- Lambertsberg
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Wappen Deutschlandkarte 50.0913888888896.39480Koordinaten: 50° 5′ N, 6° 23′ OBasisdaten Bundesland: Rheinland-Pfalz Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm Verbandsgemeinde: Arzfeld Höhe: 480 m ü. NN Fläche: 3,66 km² Einwohner: 348 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km² Postleitzahl: 54649 Vorwahl: 06554 Kfz-Kennzeichen: BIT Gemeindeschlüssel: 07 2 32 254 Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 ArzfeldWebpräsenz: Ortsbürgermeister: Franz-Josef Antony Lage der Ortsgemeinde Lambertsberg im Eifelkreis Bitburg-Prüm Lambertsberg ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.
Inhaltsverzeichnis
Geographie
Geographische Lage
Der Ort liegt in der Südeifel, am Rande des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks. Sie besteht aus den Ortsteilen Lambertsberg und Greimelscheid.
57,7 % des Gemeindegebietes werden landwirtschaftlich genutzt, 33,9 % sind von Wald bestanden.
Nachbargemeinden
Im Nordwesten grenzt Lambertsberg an Hargarten, im Osten an Plütscheid, im Süden an Mauel und im Westen an Waxweiler.
Geschichte
Vor 1794 gehörte Lambertsberg zum Kondominium Pronsfeld, unter französischer Herrschaft zur Mairie Waxweiler und in der preußischen Zeit zur Bürgermeisterei Waxweiler.
Lambertsberg und der heutige Ortsteil Greimelscheid wurden im Pfarrbezirk Lambertsberg im Bistum Trier vereint. Die erste urkundlich Erwähnung von Greimelscheid fand 1288 statt. Lambertsberg ist aus dem 1408 erstmals erwähnten Obergreimelscheid entstanden und wurde im 16. Jahrhundert umbenannt. Lambertsberg und Greimelscheid wurden zwar lediglich durch die heutige Landstraße getrennt, die aber auch die staatliche und kirchliche Grenzlinie für die verschiedenen Institutionen bildete.
Die heutige Ortsgemeinde wurde am 1. Januar 1968 aus den Gemeinden Greimelscheid und Lambertsberg neu gegründet.[2]
Bevölkerung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
- 1815 – 96
- 1835 – 165
- 1871 – 160
- 1905 – 155
- 1939 – 178
- 1950 – 185
- 1961 – 186
- 1965 – 188
- 1970 – 232
- 1975 – 247
- 1980 – 262
- 1985 – 299
- 1987 – 299
- 1990 – 304
- 1995 – 346
- 2000 – 350
- 2005 – 345
Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Lambertsberg besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
Wappen
Blasonierung: „In Rot ein Göpel, vorn Bischofsstab und Lanze, hinten vier vierstrahlige Sterne in Silber.“
Sehenswürdigkeiten
Sehenswert sind die Wallfahrtskirche St. Lambertus aus dem 15. Jahrhundert mit einer Außenkanzel aus dem Jahr 1618 und ein ehemaliges Marktkreuz von 1623 auf dem Kirchenvorplatz.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Lambertsberg
Wirtschaft und Infrastruktur
Lambertsberg ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde, die im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden jedoch eine höhere Wirtschaftskraft aufweist. Mehrere Handwerksbetriebe und zwei Bauunternehmen zeichnen sich für die im Vergleich zur Südeifel hohe Anzahl von 41 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen (2005) verantwortlich.
Seit 1971, als noch 30 landwirtschaftliche Betriebe gezählt worden waren, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 260 ha auf 168 ha (2005) abgenommen, die von 5 Betrieben bewirtschaftet wurden.
Verkehrsanbindung
Durchquert wird die Ortschaft von der Landesstraße 12, die ihn unter anderem mit Waxweiler und der 3 km östlich liegenden Anschlussstelle Waxweiler/Schönecken der Bundesautobahn 60 verbindet.
Veranstaltungen
- Fastnacht: Der Lambertsberger Nachtumzug gilt als einer der größten Fastnachtsumzüge der Südeifel bzw. des Kreises Bitburg-Prüm. Der Umzug findet traditionell am Freitagabend statt.
- 1. Sonntag im August: Antik- und Trödelmarkt am Gemeindehaus.
Quellen und Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 184 (PDF)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
Weblinks
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