- Leoni AG
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LEONI AG Rechtsform Aktiengesellschaft ISIN DE0005408884 Sitz Nürnberg, Bayern - Klaus Probst, Vorstandsvorsitzender
- Werner Rupp, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter 49.822 (Dezember 2009)[1] Umsatz 2,956 Mrd. EUR (2010) [2] Branche Automobilzulieferer Website www.leoni.com Die Nürnberger LEONI AG ist ein führender Hersteller in den Produktgruppen Drähte, Kabel und Bordnetz-Systeme. Diese Warengruppen sind in zwei Unternehmensbereiche aufgegliedert „Division Wire & Cable Solutions“ (früher „Draht & Kabel“) sowie „Division Wiring Systems“ (früher „Bordnetz-Systeme“). Die Aktie der Leoni AG ist Bestandteil des Börsenindex MDAX. Die Wurzeln von Leoni reichen bis ins Jahr 1569 zurück als Anthoni Fournier eine Werkstatt in Nürnberg eröffnet, welche Leonische Waren herstellte.
2008 konnte Leoni einen Umsatz von 2,912 (2007: 2,367) Milliarden Euro und ein EBIT von 55,68 (2007: 138,10) Millionen Euro vermelden. Der Konzernüberschuss betrug 5,197 (2007: 86,22) Millionen Euro.[3] Leoni gilt als rasch wachsender Hidden Champion für Fahrzeugkabelsätze.[4]
Inhaltsverzeichnis
Besitzverhältnisse
Die Aktien des Unternehmens werden zu 100 Prozent frei am Markt gehandelt (Streubesitz).
Geschichte
- 1569 Anthoni Fournier gründet in Nürnberg eine Werkstatt zur Herstellung Leonischer Waren
- 1621 Fourniers Söhne eröffnen südlich von Nürnberg weitere Werkstätten zur Herstellung Leonischer Waren. Daraus gingen die Firmen Johann Balthasar Stieber & Sohn, Nürnberg, Johann Philipp Stieber, Roth und die Vereinigte Leonische Fabriken, Nürnberg hervor.
- 1917 Die oben genannten Firmen schließen sich zusammen und gründen die Leonische Werke Roth-Nürnberg AG
- 1931 Änderung des Firmennamens in Leonische Drahtwerke AG, Nürnberg
- 1999 Änderung des Firmennamens in LEONI AG und Wandlung zur Holding. Aufteilung in drei Gesellschaften: LEONI Draht GmbH & Co. KG, LEONI Kabel GmbH & Co. KG und LEONI Bordnetz-Systeme GmbH & Co. KG.
Gegenwart
Leoni konnte im Jahre 2006 die Unternehmen Kerpen GmbH & Co. KG und Studer Cables AG (Schweiz) übernehmen. Aktuell gibt es Bestrebungen, auf dem Sektor der Flach- und Vierkantdrähte Fuß zu fassen, dazu laufen Übernahme-, bzw. Kooperationsverhandlungen mit einem großen deutschen Drahthersteller.
Im Mai 2007 kaufte Leoni 80 % Anteile am Silikonspezialisten Silitherm.
Akquisitionen/Joint Venture
- 1. Oktober 1999: vier Siemens-Tochterunternehmen:
- Leitungswerk Friesoythe GmbH & Co. KG
- Special Cables & Wires GmbH & Co. KG
- Siemens Automobiltechnik Leitungen GmbH & Co. KG
- Siemens Automobiltechnik Komponenten GmbH & Co. KG
- 3. Februar 2000: Lucas Rists Wiring Systems von der amerikanischen TRW-Gruppe
- 1. September 2004: Klink + Oechsle GmbH
- 1. Juli 2005: neumatic Elektronik + Kabeltechnik GmbH & Co. KG
- 4. Oktober 2005: Gemeinschaftsunternehmen mit dem Schweizer Kabelhersteller Studer für die Verkabelung von Schienenfahrzeugen gegründet. An dem Joint Venture L & S Transportation Systems hält Leoni 70 Prozent und Studer 30 Prozent
- 16. Oktober 2007: Akquisition des Bordnetzgeschäftes von Valeo (Valeo Connectivity Systems)
Einzelnachweise
- ↑ Leoni AG: Geschäftsbericht 2009. Abgerufen am 25. März 2010 (PDF).
- ↑ Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. Juli 2011, Seite U2.
- ↑ LEONI AG: Geschäftsbericht 2008. Abgerufen am 11. November 2010 (PDF).
- ↑ Hermann Simon erwähnt das Unternehmen in seinem gleichnamigen Buch als Beispiel für einen „Hidden Champion“ (Simon, Hermann: Hidden Champions of the 21st Century : Success Strategies of unknown World Market Leaders. London: Springer, 2009.- ISBN 978-0-387-98147-5. P. 39f.)
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(Stand: 19. September 2011)
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