Burkardroth

Burkardroth
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Burkardroth
Burkardroth
Deutschlandkarte, Position des Marktes Burkardroth hervorgehoben
50.2719444444449.9894444444444304
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Höhe: 304 m ü. NN
Fläche: 69,11 km²
Einwohner:

7.637 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97705
Vorwahlen: 09734, 09701 (Gefäll)
Kfz-Kennzeichen: KG
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 117
Marktgliederung: 23 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Am Marktplatz 10
97705 Burkardroth
Webpräsenz: www.burkardroth.de
Bürgermeister: Waldemar Bug (ÖDP / Bündnis f.Arb.)
Lage des Marktes Burkardroth im Landkreis Bad Kissingen
Dreistelzer Forst Forst Detter-Süd Geiersnest-Ost Geiersnest-West Waldfensterer Forst Kälberberg (Unterfranken) Mottener Forst-Süd Neuwirtshauser Forst Omerz und Roter Berg Römershager Forst-Nord Römershager Forst-Ost Roßbacher Forst Waldfensterer Forst Großer Auersberg Münnerstadt Thundorf in Unterfranken Maßbach Rannungen Nüdlingen Oerlenbach Bad Kissingen Aura an der Saale Bad Bocklet Euerdorf Sulzthal Ramsthal Elfershausen Fuchsstadt Hammelburg Elfershausen Wartmannsroth Oberthulba Oberthulba Oberthulba Burkardroth Burkardroth Zeitlofs Zeitlofs Bad Brückenau Bad Brückenau Oberleichtersbach Geroda (Unterfranken) Schondra Schondra Schondra Riedenberg Motten (Bayern) Wildflecken Hessen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Haßberge Landkreis Haßberge SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Burkardroth ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt am Südhang des Biosphärenreservats Rhön etwa 14 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Bad Kissingen. Im Norden grenzt die Gemeinde an den Landkreis Rhön-Grabfeld.

Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Burkardroth hat 23 amtlich benannte Ortsteile[2]:

  • Borstmühle
  • Burkardroth
  • Frauenroth
  • Gefäll
  • Hartmühle
  • Katzenbach
  • Kesselmühle
  • Lauter
  • Melchersmühle
  • Metzenmühle
  • Oehrbachsmühle
  • Oehrberg
  • Ölmühle
  • Premich
  • Schafmühle
  • Schmalzmühle

Geschichte

Eingemeindungen

In seiner heutigen Ausdehnung existiert der Markt seit dem 1. Januar 1972, als sich im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns die Gemeinden Burkardroth, Frauenroth, Gefäll, Premich, Stangenroth, Katzenbach, Lauter, Oehrberg, Stralsbach, Waldfenster, Wollbach und Zahlbach zusammenschlossen.[3]

Politik

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,9 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     3 Sitze  (17,9 %)
  Freie Wähler der Pfarrei 3 Sitze (16,0 %)
  Bürgerblock Premich 3 Sitze (14,3 %)
  Wählergemeinschaft Stangenroth 2 Sitze (12,0 %)
  Wählergemeinschaft Waldfenster     2 Sitze  (7,5 %)
  Christliche Wählergemeinschaft Lauter 2 Sitze (8,3 %)
  Christliche Wählergemeinschaft Oehrberg 1 Sitz (6,4 %)
  Christliche Wählergemeinschaft Stralsbach 1 Sitz (4,5 %)
  Wählergemeinschaft Katzenbach 1 Sitz (4,9 %)
  Wählergemeinschaft Gefäll 2 Sitze (8,1 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister

Bei der Bürgermeisterwahl von 2008 musste sich Amtsinhaber Emil Müller (CSU) mit 49,5 % knapp seinem Herausforderer Waldemar Bug (ÖDP) geschlagen geben, der 50,5 % erreichte und mit einem Vorsprung von nur 45 Stimmen die Wahl gewann. Bug ist gleichzeitig das erste ÖDP-Mitglied, dem der Sieg bei einer Bürgermeisterwahl gelang.[4]

Wappen

Blasonierung

Geteilt, oben gespalten; vorne geschacht von Rot und Silber; hinten in Silber zwei schräg gekreuzte, rote Streitkolben; unten in Blau zwei schräg gekreuzte, wachsende, silberne Lilienstängel

Wappengeschichte

Burkardroth ist eine junge Gemeinde und entstand 1972 durch die Zusammenlegung der oben unter Gemeindegliederung genannten ehemals selbständigen Gemeinden. Die gekreuzten Lilienstängel im Wappen sind dem Wappen des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Frauenroth entnommen. Otto Graf von Botenlauben-Henneberg verkaufte 1231 seinen Besitz an das Hochstift Würzburg. Er errichtete 1234 das Kloster, das 1574 aufgehoben wurde. Die Schachung im Wappen der Gemeinde stammt aus dem Wappen dieser Grafen. Sie weist auf ihre Bedeutung für das Gemeindegebiet hin. Das Grab des Klostergründers befindet sich in der früheren Klosterkirche. Die gekreuzten Streitkolben wurden dem Wappen der Forstmeister von Lebenhan-Rotenkolben entnommen. Sie waren für einen großen Teil des Gemeindegebiets die Forstmeister im so genannten Salzforst.
Das Wappen wurde am 28. Juni 1974 von der Regierung von Unterfranken verliehen.

Städtepartnerschaften

1989 wurde eine offizielle Gemeindefreundschaft mit Ense (Nordrhein-Westfalen) geschlossen.

Sehenswürdigkeiten

Die bedeutendsten Baudenkmäler des Marktes sind die Pfarrkirche St. Petrus aus dem 17. Jahrhundert sowie die Kirche des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Frauenroth.

Tourismus

Im Markt Burkardroth gibt es eine Vielzahl an Unterkünften sowie Gasthäusern. Wanderer können von Burkardroth aus den Hochrhöner beschreiten.

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111111/222933&attr=OBJ&val=1564
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 426
  4. Wahlurne vergessen - Erster ÖDP-Bürgermeister Bayerns musste bangen, Münchener Merkus, 4. März 2008

Weblinks

 Commons: Burkardroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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