Geschichte Angolas

Geschichte Angolas

Inhaltsverzeichnis

Vorkoloniale Geschichte

Die ursprüngliche, allerdings außerordentlich spärliche Bevölkerung im Gebiet des heutigen Angola waren Vorfahren der heutigen Khoisan - Gruppen, die gegenwärtig residual noch in Südangola sowie im Norden Namibias und Botswanas zu finden sind.[1] Zwischen dem 7. Jahrhundert und 9. Jahrhundert ließen sich Bantu-Volksgruppen in diesem Gebiet nieder und absorbierten oder verdrängten die Ureinwohner.

Im 14. Jahrhundert wurde im Nordwesten des heutigen Angola, im Siedlungsgebiet der Bakongo, das Königreich Kongo mit seiner Hauptstadt Mbanza Kongo gegründet. Im 15. Jahrhundert entstand südöstlich davon unter den Ambundu das Königreich Ndongo. Der Nordosten, besiedelt von Tu-Chokwe und Balunda, gehörte gleichzeitig dem Königreich Lunda an, dessen Zentrum sich im Süden der heutigen Demokratischen Republik Kongo befand. Auf dem Zentralhochland Angolas bildeten sich im 18./19. Jahrhundert unter den Ovimbundu mehrere kleinere politische Einheiten heraus. Im äußersten Süden entstand vor allem das Volk der Ovambo, die zu beiden Seiten des Kuneneflusses ansässig sind, und zwar in ihrer Mehrheit im heutigen Namibia; auch hier konstituierten sich politische Einheiten.[2] Wichtig ist festzuhalten, daß ein "Land" oder "Reich" Angola damals noch nicht gab, nicht einmal in der Vorstellung der Einwohner des heutigen Statsgebiets von Angola.

Portugiesische Präsenz im Kongo und an der Küste

Königin Nzinga bei Friedensverhandlungen mit portugiesischen Gesandten 1657

Im Jahre 1483 landete der portugiesische Seefahrer Diogo Cão als erster Europäer in der Region. Dies hatte zwei unterschiedliche Folgen:

Auf der einen Seite nahmen die Portugiesen ganz offiziell, "von Staat zu Staat", Beziehungen zum Königreich Kongo auf. Portugiesische, aber auch italienische und spanische Geistliche hielten sich permanent im Namen des portugiesischen Königs am Hofe dieses Reichs, dem damaligen und heutigen M'Banza Kongo auf. Sie bemühten sich mit einigem Erfolg um die Vermittlung europäischen Wissens, europäischer Kultur und des katholischen Christentums.

Auf der anderen Seite kam es im Verlauf eines Jahrhunderts zur Errichtung von portugiesischen Handelsstationen, und zwar zunächst an der Mündung des Kongo, besonders in Soyo und dessen Seehafen Mpinda. Dort standen sie allerdings unter der Herrschaft des Kongoreichs und besaßen daher einen begrenzten Spielraum. In weiteren Schritten ließen sie sich daher an der Atlantikküste weiter südlich nieder, außerhalb des Machtbereichs des Kongoreichs.

1576 wurde die heutige Hauptstadt Luanda als befestigte Siedlung gegründet, und zwar in einer als Seehafen gut geeigneten Bucht in der Nähe der Mündung des Kwanzaflusses, auf dem Gebiet der Axiluanda, einer Untergruppe der Ambundu, die nur entfernte Beziehungen zum Kongoreich und dem flussaufwärts gelegenen Ambundu-Reichen Matamba und Ndongo unterhielt. Luanda, bevölkert von mehreren Hundert Portugiesen, war nicht auf Eroberung und Beherrschung aus, sondern auf Sklavenhandel. Man erwarb Sklaven aus dem entfernteren Hinterland auf dem Wege über afrikanische Mittelsmänner und verkaufte sie nach Brasilien und die Karibik, zu einem geringen Teil auch nach Portugal. [3]. Zur Selbstversorgung betrieb Luanda in seiner unmittelbaren Umgebung Ackerbau, Viehzucht und Fischerei, in der Stadt selbst Handwerke aller Art. Es pflegte Beziehungen nicht nur zum Kongoreich, sondern auch zu Matamba und Ndongo, wobei es gelegentlich zu wirtschaftlichen Interessenkonflikten kam und die Königin Nzinga von Ndongo und Matamba zu einer symbolischen Figur für die Durchsetzungsfähigkeit eigener Interessen wurde.

Im 17. Jahrhundert wurde nach ähnlichem Muster - z.T. von Portugiesen, die aus Brasilien kamen - weiter südlich die Handelssiedlung Benguela gegründet, auf einem Küstenstreifen, der an das Gebiet der Ovimbundu grenzte. Auch Benguela betrieb Sklavenhandel, und zwar mit Hilfe der Ovimbundu, die Karawanen zwischen Benguela und dem heutigen Ostangola organisierten und von dort nicht nur Sklaven, sondern auch Elfenbein, Wachs, Honig u.a. mitbrachten.

Inbesitznahme und Abgrenzung des Hinterlands

Erst im 19. Jahrhundert unternahmen die Portugiesen Versuche, sich von Luanda und Benguela aus weiter landeinwärts festzusetzen. Diese Versuche waren zunächst halbherzig, führten nur zu einer eher punktuellen Ausdehnung des Machtbereichs und wurden zeitweilig unterbrochen. Sie wurden in der zweiten Jahrhunderhälfte wieder aufgenommen, als der europäische Scramble for Africa eingesetzt hatte und auch Portugal alles daran setzte, sich in Afrika möglichst große Gebiete als Kolonien zu sichern. Es gelang, durch eine Reihe von Feldzügen verschiedene Völker bzw. "Königreiche" auf dem Territorium des heutigen Angola zu unterwerfen und ein noch loses Netz von Handels-, Militär- und Verwaltungsposten sowie Missionen zu errichten. Dieses deckte aber bis Anfang des 20. Jahrhunderts bei weitem nicht das gesamte gegenwärtige Territorium ab. [4]

Nachdem bereits 1885 Portugals Ansprüche auf das benachbarte Belgisch-Kongo am Einspruch Deutschlands gescheitert waren, musste Lissabon 1890 auch britischem Druck nachgeben und auf die Verbindung Angolas und Mosambiks zu einem geschlossenen südafrikanischen Kolonialreich verzichten. Statt dessen nahm in den portugiesischen Kolonien der Einfluss britischen Kapitals beträchtlich zu.

Verhandlungen über ein britisch-deutsches Bündnis führten aber schon 1898 zum sogenannten „Angola-Vertrag“: Für den Fall, dass Portugal Geld brauchen sollte, vereinbarten Deutschland und Großbritannien eine gemeinsame Anleihe, für welche die portugiesischen Kolonien als Pfand vorgesehen waren. Im Falle der erwarteten Zahlungsunfähigkeit Portugals sollte dann Zentral-Angola (Inner-Angola) an Großbritannien, hingegen Nord-, Süd- und Westangola an Deutschland fallen (ebenso Nord-Mosambik und Portugiesisch-Timor an Deutschland, Süd-Mosambik an Großbritannien). Deutschland verzichtete dafür auf die Unterstützung der Buren in deren Kampf gegen Großbritannien.

Das Abkommen wurde am 30. August 1898 geschlossen, aber niemals umgesetzt und schon 1899 durch die Verlängerung der britischen „Schutzgarantie“ (Windsorvertrag) für Portugal und all seine Besitzungen unterlaufen.

Obwohl das britisch-deutsche Bündnis nie zustande kam, bemühte sich Großbritannien zwischen 1912 und 1914 nochmals, den endgültigen Bruch mit dem Kaiserreich aufzuschieben. Bei einem Besuch des britischen Königs in Berlin wurde 1913 der Vertrag von 1898 aus den Archiven geholt und sogar noch zugunsten Deutschlands modifiziert. Nun sollte es bereits ganz Angola erhalten. Darüber hinaus bot Deutschland im Austausch für Belgisch-Kongo (und eben Angola) den Briten zwei Drittel seiner Kolonie Deutsch-Südwestafrikas (heute Namibia) an. Tatsächlich aber zögerte Großbritannien die Unterzeichnung bis Juli 1914 heraus, dann machten das Attentat von Sarajewo und der Ausbruch des Ersten Weltkrieges seine Umsetzung ohnehin unmöglich.

Autonomie und Unabhängigkeitskampf

Wappen Angolas ab 1935

Angolas rechtlicher Status änderte sich 1951 durch die Umwandlung in eine portugiesische Überseeprovinz. Angolaner afrikanischer Abstammung hatten nun die Möglichkeit, bei Erfüllung gewisser Kriterien, rechtlich als "civilizado" anerkannt zu werden. Dieser Status gewährte eine weitgehende (von 1962 an vollständige) Gleichberechtigung mit den portugiesischen Staatsbürgern; Mischlingen wurde dieser Status in fast allen Fällen zuerkannt; schon 1950 waren infolgedessen die Weißen unter den "civilizados" in der Minderheit. Diese Politik, die der Assimilierung und Integration dienen sollte, förderte zugleich das Entstehen und die Erstarkung anti-kolonialer kräfte. In den 1950er Jahren bildeten sich an verschiedenen Orten, auch außerhalb Angolas, im Untergrund eine Vielzahl von Gruppen, die sich - nach dem Beispiel anderer afrikanischer Länder - eine Befreiung Angolas von der Kolonialherrschaft zum Ziel setzten. Nach einer spontanen Erhebung örtlicher Art im Jahre 1959 kam es ab 1960/61 zu einem Unabhängigkeitskrieg, der bis 1974 andauerte. Er wurde getragen von drei nationalistisch geprägten Bewegungen - FNLA, MPLA und UNITA -, die sich also für die Unabhängigkeit Angolas als Ganzem einsetzten, sowie der FLEC, die für eine getrennte Unabhängigkeit Angolas Cabindass kämpfte[5]. Die lokalen Aufstände wurden jedoch vom portugiesischen Militär, das in wachsendem Maße aus schwarzafrikanischen Truppen bestand, schon gegen 1964 niedergeworfen; die anschließenden Guerillaaktivitäten der o.e. Bewegungen waren nur begrenzt erfolgreich und kamen 1973 praktisch zum Stillstand. Als Folge der („Nelkenrevolution“, die am 25. April 1974 das Salazar-Regime beendete und die unverzügliche Entkolonisierung der Überseegebiete einleiteta, begann in Angola ein bewaffneter Machtkampf zwischen den drei nationalistischen Bewegungen und ihren jeweiligen Verbündeten. Trotz intensiver Vermittlungsversuche seitens der neuen portugiesischen Regierung kam es nicht zu einer Einigung. Am 11. November 1975 rief das MPLA in Luanda die Unabhängigkeit des Landes aus, gleichzeitig taten dies FNLA und UNITA zusammen in Huambo. Es wurden zwei rivalisierende Regierungen gebildet, von denen sich jedoch die von FNLA & UNITA nur wenige Wochen hielt. Der Entkolonisierungskonflikt [6] ging so bruchlos in den Bürgerkrieg in Angola über.

Das von der Organisation für Afrikanische Einheit (heute Afrikanische Union) 1974 unter der Bezeichnung Portugiesisch Kongo als unabhängig anderkannte Cabinda wurde von den drei nationalistischen Bewegungen unter Berufung auf die zur Kolonialzeit geschaffene Situation als integraler Bestandteil Angolas betrachtet. und seither als Exklave zum Staatsgebiet gezählt. Die FLEC wurde nach 1975 von der MPLA-Regierung in den Untergrund gedrängt, existiert aber bis heute als Sprecher der Unabhängigkeitsbestrebungen der Bevölkerung und mach gelegentlich durch begrenzete militärische Aktionen auf sich aufmerksam.

Die erste Regierung

Die erste Regierung wurde aus Mitgliedern der drei wichtigsten Befreiungsbewegungen (MPLA, UNITA und FNLA) gebildet. Erster Staatschef wurde der MPLA-Führer Agostinho Neto. Kurz nach der Unabhängigkeit brach ein Bürgerkrieg zwischen MPLA-, UNITA- und FNLA-Anhängern aus, in den auch ausländische Mächte, im Wesentlichen Südafrika und Kuba, eingriffen, nachdem die MPLA die Macht im Staate für sich alleine beanspruchte.

Ein gemeinsamer Versuch von UNITA und FNLA mit Unterstützung Südafrikas, Luanda einzunehmen, wurde mit kubanischer Hilfe in der Schlacht bei Kifangondo Ende 1975 abgewehrt. Die FNLA erholte sich von dieser Niederlage nicht mehr, zog sich nach Zaire zurück und versank fortan faktisch in der Bedeutungslosigkeit.

Bürgerkrieg

Hauptartikel: Bürgerkrieg in Angola

Die "linke" seit 1977 als marxistisch firmierende MPLA wurde von Kuba, der Sowjetunion und anderen sozialistischen Staaten unterstützt. Auf dem Höhepunkt des Konfliktes standen an die 50.000 kubanische Soldaten im Land (siehe Kubanischer Militäreinsatz in Angola). Die UNITA erhielt von den USA Finanzmittel und Waffen und wurde von Südafrika, in dem noch das Apartheidregime herrschte, durch Luft- und Bodentruppen, Waffenlieferungen und Ausbildungsprogramme unterstützt.

Die von Zaire unterstützte, fast nur von Bakongo getragene FNLA, verbündete sich zunächst mit der UNITA, stieg aber nach schweren Verlusten aus den Kämpfen aus. Südafrika unterstützte daraufhin verstärkt die UNITA. In Jahre 1983 drangen etwa 5.000 südafrikanische Soldaten bis zu 250 km tief in den Süden Angolas ein, um Stützpunkte der Rebellenbewegeung SWAPO aus Südwestafrika (heute Namibia) zu zerstören. Dabei wurden nach südafrikanischen Angaben bis Mitte August 1983 418 SWAPO-Kämpfer und 29 südafrikanische Soldaten getötet. Südafrika erlitt in Schlachten und Gefechten mit kubanischen Verbänden empfindliche Niederlagen. Dies weckte Südafrikas Bereitschaft zu Verhandlungen und zum Rückzug aus Angola. Auf dieses erfolglose militärische Engagement in Angola ist schließlich auch die Schwächung der Position Südafrikas in Namibia, das 1990 in die staatliche Unabhängigkeit entlassen wurde, sowie des Apartheid-Regimes selbst zurückzuführen. Im Jahr 1991 einigten sich die beiden Bürgerkriegsparteien MPLA und UNITA darauf, ein Mehrparteiensystem umzusetzen. Nachdem 1992 bei den ersten – durch die UN überwachten – Wahlen die MPLA zur beherrschenden Fraktion im Parlament geworden war und bei der gleichzeitigen Präsidentschaftswahl in Angola 1992 der damals wie heute amtierende Präsident José Eduardo dos Santos (MPLA) die relative, allerdings nicht die im ersten Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit erreicht hatte, brach auf Initiative der UNITA mit dem Argument des Wahlbetrugs abermals Krieg aus. Der zweite Wahlgang fand infolgedessen nicht statt.

Friedensvertrag

Das am 20. November 1994 unterzeichnete Lusaka-Protokoll, ein Friedensvertrag zwischen der Regierung und der UNITA, ermöglichte die Integration der bisherigen „Rebellen“. Eine nationale Einheitsregierung unter Beteiligung der UNITA wurde 1997 ins Leben gerufen, doch begannen die blutigen Kämpfe Ende 1998 erneut und führten unter anderem zur Vertreibung hunderttausender Menschen, die in die Städte, in schwer zugängliche Bergregionen oder ins benachbarte Ausland flohen. Von der UNITA - die weiterhin an der Regierung teilnahm - spaltete sich ein Teil ab, der die vom UNITA-Führer Jonas Savimbi angeordnete Wiederaufnahme der Kämpfe ablehnte.

Präsident José Eduardo dos Santos setzte auf Grund des Konfliktes das Funktionieren von Teilen der demokratischen Instanzen außer Kraft. Am 22. Februar 2002 wurde Jonas Savimbi auf der Flucht vor Regierungstruppen erschossen: daraufhin wurde ein Waffenstillstand zwischen den beiden rivalisierenden Parteien geschlossen. Die UNITA gab ihren bewaffneten Kampf auf und nahm die Rolle der führenden Oppositionspartei an.

Der Widerstand der international zunehmend isolierten UNITA aber war schon vorher erlahmt. Angolanische Regierungstruppen waren bereits ab 1998 stark genug, in Zaire (Demokratische Republik Kongo), Kongo (von Cabinda aus) und Nordnamibia zu intervenieren und hatten der UNITA so die letzten Versorgungswege (Diamantenschmuggel) abgeschnitten.

Angola heute

Seit dem Ende der Bürgerkriegs hat sich die politische Lage in Angola in der Weise verfestigt, dass formell eine normale Mehrparteiendemokratie funktioniert, in Wirklichkeit jedoch ein autoritäres Regime herrscht, in dem die reale Macht bei Präsident José Eduardo dos Santos liegt. Er übt diese Macht mithilfe eines Netzes von ihm abhängiger Personen aus, benutzt die MPLA als Instrument und bestimmt das Handeln der Regierung. Bei Parlamentswahlen erreichte die MPLA rund 80% der Stimmen, was vor allem die geringe Glaubwürdigkeit der anderen Parteien (vor allem UNITA und FNLA) widerspiegelt. 2010 wurde eine neue Verfassung beschlossen, nach der der Vorsitzende der stärksten Partei automatisch Staatspräsident und Regierungschef wird; damit wurde die Amtsausübung durch José Eduardo dos Santos nach 18 Jahren auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Die Verfassung hebt durch eine Reihe von Mechanismen zugleich die Gewaltenteilung auf und sanktioniert damit den bestehenden Zustand in Form eines autoritären Präsidialsystems.

Dank seiner hohen Einkünfte aus der Erdölförderung hat gleichzeitig mit dieser politischen Entwicklung nicht nur der Wiederaufbau der zerstörten Städte, Dörfer und Infrastrukturen stattgefunden, sondern eine bemerkenswerte wirtschaftliche Entwicklung. Diese geht allerdings einher mit einem außerordentlich hohen Maß an Korruption und an sozialer Ungleichheit. Außenpolitisch trägt Angola auf zwei Schultern: die Erdölförderung erfolgt zum überwiegenden Teil mithilfe us-amerikanischer Unternehmen, während sich gleichzeitig eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China entwickelt hat, das in Angola mit einer ganzen Reihe von Unternehmen und geschätzten 300,000 Chinesen anwesend ist.

Guerillagruppen, die seit den 1970er Jahren für die Unabhängigkeit der Exklave Cabinda kämpfen, sind zwar nicht endgültig geschlagen, stellen jedoch kein ernsthaftes Problem für die Stabilisierung des Landes dar.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Diese wurden in der Kolonialliteratur oft als „Buschmänner“ bezeichnet.
  2. Die vielleicht beste Einordnung dieser Gegebenheiten und Vorgänge in eine regionale Übersicht bietet Elikia M'Bokolo: Afrique Noire. Histoire et Civilisations jusqu'au XVIIIème siècle. Band I, Hatier, Paris 1993; überarbeitete und leicht erweiterte portugiesische Ausgabe: África Negra: História e Civilizações até ao XVIIIº século, Vulgata, Lissabon 2003.
  3. Siehe Joseph Miller, Way of Death: Merchant capitalism and the Angolan slave trade, 1730-1830, London & Oxford: James Currey,
  4. René Pélissier, Les guerres grises: Résistance et revoltes en Angola (1845 - 1941), Montamets/Orgeval: Selbstverlag, 1977 ist bis heute die sorgfältigste Aufarbeitung dieses Prozesses.
  5. Siehe John Marcum, The Angolan Revolution, 2 Bde., Cambridge/Mass. & London: MIT Press, 1969 bzw. 1978
  6. Franz-Wilhelm Heimer, Der Entkolonisierungskonflikt in Angola, München: Weltforum Verlag, 1980

Literatur

  • Gerald Bender, Angola Under the Portuguese, London: Heinemann, 1978
  • David Birmingham, The Portuguese Conquest of Angola, London: Oxford University Press, 1965.
  • David Birmingham, Empire in Africa: Angola and its Neighbors, Athens/Ohio: Ohio University Ores, 1986
  • Armando Castro, O sistema colonial português em África (Meados do século XX), Lissabon: Caminho, 1978
  • Patrick Chabal und andere, A History of Postcolonial Lusophone Africa, London: Hurst, 2002 (mit Artikel zu Angola von David Birmingham)
  • Basil Davidson, Portuguese-speaking Africa. In: Michael Crowder (Hg.): The Cambridge History of Africa. Vol. 8. Cambridge, Cambridge University Press, 1984 S. 755-806.
  • Fernando Andresen Guimarães, The Origins of the Angolan Civil War, London + New York: Macmillan Press + St. Martin's Press, 1998
  • Beatrix Heintze, Studien zur Geschichte Angolas im 16. und 17. Jahrhundert, Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1996
  • Lawrence W. Henderson, Angola: Five Centuries of Conflict, Ithaca: Cornell University Press, 1979
  • W. Martin James & Susan Herlin Broadhead, Historical dictionary of Angola, Lanham/MD: Scarecrow Press, 2004, ISBN 9780810849402
  • John Marcum, The Angolan Revolution, vol.I, The anatomy of an explosion (1950-1962), Cambridge, Mass. & London, MIT Press, 1969; vol. II, Exile Politics and Guerrilla Warfare (1962-1976), Cambridge, Mass. & London, 1978
  • Christine Messiant, L’Angola colonial, histoire et société: Les prémisses du mouvement nationaliste, Basel: Schlettwein, 2006.
  • René Pélissier, La colonie du Minotaure: Nationalismes et revoltes en Angola (1926-1961), Orgeval: Selbstverlag,1978
  • René Pélissier, Les campagnes coloniales du Portugal, Paris: Pygmalion, 2004
  • Edmundo Rocha, Contribuição ao estudo da Génese do Nacionalismo Angolano (período de 1950 - 1964): testemunho e estudo documental, Luanda: Kilombelombe, 2003
  • Rolf Peter Tschapek, Bausteine eines zukünftigen deutschen Mittelafrika. Deutsches Interesse an den südafrikanischen Kolonien Portugals vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg. Steiner Verlag, Viersen 2000, ISBN 978-3-515-07592-3
  • Jan Vansina, Kingdoms of the Savanna: A Hostory of Central African States until European Occupation, Madison: University of Wisconsin Press, 1998.

Weblinks


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