Olmütz

Olmütz
Olmütz
Wappen von Olomouc
Olmütz (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Olomoucký kraj
Bezirk: Olomouc
Fläche: 10336 ha
Geographische Lage: 49° 36′ N, 17° 16′ O49.59611111111117.260277777778219Koordinaten: 49° 35′ 46″ N, 17° 15′ 37″ O
Höhe: 219 m n.m.
Einwohner: 100.233 (1. Jan. 2011) [1]
Postleitzahl: 771 00 – 779 00
Kfz-Kennzeichen: M (alt: OL, OC, OM)
Struktur
Status: Statutarstadt
Ortsteile: 26
Verwaltung
Oberbürgermeister: Martin Novotný (Stand: 2011)
Adresse: Horní náměstí 1
771 27 Olomouc
Gemeindenummer: 500496
Website: www.olomouc.eu

Olmütz (tschechisch Olomouc; [ˈɔlɔmɔuʦ]) ist die sechstgrößte Stadt Tschechiens, Verwaltungssitz des Olomoucký kraj, Bezirksstadt, Sitz eines Erzbistums, der zweitältesten tschechischen Universität und eines der beiden tschechischen Obergerichte. Die Stadt war bis ins 17. Jahrhundert historisches Zentrum Mährens und hat auch heute eine bedeutende Stellung als starkes Handels-, Kultur- und Verwaltungszentrum.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Olomouc
Katastraleinteilung
Stadtteile

Lage

Olmütz liegt im östlichen Teil Tschechiens in der Flussaue der March an der Stelle der Einmündung der Feistritz. Die Stadt liegt in einer nach Nordwesten und Südosten geöffneten Ebene, welche von Westen und insbesondere von Osten von höheren geomorphologischen Formationen umgeben ist. Die Stadtmitte befindet sich in einer Höhe von 219 m ü. M.

Klima

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,7 °C, der durchschnittliche Jahresniederschlag um 570 mm. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 1616,7 Stunden im Jahr.[2]

Stadtgliederung

Die Stadt Olmütz besteht aus den Stadtteilen: Bělidla (Bleich), Černovír (Tschernowier), Chomoutov (Komotau), Chválkovice (Chwalkowitz), Droždín (Droschdein), Hejčín (Hatschein), Hodolany (Hodolein), Holice (Holitz), Klášterní Hradisko (Kloster Radisch), Lazce (Laske), Lošov (Loschau), Nedvězí u Olomouce (Nedweiß), Nemilany (Nimlau), Neředín (Neretein), Nová Ulice (Neugasse), Nové Sady u Olomouce (Neustift), Nový Svět (Salzergut), Olomouc-město (Olmütz-Stadt), Pavlovičky (Paulowitz), Povel (Powel), Radíkov (Radikau), Řepčín (Repschein), Slavonín (Schnobolin), Svatý Kopeček (Heiligenberg, früher Mariendorf), Topolany (Topolan), Týneček (Klein Teinitz)

Geschichte

Stadtansicht von Olomouc, 1593
Altstadt
Rathaus und Dreifaltigkeitssäule
Wenzelsdom
Mauritzkirche
Caesar-Brunnen
Rathaus mit Uhr

Stadtname

Der Name Olomouc bedeutet ‚kahler Berg‘ (alttschech. holy ‚kahl‘ und mauc ‚Berg‘)[3]. Der Name der Stadt lautet in hannakisch Olomóc oder Holomóc, in deutsch Olmütz und in latein Eburum oder Olomucium.

Wappen

Beschreibung: In Blau ein goldgekrönter rot-weiß geschachter Adler mit goldener Bewehrung (Mährischer Adler) begleitet in den vier Ecken von je einer goldenen Majuskel „S“ „P“ „Q“ „O“. Die Buchstaben verkürzen den Spruch: „Senatus populusque Olomucensis“ („Senat und Volk von Olmütz“).

Das Wappen war 1758 mit dem österreichischen Bindenschild und den Initialen „FMT“ als Mittelschild geschmückt. Anlass war die Verleihung dieses Wappenteiles durch Maria Theresia als Anerkennung der Standhaftigkeit der Stadt gegen preußische Truppen unter König Friedrich II. Die Initialen standen für Kaiser Franz I. und Kaiserin. Auch wurde eine Kette um den Schild als Zeichen der Stadtbefestigung gelegt. Diese Wappenbesserungen wurden 1934 entfernt.[4]

Mittelalter

Im Jahr 1017 wurde Mähren an den böhmischen Staat der Přemysliden angegliedert. In Olmütz entstand eine Verwaltungsburg. Herzog Vratislav II. errichtete hier 1063 ein Bistum. 15 Jahre später wurde das Kloster Hradisko gegründet. 1126 wurde Heinrich Zdik zum Bischof. Am Anfang des 13. Jahrhunderts starb der letzte Olmützer Fürst, Mähren wurde vereint und einem Markgrafen unterstellt. Zum Jahr 1248 wird erstmals die Königsstadt erwähnt. 1306 hielt sich König Wenzel III. während eines Feldzuges nach Polen in Olmütz auf und wurde hier ermordet. Die Stadt entwickelte sich wirtschaftlich sehr schnell und wurde zur Hauptstadt Mährens.

In den Hussitenkriegen war Olmütz fester Bestandteil der katholischen Seite. In der Nachfolge der Kartause Dolein, die in den Hussitenkriegen untergegangen war, wurde 1443 die Kartause Olmütz gegründet, die bis zur Aufhebung 1782 bestand. Im 16. Jahrhundert entstanden zahlreiche Paläste im Renaissancestil. 1566 kamen die Jesuiten nach Olmütz. Diese gründeten eine Schule welche 1573 zur Universität erhoben wurde. 1588 wurde der Bischof zum Reichsfürsten erhoben.

17. und 18. Jahrhundert

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1642 von den Schweden eingenommen und acht Jahre okkupiert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die großteils zerstörte und entvölkerte Stadt den Status der mährischen Hauptstadt und trat diesen an Brünn ab. Im Jahr 1740 wurde die Stadt von den Preußen eingenommen. Nach diesem Zwischenfall wurden die Festungsanlagen umfangreich ausgebaut. Einer zweiten Belagerung durch die Preußen im Jahre 1758 hielt die neue Festungsanlage stand. 1777 wurde das Bistum zum Erzbistum erhoben.

19. Jahrhundert

1841 erhielt die Stadt einen Eisenbahnanschluss. Im Jahr 1848 beherbergte das Schloss des Erzbischofs den wegen der Revolution in Wien hierher geflohenen kaiserlichen Hof. Kaiser Ferdinand I. übertrug hier am 2. Dezember 1848 dem achtzehnjährigen Franz Joseph I. die Regierung. Am 29. November 1850 wurde in Olmütz die Olmützer Punktation oder auch "Olmützer Vertrag" zwischen Preußen, Österreich und Russland abgeschlossen. In den Jahren 1850 bis 1866 wurden erneut die Befestigungsanlagen erweitert. 1886 wurde dann der Festungsstatus aufgehoben. 1899 fuhr in der Stadt die erste Straßenbahn.

20. Jahrhundert

Nach der Gründung der Tschechoslowakei kamen die tschechischen Stadtbürger in die Mehrzahl, was allerdings auf die Eingemeindung der zwei Städte Hodolein (Hodolany) und Neugasse (Nová ulice) sowie 11 weiterer Gemeinden (Bělidla, Černovír, Hejčín, Chválkovice, Lazce, Nové Sady, Nový Svět, Neředín, Pavlovičky, Povel und Řepčín) im Jahr 1919 zurückzuführen ist. Im Jahr 1921 lebten in Olomouc 57.206 Einwohner.

Am 15. März 1939 wurde die Stadt von der Wehrmacht besetzt. Am selben Tag in der Nacht brannte die Olmützer Synagoge ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 die Palacký-Universität wiederhergestellt. In den 1970er und 1980er Jahren entstanden in den Randgebieten mehrere Plattenbausiedlungen. Seit 1971 ist die ganze Altstadt als Stadtdenkmalschutzreservat geschützt.

Das Hochwasser im Jahr 1997 zog die Stadt schwer in Mitleidenschaft, etwa ein Drittel des Stadtgebiets wurde überschwemmt. Im Jahr 2000 wurde die Dreifaltigkeitssäule in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Mit der Errichtung des Olmützer krajs im Jahr 2000 wurde die Stadt dessen Verwaltungssitz.

Juden in Olmütz

Die ersten Juden siedelten in Olmütz bereits 906. Ab dem Jahre 1060 hatten sie in einem Ghetto zu wohnen und einen gelbes Erkennungszeichen zu tragen. Im Jahr 1454 wurden sämtliche Juden aus Olmütz ausgewiesen. Dieses Gesetz war bis 1848 gültig.

Die Synagoge von Olmütz wurde von 1895 bis 1897 erbaut. Am 10. November 1938 wurde sie zerstört. Nach der Schaffung des Protektorats wurden vom 15. auf den 16. März 1939 etwa 800 Juden festgenommen und später in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Einige Sitzbänke wurden ausgebaut, dienten lange als Kirchenbänke in einer Dorfkirche bei Prostějov und wurden schließlich 2004 in der renovierten Synagoge in Krnov aufgestellt. Einige davon stehen heute in der Synagoge von Loštice und erinnern an die in den Konzentrationslagern ermordeten jüdischen Bürger. Der Ehrensitz ist Berthold Oppenheim gewidmet, dem Rabbi von Olomouc und Loštice.[5]

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden 3489 Menschen in fünf Transporten, am 26. und 30. Juni 1942, am 4. Juli 1942 und am 7. März 1945 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Nur 285 Juden der Stadtbevölkerung überlebten.[6] Damit erlosch das jüdische Leben in Olomouc.

Seit 1989 gibt es eine Belebung des jüdischen Kultuslebens. 1991 wurde eine selbständige jüdische Gemeinde mit einem Wirkungskreis für die Bezirke Olmütz, Šumperk, Jeseník, Bruntál und Přerov wiederbegründet.

Bevölkerung

Olmütz ist mit 100 233 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Tschechiens.

Jahr 1995 2000 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Einwohnerzahl[7] 104 845 102 702 100.381 100.168 100.373 100.373 100 362 100 233

Bevölkerungsentwicklung

  • 1237: 16.300 mit den Vorstädten[8]
  • 1622: etwa 14.000[9] (neuvedeno zda jen v Olomouci)
  • 1638: 30.000
  • 1650: 1.675
  • 1715: 1.500 [10]
  • 1830: 20.000
  • 1900: 21.933 (nach Sprachen: 15.000 Deutsche, 6.000 Tschechen) (Judenanteil: 1.676 (7,7 %))[11]
  • 1910: 22.245 (davon: 2.959 Soldaten, 6.746 tschechische Zivilisten, 12.156 deutsche Zivilisten, 1.633 Juden), nach Religionen: 20.061 katholisch, 423 evangelisch, 1.679 israelitisch[11]
  • 1919: 23.622 (davon: 9.772 Tschechen, 8.019 Deutsche, 1.010 Juden)[11]
  • 1920: 57.206 [11]
  • 1947: 58.000 [12]
  • 1970: 79.407 [13]
  • 1979: 102.501 [14]
  • 1985: 105.513 [15]

Politik

Stadtoberhäupter

Insignien des Bürgermeisters
  • 1840-1849: Wilhelm Schweidler
  • 1851–1865: Franz Kreilm
  • 1865–1866: Franz Hein
  • 1866–1872: Karl Boromäus Johann Nepomuk Alois Schrötter
  • 1872–1896: Josef von Engel
  • 1896–1918: Karl Brandhuber
  • 1918–1919: Vakanz
  • 1919–1923: Karel Mareš
  • 1923–1939: Richard Fischer
  • 1939–1941: Fritz Czermak
  • 1942–1945: Julius Schreitter von Schwarzenfeld
  • 1945–1947: Václav Stibor-Kladenský
  • 1947–1949: Jan Kučera
  • 1949–1950: Ladislav Bernatský
  • 1950–1956: Antonín Eliáš
  • 1957–1960: Josef Drmola
  • 1960–1970: František Řeháček
  • 1970–1986: Jan Tencian
  • 1986–1989: Josef Votoček
  • 1989–1990: Břetislav Baran
  • 1990–1994: Milan Hořínek
  • 1994–1998: Ivan Kosatík (ODS)
  • 1998–2006: Martin Tesařík (ČSSD)
  • seit 2006: Martin Novotný (ODS)

Städtepartnerschaften

Olomouc unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten [16]:

Wirtschaft und Infrastruktur

ehemalige Universität mit Michaelskirche, heute Priesterseminar

Olmütz ist neben Ostrava das wichtigste Wirtschafts- und Verkehrszentrum in Nordmähren.

Verkehr

Öffentlicher Personennahverkehr

Der innenstädtische Verkehr wird von fünf Straßenbahnlinien und 23 Buslinien gewährleistet (Stand 2011).

Eisenbahn

Der Hauptbahnhof Olomouc liegt an der Hauptstrecke PragČeská Třebová–Olomouc–Ostrava/ŽilinaKošice. Weitere Strecken führen in nördlicher Richtung nach Šumperk und Krnov und westlich nach Senice na Hané. In Richtung Süden führen Strecken nach Brünn und über Otrokovice(/Zlín) nach Břeclav und weiter nach Wien.

Flugverbindung

Die nächstgelegenen Flughäfen für Fernreisende sind Prag (drei Stunden mit Auto), Wien (drei Stunden) und Bratislava (zwei Stunden). Näher gelegen sind die kleineren Flughäfen Ostrava (eine Stunde, 45 Minuten) und Brünn (eine Stunde). Der öffentliche internationale Flugplatz Olomouc-Neředín (IATA-Code OLO, ICAO-Code LKOL) befindet sich 3,8 Kilometer westlich vom Stadtzentrum im Stadtteil Neředín. Er wird im VFR-Regime (bei Tag) betrieben und verfügt über zwei 520 und 560 Meter lange und 30 Meter breite asphaltierte Start- und Landebahnen für Ultraleichtflugzeuge und zwei 760 Meter lange und 30 Meter breite Grasbahnen. Auf dem Flugplatz ist der Flugrettungsdienst der Region stationiert.

Gesundheitswesen

Die größte Einrichtung ist das Universitätsklinikum (Fakultní nemocnice Olomouc) mit 1433 Betten und 50 Abteilungen und Kliniken (Stand 2006). Von 1992 bis 2004 wurde das Klinikum umfangreich erweitert und modernisiert und ist so derzeit eines der modernsten Krankenhäuser in Tschechien. Das Olmützer Militärkrankenhaus (Vojenská nemocnice Olomouc) ist das älteste Militärkrankenhaus in Tschechien. Es wurde 1748 gegründet und siedelt seit 1802 in dem als nationales Kulturdenkmal geschützten Kloster Hradisko. In der Stadt befinden sich weiter zwei private Polikliniken.

Ortsansässige Unternehmen

Zu den traditionellen in Olomouc angesiedelten Wirtschaftszweigen gehört die Lebensmittelindustrie und Maschinenbau, vertreten u. a. durch die 1970 gegründete Molkerei OLMA, den 1899 gegründete Schokoladenhersteller ZORA (heute Teil von Nestlé), die Pumpentechnikhersteller ISH und Sigma (heute in Lutín bei Olomouc), das Hüttenwerk Moravské železárny, den Salzverarbeiter Solné mlýny Olomouc oder das 1934 gegründete Chemie- und Pharmazieunternehmen FARMAK.

Bildung

Merkur-Brunnen

In Olmütz befindet sich die Palacký-Universität mit 21.277 (WS 2007) Studenten. Die Universität besteht aus 8 Fakultäten und einem Universitätsklinikum. Sie wurde im Jahre 1573 ursprünglich als Jesuiten-Hochschule gegründet und ist die zweitälteste Universität in Tschechien.

Erzbistum

Hauptartikel: Erzbistum Olmütz

Das Bistum wurde 1063 erstmals urkundlich erwähnt, es unterstand bis ins 18. Jahrhundert dem Erzbistum Prag. 1777 wurde Olmütz zur Erzdiözese erhoben. Gleichzeitig wurde das Bistum Brünn als Suffragan der Erzdiözese Olmütz errichtet. Heute umfasst das Erzbistum die Region Nord- und Mittelmährens. Erzbischof und Metropolit ist Jan Graubner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Mährisches Theater

Museen

Im Olmütz gibt es das Museum für Kunst, dessen Teil das Erzdiözesemuseum im romanischen Zdíks Palast ist. Das Volkskundemuseum beherbergt Ausstellungen über Geologie und Mineralogie, Zoologie, die Vorgeschichte der Region und über die Geschichte und Entwicklung der Uhren.

Theater

In der Stadt befindet sich das Mährische Theater Olmütz, die Mährische Philharmonie Olmütz, das Musiktheater Olmütz und die kleine unabhängige Bühne Theater Tramtarie.

Architektur

Das dominanteste Bauwerk der Stadt ist der Wenzelsdom. Dort ist König Wenzel III. beigesetzt. Die Kirche wurde 1107 bis 1131 als Basilika im romanischen Stil erbaut und im 14. Jahrhundert gotisch und im 19. Jahrhundert neugotisch umgebaut. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der romanische Zdíks-Palast. Die Mauritzkirche gehört zu den wichtigsten gotischen Bauwerken der Stadt. Das Rathaus aus den 14. Jahrhundert mit einem 78 Meter hohen Turm und einer astronomischen Uhr hat einen gotischen Baukern. Zu den Renaissancegebäuden gehört der Hauenschild-Palast am unteren Platz. In diesem Haus wohnte Wolfgang Amadeus Mozart, der hier 1767 seine 6. Sinfonie komponierte. Zum barocken Architekturerbe in Olmütz gehören die 35 Meter hohe und als UNESCO-Welterbe geschützte Pestsäule der heiligen Dreifaltigkeit, der Palast der Erzbischofs und die Klosteranlage Hradisko. Die Plätze und Straßen zieren einige Springbrunnen. Nennenswert sind weiter in der Altstadt sowie in den Vorstädten erhaltene Teile der Olmützer Festungsanlage und das Zeughaus, in dem sich heute die Universitätsbibliothek befindet.
Neben zahlreichen Hausfassaden und Brunnen sind viele historische Portale besonders sehenswerte Fassadenobjekte innerhalb des Stadtbildes von Olmütz.

Kulinarische Spezialitäten

Von hier stammt der berühmte Olmützer Quargel, ein beliebter Käse mit strengem Geruch.

Persönlichkeiten

Prominente Bewohner und Söhne und Töchter der Stadt sind in der Liste der Persönlichkeiten der Stadt Olmütz aufgeführt. Mit Olmütz verbundene und siedelnde Bischöfe und Erzbischöfe sind in der Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Olmütz aufgeführt.

Literatur

  • Jindřich Schulz (Hrsg). Dějiny Olomouce. Univerzita Palackého, Olomouc 2009, 2 Bd. (629, 533 S.), ISBN 978-80-244-2370-8.
  • J. W. Fischer: Geschichte der königlichen Haupt- und Grenzfestung Olmütz, 1808-11
  • Beda Dudik: Olmützer Sammel-Chronik vom Jahre 1432 bis 1656, Brünn 1858
  • W. Müller: Geschichte der königlichen Hauptstadt Olmütz, Wien 1882
  • Hans Kux: Verwaltungsgeschichte der Stadt Olmütz, Verlag der Hauptstadt Olmütz 1942

Weblinks

 Commons: Olomouc – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2011 (XLS, 1,3 MB)
  2. Český hydrometeorologický ústav: Long-Term Climatological Normals for the Period 1961–1990
  3. Adrian Room: Placenames of the world: origins and meanings of the names for 6,600 countries, cities, territories, natural features, and historic sites, Jefferson (NC) 2006, ISBN 0-7864-2248-3
  4. Buben, Milan, Heraldik, Albatros Praha, 1987
  5. Synagogue benches - symbolic memorial for victims of holocaust
  6. Jüdische Gemeinde Olmütz: Zur Geschichte der jüdischen Kommunität in Olmütz.
  7. Český statistický úřad: Veřejná databáze
  8. Milada Čechmánková (2009). Čestný sloup Nejsvětější Trojice v Olomouci. Jednota Orel Olomouc, Olomouc, 48 pp., S. 28.
  9. Milada Čechmánková (2009). Čestný sloup Nejsvětější Trojice v Olomouci. Jednota Orel Olomouc, Olomouc, 48 pp., S. 29.
  10. Milada Čechmánková (2009). Čestný sloup Nejsvětější Trojice v Olomouci. Jednota Orel Olomouc, Olomouc, 48 pp., S. 9 u. 30.
  11. a b c d Juryšek O. (2006). Dějiny Olomouce 1017-1920. Votobia, Olomouc, 208 pp. ISBN 80-7220-258-8.
  12. Obyvatelstvo města Olomouce
  13. Tichák M. (2007). Ztracené adresy. O tom co v Olomouci bývalo a už není. Burian a Tichák, Olomouc, 190 pp., S. 7.
  14. Pyramída. heslo Olomouc, S. 4016-4018.
  15. (1986) Malá československá encyklopedie. Academia.
  16. Informační server statutárního města Olomouce: Partnerská města

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