- Klein Sankt Paul
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Klein St. Paul Basisdaten Staat: Österreich Bundesland: Kärnten Politischer Bezirk: Sankt Veit an der Glan Kfz-Kennzeichen: SV Fläche: 68,58 km² Koordinaten: 46° 50′ N, 14° 33′ O46.83611111111114.541666666667633Koordinaten: 46° 50′ 10″ N, 14° 32′ 30″ O Höhe: 633 m ü. A. Einwohner: 1.939 (1. Jän. 2011) Bevölkerungsdichte: 28,27 Einw. pro km² Postleitzahl: 9373 Vorwahl: 0 42 64 Gemeindekennziffer: 2 05 13 NUTS-Region AT213 Adresse der
Gemeindeverwaltung:Marktstraße 17
9373 Klein St. PaulWebsite: Politik Bürgermeister: Hilmar Loitsch (SPÖ) Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)Lage der Marktgemeinde Klein St. Paul im Bezirk Sankt Veit an der Glan (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) Klein Sankt Paul (amtlich Klein St. Paul) ist eine Marktgemeinde mit 1939 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Geographische Lage
Klein Sankt Paul liegt im mittleren Görtschitztal etwa 36 km nordöstlich von Klagenfurt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Görtschitztal auf die Saualpe bis zum Hauptkamm.
Gliederung
Die Gemeinde ist in zwölf Katastralgemeinden gegliedert (Buch, Dullberg, Filfing, Grünburg, Kirchberg, Klein St. Paul, Ober St. Paul, Prailing, Sittenberg, Unter St. Paul, Wietersdorf, Wieting) und umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):
- Buch (10)
- Drattrum (12)
- Dullberg (9)
- Filfing (95)
- Grünburg (5)
- Katschniggraben (6)
- Kirchberg (33)
- Kitschdorf (138)
- Klein Sankt Paul (1.130)
- Maria Hilf (0)
- Mösel (76)
- Müllergraben (7)
- Oberwietingberg (64)
- Prailing (85)
- Raffelsdorf (24)
- Sittenberg (104)
- Unterwietingberg (62)
- Wietersdorf (57)
- Wieting (278)
Nachbargemeinden
Guttaring Hüttenberg Kappel am Krappfeld Wolfsberg Eberstein Geschichte
Durch die Eisengewinnung im nahen Hüttenberg war das Gebiet der heutigen Gemeinde bereits zur Zeit der Kelten besiedelt. 831 kam das untere Görtschitztal in den Besitz des Erzbistums Salzburg. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit zwischen 1060 und 1088. 1507 wurden Grundherrschaft und Pfarre St. Paul unter Hornburg an das Stift St. Paul im Lavanttal übertragen.
1850 wurde gleichzeitig mit der Errichtung der Gemeinde der Name in Klein Sankt Paul geändert. 1930 erhielt die Gemeinde die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung „Marktgemeinde“. 1973 wurde das Gemeindegebiet um die aufgelöste Ortsgemeinde Wieting sowie die Katastralgemeinde Hinterberg (davor zu Lölling gehörig) erweitert.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bevölkerung
Die Gemeinde Klein Sankt Paul hat 2195 Einwohner (2001), davon sind 95,9 % österreichische Staatsbürger. 84,2 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen, 4,7 % zur evangelischen Kirche, 0,4 % zum Islam. 6,6 % sind ohne religiöses Bekenntnis.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaftlicher Leitbetrieb ist das 1893 gegründete Wietersdorfer Werk der Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke GmbH mit rund 180 Arbeitsplätzen. Auf der Saualpe liegen die Schigebiete Weißberger Alm und Klippitztörl. Laut Volkszählung 2001 gibt es 578 Beschäftigte in der Gemeinde und 528 Auspendler. Es gibt 128 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 65 im Haupterwerb), die zusammen 6.053 ha bewirtschaften (1999).
Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Görtschitztal Straße (B 92). Die Görtschitztalbahn wird nur für den Güterverkehr genutzt.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 wie folgt zusammen:[1]
Direkt gewählter Bürgermeister ist Hilmar Loitsch (SPÖ).[2]
Wappen
Die vordere Hälfte des gespaltenen Wappenschilds ist an das Wappen der Herren von Hornburg angelehnt, die als landesfürstliche Vasallen in der Hornburg residierten; es zeigt die Stange eines Hirschgeweihs. In der hinteren Hälfte durch ein stark stilisierten Symbol der örtlichen Zementproduktion die industrielle Gegenwart zum Ausdruck gebracht: Das Innere eines schwarzen, von zwei kleinen Zahnrädern angetriebenen Drehofens ist mit einem roten Flammenwirbel gefüllt, das „Z“ deutet die Verarbeitung von Zement an.
Wappen und Fahne wurden der Gemeinde am 5. August 1969 verliehen (Neuverleihung 1974). Die Fahne ist Gelb-Rot mit eingearbeitetem Wappen.
Einzelnachweise
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, abgerufen 20. März 2009
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, abgerufen 20. März 2009
Weblinks
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