- Altenburg bei St. Pauls
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Altenburg bei St. Pauls Entstehungszeit: um 1189 Burgentyp: Hügelburg Erhaltungszustand: Ruine Ständische Stellung: Grafen Ort: St. Pauls BZ Geographische Lage 46° 28′ 0,4″ N, 11° 16′ 1,8″ O46.46677222222211.267166666667Koordinaten: 46° 28′ 0,4″ N, 11° 16′ 1,8″ O Die Altenburg ist eine Burgruine bei St. Pauls, dem nördlichen Teil der Gemeinde Eppan in Südtirol, Region Trentino-Südtirol. Sie steht auf einem Moränenhügel der Würm-Eiszeit im Warttal über dem Paulser Loch, gegenüber von Schloss Warth. Die Ruine ist heute Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
Geschichte
Von der aus dem späten 12. Jahrhundert stammenden Burg sind nur wenige Reste erhalten, die kaum Aussagen über den Grundriss und das frühere Aussehen der Burg zulassen. Nach Urkunden wurde sie um 1189 von Graf Egno I. von Eppan erbaut, vollendet aber erst unter dem Hochstift von Trient, dem sie zu Lehen angeboten wurde. Die Burg war ursprünglich wohl eine Anlage der Grafen von Eppan zur Sicherung des Weges durch das Warttal.
Später wurde sie Sitz des gleichnamigen Gerichts, das fast das gesamte Gebiet des heutigen Eppan umfasste, und Wohnstatt der jeweiligen Richter des Grafen, bzw. später der Tiroler Landesfürsten, die von hier aus das Land verwalteten. Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig geklärt.
Um 1400 war die Burg im Besitz der Herren von Schlandersberg, die wegen ihres Bündnisses mit Heinrich von Rottenburg 1410 von Herzog Friedrich mit der leeren Tasche auf Altenburg belagert wurden. Im 15. Jahrhundert verfiel die Anlage langsam, und die Gerichtsverhandlungen wurden offenbar in das Schloss Gandegg verlegt, denn um 1550 hieß der Gerichtsherr Blasius Khuen zu Gandegg. Um 1910 wurde der mittelalterliche Palas als kleines Haus um- und ausgebaut.
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