Der Termin

Der Termin

Der Termin (Original: The Deadline: A Novel About Project Management.) ist ein literarisches Werk von Tom DeMarco über das Thema Projektmanagement und der Versuch, Unterhaltung und Bildung in einem Roman zu verknüpfen.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die Handlung dreht sich um die Entwicklung von sechs Softwareprodukten. Webster Tompkins, Manager der Big Telephone Company, wird im Rahmen eines Outplacement-Programms aus seinem Betrieb ausgegliedert. Just in diesem Moment wird er von der morovischen Agentin Lahksa Hoolihan im Auftrag des KVJ entführt. Er soll für eine neue Softwareentwicklung in dem fiktiven Land Morovien als Manager rekrutiert werden und dort mithilfe einer riesigen Entwicklungsmannschaft sechs Softwareprodukte nachbauen. Seine Idee: eine Aufteilung in achtzehn Teams, drei für jedes Softwareprodukt. Verschieden groß und mit unterschiedlicher Methodik befinden sie sich miteinander im Wettlauf. Mithilfe seiner Teams und der Unterstützung einer Reihe von kompetenten Beratern stellt Tompkins die Managementmethoden auf den Prüfstand. Jedes Kapitel schließt mit einem Tagebucheintrag ab, welcher die wichtigsten Managementansätze zusammenfasst.

Kapitel 1

Tompkins sitzt im Hörsaal seiner Firma „Big Telephone & Telecommunication Company“, um an deren Outplacement-Programm teilzunehmen. Er ist ein EntWaK (Entpflichtung zur Wahrnehmung anderer Karrierechancen), d.h. er wird in Kürze gekündigt. Er wird von Lahksa Hoolihan – einer Industriespionin des morovischen KVJ – in ein Gespräch verwickelt und mit einer Diät-Cola betäubt. Ziel ist es, Tompkins für den Nationalstaat Morovien als Top-Manager zu werben, da dieser zum Exportland Nummer 1 in Sachen Softwarepakete aufsteigen will.

Kapitel 2

Unter Drogeneinfluss wird Mr. T. von zwei Personen zu einem Flugzeug gebracht. Er ist benommen und bekommt die Ereignisse um ihn herum nur teilweise mit. Halluzinierend findet er sich im Flugzeug wieder und sieht Lahska Hoolihan (z.B. als Pilotin und als Stewardess). Mr. T. träumt, dass er sich in einem Schulungsraum befindet. Edgar Kalbfuss hält einen Vortrag über Projektmanagement und wartet auf Nachfragen seiner Zuhörer. Mr T. meldet sich und hinterfragt den Vortrag. Er nennt die für ihn wichtigen Punkte, welche im Projektmanagement behandelt werden sollten. Kalbfuss diskutiert und muss die Nachfragen von Mr. T. verneinen. Abschließend fragt Kalbfuss Mr. T. wie er den Kurs nennen würde. Mr. T. antwortet „Administrivialitäten“ (Kunstwort aus Administration und Trivialität).
Diese Szene träumt Mr. T. immer und immer wieder in einer Endlosschleife.

Kapitel 3

Mr. T findet sich in seiner neuen Suite wieder, die ihn an sein Heim erinnert. Lahksa bietet ihm einen 2-Jahres-Vertrag als Projektmanager an. Er soll mit Hilfe von 1500 hochkarätigen Softwareingenieuren sechs Softwareprodukte entwickeln und produzieren. Mr. T nimmt das Angebot an und beginnt umgehend mit der Aufstellung von Forderungen, unter anderem zu Mitarbeitern, Standort, Zeitplan und Netzumgebung. Als er feststellt, dass er für die 6 angestrebten Projekte viel zu viele Mitarbeiter zur Verfügung hat, schlägt ihm Lahksa vor, ein „Projektmanagement-Labor“ auf die Beine zu stellen. Bei diesem „Management-Experiment“ sollen an den sechs Softwareprodukten jeweils mehrere Teams unabhängig und unter verschiedenen Bedingungen arbeiten (z.B. viel/wenig Druck, zu viele/zu wenige Mitarbeiter, Spezialistenteam/gemischtes Team).

Kapitel 4

Mr. T erhält von Lahksa ein Management-Tagebuch, um seine Erkenntnisse festzuhalten. Außerdem lernt er seinen neuen, persönlichen Assistenten Waldo Montifiore kennen, der ihn direkt zu seinem ersten Termin führt: Die Besichtigung der Baustelle der neuen CD-ROM Fabrik. Das Bauprojekt ist katastrophal im Rückstand, der Bauleiter Mr. Mopoulka kann den Bauplan nicht einhalten, traut sich jedoch nicht, den Plan zu ändern, da der EFN, der „Edle Führer der Nation“, ihn eingeschüchtert hat. Mr. T ändert kurzerhand den Plan auf eigene Verantwortung und verlangt einen Termin beim EFN zur Klärung.

Kapitel 5

Webster Tompkins besucht den EFN in der Hauptstadt Moroviens.
Tompkins möchte seine Forderungen insbesondere nach einem anderen Führungsstil – ohne Einschüchterung – durchsetzen, für den EFN handelt es sich bei Tompkins Wünschen nur um „Kleinigkeiten“.
Der EFN erläutert Tompkins, dass er die Morovien AG durch einen ausgeklügelten Aktientausch erworben hat. Er beklagt sich weiterhin darüber, dass er jetzt als Tyrann für das morovische Volk auf dieselben Probleme, die er auch als Chef hatte, trifft, nämlich Verzug trotz Einschüchterung.
Für den „Ehrenwerten Führer der Nation“ ist Webster Tompkins die Rettung; sie sprechen über das Konzept, um Nummer eins der Softwareexporteure zu werden. Auf dem Plan steht, ein Plagiat von Quicken auf den Markt zu bringen. Dieses Produkt soll, im Gegensatz zum Original, kostenlos zur Verfühgung stehen und durch ständige Updates erweitert werden. Die notwendigen Updates sollen allerdings von Zeit zu Zeit kostenpflichtig werden.

Kapitel 6

Mr.Tompkins versucht seine Aufgaben als Manager zu strukturieren. Bei der Auswahl der Projektmanager kommt er jedoch alleine nicht weiter, da er sich beim Auswerten von 200 Bewerbungen überfordert fühlt und Unterstützung braucht. Er versucht deshalb, die auf den Straßen Moroviens lebende, am Burnout-Syndrom leidende, ehemalige Top-Managerin Belinda Binda als Beraterin zu gewinnen. In einer Diskussion der beiden über die Aufgaben eines Managers eröffnet sie ihm, dass für einen guten Manager vor allem Bauch, Herz, Seele und Nase wichtig seien, um eine gute Mitarbeiterauswahl zu treffen.

Kapitel 7

Webster Tompkins erhält bei der Suche nach geeigneten Projektmanagern Unterstützung von Belinda Binda. Während Tompkins die vorbereiteten Lebensläufe der Kandidaten durchgehen möchte, zieht Belinda ein persönliches Gespräch mit den Bewerbern vor. Bei der Auswahl achtet Belinda eher auf ihr Bauchgefühl. Nach der Auswahl rät Belinda dazu, die Mitarbeiter zunächst ihren Erfahrungen entsprechend einzuteilen und sie erst später vor neue Herausforderungen zu stellen.

Kapitel 8

Mr.Tompkins und Ms.Hoolihan denken über die Ziele und Auswertungsmöglichkeiten des geplanten Projektmanagement-Labors nach und kommen zu dem Schluss, dass sie sich professionellen Rat einholen sollten. Ms.Hoolihan hat zu diesem Zweck bereits den renommierten Projektmanager Dr. Razolli einfliegen lassen. Razolli wird unter falschem Vorwand in Morovien begrüßt, im Verlauf gibt er wertvolle Tipps zur Durchführung des Projektmanagement-Experiments.

Kapitel 9

Die Bewerbungsgespräche gehen weiter und der EFN wird in diese involviert. Sie interviewen den Ex-General der morovischen Armee Gabriel Markov, den sie daraufhin zum Team-Pool-Verwalter ernennen. Obwohl Tompkins findet, dass die Auswahl der Manager gut voran geht, betrachtet er die Countdown-Anzeige mit Argwohn und ist skeptisch, ob die Projekte zum gegebenen Zeitpunkt fertig werden.

Kapitel 10

Tompkins trifft sich mit Abdul Jamid, einem Softwareentwickler, der eine Arbeit über Management-Dynamik schrieb und seine Erkenntnisse durch Johnny Jays Empfehlung mit Mr. T teilt. Zur Erläuterung seiner Theorie nutzt Abdul ein Instinktmodell, um die Ergebnisse eines Projektes zu simulieren bzw. abzuschätzen. Am Ende des Tages ist Tompkins von den Ideen und Theorien Abduls so begeistert, dass er seine Methoden weiter einzusetzen gedenkt.

Kapitel 11

Als Tompkins eines Morgens in sein Büro kommt, bemerkt er den drastisch verkürzten Termin der geplanten Fertigstellung aller Softwareprojekte, welchen er sich an einer großen Leuchttafel anzeigen lässt. Verantwortlich für diese Änderung ist der Stellvertreter des EFN, Minister Belok. Da der EFN zu einer Geschäftsreise in die USA aufgebrochen ist, führt Minister Belok den Staat Morovien bis zu dessen Rückkehr. Belok ist der Meinung, die Softwareprojekte seien, mit ein bisschen Druck und einigen strukturellen Veränderungen (z.B. ein großes Projektteam anstatt 3 kleinere pro Produkt), in dem von ihm vorgegebenen, deutlich kürzeren Zeitraum zu bewältigen. Über diese drastische Einmischung in sein Vorgehen ist Tompkins nicht erfreut und es kommt zum Streit. Letztendlich gibt Tompkins scheinbar nach, plant aber, sein „Management-Labor“ im Geheimen trotzdem durchzuführen.

Kapitel 12

Tompkins beschäftigt sich mit der Aufteilung der Entwickler in den verschiedenen Teams. Er erhält eine Postkarte aus Massachusetts von Lahksa Hoolihan. Sie hat ein Treffen mit T. Caporous organisiert. Als dieser eintrifft, ist er bereits über alle Zahlen und Statistiken Moroviens informiert. Er bestimmt „Funktionspunkte“ für alle 6 Softwareprodukte. Tompkins und Belinda möchten eine eigene Formel zur Bestimmung und Vergleich der Projektgrößen entwickeln. Waldo wird als Manager der neuen Software-Metrik-Gruppe bestimmt.

Kapitel 13

Tompkins hat Zweifel an den Zielen, die Minister Belok den Entwicklerteams gesteckt hat: Alle sollen ihre Prozessqualität bis zum Jahresende um eine CMM-Stufe anheben. Belok hat hierfür ein Prozessverbesserungsprogramm und eine QS-Gruppe eingerichtet.
Vor allem Grosz, Leiter des QuickerStill Projektes, hat die größten Schwierigkeiten, diese Anforderungen zu erfüllen. Er bittet Tompkins daher, die QS-Gruppe und sein Werk Aidrvioli 7 als letztes zu kontrollieren, um ihm eine Woche Zeit zu gewähren.

Kapitel 14

Tompkins spricht mit General Markov, darüber wie Tompkins den Leiter des SEI Dr. Menotti überzeugen kann das Prozessverbesserungsprogramm abzubrechen . Im Aristoteles Institut trifft er auf Menotti. Er zeigt Verständnis für Tompkins Probleme, findet aber, dass eine Verspätung der Projekte um ein paar weitere Monate nicht ins Gewicht fallen. Dr. Menotti bietet ihm an, ein Projekt zu „übersehen“. Tompkins lehnt ab und fordert alle wichtigen Projekte aus dem Programm zu nehmen und dies Minister Belok zu verschweigen. Dr. Menotti verneint und Tompkins fragt nach einer Umgehungsmöglichkeit. Dieser verweist auf den Präsidenten des Instituts sollte dieser zustimmen wäre er bereit die Überprüfung abzubrechen, doch nur wenn er im Gegenzug Waldo bekommt. Tompkins trägt seine Bitte dem Präsidenten des Instituts Aristoteles Kenoros vor. Dieser willigt ein, sofern Tompkins ihm eine Aufgabe verschafft. Tompkins spricht mit Kenoros über seine Terminprobleme. Dieser schlägt vor das Debugging radikal zu kürzen und dafür die Entwurfszeit zu verlängern – die so genannte Last-Minute-Implementierung.Tompkins hat bedenken, da er keinen Beweis hat, dass dadurch der Debugging-Aufwand sinkt, zudem würden seine Programmierer diesen radikalen Schritt nicht ohne weiteres Akzeptieren

Kapitel 15

Tompkins trifft auf Minister Belok dieser erinnert erneut an den Terminplan. Er verlangt mehr Überstunden damit der Termin eingehalten werden kann außerdem will er auf CMM Stufe 4 anheben und überträgt Tompkins zu alledem noch ein weiteres Projekt nämlich ein Flugsicherungssystem entwickeln. Tompkins bespricht sich mit Belinda und entwickelt ein Modell, welches das Verhältnis von mentalem Druck zur Produktivität darstellt. Laut Beloks Modell arbeiten Entwickler nur dann hart wenn sie unter enormen Druck stehen. Belinda beauftragt Waldo zu dem Thema zu forschen. Er verglich alle Projekte mit und ohne Druck miteinander. Laut seinen Erkenntnissen hat Druck überhaupt keine Auswirkung. Daraufhin befragten sie das Orakel. Die Antwort lautete „Leute, die unter Druck stehen, denken nicht schneller.“ Zuviel Mehrarbeit schafft demnach sogar eine Produktivitätssenkung.

Kapitel 16

Tompkins tauscht sich mit Ms. Alber der Produktmanagerin für PMill aus, da der Manager des PMill-A-Teams gestresst ist. Er wird zuweilen zornig und ausfallend. Seine Mitarbeiter fangen an ihn zu fürchten und es liegen Versetzungsanträge einzelner A-Team-Mitglieder vor. Die A-Team-Manager mit zu vielen Mitarbeitern, sind überlastet und gestresst.

Lahska hat im Auftrag Beloks die NASPlan-Spezifikationen der amerikanischen Luftfahrtbehörde gestohlen um das Flugsicherungsprojekt zu beschleunigen. Nachdem sich Belinda zusammen mit der Projektgruppe sowie auch Tompkins mit den Spezifikationen auseinander gesetzt haben, stellen er und das Team einhellig fest, dass sie die Spezifikation nicht ohne weiteres Verstehen. Nur Belinda findet das alles Unsinn sei, woraufhin eine Diskussion zwischen Belinda und Tompkins lostritt ob diese Spezifikation als solche zu bezeichnen ist oder nicht. Schlussendlich kann Belinda Tompkins davon überzeugen das diese Spezifikation nichts spezifiziert sondern nur vage Andeutungen macht.

Belindas Antwort auf die Frage wie solche Spezifikationen abgesegnet werden konnten lautet: Selbstzweifel eines jeden, etwas nicht verstanden zu haben obwohl es nichts zu verstehen gibt. Ein Grund für Mehrdeutige Spezifikationen liegt in ungelösten Konflikten zwischen verschiedenen Interessengruppen, weil man diese nicht lösen kann oder will lässt man die Fragen offen.

Kapitel 17

Tompkins, Binda und Markov machen sich Gedanken über Wege der Konfliktlösung. Für alles gibt es Mittel und Wege, aber in der IT gibt es wenige Ansatzpunkte zur Konfliktlösung, daher möchten sie sich zu Konfliktlösungsexperten weiterbilden. Binda macht den Vorschlag Dr. Larry Boheme aufzusuchen, den Erfinder der Win-Win-Methode. Nachdem Tompkins sich mit Dr. Boheme getroffen hat erhält er folgende Denkanstöße:

Konflikte:
-Wenn an einer Entwicklungsanstrengung mehrere Parteien beteiligt sind, sind Interessenkonflikte unvermeidlich.
-Der Bereich der Systementwicklung und -installation ist für Konflikte be- sonders anfällig.
-Die meisten Systementwicklungsorganisationen verfügen über schlechte Konfliktlösungsfähigkeiten.
-Konflikte verdienen Respekt. Konflikte sind kein Zeichen für unprofessio- nelles Verhalten.
-Legen Sie von vornherein klar fest, daß die Gewinnbedingungen aller Beteiligten respektiert werden. Stellen Sie sicher, daß alle Gewinnbedin- gungen, die kleinen ebenso wie die großen, auf den Tisch gelegt werden.
-Verhandlungen sind schwierig; Mediation ist einfach.
-Machen Sie von Anfang an deutlich: Wenn Gewinnbedingungen einander ganz oder teilweise ausschließen, wird von den Parteien erwartet, daß sie sich in Mediation begeben, um den Konflikt zu lösen.
-Ganz wichtig: Wir stehen beide auf der gleichen Seite; es ist das Problem, das auf der anderen Seite steht.

Kapitel 20

Webster erhält ein Fax von Lahksa. Er erfährt, dass sie einen erfahrenen Berater zu ihm schickt. Dabei handelt es sich um Harry Winnipeg, einen bekannten Autor in der Softwarebranche. Er soll Webster dabei helfen Probleme aufzuspüren und diese zu lösen. Als erstes empfiehlt er PMILL-A einzustellen, da das Projekt bereits tot ist. Webster lehnt aber ab da er das Projekt aus politischen Gründen am Leben halten muss. Winnipeg definiert dieses Projekt daraufhin als Zombie. Beide wohnen einem Meeting bei indem keine Ergebnisse erzählt werden. Winnipeg reißt die Sache an sich und erläutert den Ablauf eines erfolgreichen Meetings. Winnipeg empfiehlt dem Projekt sich an ein Ritual zu halten.

Kapitel 21

Lahksa kehrt überraschend zurück. Sie erklärt Webster, dass sie Belock aus dem Weg geräumt hat und er nun freien Handlungsraum hat. Sie besprechen zusammen mit Belinda wie sie die A-Gruppen in die anderen Teams integrieren können. Nach der Neustrukturierung des Projektes läuft alles so gut, dass sich Webster und Belinda beinahe überflüssig vorkommen. Webster Molly, und Kenoros besprechen das Voranschreiten des Projektes und stellen fest, dass sie die Inspektionen auslassen können da bereits keine Fehler mehr gemacht werden. Am Ende des Kapitels bedankt sich Webster bei Lahksa für die Hilfe bei Belock.

Kapitel 22

Bis zum 30. Mai sind QuickerStill-B-Team, QuickerStill-C und PMill-C fertig.Webster ist der Meinung dass jedes Projekt ein Idealziel als auch einen Termin hat. Der EFN ist nun wieder im Lande und lässt Mr T in sein Büro bestellen. Was Webster jedoch verunsichert ist, dass die ganze Führungsetage ausser sich vor Freude ist, was für ihn bedeutet dass etwas Schlimmes passiert ist oder passieren wird. Er soll mit seiner Befürchtung Recht behalten, denn der EFN möchte das die Morovien AG an die Börse geht. EFN bezeichnet diesen Gang als heißesten Börsengang des Jahres. Mr T ist im ersten Augenblick nicht begeistert mit dieser Situation doch EFN überzeugt ihn, indem er ihm mitteilt das Mr T ein halbes Prozent der ausgegebenen Aktien ( Fünfzigtausend Aktien zu je Vierzehn Dollar Ausgabepreis) besitzt. EFN hat weiterhin vor kleine Aktienpakete an alle Mitarbeiter zu verteilen, da er ungefähr dreißigtausend Zusatzaktien hat. Vor dem Börsengang wird jedoch Mr T gekündigt und seine Nachfolge wird Melissa Alber antreten. Mr T würde sie jedoch ungefähr noch einen Monat einarbeiten. Das nächste Projekt was EFN starten wolte war Bulgarien zur AG machen, doch jemand anderes kommt ihm zuvor. So schlägt ihm Mr T vor die USA zur AG zu machen. Doch EFN hat noch ein weiteres Problem und zwar dass sein Minister für Innere Angelegenheiten seit 4 Monaten krankgeschrieben ist und er einen neuen Minister braucht. Mr T schlägt ihm Gabriel Markov vor. Abends bekommt Mr T einen Anruf von dem früheren Minister für Innere Angelegenheitenm Minister Belok. Dieser möchte ihm befehlen, dass Mr T’s Leute die Büros bis Freitag verlassen sollen, da er diese zu unmenschlichen Bedingungen vermietet. Mister Belok will jedoch nur eine straffe und taffe Organisation, wohingegen Mr.T eine produktive und partnerschaftliche Organisation verwendet um seine Zeiel zu erreichen.

Kapitel 23

Im letzten Kapitel geht es um Mr. T’s letzte Nacht in Morovien. Nach einem rauschendem Fest übergibt er sein Notizbuch einem Journalisten und erhascht in einem Traum einige Ausblicke in die Zukunft. Am nächsten Morgen macht er sich auf den Rückflug. Wie fast schon zu erwarten, wird er ein weiteres mal von Lahksa entführt – diesmal nach Bulgarien – wo er von Lahksa zum bulgarischen EFN, dem BEFN gemacht wird bzw. werden soll. Mr. T möchte diese Aufgabe aber nur annehmen, wenn Lahksa im Gegenzug eine Rolle für ihn annimmt: Co-EFN und Ehefrau. Natürlich nimmt sie dieses Angebot sofort an und zeigt ihm die „königlichen Gemächer“. Er trägt sie über die Schwelle. THE END

Personen

Aufgrund der Beschreibung der Personen im Buch, können mögliche Analogien zu realen Personen geschlossen werden.

fiktive Person mögliche reale Person Funktion Profil
Webster Tompkins Tom DeMarco Projektmanager ehrgeizig, geschickt
Lahksa Hoolihan --- Spionin, Headhunter kompromisslos, exotisch
Edgar Kalbfuss --- Seminarleiter unerfahren
Der EFN Bill Gates Führer Moroviens gewinnorientiert
Waldo --- Webster's Assistent loyal
Belinda Binda --- Projektmanagerin intelligent, gefühlsbetont,
Ex-General Markov --- Mitarbeiter im Managementstab führungsstark
Dr. Hector Rizzioli Victor Basili Manager kultiviert, brillant
Abdul Jamid Tarek K. Abdel-Hamid Entwickler gentlemanlike, innovativ
Allair Belok --- Minister bösartig, stur
Aristoteles Kenoros Watts S. Humphrey Erster Programmierer Moroviens erfahren, tatendrang
T. Johns Caporous Capers Jones Statistiker zahlenaffin
Dr. Prospero Menotti --- Direktor SEI
Dr. Larry Boheme Barry W. Boehm Guru der Konfliktlösung freundlich, schüchtern
Dr. Harry Winnipeg Gerald Weinberg Berater

Firmen

In dem Roman Der Termin werden reale und fiktive Firmen erwähnt. Man kann davon ausgehen, dass die fiktiven Firmen sich auf real existierende Firmen beziehen.

Firmen Wahrscheinlicher realer Bezug Beschreibung Fiktiv/Real Kapitel
Big Telephone and Telecommunications Company AT&T Laut dem Buch Der Termin ist die Big Telephone and Telecommunications Company das Unternehmen in dem Webster arbeitet Fiktiv Kapitel 1
morovischen KVJ Geheimdienst des Landes Rumänien oder Albanien Laut dem Buch Der Termin ist die KVJ eine Art Geheimdienst Fiktiv Kapitel 1
General Motors Real Die General Motors Company (GM) ist ein global operierender US-amerikanischer Automobilkonzern Real Kapitel 1
Fidelity Real Fidelity Investments ist ein US-amerikanisches Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche Real Kapitel 3
Naczonal Byru av Data Proczessung Nationalbüro für Datenverarbeitung des Landes Rumänien oder Albanien Laut dem Buch Der Termin ist die Naczonal Byru av Data Proczessung das Nationalbüro für Datenverarbeitung Fiktiv Kapitel 4
IEEE Software Real IEEE Software ist ein weltweites, englischsprachiges Magazin für Entwickler und Führungskräfte in Software und IT Real Kapitel 4
Thomas Cook, Ltd. Real Thomas Cook Group plc ist ein börsennotierter Tourismuskonzern Real Kapitel 5
Marriott und Intercontinental Real Marriott International, Inc. ist ein US-amerikanisches Hotelunternehmen,InterContinental Hotels Group ist eine der größten Hotelgruppen der Welt Real Kapitel 5
Disney Real ist ein US-amerikanischer Medienkonzern Real Kapitel 5
Intuit Real ist ein amerikanischer Hersteller von Standardanwendungssoftware Real Kapitel 5
Xerox Real hat die marktbeherrschende Stellung im Bereich der Bürotechnologie Real Kapitel 6
Apple Real stellt Computer und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware her Real Kapitel 6
Tandem Real war ein Hersteller von fehlertoleranten Computern (Baureihe NonStop) Real Kapitel 6
Hewlett-Packard Real ist eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen Real Kapitel 6
Computer Sciences Real ist ein IT-Beratungs- und -Dienstleistungsunternehmen Real Kapitel 6
Sainsbury Real ist die Muttergesellschaft der britischen Supermarktkette Sainsbury's Supermarkets Ltd Real Kapitel 6
British Air Real war eine britische Fluggesellschaft, die 1963 unter den Namen BUAF (British United Air Ferries) gegründet wurde Real Kapitel 6
Software Engineering Institute Real ist ein Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Carnegie Mellon University Real Kapitel 8
Varsjop- Airport Flughafen in Rumänien oder Albanien Laut dem Buch Der Termin ist dies ein Flughafen in Morovien Fiktiv Kapitel 8
American-Express Real ist ein weltweiter Anbieter von Finanz- und Reisedienstleistungen Real Kapitel 10
Morovien AG Rumänien oder Albanien Laut dem Buch Der Termin ist die Morovien AG das Land Morovien selber Fiktiv Kapitel 22

Software

Ebenfalls erwähnt werden im Roman "Der Termin" von Tom DeMarco verschiedene Software-Produkte, welche ein Konkurrenzprodukt zu etablierter Software bilden sollen.

Etablierte Software aus der realen Welt Hersteller Konkurrenzprodukt aus dem Roman Beschreibung
Notes International Business Machines, Inc. Notate (Lotus) Notes wurde ab 1984 von Iris Associates entwickelt und ist ein dokumentorientiertes, verteiltes Datenbanksystem mit enger E-Mail-Anbindung. Iris Associates wurde später ein Tochterunternehmen der Lotus Developement Corporation, respektive IBM. Lotus Notes gehört in die Kategorie der Groupware und wird von ca. 128 Millionen Anwendern weltweit genutzt (Stand: 2006, Angaben von IBM Lotusphere 01/2006).
Pagemill Adobe Systems, Inc. Pmill PageMill, entwickelt von Adobe Systems, war einer der ersten What-You-See-Is-What-You-Get-Editoren (WYSIWYG) für HTML.
Painter Fractal Design Corporation Paint-It Corel Painter ist eine auf Rastern basierende Real-Time Software für professionelle Digital Artists welche das Erscheinungsbild und das Verhalten von traditionellen Medien so genau wie möglich wiedergeben soll. Die aktuelle Version Painter 12 wurde am 11. Mai 2011 veröffentlicht.
Photoshop Adobe Systems, Inc. Pshop Adobe Photoshop ist ein kommerzielles Bildbearbeitungsprogramm von Adobe Systems und ist Marktführer und marktbeherrschend im Bereich der professionellen Bildbearbeitung. Photoshop ist Bestandteil der Adobe Creative Suite, einer Sammlung von Layout-, Grafik- und Designprogrammen und ist wie die meisten Programme von Adobe für die Betriebssysteme Mac OS und Microsoft Windows verfügbar.
QuarkXpress Quark, Inc. Quirk QuarkXPress ist ein rahmenorientiertes Layoutprogramm des US-amerikanischen Herstellers Quark Inc. Die erste Version wurde 1987 für den Apple Macintosh veröffentlicht.
Quicken Intuit, Inc. Quickerstill Quicken ist ein Homebanking-Programm der US-amerikanischen Firma Intuit und wird in Deutschland von Lexware vermarktet. Quicken stand in Konkurrenz zum Microsoft-Programm Money und zu StarMoney. Die erste Version von Quicken wurde im Jahr 1984 von dem amerikanischen Softwarehersteller Intuit entwickelt. In Deutschland wurde Intuits Quicken seit der Version 2000 von der Firma Lexware übernommen. Die gegenwärtig aktuelle Version ist Quicken 2012 (Stand: März 2011).

Projektmanagement-Techniken

Im Roman werden eine Vielzahl von Projektmanagement-Techniken beschrieben. Eine Übersicht findet sich in den folgenden Kapiteln:

Kapitel 1

Methoden der Ist-Aufnahme dienen der objektiven Ermittlung eines aktuellen Problems: Ist-Aufnahme

Bei der Erstellung eines neuen Projekts hat der Projektleiter die wichtige Aufgabe, die richtigen Personen bzw. Mitarbeiter auszuwählen, sodass er sicher gehen kann, dass sein Projekt erfolgreich zum Ziel geführt wird.
Dazu ist die Projektmanagement-Technik „Personalwesen“ von großer Bedeutung.

Sizing/Outsourcing: Beispiel: Upsizing/Downsizing = Zunahme des Personals / Verschlankung des Personals

Kapitel 2

In Kaptitel 2 werden verschiedenste Managementtechniken angewendet. Diese Managementtechniken werden bei der Durchführung der unterschiedlichen Projekteabschnitte (z.B. Personalfindung, Teambildung, Projektdurchführung etc.) benutzt:

Kapitel 3

Capability Maturity Modell (Reifegradmodell) Das Capability Maturity Model wurde in den 90er Jahren vom Verteidigungsministerium der USA entwickelt, um die Qualität von Software-Zulieferern standardisiert beurteilen zu können. Es beschreibt den Reifegrad der Fertigkeit in fünf Stufen, angefangen vom einfachen, unstrukturierten Programmieren bis hin zum standardisierten und beständig optimierten Software-Entwicklungsprozess.
Mittlerweile wird das CMM auch auf Unternehmen außerhalb der Softwarebranche angewandt und kann als Grundlage zur Beurteilung von Prozess- und Projektkompetenz eines Unternehmens verwendet werden.

Weitere relevante Begriffe:

  • Zeitmanagement
  • Schlüsselposition: Innerhalb eines Unternehmens werden besonders wichtige Stellen mit den bestmöglichen Mitarbeitern besetzt.

Kapitel 4

„Harte Fertigkeiten“ (quantitative Techniken des Projektmanagements (Zeit und Geld)):

  • terminliche Koordinierung von verschiedenen Teilvorgängen mit Hilfe von Balkendiagrammen (GANTT)
  • Verwendung von Netzplänen / Netzplantechniken:
  • Qualitätsmanagement

Kapitel 5

  • Unterdrückung eines Volkes, um den Arbeitswillen zu steigern.
  • Softwarenachbau von gut verkauften Produkten; kein Gesetz verbietet es uns, einen Produktnachbau von Grund an neu zu entwickeln
  • Vertriebstrategie (Preiswettbewerb); Produkte werden kostenlos angeboten, um Marktanteile zu sichern.

Kapitel 6

Personalbeschaffung; folgende Faktoren spielen hierbei eine Rolle:

  • Projektgröße
1500 Mitarbeiter werden aufgeteilt in insgesamt 18 Gruppen. Jeder Gruppe wird ein Manager zugeteilt. Es gibt sechs Hauptprojekte, die im Rahmen des Projektmanagement-Labors von jeweils 3 Gruppen bearbeitet werden (3 konkurrierende Teams pro Hauptprojekt). Die Gruppen verfügen über unterschiedliche Ressourcen und Vorgaben. Ziel dieses Projektmanagement-Labors ist es, herauszufinden, unter welchen Bedingungen ein Projekt-Team am effizientesten arbeitet.
  • Projektmanager
    Magisches Dreieck
Es müssen 18 Projektmanager aus rund 200 Bewerbern/Softwaremanagern ausgewählt werden.
Auswahlkriterien:
  • Lebenslauf, Berufserfahrung, Erfolgsquote
  • Lohnvorstellungen (Ungewöhnliche Entlohnung: Einkaufswagen für Belinda Binda; vergleiche mit Apple 1-Dollar-Job /Steve Jobs)
  • Bauchgefühl
Weitere relevante Themen im Rahmen der Personalbeschaffung sind Spionage und Headhunting. Probleme können durch Stakeholder (magisches Dreieck) verursacht werden.
  • Projektteam
Bei der Zusammensetzung eines Projektteams können folgende Auswahlkriterien berücksichtigt werden:
  • Lebenslauf, Abschlüsse, Alter, (Team-) Erfahrung
  • Teambildung
Ein Team zeichnet sich aus durch:
  • Teamgefühl, eine gemeinsame Vision, dem Bedürfnis nach Gemeinschaft

Kapitel 7

Personalbeschaffung

Auswahlverfahren für Bewerber
Führungs-Technik eines Bewerbungsgesprächs
* Wenn der Bewerber schweigt, muss er das Schweigen selber brechen und nicht der Interviewer.
* Der Bewerber muss mehr Sprachanteil beim Bewerbungsgespräch haben als der Interviewer.

Im Buch werden zur Personalbeschaffung folgende Tipps abgelegt:

  • "Wer Personal einstellt, braucht dafür alle für das Management relevanten Körperteile: Herz, Seele, Nase und Bauch (vor allem das Gefühl aus dem Bauch heraus)."
  • "Versuchen Sie nicht, es allein zu tun - zwei Bäuche/Personen sind besser als einer."

Kapitel 8

Prozessverbesserung

  • Verbesserung von Abläufen
  • Anhebung des Personals von CMM-Stufe 2 auf 3

Produktivitätsverbesserung

  • Reduzierung der Anzahl der ineffektiven Arbeitsstunden
  • Eliminierung von nicht-systemischen Verschwendungen
  • rechtzeitiger Abschluss von missionskritischen Teilprojekten
  • erfordert langfristige Planung

Risikomanagement

  • ultimative Risiken: Projekt wird zu spät fertiggestellt oder kostet zu viel
  • ursächliche Risiken: mangelhafte Kommunikation während der Projektdurchführung, Kultur der Furcht
  • Risiken zeichnen sich durch ihre Wahrscheinlichkeit und die mutmaßlichen Kosten aus
  • Je früher man von schlechten Nachrichten erfährt, desto besser lassen sich die Risiken abwägen bzw. abwenden

Kapitel 9

Orgware

Team

  • Besteht aus mindestens zwei Mitgliedern
  • Mitglieder tragen zur Erreichung der Teamziele mit ihren jeweiligen Fähigkeiten bei
  • Team-Identität, unterscheidet sich von den individuellen Identitäten der Mitglieder
  • Struktur des Teams ist aufgaben- und zielorientiert

Teamführung

  • Führungsinstrumente - z.B. Weisungen, Anreize (Entgelt, Motivation), Informationen, Gespräche, delegieren, Lob, Tadel, Sanktionen, Beurteilungen
  • Gruppenmitglieder und deren Struktur - z.B. Motive, Kenntnisse, Fertigkeiten, Erwartungen, Rollenmerkmale, Antriebe und Gesundheit
  • Team als Ganzes: Gruppengröße, Gruppenaufgabe, Gruppenzusammenhalt und Zusammensetzung der Gruppe.
  • Situation des Teams: privates Umfeld der Gruppe, Arbeitssituation, Gesamtsituation der Organisation und deren Umfeld (z.B. konjunkturelle Lage)
  • Erfüllung von Zielen - z.B. bessere Noten, mehr Umsatz, höhere Leistungsmengen, weniger Fehlzeiten im Team und Zufriedenheit der Gruppenmitglieder

Kapitel 10

  • Modellierung und Simulation von Entwicklungsprozessen
  • Nutzung der tatsächlichen Ergebnisse zur Verfeinerung der Modelle

Kapitel 11

Kapitel 12

  • Messung der Größe eines jeden Produktes durch Aufteilung in Funktionspunkte
  • Das geeignete Werkzeug dafür ist die Metrik
  • Anlegen von Trendlinien zur Vorhersage des Entwicklungsaufwandes
  • Schwankungen der Trendlinien können als Indiz für die nötige Toleranz in der Hochrechnung dienen

Kapitel 13

  • Standardisierte Prozesse bergen die Gefahr von Verzögerungen durch ungenutzte Abkürzungsmöglichkeiten
  • Erhöhte Gefahr bei überbesetzten Projekten
  • Zu viele Methodenverbesserungen während der Laufzeit eines Projekts sind unrealistisch

Das fiktive Land Morovien

Der Roman „Der Termin“ spielt im fiktiven Morovien.
Die Gesellschaftsform von Morovien ist der Kommunismus und später der Kapitalismus, da das Land zu einer Aktiengesellschaft umformiert wird.

„ Danach kann man seine Aktien gegen ähnliche Aktien eines anderen Unternehmens tauschen, und das wird nicht überprüft. Deshalb bin ich an die frühere Regierung dieses Landes, die Generäle, herangetreten und habe sie dazu gebracht, Morovien in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.“

(Kapitel 5)


Der EFN (Staatsoberhaupt von Morovien) ist ein „Tyrann", der sich durch Aktienerwerb das Land erkauft hat (Kapitel 4 und 5).
Im Verlauf des Romanes geht Morovien an die Börse.

„ Wahnsinn. Morovien geht an die Börse. Ich denke, wir sind wahrscheinlich das erste an der Börse gehandelte Land.“

(Kapitel 22)


Man kann davon ausgehen, dass Morovien Albanien oder Rumänien ist, da die Lage mit Mittelmeer angegeben wird.

„ Am Meer. Am Ionischen Meer, südöstlich vom italienischen Stiefel. Bei schönem Wetter können Sie von Ihrer Terrasse aus die Berge Zentral-Griechenlands sehen.“

(Kapitel 3)


Stellung in der Literaturgeschichte

Stellung im Werk des Autors

Im Jahr 1997 schrieb Tom DeMarco den Roman „Der Termin – Ein Roman über Projektmanagement“ („The Deadline – A Novel about Project Management“)

Zu seinen früheren Werken gehören u.a. „Structured Analysis and System Specification“ (1979),„Controlling Software Projects: Management, Measurement, and Estimates“ (1986), „PEOPLEWARE: Productive Projects and Teams“ (mit Co-Autor Tim Lister im Jahr 1987) sowie „Warum ist Software so teuer?...und andere Rätsel des Informationszeitalters“ („Why Does Software Cost So Much? - And other Puzzles of the information age “ 1997).

Nach seinem großen Erfolg mit „Der Termin“ ( Platz 9 auf der Bestsellerliste „Wirtschaft“ der Zeitschrift „Focus“ 1998) veröffentlichte er weitere erfolgreiche Werke über den Themenkomplex „Projektmanagement und Softwareentwicklung“:

  • Spielräume (Original: Slack – Getting Past Burnout, Busywork, and the Myth of Total Efficiency) 2001
  • Bärentango (Original: Waltzing with Bears: Managing Risk on Software Projects) 2003
  • Adrenalin Junkies & Formular Zombies - Typisches Verhalten in Projekten (Original: Project Behaviors: from Adrenalin Junkies to Template Zombies) 2007

Zusätzlich veröffentlichte er über 100 Artikel und Thesenpapiere über Management und Systementwicklungsprozesse.

Rezeption

„Der Termin ist ein kurzweilig zu lesendes Buch. Die Grundsätze des Managements von Software-Projekten schleichen sich wie von selbst in die Romanhandlung und erläutern sich selbst...Für den gestandenen Projektmanager bietet es eine interessant verpackte Zusammenfassung bekannter Prinzipien, der Projektanfänger erhält eine leicht verdauliche Kost serviert, die den Einstieg erleichtert.“

c't, 26/98

„Spannend und unterhaltsam wie in einem Krimi schildert er den Verlauf eines Projektes [...] DeMarco erzählt nicht nur eine Geschichte. Es gelingt ihm gleichzeitig, Basiswissen verständlich darzustellen.“

Financial Times Deutschland, 8. Mai 2001

„Der Roman ist eine herrliche Synthese aus Unterhaltung und der Vermittlung fachlicher Inhalte.“

Handelsblatt, 5. Oktober 1999

Literatur

Ausgaben

  • gebundene Ausgabe: Der Termin - Ein Roman über Projektmanagement Carl Hanser Verlag München Wien 1998 ISBN 3-446-19432-0
  • Hörbuch: Der Termin: Ein Hörspiel über Projektmanagement Carl Hanser Verlag 2005 ISBN 9783446400498

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  • der Termin — (lat.) festgesetzter Zeitpunkt Sie musste kurzfristig den Zahnarzttermin absagen …   Das Grundschulwörterbuch Fremde Wörter

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  • Termin, der — Der Termīn, des es, plur. die e, ein zu einem gewissen Geschäfte, besonders zu einer gerichtlichen Handlung bestimmter Tag. Einen Termin ansetzen. Den Termin abwarten, versäumen. Eine Summe Geldes in zwey Terminen bezahlen, in zwey Fristen,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Termin — der Termin, e 1. Als Termin schlage ich den 3. Mai vor. 2. Ich hätte gern einen Termin …   Deutsch-Test für Zuwanderer

  • Der Gefangene (Grisham) — Der Gefangene (Originaltitel: The Innocent Man) ist das erste Non Fiction Buch von John Grisham. Es erschien im Oktober 2006 bei Doubleday Publishing und wurde im selben Monat für den deutschsprachigen Raum auch beim Heyne Verlag veröffentlicht.… …   Deutsch Wikipedia

  • Termin — Stelldichein; festgesetzter Zeitpunkt; Verabredung; Vor Ort Termin * * * Ter|min [tɛr mi:n], der; s, e: festgelegter Zeitpunkt; Tag, an dem etwas geschehen soll: der festgesetzte Termin rückte heran; der Termin passt mir nicht; einen Termin… …   Universal-Lexikon

  • Der Blade Runner — Filmdaten Deutscher Titel: Blade Runner Originaltitel: Blade Runner Produktionsland: USA Erscheinungsjahr: 1982 Länge: 112 Minuten Originalsprache: Englisch …   Deutsch Wikipedia

  • Der Mann, der zu viel wusste (1956) — Filmdaten Deutscher Titel: Der Mann, der zuviel wußte Originaltitel: The Man Who Knew Too Much Produktionsland: USA Erscheinungsjahr: 1956 Länge: 120 Minuten Originalsprache: Englisch …   Deutsch Wikipedia

  • Der Mann, der zuviel wusste (1956) — Filmdaten Deutscher Titel: Der Mann, der zuviel wußte Originaltitel: The Man Who Knew Too Much Produktionsland: USA Erscheinungsjahr: 1956 Länge: 120 Minuten Originalsprache: Englisch …   Deutsch Wikipedia

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