Unterheinriet

Unterheinriet
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Untergruppenbach
Untergruppenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Untergruppenbach hervorgehoben
49.0833333333339.2666666666667276Koordinaten: 49° 5′ N, 9° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Heilbronn
Gemeindeverwal-
tungsverband:
„Schozach-Bottwartal“
Höhe: 276 m ü. NN
Fläche: 27,27 km²
Einwohner: 7608 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 279 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74199
Vorwahl: 07131
Kfz-Kennzeichen: HN
Gemeindeschlüssel: 08 1 25 098
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchstraße 2
74199 Untergruppenbach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Joachim Weller
Lage der Gemeinde Untergruppenbach im Landkreis Heilbronn
Abstatt Abstatt Bad Friedrichshall Bad Rappenau Bad Wimpfen Beilstein Beilstein Beilstein Brackenheim Cleebronn Eberstadt Ellhofen Ellhofen Eppingen Erlenbach Flein Gemmingen Güglingen Gundelsheim Hardthausen am Kocher Heilbronn Ilsfeld Ittlingen Jagsthausen Jagsthausen Kirchardt Langenbrettach Lauffen am Neckar Lauffen am Neckar Lehrensteinsfeld Leingarten Löwenstein Löwenstein Löwenstein Massenbachhausen Möckmühl Neckarsulm Neckarwestheim Neudenau Neuenstadt am Kocher Nordheim Obersulm Oedheim Offenau Pfaffenhofen Roigheim Schwaigern Siegelsbach Talheim Untereisesheim Untergruppenbach Weinsberg Widdern Wüstenrot ZaberfeldKarte
Über dieses Bild
Blick über Untergruppenbach von der Burg Stettenfels

Untergruppenbach ist eine Gemeinde im Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg etwa 7 km südöstlich von Heilbronn. Sie gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Untergruppenbach liegt auf der Hochebene des Neckartals im Süden des Landkreises Heilbronn, direkt südöstlich der Stadt Heilbronn.

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 27,27 km². Diese Fläche teilt sich wie folgt auf (Stand 2001):

  • 3,79 km² Siedlungs- und Verkehrsfläche, davon
    • 1,90 km² Gebäude- und Freifläche
    • 1,78 km² Verkehrsfläche
  • 11,19 km² Landwirtschaftsfläche, davon
    • 7,67 km² Ackerland
    • 2,95 km² Wiesen
    • 0,98 km² Weinberge
  • 12,13 km² Wald
  • 0,09 km² Wasserfläche
  • 0,07 km² Übrige Nutzungsarten

Nachbargemeinden

Nachbarstädte und -gemeinden Untergruppenbachs sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten): Heilbronn (Stadtkreis), Lehrensteinsfeld, Löwenstein, Lauffen am Neckar (Exklave Stadtwald Etzlenswenden), Beilstein (Exklave Farnersberg), Abstatt, Ilsfeld, Talheim und Flein (alle Landkreis Heilbronn). Zusammen mit Abstatt, Beilstein und Ilsfeld bildet Untergruppenbach den Gemeindeverwaltungsverband „Schozach-Bottwartal“ mit Sitz in Ilsfeld.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Untergruppenbach besteht aus Untergruppenbach selbst und Unterheinriet. Zu Untergruppenbach gehören die Weiler Donnbronn und Obergruppenbach sowie Schloss und Hof Stettenfels, zu Unterheinriet die Weiler Oberheinriet und Vorhof. Die abgegangenen, heute nicht mehr bestehenden Orte Besenhausen, Espenweiler, Gerhausen und Schwengelhausen befanden sich auf Markung Unterheinriet, ebenso die nicht mehr bestehende Burg Heinriet.[2]

Die Gemeinde Untergruppenbach hat (2007) rund 7.500 Einwohner, von denen 3.900 im Ortsteil Untergruppenbach leben, 850 in Donnbronn, 470 in Obergruppenbach, 1.700 in Unterheinriet, 500 in Oberheinriet und 140 in Vorhof.[3]

Geschichte

Untergruppenbach

Gruppenbach mit Burg Stettenfels 1598

Unterhalb des Stettenfelses gab es vermutlich im 6. Jahrhundert erstmals eine Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Gruppenbach erfolgte im Jahre 1109 in einer Schenkungsurkunde des Conrad von Merlenheim. Der Name „Groppenbach“ bezeichnete gleichermaßen den Ort als auch den hier verlaufenden Bach, der einst auch einen bereits vor 1600 eingetrockneten See gespeist hat, und geht auf den Süßwasserfisch Groppe zurück. Im Hochmittelalter wechselte die Gemeinde mehrfach den Besitz. 1277 erwarb Pfalzgraf Ludwig II. die Gemeinde, bevor 1356 sowohl das Dorf wie auch die Burg Stettenfels an Burkard Sturmfeder weitergingen. Die Sturmfeder betrieben ab 1370 den Ausbau der Burg. 1481 gestattete Kaiser Friedrich III. die Einrichtung einer Badstube, eines Backhauses und einer offenen Schenkstatt im Dorf. 1504 eroberte Herzog Ulrich von Württemberg im Auftrag des Kaisers die Herrschaft Stettenfels und erhielt diese anschließend als Lehen, das er 1507 an seinen Erbmarschall Konrad Thumb von Neuburg weitergab. Nach einem Zwischenspiel in den Händen von Wolf Philipp von Hirnheim, der 1524 Eigentümer wurde und 1536 die Reformation durchführte, sind von 1551 an die Fugger Besitzer der Gemeinde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde 1632 Joh. Nicodemi von Ahausen vom schwedischen König Gustav II. Adolf mit der Herrschaft Stettenfels belehnt, nach Ahausens Tod noch im selben Jahr wurden jedoch die alten Besitzverhältnisse wiederhergestellt. 1737 kam es zu einem Streit zwischen den Dorfbewohnern und dem Grafen Anton Fugger, worauf zwei Bürger erschossen wurden. 1747 verkaufte Graf Anton Sigmund Fugger die Herrschaft an den württembergische Herzog Karl Eugen.

Nach der Verwaltungsneugliederung Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte Untergruppenbach bis 1810 zum Oberamt Beilstein, nach dessen Auflösung bis 1812 zum Oberamt Heilbronn, ab 1812 zum Oberamt Besigheim, nach vielen Eingaben und Bitten der Gemeinde ab 1842 dann wieder zum Oberamt Heilbronn. 1829 erwarb die Gemeinde das Schloss, veräußerte es jedoch 1852 wieder in Privatbesitz. 1893 wurde eine Postagentur gegründet, 1905 eine neue Volksschule errichtet. 1909 und 1911 erfolgte die Einrichtung einer zentralen Wasserversorgung bzw. der Anschluss an das Elektrizitätsnetz. Seit der Verwaltungsreform 1938 gehört Untergruppenbach zum Landkreis Heilbronn. Im selben Jahr veränderte sich mit dem Bau der Reichsautobahn von Heilbronn nach Stuttgart (heute Teilstrecke der A 81) und der von Heilbronn kommenden Zubringerstraße die Landschaft um den Ort beträchtlich. 1953 wurde der Gruppenbach im Ort verdolt. 1962 erwarb die Gemeinde das alte evangelische Pfarrhaus und baute es im Folgejahr zum Rathaus um. 1971 bildeten Untergruppenbach und Unterheinriet eine Verwaltungsgemeinschaft, 1974 wurde Unterheinriet mit seinen Ortsteilen eingemeindet.

Unterheinriet

Unterheinriet
Vorhof

Unterheinriet wurde 1139 mit der Nennung eines Helferich de Hehenried im Gefolge König Konrads erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort bildete sich um die Burg Hohenriet. Die Burgherren werden im 12. und 13. Jahrhundert mehrfach erwähnt und tragen dasselbe Wappen wie die Hacken zu Hoheneck. Konrad von Heinrieth erwarb 1327 Burg und Stadt Neudenau von Konrad von Weinsberg. 1330 erwarb Graf Nicolaus von Löwenstein die Hälfte von Burg und Dorf Unterheinrieth. Nach zahlreichen Verkäufen und Beleihungen gelangten die Grafen von Löwenstein 1364 in den gesamten Besitz der Herrschaft. Die Herren von Heinriet verkauften in der Folgezeit auch alle auswärtigen Besitztümer, so dass sie 1456 völlig besitzlos waren, bevor mit Philipp von Heinriet 1462 der letzte Spross ausstarb. Nachdem die Grafschaft Löwenstein und damit auch Unterheinriet 1504 württembergisch geworden waren, wurde letzteres 1510 von der Grafschaft getrennt und dem württembergischen Amt Beilstein zugeordnet. Der Schwäbische Bund zerstörte die Burg Hohenriet 1528, weil sie der Rückzugsort des Bauernführers Hans Thomas von Absberg, eines Mitstreiters Götz von Berlichingens, war.

Vom Oberamt Beilstein wechselte Unterheinriet im Jahr 1807 zum Oberamt Weinsberg. 1830 wurde die Brücke über die Schozach gebaut, 1874 ein Schulhaus. Im Jahr 1900 wurde eine Postagentur eröffnet, 1908 wurde der Omnibusverkehr von Heilbronn über Flein, Untergruppenbach und Abstatt nach Unterheinriet aufgenommen. Nach der Auflösung des Oberamts Weinsberg kam der Ort 1926 an das Oberamt Heilbronn, das 1938 im Zuge der Verwaltungsreform zum Landkreis Heilbronn umgewandelt wurde. 1927 wurde die erste Gemeindehalle erbaut, die eine der ersten Gemeindehallen in Württemberg war. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Unterheinriet zu 45 %, Oberheinriet zu 35 % und Vorhof zu 90 % durch amerikanische Luftangriffe zerstört. Nachdem bereits seit 1971 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Untergruppenbach bestand, wurde Unterheinriet 1974 ganz eingemeindet.

Religionen

Seit Wolf Philipp von Hirnheim 1536 die Reformation durchführte, ist Untergruppenbach vorwiegend evangelisch geprägt. Zwar versuchte Ludwig Xaver Fugger 1735 eine katholische Kirche zu bauen, diese ließ der württembergische Herzog Karl Alexander jedoch noch vor der Fertigstellung wieder einreißen. In Untergruppenbach und Unterheinriet gibt es jeweils eine eigene evangelische Kirchengemeinde. Darüber hinaus gibt es die katholische Kirchengemeinde St. Stephan, eine evangelisch-methodistische und eine neuapostolische Kirchengemeinde sowie die Gemeinde der Christen „Ecclesia“ e. V.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1974 wurde Unterheinriet mit seinen Ortsteilen nach Untergruppenbach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung in Untergruppenbach seit 1900
Jahr Gesamt Männer Frauen
1871 2393 1156 1237
1880 2558 1251 1307
1890 2617 1294 1323
1900 2539 1293 1246
1910 2491 1254 1237
1925 2393 1211 1182
1933 2388 1213 1175
1939 2277 1137 1140
1950 2907 1386 1521
1956 2972 1416 1556
1961 3338 1593 1745
1965 3955 1901 2054
Jahr Gesamt Männer Frauen
1970 4503 2144 2359
1975 5762 2825 2937
1980 6441 3147 3294
1985 6609 3237 3372
1990 6959 3425 3534
1995 7438 3680 3758
2000 7543 3723 3820
2001 7614 3762 3852
2002 7556 3738 3818
2003 7561 3739 3822
2004 7530 3719 3811
2005 7549 3743 3806

Politik

Rathaus in Untergruppenbach

Gemeinderat

Der Gemeinderat Untergruppenbachs hat nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 16 Mitglieder (zuvor 21). Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  • UWG 38,8 % (-4,7) – 6 Sitze (-4)
  • CDU/Bürgerliste 33,5 % (+3,8) – 6 Sitze (=)
  • SPD 20,4 % (-0,4) – 3 Sitze (-1)
  • GRÜNE 7,3 % (+1,3) – 1 Sitz (=)

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Bürgermeister

Seit dem 8. Mai 2002 ist der unabhängige Joachim Weller Bürgermeister der Gemeinde. Sein Vorgänger war von 1978 bis 2002 Walter Haiber.

Wappen und Flagge

Die Blasonierung des Untergruppenbacher Wappens lautet: In Rot ein goldener Reichsapfel mit goldenem Kleeblattkreuz. Die Flagge der Gemeinde ist Gelb-Rot.

Den Reichsapfel, vermutlich das Gruppenbacher Fleckenzeichen, zeigt erstmals ein Gerichtssiegel von 1726, ferner eine Wappendarstellung von 1740 am Rathaus und alte Marksteine. Ob er auf die frühere kurpfälzische Lehnsherrschaft zurückgeht, wie teils angenommen wurde, ist nicht schlüssig geklärt. Im 19. und 20. Jahrhundert tauchte vorübergehend ein anderes Wappen auf, das in einem Wellenbalken einen Fisch zeigte und wahrscheinlich den Gruppenbach symbolisieren sollte. 1939 wurde mit Zustimmung der württembergischen Archivdirektion endgültig der Reichsapfel als Wappenfigur festgelegt. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 4. März 1963 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.[4]

Das Wappen Heinriets ist das ehemalige Wappen der Herren von Heinriet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Burg Stettenfels

Bauwerke

Untergruppenbach

  • Die Burg Stettenfels auf der Sandsteinstufe über der Gemeinde wurde im 14. Jahrhundert von den Herren Sturmfeder, im 16. Jahrhundert von den Fuggern ausgebaut. Von ihr hat man nicht nur einen hervorragenden Blick auf den Hauptort Untergruppenbach und die weitere Umgebung, sie beherbergt im Sommer auch zahllose kulturelle Veranstaltungen wie Jazz-Konzerte oder Freilicht-Theaterstücke.
  • Das Alte Rathaus von 1740, ein markanter Torhausbau, wurde ebenfalls durch die Fugger nach Plänen von Franz Häffele erbaut.
  • Das heutige Rathaus ist ein Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert, das bei der evangelischen Pfarrkirche gelegen ist und früher das evangelische Pfarrhaus war.
  • Die evangelische Johanneskirche weist einen mittelalterlichen Turm auf, das Kirchenschiff wurde im Stil der Neoromanik 1903/04 von Heinrich Dolmetsch errichtet. Die zum Bau verwendeten Steine stammen aus den Steinbrüchen beim Heilbronner Jägerhaus. Die Einweihung der Kirche fand am 20. März 1904 statt.
  • Das Schulhaus wurde 1904/05 nach Plänen von Oberamtsbaumeister Eckert erbaut und am 26. Juni 1905 eingeweiht. 1950 wurden zwei weitere Schulräume angebaut.
  • Eines der letzten historischen Gebäude in der Ortsmitte ist das so genannte Weingärtnerhaus von 1793 in der Zollerstr. 10.

Unterheinriet

Ev. Pfarrkirche in Unterheinriet
  • Die evangelische Pfarrkirche weist einen gotischen Chorturm auf. Die Kirche wurde als Nikolauskirche 1359 erstmals erwähnt. Ein Stein mit der Jahreszahl 1578 weist auf eine damals erfolgte Baumaßnahme hin. Das Kirchenschiff wurde in seiner heutigen Gestalt 1722 erbaut und enthält eine barocke Ausstattung. Der Torbogen vor der Kirche ist auf 1774 datiert. 1787 und 1794 wurden der Kirchturm und das Dach renoviert, 1801 wurde das Dach durch Winterstürme erneut beschädigt. 1901 fiel ebenfalls nach Wintersturm ein Teil des Westgiebels der Kirche ein. 1957 bis 1967 erfolgten umfangreiche Renovierungen, 1968 wurde eine vierte Glocke angeschafft.
  • Das Pfarrhaus bei der Kirche wurde wie die Kirche im 18. Jahrhundert erneuert, eine alte Schießscharte weist auf seinen älteren Ursprung hin. Der Vorgängerbau hatte wohl auch eine andere Funktion, da das Gebäude erst seit 1780 Pfarrhaus ist.
  • Die Kelter vollendet das historische Ensemble in der Ortsmitte. Das Gebäude ist unbekannten Alters. Das historische Dachgebälk soll Ähnlichkeit mit den Zimmerarbeiten im Dachstuhl des Ulmer Münsters haben. Die Kelter wurde 1832 vom königlichen Kameralamt erworben und ging in den Besitz der Gemeinde über. Das Bauwerk wurde 1990 renoviert und ausgebaut, es enthält heute u. a. die Bücherei.
  • Historischer Baubestand findet sich insbesondere auch am Spreuerberg, der bereits früh bebaut war. Das Gebäude Nr. 18 mit seiner markanten und schmuckvollen Steinfassade wurde 1809 als Wohnhaus eines Steinbruchbesitzers errichtet. In der Nähe befinden sich weitere historische Fachwerk-Anwesen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Weinbau

Bushaltestelle an der hist. Kelter in Untergruppenbach-Vorhof

Untergruppenbach ist ein traditioneller Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Kirchenweinberg im Bereich Württembergisch-Unterland des Weinbaugebietes Württemberg gehören. Mit der heutigen Staatssekretärin Friedlinde Gurr stellte der Ort 1976/77 die Deutsche Weinkönigin. Zuvor war sie 1975/76 bereits Württembergische Weinkönigin gewesen.

Verkehr

Untergruppenbach ist durch die Bundesautobahn A 81 (WürzburgGottmadingen) an das überregionale Straßennetz angebunden.

Ansässige Unternehmen

Größtes in Untergruppenbach ansässiges Unternehmen ist die GETRAG, deren Konzernzentrale sich seit 1. Januar 2002 hier befindet. In der Konzernzentrale, Forschung und Entwicklung sowie anderen sich ebenfalls in Untergruppenbach befindlichen Abteilungen des Unternehmens sind über 600 Mitarbeiter beschäftigt.

Medien

Über das Geschehen in Untergruppenbach berichtet die Tageszeitung Heilbronner Stimme in ihrer Ausgabe Süd-Ost (SO).

Öffentliche Einrichtungen

Nördlich des Ortsteils Obergruppenbach befindet sich im Wald eines der ca. 20 NATO-Tanklager in Deutschland, die an das Pipelinenetz CEPS angeschlossen sind. Leitungen aus Philippsburg-Huttenheim und Boxberg (Baden) enden hier.

Bildung

In Untergruppenbach gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule (Stettenfelsschule im Ortsteil Untergruppenbach) und eine weitere selbständige Grundschule im Ortsteil Unterheinriet. Die Ortsbücherei im Ortsteil Untergruppenbach mit über 10.000 Medieneinheiten hat etwa 1.500 Benutzer.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Quelle für den Abschnitt Gemeindegliederung:
    Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 97–99
  3. Quelle: untergruppenbach.de, abgerufen am 24. Dezember 2007
  4. Quellen für den Abschnitt Wappen und Flagge:
    Heinz Bardua: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 133
    Eberhard Gönner: Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 9). S. 145

Literatur

  • Wilfried Sehm (Bearbeiter); Gemeinde Untergruppenbach (Hrsg.): Untergruppenbach. Untergruppenbach, Unterheinriet, Donnbronn, Oberheinriet, Obergruppenbach, Vorhof. Heimatbuch der Gemeinde Untergruppenbach. Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-09-303987-8. 
  • Doris und F. Eisenmann, Willi Schweiker (Hrsg.): Gruppenbach und Heinriet in historischen Bildern. Geiger, Horb 1984. 

Weblinks



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