Geschichte der Stadt Lodz

Geschichte der Stadt Lodz

Die Stadt Łódź, heute eine der größten Städte Polens, war bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts eine kleine unbedeutende Stadt und entwickelte sich dann zum Manchester Polens.

Inhaltsverzeichnis

Anfänge

Siegel von 1577

Seinen Ursprung hatte Łódź als kleine Ansiedlung unweit des heute Łódka genannten Flüsschens. Dieser Fluss verläuft heute unterhalb der Stadt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1332. Fürst Władysław von Łęczyca verlieh in diesem Dokument den Bischöfen von Kujawien mehr Freiheiten für einige ihrer Besitztümer. In der Aufzählung wird das Dorf Łodzia genannt. Die Bischöfe durften jetzt Dörfer nach Neumarkter Recht anlegen, dem Dorf Łodzia wurde dieses Privileg allerdings erst am 10. Juni 1387 von Bischof Johann verliehen. 1423 verlieh König Władysław II. Jagiełło dem Dorf das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. Die Urkunde dazu wurde in Przedbórz ausgestellt[1] Aus anderen Quellen geht hervor, dass die Stadt Łódź etwas entfernt vom alten Dorf entstanden sein soll, dies gilt aber als weniger wahrscheinlich. Als Stadt wurde sie 1459 aufgefordert, einen bewaffneten Krieger für den Kampf Großpolens gegen Preußen zu stellen. Anfang des 17. Jahrhunderts kam es aufgrund der mächtigen Szlachta, die ein Gegner des Städtewesens und eines daraus resultierenden Machtzuwachses der Bürgerschaft war, zu einer Stagnation und sogar zu einer Rückläufigkeit der Stadtentwicklung. Außerdem verstärkte der allgemeine Niedergang des Königreichs Polen die schwache Situation der Stadt. 1661 wüteten dann ein großes Feuer und die Pest in der Stadt und taten ihr Übriges. Haupterwerbszweig war die Landwirtschaft, an Handwerkern waren Stellmacher, Schuhmacher, Schlächter, Müller, Schmiede, Bierbrauer und Tischler in Łódź vertreten. Die ersten Deutschen lassen sich in der Stadt ebenfalls gegen Anfang des 17. Jahrhunderts nachweisen. Mit dem Bau der katholischen St.-Joseph-Kirche 1665 erhielt die Stadt 1665 ihren ersten Sakralbau.

Nach der Übernahme des Gebietes durch Preußen 1793 wurde erwogen, dem Ort als Bestandteil der neuen Provinz Südpreußen die Stadtrechte zu nehmen, und nur der starke Widerstand der polnischen Obrigkeit konnte dies verhindern. Die erste öffentliche Schule des Ortes wurde 1806 eröffnet. 1810 wurde auf Grund der Indaganda oder Topographisch-Statistische Fragen, eines preußischen Fragebogens, festgestellt, dass in der Stadt 190 Einwohner lebten. Weiterhin gab es 44 Scheunen, zwei Schenken, eine Wassermühle, vier private und vier öffentliche Brunnen. Zwei Gerber, ein Schlosser, ein Schneider, ein Schuhmacher, ein Tischler sowie acht Stellmacher waren als Handwerker in Łódź tätig. Ein Bürgermeister, vier Stadträte und ein Stadtschreiber bildeten die Stadtverwaltung.

Unter russischer Herrschaft

Nach dem Frieden von Tilsit 1807 und der Auflösung der kurzlebigen Provinz Südpreußen wurde der Ort Teil des Herzogtums Warschau. 1811 wurde der erste jüdische Friedhof der Stadt in der Straße Wesoła eröffnet. 1815 beschloss der Wiener Kongress, das Herzogtum Warschau in das neu gegründete Kongresspolen umzuwandeln, in dessen Grenzen sich die Stadt seitdem befand. Ein Beschluss zwischen Österreich-Ungarn, Preußen und Russland vom 3. Mai 1815 war dabei Schlüssel zur späteren Blüte der Stadt Łódź. Der Beschluss besagte, dass die Bewohner des neuerlich geteilten Polens bis 1821 ihren Wohnsitz beliebig zwischen den Besatzungsstaaten wechseln durften. Die Regierung von Warschau versuchte nun, die Tuchmacher des von Preußen besetzen Gebietes in Kongresspolen anzusiedeln. Da die Absatzmärkte u.a. nach Russland dadurch leichter erreichbar waren, lag dies auch in deren Interesse. Die Anwerbung neuer Siedler wurde auch über das grenznahe Gebiet hinaus ausgedehnt und erhielt die Unterstützung des russischen Zaren. Auf sein Betreiben wurde am 2. März 1816 eine Verordnung erlassen, die eingewanderten Landwirten und Handwerkern Befreiung vom Militärdienst, sechs Jahre Steuerfreiheit, sowie, wenn sie wollten, die freie Rückkehr in ihre Heimat zusicherte. Diese lukrativen Anreize stießen auf so großes Interesse, dass die polnischen Behörden mit dem Ansturm der Handwerker überfordert waren. Deshalb wurde am 18. September 1820 ein neues Einwanderungsgesetz erlassen, das nunmehr nur die Einwanderung von Industriearbeitern begünstigte. In diesem Gesetz wurden industrielle Städte als Fabrikstädte klassifiziert, die Vergünstigungen erhalten sollten, auch die später Manchester Polens genannte Stadt Łódź wurde zu diesen Städten aufgenommen.

Karte von Łódź von 1853

Nach Erlass des Gesetzes wurden Werber vor allem nach Schlesien, Sachsen und Böhmen gesandt. Auf Grund eines Vertrages vom 30. März 1821 zwischen Kongresspolen und Vertretern der deutschen Einwanderer wurden den Neubürgern, neben sechs Jahren Steuerfreiheit, ein Grundstück von 1,5 Morgen in Erbbesitz und weitere Vergünstigungen zugestanden. Das Zentrum bildete der Platz Neuer Ring (heute Plac Wolności) bildete. Auf dem Gebiet wurden 202 Bauplätze ausgewiesen, die durch die Siedler aber erst gerodet und trockengelegt werden mussten. Die ersten fünf deutschen Tuchmacher kamen 1821 in die Stadt, die zuvor in Aleksandrów gelebt hatten. Wegen der Unfähigkeit der Behörde wurden sie aber wieder vergrault. Für die Siedler wurde mit Beschluss vom 21. November 1823 ein Gebiet südlich der Stadt als Fabrikgebiet ausgewiesen. Zu dem Gebiet gehörten die Mühlen Lamus, Wójtowski, Księży und Araszt.[2] Das Gebiet hatte eine Fläche von 188 Hektar und stellte damit etwa ein Fünftel des damaligen Stadtgebietes dar. Im Herbst 1823 ließen sich dann die ersten Tuchmacher in der Stadt nieder. Bereits um 1820 war ein Krankenhaus in der Stadt errichtet worden.

Aufstieg zum Manchester Polens

1824 verpflichtete sich Christian Friedrich Wendisch zum Bau einer Fabrik für die Baumwoll- und Leinenspinnerei. Sein Vorhaben begann er mit einer vierstöckigen Baumwollspinnerei an der Mühle Księży Młyn (Pfaffendorf), welche er 1826 fertigstellte. 1824 wurde eine Färberei fertiggestellt. Weiterhin lebten neun Tuchmachermeister in der neuen Siedlung und 1825 wurde eine Walke in Betrieb genommen. Um 1825 wurde das Stadtgebiet erweitert, um Platz für die geplanten Fabriken zu erhalten, gleichzeitig wurde die erste Posthalterei in Łódź errichtet. Am 26. Juni 1825 wird mit der Tuchmacherinnung die erste Innung in Łódź offiziell gegründet, sie war aber bereits sei 1824 aktiv, die Gründung der Leinenweberinnung erfolgte am 9. November 1824. 1826 wurde die Evangelische Elementarschule als erste deutsche Schule gegründet. Ein weiterer Industrieller, Titus Kopisch, verpflichtete sich 1827, eine Leinwandappretur und Färberei zu errichten. Um die Anlage auch nutzen zu können, warb er Leinenweber an, welche hauptsächlich aus Sudetendeutschland kamen und sich im neuen Stadtteil Neu-Schlesing (Szlezyng) ansiedelten. Als dritter bedeutender Industrieller kam Ludwik Geyer (auch Louis Geyer) aus Zittau 1828 in die Stadt. Er verpflichtete sich zum Bau von 100 Webstühlen in einem Fabrikgebäude. Im selben Jahr beginnt er in einer Handdruckerei mit dem Bedrucken des Perkals der Weber. Ebenfalls 1827 wurde die evangelische St.-Trinitatis-Kirche eingeweiht. 1830 war die Situation der Baumwollspinnerei Wendisch schlecht. Die Umsätze seines Unternehmens blieben weit hinter den Erwartungen zurück und er war hoch verschuldet. Er verstarb am 21. Januar 1830 mit 4.616,18 Rubel Schulden. Durch den Aufstand 1830/1831 verschlechterte sich die Situation der Wirtschaft in Łódź. Vor allem die Errichtung einer Zollgrenze durch Russland ließ den Aufschwung stoppen. Viele Tuchmacher verließen die Stadt, entweder um weiter nach Russland zu ziehen oder in ihre Heimat zurückzukehren. So schrumpfte die Zahl der Tuchmacher von 60 im Jahre 1825 auf nur sieben im Jahre 1836. 1831 wurde die erste Elementarschule der Stadt mit einem deutschen Lehrer gegründet, die von 120 deutschen Kindern besucht wurde. Um 1839 erreichte der deutsche Bevölkerungsanteil mit 80% an der Gesamtbevölkerung der Stadt seinen Höhepunkt. Der Deutsche Franz Traeger wurde 1844 Bürgermeister und blieb es bis 1862. 1846 wurde, auf Initiative von Ludwik Geyer und U. Siebert ein deutscher Männergesangsverein gegründet. Durch die Wirren der Kämpfe um sein Vermögen gebracht, kehrte Kopisch 1847 in seine Heimat Schlesien zurück.

Die weiße Fabrik heute

Geyer, der vorsichtiger investiert und auch auf die zukunftsträchtigere Baumwolle gesetzt hatte, überstand die Kämpfe vergleichsweise gut. Sein Anlagevermögen betrug 1835 schätzungsweise 266.775 polnische Gulden und 600 Weber arbeiteten für ihn. 1836 errichtete er ein Fabrikgebäude, die Weiße Fabrik und stellt in ihr bis 1838 mechanische Webstühle aus Belgien auf. Trotz der durch seine Investitionen stark angespannten Lage erwarb Geyer diverse Grundstücke und sein Grundbesitz betrug 1846 etwa 84 Morgen und 591 Quadratruthen. 1843 nahm Traugott Grohmann seine Fabrik in Betrieb und begann als weiterer Industrieller mit dem Aufbau seines Unternehmens. Im September 1848 erhielten erstmals Juden das Recht, sich in den Fabriksiedlungen anzusiedeln, allerdings ließ der Jude David Lande dem Verbot zum Trotz bereits 1845 dort eine Fabrik errichten, die er 1847 in Betrieb nahm. Am 1. September 1845 wurde eine deutsch-russische Realschule eingerichtet. Die Schule war vierklassig und zweisprachig; Russisch und Deutsch. Sechs Jahre später wurde diese Schule in eine Kreisschule umgewandelt 1854 nahm Carl Scheibler die erste Maschinenfabrik in Betrieb, gab sie aber nach zwei Jahren wieder auf. 1854 nahm dafür Otto Goldammer seine Maschinenfabrik und Eisengießerei in Betrieb, welche länger Bestand haben sollte. 1855 wurde von Carl Scheibler eine große moderne Spinnerei in Betrieb genommen. Die Bedeutung Geyers lässt sich leicht daran erkennen, dass er die Erlaubnis hatte, das Staatswappen auf seinen Produkten zu führen, er Ehrenrat der Stadt wurde und 1860-1864 ein eigenes Notgeld herausgab, welches in Łódź allgemein anerkannt war. 1861 stockte die für die Stadt wichtige Einfuhr von Baumwolle auf Grund einer schlechten Ernte in den USA. Die Handweber gaben den neuen Fabriken mit ihren Maschinen die Schuld und so kam es zu einem, wenn auch kleinen, Weberaufstand am 20. April 1861. Dabei beschädigten mehrere hundert Weber die Fabriken von Abraham Prussak und Scheibler, ohne allerdings schwere wirtschaftliche Schäden zu verursachen.

Łódźer Anzeiger von 1863

1863 wurde der Lodzer Anzeiger, später die Lodzer Zeitung zum ersten Mal herausgegeben. Die Zeitung erscheint in russisch und deutsch. Geyer hatte sich bei seinen wirtschaftlichen Aktivitäten übernommen und musste 1864 seine Zahlungsunfähigkeit erklären. 1865 wurde in der Stadt eine Aufstellung der Fabriken und Handwerkstätten der Stadt vorgenommen. Dabei wurden 635 Betriebe festgestellt, davon 510 in deutschem Besitz, 102 mit jüdischen Inhabern und nur 23 wurden von Polen betrieben, mit großem Abstand waren dabei die Baumwollverarbeitenden Betriebe führend . Aus demselben Jahr stammt ebenfalls der erste Hinweis auf eine Seidenwarenfabrik, deren Besitzer Eduard Hauser und Matthias Wimark waren.

Werbebild mit der Fabrik von Poznański

1865 wurde die Fabrikbahnstation Łódź-Koluszki für die Lodzer Fabrikbahn, eine Stichbahn eröffnet. Damit erhält die Stadt Anschluss an die Bahnstrecke Warschau-Wien und Sankt Petersburg. Bei der feierlichen Einweihung der Strecke am 10. November war der Generalgouverneur von Berg anwesend und vermutlich wurde an ihn die Bitte herangetragen, ein Gymnasium zu errichten. Bereits am 17. Januar des folgenden Jahres genehmigte er ein entsprechendes Statut und dadurch wurde die Kreisschule auf sieben Klassen erweitert und damit das erste Gymnasium in Łódź. Direktor wurde Karl Ernst von Berg, welcher nicht mit dem Generalgouverneur verwandt war. Im ersten Schuljahr besuchten 279 Schüler die neue Bildungseinrichtung. 1868 war der russische Unterrichtsminister Graf Tolstoj in der Stadt. Das Gymnasium schien ihm, im Rahmen der zunehmenden Russifizierung, nicht zu gefallen und so wurde es per Verordnung am 14. Januar des folgenden Jahres aufgelöst.

Drei Jahre später erhielt W.K. Holm & Co. aus London die Genehmigung zum Betrieb eines Gaswerkes, Lodzer Gas Gesellschaft. Die Aufstellung der Gaslaternen verlief allerdings schleppend. 1871 waren es 219. Israel Poznański errichtete 1872 in der Ogrodwoa (Garstenstraße) seine Fabrik, die außerhalb der Fabrikstadt lag, möglicherweise weil dort bereits Platzmangel herrschte, vielleicht aber auch, weil die dort vorherrschende deutsche Bevölkerung ihn schreckte. 1872 wurde die Lodzer Handelsbank gegründet. Ein Jahr später folgte die Lodzer Städtische Kreditanstalt für Immobilienfinanzierungen. Deren Leiter war der frühere Stadtpräsident Andrzej Rosicki. 1876 beginnt die erste Freiwillige Feuerwehr ihre Arbeit. 1877 errichtete die französische Finanzgruppe Roubaix die Woll- und Kammgarnspinnerei Allert Rousseau & Co (die „Franzosenfabrik“) mit einem Unternehmensgelände von 323.874 m² und etwa 400 Mitarbeitern. 1878 wurde die Fabrik Leonhardt, Woelker & Girbardt im Dorf Dąbrowa (heute beim Park Hibnera im Stadtteil Górna zu finden) gegründet. Sie produzierte hauptsächlich Tuche und Stoffe. Im selben Jahr wurde die Fabrik von David Lande in der Katnastraße versteigert und Scheibler erhielt den Zuschlag und erweiterte sie. Lande hatte Konkurs anmelden müssen. Der Produktionswert aller Fabriken der Stadt betrug 1878 über 30 Millionen Rubel. Emilir Rothert eröffnete 1878 ihre Koedukationsschule für deutsche Kinder, welche später das Rothertsche Mädchengymnasium wurde. 1880 wurde der Grundstein für die evangelische St. Johannis-Kirche gelegt. 1882 begann der Bau der ersten Lodzer Synagoge. Die russisch-orthodoxe Aleksander-Newski-Kathedrale wurde 1884 eingeweiht. 1892 kam es auf Grund von sozialen Missständen zu einem Generalstreik der Arbeiter, bei dem es durch Einsatz von russischem Militär zu Toten kam. Am 23. Juni kam es sogar zu Straßenkämpfen zwischen dem Militär und den Arbeitern, bei denen mindestens 164 Arbeiter getötet wurden. Im selben Jahr wurde auch ein neuer jüdischer Friedhof eröffnet. Der heute größte jüdische Friedhof Europas wurde auf einer von Izrael Poznański gestifteten Fläche angelegt. Als Reaktion auf die Proteste der Arbeiter schlossen sich die Fabrikanten zu Verbänden zusammen. Zuerst entstand 1906 der Verband der Seiden- und Gummibandwebereien, später folgte mit dem Verband der Lodzer Fabrikanten der Baumwollindustrie der wohl stärkste. 1897 lebten 314.000 Menschen in Łódź, der Anteil der Deutschen betrug nur noch etwa 40%. 1899 wurde das erste Kino auf polnischem Boden, das Iluzjon eröffnet. 1902 erschien erstmals die Neue Lodzer Zeitung. Am 17. Januar 1901 wurde der Betrieb der Straßenbahn von Łódź nach Pabianice aufgenommen. Zwei Tage später folgte der Straßenbahnbetrieb nach Zgierz. Am 28. September 1901 wurde das Teatr Wielkie (Großes Theater) in der ul. Konstanynów mit Platz für 1.250 Gäste eingeweiht. Kaum 19 Jahre später, am 20. Oktober 1920, brannte das inzwischen als Kino genutzte Gebäude ab.[Kobojek 1] Am 14. Januar 1902 nahm die erste öffentliche zwischenstädtische Telefonverbindung ihren Betrieb auf. Die Verbindung nach Warschau war die erste Verbindung zwischen zwei Städten in Kongresspolen.[Kobojek 2] 1904 gab es 546 Fabriken in Łódź, die 70.000 Arbeiter beschäftigten, die meisten von ihnen in der Textilindustrie. 1905 wurde durch das 1898 in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Unternehmen Leonhardt, Woelker & Girbardt der Park Hibnera für die Aktionäre angelegt. Im Oktober desselben Jahres wurde wurde von der Petersburger Regierung die Genehmigung zur ungehinderten Verwendung der Muttersprache erlassen. Die staatlichen Schulen blieben weiter russisch, die einzelnen Gruppen gründeten aber ihre eigenen Privatschulen. Im März 1906 erfolgte eine Zählung der Schulen, es gab 101 Volksschulen, davon 47 polnische, 31 deutsche, 18 jüdische, 2 russische, 3 mariawitische. Ebenfalls 1906 wurde das Lodzer Deutsche Gymnasium gegründet. Am 8. März 1907 wurde der Deutsche Verein zur Förderung von Schul- und Allgemeinbildung gegründet. Zwei Jahre später wurde mit dem Bau der evangelischen St.-Matthäi-Kirche begonnen. 1910 war die Anzahl der Fabriken auf 745 und die Zahl der Arbeiter auf 90.000 gestiegen. Die deutsche Bibliothek, welche vom Schul- und Bildungsverein am 9. Februar 1910 gegründet worden war, besaß am 1. Mai des Jahres bereits 2.535 Bücher im Wert von 2.993,44 Rubel.

Die Zeit der Weltkriege

Einen Tag nach der Besetzung durch deutsche Truppen, 1914

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 führte zum wirtschaftlichen Stillstand der Stadt. Zum einen war der enorm wichtige Handel mit Russland faktisch zum Erliegen gekommen und zum anderen kam es zu Kriegshandlungen in der Nähe der Stadt. Am 28. August 1914 war ein Vortrupp der Deutschen in die Stadt vorgerückt, wurde aber von den Russen wieder zurückgeschlagen. Im September des Jahres konnten die Deutschen die Stadt für etwa 6 Wochen in Besitz nehmen. Nach der Schlacht um Łódź wurde die Stadt am 6. Dezember 1914 von den Deutschen bis zum Ende des Krieges besetzt. Für die Industrie hatte dies fatale Folgen. Neben der Beschlagnahmung der produzierten Waren wurden auch Maschinenteile, vornehmlich die aus Kupfer und Messing, von den deutschen Besatzern demontiert und nach Deutschland verbracht. Die Lodzer Zeitung wurde in Deutsche Lodzer Zeitung umbenannt und 1915 wurde die Deutsche Staatsdruckerei mit neuen Druckmaschinen in der Petrikauer Str. 87 eingerichtet.

Nach Ende des Weltkrieges 1918, Łódź war jetzt Teil des wiederhergestellten Polen, begann der mühevolle Aufbau der Industrie. Die Schäden durch die deutschen Besatzer, das Wegbrechen des russischen Absatzmarktes und die durch den Krieg verloren gegangenen Finanzmittel waren die größten Hürden, die die Stadt überwinden musste. Einer der ersten großen Auftraggeber war die polnische Armee, weitere Absatzmärkte waren die an Polen gefallenen Gebiete wie Pommerellen, Oberschlesien und die Gebiete um Posen. Erste Exportländer waren Österreich, Ungarn und Rumänien zu welchen über die Messe in Posen Kontakt gefunden wurde, später wurden die Waren bis nach Afrika und Asien vertrieben. 1928 wurde die Feuerwehr Łódźs in Turin Sieger im Leistungswettbewerb der Freiwillige Feuerwehren der ganzen Welt. Am 15. Februar 1931 fand die erste Ausstellung moderner Kunst statt. Sie bestand aus 111 Exponaten und war der Grundstein für das Kunstmuseum. 1938 wurde ein Zoo eröffnet, damals mit einer Fläche von 8,9 ha.

Einzug deutscher Truppen in Łódź 1939
Bekanntmachung zur Verkleinerung des Ghettos

Der Beginn des Zweiten Weltkrieges traf die Lodzer Industrie auf dem wirtschaftlichen Höhepunkt der Zwischenkriegszeit. Die Wehrmacht marschierte am 9. September 1939 in Łódź ein. Tags zuvor hatte ein Bürgerkomitee mit einem Vorauskommando der Deutschen eine Übergabe der Stadt verhandelt. Ein großer Teil der Industrie war inzwischen in der Hand von Juden, so gehörten 40% der Textilindustrie jüdischen Unternehmern. Nach dem Polenfeldzug im September 1939 entstand im Verband des Deutschen Reiches der neue Reichsgau Posen, ab 29. Januar 1940 Wartheland. Das Vermögen der Polen und Juden wurde eingezogen und es gab Pläne, die Industrie wie schon im Ersten Weltkrieg zu demontieren. Die Fabrikanten konnten die Nationalsozialisten allerdings von der Bedeutung der Industrie für das Deutsche Reich überzeugen und so wurde die Stadt doch dem neu geschaffenen "Reichsgau" eingegliedert (was zunächst nicht geplant gewesen war) und der Industriestandort blieb erhalten. Der Regierungspräsident verlegte seinen Sitz zum 1. April 1940 von Kalisch nach Lodsch. Zum gleichen Zeitpunkt traten umfangreiche Eingemeindungen in Kraft. Die Stadt Ruda Pabjanicka (1939: Erzhausen) und die umliegenden Landgemeinden Brus (1939: Bruss), Chojny (1939: Effingshausen) und Radogoszcz (1939: Radegast), die bereits seit dem 1. Januar 1940 vorläufig unter die Verwaltung des Oberbürgermeisters in Lodsch gestellt waren, wurden nunmehr auch formell nach Lodsch eingegliedert. Am 8. Februar 1940 ließ der Polizeipräsident Johannes Schäfer das Ghetto Łódź errichten. Die Stadt selbst bildete einen deutschen Stadtkreis im Regierungsbezirk Kalisch und führte die Bezeichnung Lodsch. Von ursprünglich 250.000 Łódźer Juden überlebten nur 800. In Radogoszcz wurde ein Jugendkonzentrationslager eingerichtet, in dem polnische Jugendliche interniert wurden, mindestens 500 von ihnen wurden ermordet. Aber auch für die deutschen Industriellen war die Stadt nicht sicher. So wurde der Präsident der Łódźer Industrie- und Handelskammer Robert Geyer, ein Nachkomme des deutschen Unternehmensgründers Ludwik Geyer am 11. Dezember 1939 in seiner Villa von SS-Angehörigen erschossen. Am 11. April 1940 wurde diese Stadt zu Ehren des deutschen Generals Karl Litzmann (1850–1936), dessen 3. Garde-Infanterie-Division in der Kesselschlacht bei Łódź im ersten Winter des Ersten Weltkriegs siegreich gekämpft hatte, in Litzmannstadt umbenannt. Zum 15. Februar 1941 änderte sich auch die Bezeichnung des Regierungsbezirkes Kalisch in Litzmannstadt.

Deportation der Juden in das Ghetto Litzmannstadt

Während der deutschen Herrschaft wurden vor allem die jüdischen Bürger der Stadt in das Ghetto Łódź gesperrt, deportiert und ermordet. Von den 2.600 Unternehmen welche noch 1939 in der Stadt produzierten, waren durch Konzentrationsprozesse im Frühjahr 1941 nur noch 314 übrig geblieben. Um von auswärtigen Rohstofflieferungen unabhängiger zu werden, wurde die Zellgarn Aktiengesellschaft Litzmannstadt gegründet, deren Anteile von den Unternehmen der Stadt erworben werden mussten. Das Werk wurde das größte seiner Art Mitteleuropas und produzierte zum Kriegsende etwa 70 t Zellwolle pro Tag.

Nachkriegszeit und Teil der Volksrepublik Polen

Am 16. und 17. Januar 1945 war die Stadt ständig sowjetischen Luftangriffen ausgesetzt. Am 19. Januar erreichte dann die Rote Armee die Stadt. Nach der Zerstörung Warschaus wurde die Stadt, jetzt wieder in Łódź umbenannt, aufgrund ihrer vergleichsweise intakten Wirtschaftsstruktur zu einer der wichtigsten Städte im Polen der Nachkriegszeit. Allerdings blieb das Wirtschaftswachstum im Vergleich zu anderen Teilen Polens eher gering. Nach dem Krieg sammelten sich die polnischen Filmemacher in Łódź, die entweder aus dem Untergrundkampf oder dem Exil kamen, und drehten in Łódź die ersten Nachkriegsfilme. Die polnische Geheimpolizei Urząd Bezpieczeństwa Publicznego (UBP) nahm das Gefängnis in der Gdańska 13 in Besitz und inhaftierte dort Frauen der antikommunistischen Bewegungen. 1948 wurde die Filmhochschule Łódź gegründet, die durch Absolventen wie Roman Polański und Andrzej Wajda weltberühmt wurde. 1954 wurde das Gefängnis in der Gdańska-Str. 13 geschlossen und vier Jahre später wurde beschlossen, ein Revolutionsmuseum dort zu errichten, welches 1960 öffnete. Im selben Jahr öffnete auch das Museum der Textilgeschichte, später in Zentrales Textilmuseum umbenannt. 1972 wurde das große Einkaufszentrum Central unweit der Piotrkowska eröffnet. 1974 besang Vicky Leandros mit Ihrem Lied Theo, wir fahr’n nach Lodz die Stadt und landete damit in Deutschland einen Nummer-eins-Hit. In Polen blieb das Lied weitgehend unbekannt. Ein Jahr später kam es in Polen zu einer Reform der Verwaltungsstrukturen und der Schaffung von 49 Wojewodschaften. Dabei blieb Łódź zwar weiterhin Sitz einer Wojewodschaft, allerdings wurde die Wojewodschaft auf 1.500 km² also weniger als ein Zehntel der bisherigen Fläche verkleinert. Die restlichen Teile der ehemaligen großen Wojewodschaft wurden in die Wojewodschaften Kalisz, Konin, Piotrków, Płock, Sieradz und Skierniewice aufgeteilt. 1982 öffnete das Museum für Sport und Touristik als eine Zweigstelle des historischen Museums der Stadt. 1986 öffnete das Museum für Kinematografie. Auf dem Flughafen Łódź-Lublinek hielt Papst Johannes Paul II. während seiner dritten Reise nach Polen am 13. Juni 1987 eine Messe ab. Anlässlich des 90. Jahrestages des Aufenthaltes von Józef Piłsudski in der Stadt wurde 1990 das bisherige Revolutionsmuseum in das Museum des Unabhängigkeitskampfes umfunktioniert. Eine neue Verwaltungsreform brachte eine Verkleinerung der Anzahl der Wojewodschaften auf 16 und damit eine Vergrößerung des Gebietes der Wojewodschaft Łódź auf 18.219 km².

In der dritten Republik

Wandmalerei auf Piotrkowska

2002 erschütterte ein Medizinskandal in der Stadt ganz Polen. Im Łowcy skór (dt. Hautjäger) genannten Skandal verkauften Mediziner regelrecht Tote an Bestattungsunternehmen für 1.200 bis 1.800 Złoty, das Doppelte des Monatsgehalts einer Krankenschwester. Um die Gelder einzustreichen, wurden teilweise Menschen ermordet und der Notdienst soll teilweise bewusst langsam reagiert haben, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Menschen ihren Verletzungen erlägen. [3]

Łódź hat in der Nachkriegszeit viel von seinem einstigen Ruhm verloren. Es herrscht eine große Arbeitslosigkeit und manche der einstigen Prachtbauten zerfallen von innen wie von außen. In den letzten Jahren hat die Stadt einen Imagewandel durchgemacht: Fabrikgebäude sind zu Großraumdiskotheken umfunktioniert worden und jährlich findet die "Parada Wolnosci" (vergleichbar der "Love Parade") auf dem längsten Boulevard Europas statt, der Piotrowska. Auf eben diesem soll es laut offiziellen Angaben auch die höchste Dichte an Bars und Klubs in Europa geben, welche sich oft in kleinen Hinterhöfen versteckt halten.

Ebenso versuchen die Stadtverwaltung wie auch viele kleine Organisationen, das Flair der einst multikulturellen Stadt wieder aufleben zu lassen. Um an das einst friedliche Zusammenleben von Juden, Russen, Polen und Deutschen zu erinnern, findet jedes Jahr das Festival der vier Kulturen statt.

Die Poznanski Textilfabrik wurde zu Manufaktura dem größten Einkaufs- und Erlebniszentrum Polens umgebaut. Die alten Fabrikhallen wurden aufwendig restauriert mit einem neuen Gebäudetrakt in dem sich ein großes Einkaufszentrum befindet ergänzt. In den alten Telen befinden sich unter anderen ein Großraumkino, ein Museum, Diskothek, Fitness-Club, Kletterhalle und ein sehr großes Aufgebot an Gastronomie, Bars, Restaurants und Cafes. Auf dem großen Platz welcher durch die Gebäude eingefasst wird, finden je nach Jahreszeit diverse Aktivitäten statt. Die letzte Bauphase findet zur Zeit statt, es wird ein Hotel gebaut.

Bevölkerungsentwicklung

1470‒1499 ‒ 44 Familien[4]
1529 ‒ 68 Familien
1559 ‒ 93 Familien
1589 ‒ 102 Familien
1619 ‒ 162 Familien
1679 ‒ 136 Familien
1709 ‒ 117 Familien
1739 ‒ 97 Familien


Jahr 1790 1799 1806 1831 1840 1844 1850 1865 1872 1880 1894
Einwohnerzahl[5] 190 369 767 4.717 20.150 14.028 15.764 40.000 50.000 77.600 168.513
Jahr 1905 1918 1925 1939 Jan. 1945 1946 1950 1960 1970 1990 2000
Einwohnerzahl[6] 343.944 341.829 507.977 672.000 300.000 496.900 620.200 709.700 761.800 850.000 793.200

Eingemeindungen

Eingemeindungen von Łódź

Eingemeindungen nach Łódź

Der Regierungspräsident in Kalisch verlegte seinen Sitz zum 1. April 1940 nach Lodsch. Zum gleichen Zeitpunkt traten umfangreiche Eingemeindungen in Kraft. Die Stadt Ruda Pabjanicka und die umliegenden Landgemeinden Bruss, Chojny und Radogoszcz, die bereits seit dem 1. Januar 1940 vorläufig unter die Verwaltung des Oberbürgermeisters in Lodsch gestellt waren, wurden nunmehr auch formell nach Lodsch eingegliedert.

Am 1. April 1940 wurden die umliegenden Landgemeinden Bruss, Chojny und Radogoszcz, die bereits seit dem 1. Januar 1940 vorläufig unter die Verwaltung des Oberbürgermeisters in Lodsch gestellt waren offizielle eingemeindet.

Bürgermeister und Stadtpräsidenten

Name Bezeichnung des Amtes von bis
Szymon Szczawiński Bürgermeister 1815 1819
Antoni Czarkowski Bürgermeister 1820 1826
Karol Tangermann (1799-1844) Interrimsbürgermeister 1826 1829
Bürgermeister 1829 1841
Präsident 23. Juni 1841 1844
Franciszek Traeger (*1802) Präsident 1844 1862
Andrzej Rosicki (*13. Oktober 1814, † 17. Januar 1904) Präsident 16. Dezember 1862 Februar 1865
Edmund Pohlens (*1830) Präsident 1865 1869
Maurycy Taubwurcel (*1830) Präsident 1869 1878
Władysław Pieńkowski (*1846 - †1919) Präsident 1882 1914
Alfred Biedermann Vorsitzender des Bürgerkommitees August 1914 Dezember 1914
Antoni Staromirski Vorsitzender des Bürgerkommitees Dezember 1914 Juni 1915
Heinrich Schoppen Oberbürgermeister 1915 1917
Leopold Skulski (*1878) Oberbürgermeister 29. September 1917 22. Februar 1919
Aleksy Rżewski (* 1885, †1939) Präsident 1919 1923
Marian Cynarski (*1880, †1927) Präsident 24. Juli 1923 14. April 1927
Bronisław Ziemięcki (*1885; †1944) Präsident November 1927 Juli 1933
Wacław Maksymilian Józef Wojewódzki (*1879; †1939) Vizepräsident mit der Funktion des Präsidenten April 1927 November 1927
kRegierungskommissar Juli 1933 Juli 1935
Wacław Głazek (*1886) Interimspräsident 18. Juli 1935 22. Juni 1936
Mikołaj Godlewski (*1888) Interimspräsident 18. Juli 1935 22. Juni 1936
Jan Kwapiński alias Piotr Chałupka (*1885, †1964) Präsident 3. März 1939 4. September 1939
Kazimierz Witaszewski Präsident 25. Januar 1945 7. März 1945
Kazimierz Mijal (*15. September 1910) Präsident 1945 1947
Eugeniusz Stawiński Präsident 1947 1949
Marian Minor Präsident 1949 1950
Vorsitzender des nationalen Stadtrates 1950 1952
Ryszard Olasek Vorsitzender des nationalen Stadtrates 1952 1954
Bolesław Geraga Vorsitzender des nationalen Stadtrates 1954 1956
Edward Kaźmierczak Vorsitzender des nationalen Stadtrates 1956 1971
Jerzy Lorens Vorsitzender des nationalen Stadtrates 1971 16. Dezember 1973
Präsident und Wojewode 17. Dezember 1973 1978
Józef Niewiadomski Präsident und Wojewode 1978 1985
Jarosław Pietrzyk Präsident und Wojewode 1985 1989
Waldemar Bohdanowicz Präsident und Wojewode 6. November 1989 27. Mai 1990
Grzegorz Palka (*1950; †12. Juli 1996) Präsident 6. Juni 1990 Juni 1994
Marek Czekalski Präsident Juni 1994 November 1998
Tadeusz Matusiak (*7. Oktober 1950) Präsident November 1998 7. März 2001
Krzysztof Panas (*27. August 1952) Präsident 7. März 2001 19. Juni 2002
Krzysztof Jagiełło Präsident 19. Juni 2002 19. November 2002
Jerzy Kropiwnicki (*5. Juli 1945) Präsident 19. November 2003 .

Literatur

  • Heike, Otto: Aufbau und Entwicklung der Lodzer Textilindustrie, Mönchengladbach 1971
  • Hensel, Jürgen (Hrsgb.): Polen, Deutsche und Juden in Lodz 1820-1939: Eine schwierige Nachbarschaft, Osnabrück 1999, ISBN 3-929759-41-1
  • Kossmann, Oskar: Lodz – eine historisch-geographische Analyse, Würzburg 1966
  • Nasarski, Peter E. (Hrsg.); Effenberger, Edmund (Hrsg.): „Lodz Gelobtes Land“, Berlin/Bonn 1988, ISBN 3-9221-3163-8
  • Wiesław Puś, Dzieje Łodzi przemzsłowej, Łódź 1987

Weblinks

Fußnoten

  1. http://www.umprzedborz.com.pl/pliki/ng.html
  2. Urząd Miasta Łódź, Księży Młyn, Łódź 1998, S. 17
  3. http://www.batory.org.pl/korupcja/lowcy.htm, Stand 31. März 2006 und http://www.wdr.de/tv/weltspiegel/20020303_polen.html, Stand 31. März 2006
  4. Für 1470, 1529, 1559, 1589, 1619, 1679, 1709 und 1739: Heike, Otto, 1971, S. 21
  5. für 1790: Heike, Otto, 1971, S. 26, für 1799 und 1806; Heike, Otto, 1971, S. 31; für 1831, 1840, 1844, 1850, 1872, : Heike, Otto, 1971, S. 245, für 1894; Heike, Otto, 1971, S. 238
  6. für 1905; Heike, Otto, 1971, S. 240, für 1918, 1925, 1939, Jan. 1945, 1946, 1950, 1960, 1970 Wiesław Puś, Dzieje Łodzi przemzsłowej, 1987, S. 105 und 130

Kobojek, Grażyna

Kobojek, Grażyna, Łódź - Kalendarium XX wieku, Łódź 2002, ISBN 83-7415-060-2

  1. S. 5
  2. S. 5

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