule wurde 1929 zum 50-jährigen Jubiläum der Schule gegründet. Die Mitglieder des Vereins haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kontakte zwischen den ehemaligen Schülern wie auch Lehrern zu pflegen. Außerdem unterstützt er die Schule bei der Beschaffung und der Erhaltung von Lehrmitteln und gewährt bedürftigen Schülern Beihilfen zu Klassen- und Kursfahrten. Zudem unterhält der Verein das Bootshaus der Elisabethschule.
Partnerschulen
- Schweiz: Real- und Sekundarschule, Aarberg
- Finnland: Maunulan Yhteiskoulu, Helsinki
- Vereinigtes Königreich: Redland High School for Girls, Bristol
- Frankreich: Saint-John-Perse, Pau
- Frankreich: Lycée Charles et Adrien Dupuy, Le Puy-en-Velay
- Italien: Scuola media statale „Colombo“, Tarent
- Italien: Castano primo, Mailand
- Russland: Gymnasium 1527, Moskau
Literatur
- Festschrift Elisabethschule Marburg 1879–1979.
- Die jüdischen Schülerinnen der Elisabethschule Marburg 1878 bis 1939. Experiment-Sonderheft November 1992.
- Reform und Tradition. Die Elisabethschule Marburg 1879–2004.
- Schulgeschichten. Elisabethschule Marburg 2004. Herausgegeben zum 125-jährigen Jubiläum.
Weblinks
Commons: Elisabethschule Marburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien- Webseite der Elisabethschule
- Elisabethschule Marburg als 3D-Modell im 3D Warehouse von Google SketchUp
Kategorien:- Gymnasium in Marburg
- Comenius-Projektschule
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