Fuchsstadt

Fuchsstadt
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Fuchsstadt
Fuchsstadt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fuchsstadt hervorgehoben
50.19.9333333333333208
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Elfershausen
Höhe: 208 m ü. NN
Fläche: 18,3 km²
Einwohner:

1.848 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97727
Vorwahl: 09732
Kfz-Kennzeichen: KG (alt: HAB)
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 124
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstr. 17
97725 Elfershausen
Webpräsenz: www.fuchsstadt.de
Bürgermeister: Peter Hart (CSU / Unabh.Wählergem.)
Lage der Gemeinde Fuchsstadt im Landkreis Bad Kissingen
Dreistelzer Forst Forst Detter-Süd Geiersnest-Ost Geiersnest-West Waldfensterer Forst Kälberberg (Unterfranken) Mottener Forst-Süd Neuwirtshauser Forst Omerz und Roter Berg Römershager Forst-Nord Römershager Forst-Ost Roßbacher Forst Waldfensterer Forst Großer Auersberg Münnerstadt Thundorf in Unterfranken Maßbach Rannungen Nüdlingen Oerlenbach Bad Kissingen Aura an der Saale Bad Bocklet Euerdorf Sulzthal Ramsthal Elfershausen Fuchsstadt Hammelburg Elfershausen Wartmannsroth Oberthulba Oberthulba Oberthulba Burkardroth Burkardroth Zeitlofs Zeitlofs Bad Brückenau Bad Brückenau Oberleichtersbach Geroda (Unterfranken) Schondra Schondra Schondra Riedenberg Motten (Bayern) Wildflecken Hessen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Haßberge Landkreis Haßberge SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Fuchsstadt ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Elfershausen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Fuchsstadt liegt im Tal der Fränkischen Saale, das von den Ausläufern der Bayerischen Rhön umschlossen wird. Von der Kohlenbergkapelle, in deren Nähe seltene Silberdisteln und Küchenschellen wachsen, hat man Aussicht auf den Ort, das Saaletal, Schloss Saaleck, Hammelburg und dessen Weinberge, die Erdfunkstelle der Firma Intelsat sowie den Sodenberg als höchste Erhebung. Ein Waldlehrpfad führt durch den Fuchsstädter (Im Dialekt: Fuschter) Wald und zeigt die abwechslungsreiche heimische Fauna und Flora. In der Nähe liegen viele Sehenswürdigkeiten, z. B. die Trimburg, Schloss Saaleck, Ruine Botenlauben. Auch der Kreuzberg in der Rhön und die bekannten Städte Würzburg, Schweinfurt und Bad Kissingen sind nicht weit.

Geschichte

Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Religionen

Fuchsstadt ist Sitz der römisch-katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt.

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1339 Einwohner
  • 1987: 1446 Einwohner
  • 2003: 1833 Einwohner

Politik

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,2 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU/Unabhängige Wählergemeinschaft     8 Sitze  (67,8 %)
  Freie Wähler 4 Sitze (32,2 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister

Bürgermeister ist Peter Hart (CSU/Unabhängige Wählergem.). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Josef Hugo (CSU).

Wappen

Blasonierung: In Rot zwei silberne Balken, aufgelegt ein von Gold und Rot wechselnd geteilter Fuchs.

Wappengeschichte: Der Fuchs im Wappen steht redend für den Gemeindenamen. Die beiden silbernen Balken in Rot sind dem Wappen der ausgestorbenen Herren von Fuchsstadt entnommen, die spätestens seit der Mitte des 13. Jahrhunderts im Gemeindegebiet begütert waren. Dieses Ortsadelsgeschlecht war mit den fuldischen Besitzungen im Gemeindegebiet belehnt. Das Fürststift Fulda ist seit 907 in Fuchsstadt belegt.
Das Wappen wurde vom Bayerischen Innenministerium am 13. August 1959 verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kapelle
  • Kapelle in der Nähe der Staatsstraße St2293 Richtung Greßthal
  • Kapelle auf dem Kohlenberg
  • Erdfunkstelle der Firma Intelsat
  • Dorfbrunnen
  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
  • Dorfmuseum

Wirtschaft und Infrastruktur

Erdfunkstelle (Blick von Hammelburg)

Die auffälligste Wirtschaftseinrichtung in Fuchsstadt ist wohl die Erdfunkstelle Fuchsstadt, die sich heute im Besitz der Firma Intelsat befindet. Vor allem die beiden Klasse-A-Antennen mit 32 Meter Durchmesser sind schon fast so etwas wie das Wahrzeichen von Fuchsstadt.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.260.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 611.000 Euro. Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 238 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 80 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 603. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 272 Hektar, davon waren 223 Hektar Ackerfläche und 44 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2005):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 50 Kindern
  • Katharinen-Schule (Private Förderschule)
  • Saaletalschule (Schule zur individuellen Sprachförderung)
  • Grundschule Fuchsstadt (Johannes-Petri-Volksschule)
  • Pfarrbibliothek

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)

Weblinks

 Commons: Fuchsstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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