Keltische Mythologie

Keltische Mythologie

Keltische Mythologie ist eine von der Sprachwissenschaft (Philologie) und Religionswissenschaft geprägte Sammelbezeichnung für die Gesamtheit der Mythen, Sagen und Legenden der Kelten von der Zeit vor ihrer Christianisierung bis ins christliche Mittelalter hinein. Für die keltische Mythologie sind praktisch keine direkten Quellen, wie Gebete, Hymnen oder religiöse Schriften überliefert, die Tradierung beschränkt sich auf Inschriften in Kontinentaleuropa und Kleinasien, sowie viel später verfasste monastisch-christianisierende Manuskripte von den Britischen Inseln. Aus diesen spärlichen und auch mit Vorsicht zu verwendenden Quellen ist abzulesen, dass es für den keltischen Raum (das Celticum) keine einheitliche Religionsausübung gab. Lediglich einige Gemeinsamkeiten wie der Kopfkult oder das Druidentum sind für das gesamte keltische Sprachgebiet nachweisbar. Auch der Kult der Matres (Matronae, Matrae), der Muttergottheiten, ist für das gesamte Celticum archäologisch bezeugt.

Die mit der Mythologie zusammenhängenden Kulthandlungen und Riten sind zum Teil archäologisch, zum Teil schriftlich einigermaßen rekonstruierbar. Die Problematik dieser Versuche werden von den meisten Keltologen allerdings erkannt und bei Erklärungsversuchen auch beachtet.

Inhaltsverzeichnis

Ursprünge und Überlieferung

Da es keine kulturelle oder politische Einheit der Kelten gab, ist auch die keltische Mythologie keine Einheit, sondern regional unterschiedlich. Ein klassischer Pantheon ist deshalb auch für die Götterwelt der Kelten nicht vorhanden und das Fehlen der entsprechenden Quellen für die bei den klassischen Götter bekannte Tradierung (Überlieferung) verstärkt dies noch.[1] Die bisher aufgefundene Überlieferung ist bruchstückhaft, da es in der keltischen Urzeit lediglich eine mündliche Tradierung gab. Ein schriftliches Festhalten der überlieferten Mythen war üblicherweise verpönt, da dieses Wissen nur den Adepten zugängig gemacht werden sollte.[2] Schriftliche Aufzeichnungen gibt es für die Festlandkelten erst durch die antiken Ethnographen, die allerdings vom jeweiligen Götterbild der Autoren geprägt sind. Die Interpretatio Romana und Interpretatio Graeca (Gleichsetzung altkeltischer mit römischen und griechischen Gottheiten) sind hier deshalb meist wenig bis gar nicht hilfreich.

Mönch im Skriptorium

Die inselkeltischen Aufzeichnungen ab dem frühen Mittelalter (6. bis 11. Jahrhundert) durch irische und britannische Mönche, die oft noch den alten Druiden- und Bardengeschlechtern entstammten, sind dagegen durch die christliche Sicht verändert.[3] In Irland trafen sich gewissermaßen die heidnische Gedächtniskultur und die christlich-monastische Schriftkultur, die es sich zur Aufgabe machte, die alten Legenden zu bewahren.[4][5] Im Laufe der mündlichen Überlieferung veränderten sich die Inhalte der zu Grunde liegenden Mythen und nahmen Einflüsse spätantiker (römischer) und frühmittelalterlicher (vor allem wikingerzeitlicher und angelsächsischer) Quellen auf. Bei der schriftlichen Niederlegung kamen biblischen Überlieferungen oder frühritterliche Tradition dazu, deshalb bieten die inselkeltischen Mythen einen Einblick in die früh- und hochmittelalterliche Sagen- und Gedankenwelt der Britischen Inseln und Irlands.

Helmut Birkhan nennt folgende nach ihrer wissenschaftlichen Verlässlichkeit sortierten Quellen für die Erforschung der keltischen Mythologie:[4]

Sprachwissenschaftlich wird die keltische Mythologie analog zur geographischen Aufteilung der verschiedenen keltischen Volks- und Sprachgruppen in mehrere Zweige aufgeteilt:

Archäologische wie philologische Zeugnisse ergeben das Bild einer polytheistischen Anschauung mit zahlreichen lokalen und regionalen, aber auch einigen überregional verbreiteten Gottheiten. Die festlandkeltischen und britannischen Götter wurden in gallo-römischer und romano-britischer Zeit mit römisch-griechischen Gottheiten interpretiert, was aber nur eine sehr vereinfachende Funktionsbeschreibung der gallischen Gottheiten ergibt. Deren oft einseitige, aber auch wieder vieldeutige Darstellung ist zumeist unbefriedigend. Diesen Interpretationes steht die Interpretatio Celtica (das Gleichsetzen römisch/griechischer mit keltischen Göttern) gegenüber. Wenn Caesar über die Mercurius-Verehrung in Gallien schreibt (b. G. VI, 17[7]): Von ihm gibt es die meisten Abbildungen, ihn halten sie für den Erfinder aller Künste, für den Führer auf Wegen und Reisen und ihm schreiben sie die größte Macht in Geldangelegenheiten und Geschäften zu..., so wird damit eine große Zahl lokaler Gottheiten und ihre Funktionen einem einzigen römischen Gott zugeordnet.[8]

Die auf den britischen Inseln, in Irland und der Bretagne überlieferten Mythen beschreiben Heroen, die auf ursprüngliche Gottheiten zurückzuführen sind. Göttergeschlechter wie die irischen Túatha Dé Danann sind in den frühmittelalterlichen Legenden zu mythischen Helden geworden, die im Volksmärchen zu Kobolden, Elfen und anderen Sagenfiguren umgedeutet werden.[4] In die Heiligenviten werden in den klösterlichen Skriptorien immer wieder Begegnungen der christlichen Heiligen mit längst verstorbenen heidnischen Helden(göttern) hineingeschrieben.[9] Ein Beispiel dafür ist Acallam na Senórach („Die Unterredung der Alten“) aus der Zeit um 1200 n. Chr., wo ein Gespräch zwischen mythischen Helden und dem heiligen Patrick von Irland erzählt wird.

Gemeinsame Mythologien

Têtes coupées vom Oppidum Entremont
  • siehe auch Hauptartikel Druidentum

Kopfkult

Im gesamten Celticum hatte nach archäologischen und literarischen Funden bzw. Quellen der menschliche Kopf eine überragende mythische Bedeutung. Der Brauch, besiegten Feinden den Kopf abzuschlagen und zeremoniell aufzubewahren (têtes coupées) ist überall vorzufinden und stellt auch in den inselkeltischen Mythen einen wesentlichen Teil, geradezu einen Topos der Heldensagen dar. Ein Beispiel eines „Enthauptungsspieles“ ist in der Erzählung Fled Bricrenn („Bricrius Fest“) niedergeschrieben.[10][11][12][13]

Heilige Hochzeit

Wie auch in anderen Kulturkreisen der Bronzezeit soll bei den Kelten die Heilige Hochzeit (griechisch ιερός γάμος, ierós gámos) eine wichtige Rolle gespielt haben. Ein Herrschaftsantritt eines neuen Königs war nur dann möglich und gültig, wenn er sich zuvor mit dem personifizierten Symbol des Landes, der Königin als Vertreterin der Landesgöttin, aber auch einem weiblichen Tier, meist einer Stute, geschlechtlich verband.[14] Dies wird unter anderem von Ailill mac Máta und Medb, Conn Cétchathach in der Erzählung Baile in Scáil („Die Vision des Gespenstes“) und anderen Legenden berichtet, in denen sich eine erst alte und hässliche, dann junge und wunderschöne Frau als „Herrschaft über Schottland und Irland“ (flathius Alban is Erenn) bezeichnet. Auch die Cailleach Bérri oder Senainne Bérri („Die Alte von Beare“) soll eine ähnliche Funktion gehabt haben. Die Verwandlung der alten in die junge Frau ist ein Symbol für die Verjüngung des Landes durch den neuen, jungen König.[15] Nach Miranda Green ist auch in der Verbindung römischer Götter mit keltischen Göttinnen eine Form der Hierogamie des Herrschers mit der Landesgöttin zu sehen. Beispiele sind Apollon/Grannus und Sirona, Mars/Loucetius und Nemetona, Mars/Lenus und Ancamna, und einige andere.[16]

Matronae

Die Muttergottheiten

Der Kult der Muttergottheiten (Matres, Matrae, Matronae) ist durch eine große Zahl von Inschriften und anderen archäologischen Artefakten für das gesamte Celticum nachgewiesen. Vor allem in den keltisch besiedelten Gebieten des Römischen Reiches sind vom 2. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. über 1000 derartige Funde registriert. Sehr oft sind die Matres als Dreiergruppen dargestellt, manchmal als deutliche Vertreterinnen der verschiedenen Lebensalter. Die Matres galten als Schützerinnen der Familie, des Stammes und der Fruchtbarkeit, Einzelheiten über den Kultus sind nicht bekannt.[17][18]

Regionale Mythologien

Von den Festlandskelten kennen wir (zum Teil wenigstens) die Religion, aber keine Mythologie, wogegen die Inselkelten die Mythologie in einer Zeit literarisch gestalteten, als die zugrundeliegende Religion nicht mehr existierte

Helmut Birkhan [4]

Festlandkeltischer Bereich

Die Mythologie der Festlandkelten ist weitestgehend verschollen. Bildmotive wie der Kessel von Gundestrup oder der Nautae Parisiaci (Pfeiler der Pariser Schiffergilde) scheinen vom Mythos der Tötung eines Stieres, des Tarvos Trigaranos inspiriert zu sein. Außerdem werden der Sieg des Gottes oder Heroen Smertrios über eine mythische Riesen-Schlange und die Fällung eines Baumes durch den Gott Esus wiedergegeben. Aufgrund fehlender antiker Quellen ist die Deutung der abgebildeten Szenen aber überaus schwierig und umstritten.[19]

Jupiter-Taranis, Gigantensäule in Obernburg am Main

Lateinische Inschriften auf Gallo-römischen Jupiter-Gigantensäulen aus den römischen Provinzen Germania superior, Germania inferior und dem nördlichen Gallien deuten zusätzlich auf einen keltischen Mythos hin, in dem der keltische Gott Taranis/Jupiter gegen Giganten kämpft. Manche Keltologen vermuten in den Säulen eine Weiterführung der Verehrung heiliger Bäume.[20]

Die festlandkeltische Götterwelt ist fast nur durch ihre aufgezeichneten Namen überliefert, Funktion oder Kultus können lediglich durch den Fundort der Weihesteine oder anderer Artefakte unzureichend vermutet werden. Caesar (b. G. VI, 13) berichtet über einen „Heiligen Hain“ (nemetom, „das Geweihte“) als Kultzentrum und Versammlungsort beim Aufstand des Vercingetorix (52 v. Chr) im Gebiet der Karnuten als „Zentrum Galliens“. Dort fanden die alljährlichen Druidenversammlungen statt.[21]

Aus der Bretagne, auch Aremorica genannt, gibt es nahezu keine überlieferten Mythen, die wenigen vorhandenen beziehen sich auf Kontakte mit Wales und Cornwall, wie z.B. einige spätere Artus-Sagen. Wenn auch schon ab dem 4. Jahrhundert offenbar die ersten Siedler von den britischen Inseln das Land erreichten, so hat eine kontinuierliche schriftliche Tradierung erst ab dem 14. und 15. Jahrhundert begonnen. Die bretonischen Märchen und volkstümlichen Erzählungen können möglicherweise auf altes Sagengut zurückgehen, doch gibt es dafür keine gesicherten Quellen.[22][23]

Kleinasien

Über Mythos und Kultus der kleinasiatischen Galater ist wenig bekannt. Sie hielten den Großen Rat der 300, die Versammlung der Vertreter der drei Galater-Stämme, in einem drunémeton (δρυναίμετον), einem „Heiligen Hain“ ab, der von Druiden als Kultplatz betreut wurde. Der Vergleich mit dem gallischen Hain im Karnutenwald drängt sich hier auf. Die abgehaltenen Riten sind nicht überliefert, jedoch werden von den Druiden ekstatische Praktiken berichtet. Ein Priesterkönigtum ist bezeugt, es gab Menschenopfer (Livius, XXXVIII, 47), der gallische Genius cucullatus hat sein Gegenstück im galatischen Heilgott Telesphoros („Vollender“), Zeus wurde unter verschiedenen keltischen (Bei-)Namen verehrt (Boyssoyrigios, „mit dem königlichen Mund“, Bennios, vom gallischen benna, „Wagen“). Namen der Tetrarchen (Stammes-Anführer), wie De(i)otaros, „Himmelsstier“ und Brogitaros, „Stier das Landes“, deuten auf einen Stierkult hin.[24][25]

Irland

Die schriftlich tradierten Mythen des alten Irlands beginnen mit dem Lebor Gabála Érenn („Das Buch der Landnahmen Irlands“). Es wurde in seiner überlieferten Fassung von irischen Mönchen aufgeschrieben, die die keltische mit der christlichen Überlieferung zu verbinden suchten. Das Lebor beschreibt die Besiedlung Irlands und wurde bis ins 17. Jahrhundert nicht als Teil des irischen Sagenzyklus, sondern als Geschichtswerk angesehen. Heute ist diese Einstellung auf Grund neuerer archäologischer Befunde einer großen Skepsis gewichen[26]

Cú Chulainn und sein Wagenlenker

Geschildert wird im Lebor Gabála Érenn die Reihenfolge der Besiedlungen oder Eroberungen der Insel, wobei sechs Etappen unterschieden werden: Zuerst kam Cessair, dann Partholon und Nemed, die Firbolg, die Túatha Dé Danann und schließlich die Milesier, die als die eigentlichen Vorfahren der irischen Gälen genannt werden. In der Form des Euhemerismus (Überhöhung quasi-historischer Personen) sollen diese Gestalten der vorchristlichen Mythologie als Götter, später aber als historische Personen dargestellt werden. Nachdem sich die jeweils unterlegenen Besiedler in die Anderswelt zurückzogen, in das Reich der Toten, auf Inseln weit jenseits des Horizonts, in die unterirdischen Höhlen (Síd) oder in magische Reiche unterhalb des Meeres, wurden sie von den Menschen als Götter verehrt.

In den Sagen des mythologischen Zyklus wird ausführlich von diesem áes sídhe („Volk der [Grab-]Hügel“) erzählt, das meist mit den Legenden um die Túatha Dé Danann in Verbindung gebracht wird.[27] Spätere Sagen sind zum Beispiel der Ulster-Zyklus, der hauptsächlich vom Helden Cú Chulainn und dem Epos des Táin Bó Cuailnge („Der Rinderraub von Cooley“) handelt, der Finn-Zyklus über Fionn mac Cumhaill und den sagenhaften Kriegerbund der Fianna, der Königs- oder Historische Zyklus über die späteren vor- und frühchristlichen Königsgeschlechter Irlands und die Imrama über Reisen in die Anderswelt. In allen diesen jüngeren Zyklen sind die früheren Gottheiten bereits zu mythischen Helden mit übersinnlichen Gaben mutiert.

Ein wesentliches, bis heute nachwirkendes Brauchtum bilden die vier Hauptfeste des irisch/keltischen Jahres, Samhain (1. November), Imbolc (1. Februar), Beltaine (1. Mai) und Lughnasadh (1. August), die alle auf alte Mythen und die damit eng verbundenen Gottheiten zurückzuführen sind.[28][29]

Britannien

König Arthur, Miniatur im Flores Historiarum, 13. Jh.

Die schriftlich überlieferte britannische Mythologie lässt sich in drei Gruppen aufteilen: mittelalterliche Texte in kymrischer sowie bretonischer Sprache und mittelalterliche Texte in lateinischer oder angelsächsischer Sprache. Während für Wales, ebenso wie für Irland, die mönchischen Manuskripte Basis der Überlieferung sind, ist es in Schottland eine mündliche Tradierung in Form von balladenähnlichen Liedern, die bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts noch immer gesungen wurden.[4]

Als sagenhafter Stammvater der Britannier gilt Prydein, auch Britus genannt. Eine Überlieferung in der Historia Regum Britanniae („Die Geschichte der Könige Britanniens“) des Geoffrey von Monmouth über einen Britto oder Brutus erwähnt die Landnahme in Britannien und die Kämpfe gegen die Ureinwohner.

Aus Wales sind vor allem die Pedeir Ceinc y Mabinogi („Die Vier Zweige des Mabinogi“) zu nennen, in denen es um die euhemerisierten walisischen Gottheiten aus verschiedenen Göttergeschlechtern geht, im besonderen aus dem Hause Dôn und dem Hause Llŷr, vergleichbar den irischen Túatha Dé Danann. Die vier Zweige tragen die Titel Pwyll Pendefig Dyfed („Pwyll, Fürst von Dyfed“), Branwen ferch Llŷr („Branwen, Tochter des Llyr“), Manawydan fab Llŷr („Manawydan, Sohn des Llyr“) und Math fab Mathonwy („Math, Sohn des Mathonwy“). Sowohl die britannische Mythologie, als auch Sagen und Märchen sind als Quellen dieser Erzählungen anzusehen.[30][4]

Die frühe Artussage ist ein wesentlicher Teil der walisisch/britisch/cornisch/bretonischen Mythen, zu welcher Iarlles y Ffynnawn („Die Herrin des Brunnens“), Culhwch ac Olwen („Kulhwch und Olwen“), Breuddwyd Rhonabwy („Der Traum Ronabwys“), Peredur fab Efrawg („Peredur, Sohn des Evrawg“), Gereint fab Erbin („Gereint, Sohn des Erbin“), Breuddwyd Macsen („Der Traum Macsens“) und Preiddeu Annwfn („Die Beraubung von Annwfn“) gezählt werden. Außerdem damit verbunden sind auch die Sagen um Taliesin (Hanes Taliesin, „Die Geschichte Taliesins“ und Llyfr Taliesin „Das Buch Taliesins“). Die späteren Artusromane der Autoren Chrétien de Troyes, Hartmann von Aue, Ulrich von Zatzikhoven, Wolfram von Eschenbach, Wirnt von Grafenberg, Heinrich von dem Türlin, Der Stricker und Konrad von Stoffeln, die ab dem 12. Jahrhundert entstanden, zusammengefasst unter dem Begriff Matière de Bretagne („Thema aus Britannien“), fußen auf diesem britannischen Artus-Mythos.

Hinweise auf weitere, bereits verschollene Mythen enthalten die Trioedd Ynys Prydein („Walisische Triaden“)[26]

Kulte und Riten

Die religiöse Praxis der Kelten ist durch Berichte antiker Autoren, vor allem aber durch die große Zahl von archäologischen Funden etwas besser belegt. Da jedoch aus Kultfunden nur bedingt der Ritus erschlossen werden kann, ist auch dieser Aspekt der Mythologie nur unvollständig rekonstruierbar.[31]

Opfer

Opferhandlungen, also Mensch-, Tier- oder Sachopfer, waren ein wesentlicher Teil der Kulthandlungen. Allerdings wird er von den klassischen Autoren sehr allgemein beschrieben und die inselkeltischen mittelalterlichen Überlieferungen berichten kaum darüber. Einigermaßen gesichert kann man Bitt- und Dankopfer, Sühneopfer, Bauopfer und die Totenfolge unterscheiden.[32][33]

Die Menschenopfer nehmen in den ethnographischen Berichten der Griechen und Römer den größten Raum ein, was jedoch kein Beweis für deren unverhältnismäßig hohen Anteil an den Opfern insgesamt bedeutete, sondern lediglich das Interesse der Autoren an einem barbarischen Brauch widerspiegelt, den sie selbst einst pflegten.[34] Von Sopatros von Paphos (4./3. Jahrhundert v. Chr.) über Poseidonios bis zu Marcus Tullius Cicero und Caesar sind dazu Äußerungen aufzufinden.

Wicker man
Das ganze Volk der Gallier ist in hohem Maße religiös, und deswegen bringen Leute, die an schweren Krankheiten leiden oder sich in Krieg und Gefahr befinden, Menschen als Opfer dar oder geloben, dies zu tun, wobei sie die Opfer von Druiden vollziehen lassen, ...[35]

Caesar erwähnt auch an dieser Stelle den Brauch des „Wicker man“, bei dem ein aus Ruten geflochtenes Standbild mit Menschen gefüllt und angezündet werde.[36] In den Berner Lukan-Scholien werden für die Götter Teutates, Esus und Taranis jeweils verschiedene Opferriten beschrieben. Die Opferung durch Versenken in einem Moor war sowohl auf dem gallischen Festland als auch im inselkeltischen Bereich gebräuchlich.[37][38]

Tieropfer werden aus dem oben genannten Grund eher seltener erwähnt, da sie in dieser Zeit einen selbstverständlichen Brauch darstellten, der den antiken Autoren deshalb kaum der Erwähnung wert schien. Hier sind die archäologischen Funde aus der Latènezeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr.) eine ergiebigere Quelle. Die Kelten opferten hauptsächlich Haustiere, vor allem Rinder, Schafe, Schweine, Hunde und Pferde. Viele davon wurden nach der Opferung rituell verzehrt. Eine Einteilung, welche Tiere wann, auf welche Weise und wem geopfert wurden, beruht meist auf Spekulation, doch sind sowohl im Zeithorizont der Grabungen, als auch regional gewisse vor sich gehende Änderungen feststellbar. So wurden im Heiligtum von Gournay-sur-Aronde anfangs meist Schafe und Schweine, später Schafe,, Rinder und Hunde geopfert.[39]

Die Sachopfer sind wiederum ausführlicher dokumentiert, auch bei Caesar:

Wenn sie sich zum Kampfe entschlossen haben, geloben sie meistens ihm (dem Gott Mars) die Kriegsbeute. [...] Bei vielen Stämmen kann man so an geweihten Stätten aus Beutegut errichtete Hügel sehen,...[40]

Bei Sueton ist zu lesen, dass Caesar diese Opferanhäufungen gezielt plündern ließ und dadurch in Italien eine Goldschwemme hervorrief.[41] Heilgottheiten wurden oft Miniaturplastiken der kranken Körperteile aus Terrakotta oder Wachs geopfert - ein Brauch, der bis vor kurzem auch noch an christlichen Wallfahrtsorten anzutreffen war. Die Opfergaben wurde meist für den mythischen Zweck durch Zerschlagen, Zerbrechen oder Verbiegen für die weitere Verwendung unbrauchbar gemacht. Dass dabei Metallgegenstände, nicht selten die oft goldenen Torques (Halsringe), den Großteil der Artefakte ausmachen, ist eher auf das langsamere Verrotten im Vergleich zu Tuch, Wachs und Lebensmittel zurückzuführen. Gregor von Tours nennt bei seiner Beschreibung einer Opferzeremonie gerade diese letztgenannten als besonders häufige Gaben.[42] Die einer Epoche den Namen gebende Fundstätte bei La Tène wird nach neueren Forschungsergebnissen als Kult- und Opferstätte für Sachopfer gesehen, ebenso der See Llyn Cerrig Bach auf der britischen Insel Anglesey für die Zeit vom 2. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr.[43]

Gebete

Über den Wortlaut von Gebeten und die dabei eingenommene Körperhaltung kann mangels Berichten aus der vorchristlichen Zeit keine fundierte Aussage getroffen werden. Die altirischen (guidid) und kymrischen (gweddio) Wörter für „beten“ stammen bereits aus dem christlichen Kontext. Das Gallische uediíumi (zu finden in einer Inschrift aus Larzac uediíumi Maponom, „ich ...(?) den Maponos“) dürfte mit kymrisch gŵydd („Gegenwart“) und/oder irisch fíad („Gesicht“) verwandt sein. Das irische adraid („anbeten“) ist bereits ein Lehnwort vom lateinischen adoro. Die oft bezeugte Haltung mit zum Himmel gerecken Armen muss nicht unbedingt eine Gebetshaltung sein, sie wird beispielsweise von Amergin bei seiner Beschwörung gegen die Túatha Dé Danann und von den Druiden der Insel Anglesey beim Verfluchen der landenden Römer berichtet. Auch ist auf festlandskeltischen Darstellungen oft die Gottheit selbst in dieser Haltung abgebildet (wie der sogenannte Cernunnos aus dem Val Camonica und eine Figur auf dem Kessel von Gundestrup). Inwieweit die mehrfach belegten Zaubersprüche mit Gebeten gleichzusetzen sind, ist in Fachkreisen strittig.[44]

Mantik

Die Mantik (Wahrsagung, Zukunftsdeutung) ist in allen alten Religionen ein wesentlicher Aspekt gewesen. Der Versuch, den Willen der Götter für die Zukunft herauszufinden, war die treibende Kraft dafür. Erst das Christentum mit seiner strikten Ablehnung heidnischer Bräuche beendete dies. Da sich die mittelalterlichen schriftlichen Aufzeichnungen bereits daran hielt, sind die entsprechenden Passagen unter diesem Aspekt zu werten.[45]

Die Opferschau lässt sich aus archäologischen Funden von Menschen und Tieren naturgemäß nicht rekonstruieren, da es praktisch unmöglich ist, an den Knochenresten mantische Praktiken nachzuweisen. Hier sind die antiken Autoren nahezu die einzige Quelle. Diodor von Sizilien zitiert eine Mitteilung des Poseidonios:

Dann weihten sie nämlich einen Menschen und streckten ihn mit einem Schwertstreich oberhalb des Zwerchfelles nieder. Aus der Art und Weise, wie der Getroffene niederstürzt, aus dem Zucken der Glieder und aus dem Strömen des Blutes weissagen sie die Zukunft, indem sie auf die althergebrachte und bewährte Beobachtung dieser Zeichen vertrauen.[46]

Bei Caesar findet man keine Opferriten geschildert, andere Autoren wie Pompeius Trogus und Iustinus berichten ausführlich über die Tätigkeit der Opferschauer, Tacitus schreibt von Menschenopfern zum Zweck der Wahrsagung bei den britannischen Kelten.[47] Auch hier sind Opferschauen an Tieren bei den klassischen Autoren kaum vermerkt, da diese, im Gegensatz zu denen an Menschen, ihnen aus der eigenen Religionspraxis zu vertraut waren und deshalb nicht berichtenswert schienen. In den inselkeltischen Sagen wird nirgendwo direkt über Mantik-Opfer besichtet.

Die Zeichendeutung, wie das Weissagen aus dem Vogelflug, der astronomischen Beobachtung und anderen außergewöhnlichen Erscheinungen, wird von den antiken Autoren mehrfach erwähnt. Besonders der Vogelflug ist im Zusammenhang mit der Keltenwanderung nach Osten und Süden (Pannonien, Balkan, Italien) bei Diodor, Iustinus und Titus Livius ein immer wieder erwähnter Brauch. Cicero berichtet über seinen Klienten, den Galaterkönig Deiotaros, er habe nichts unternommen, ohne vorher den Vogelflug beobachten zu lassen und er hätte schon begonnene Reisen abgebrochen, wenn es ungünstige Zeichen gab.[48] Strabon erzählt, in einem Hafen an der Atlantikküste habe es ein weitberühmtes Raben-Orakle gegeben und der Pseudo-Plutarch erwähnt ebenfalls Raben als glückverheißendes Zeichen bei der Gründung von Lugudunum (Lyon). Eine hohe Kenntnis der keltischen Druiden in der Sternkunde wird von allen antiken Autoren erwähnt, nur für Irland scheint dies eher nicht gegolten zu haben. Polybios (5,78,1) berichtet über eine Mondfinsternis während des Krieges zwischen den Königen Attalos I. und Achaios, worauf die keltischen Söldner den Weitermarsch verweigert hätten.

Nekromantie und Traumdeutung wird in zahlreichen Hinweisen bezeugt, so bei Nikandros von Kolophon über den keltischen Brauch, an Gräbern zu nächtigen und von den Verstorbenen Zukunftsdeutungen zu erlangen. In den inselkeltischen Sagen berichten wieder auferstandene Heroen, wie Fergus mac Róich über die Táin Bó Cuailnge (den „Rinderraub von Cooley“) oder in Acallam na Senórach (der „Erzählung der Alten“) - hier handelt es sich jedoch nicht um Weissagung, sondern um Berichte aus vergangenen Zeiten. Eine Traumoffenbarung wird durch Iustinus nach Pompeius Trogus tradiert, in der vom Fürsten Catumarandus die Belagerung Massilias (Marseille) wegen eines Traumes, in dem ihm eine Göttin erschien und warnte, abgebrochen wurde.[49] Von den Inselkelten ist im Tecosca Cormaic („Die Lehren Cormacs“) und im Togail Bruidne Da Derga („Die Zerstörung der Halle Da Dergas“) das Traumorakel mit Hilfe von ritueller Speisen und daraufhin folgendem Tiefschlaf überliefert. Auch in der Satire Breuddwyd Rhonabwy („Rhonabwys Traum“) wird der Held im Schlafe aus einer schmutzigen Herberge an den Königshof von Artus versetzt, wo er einen Blick in die Zukunft macht.

Siehe auch

Literatur

  • Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.
  • Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.
  • Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. Verlag C.H. Beck, München 2004, ISBN
  • Ingeborg Clarus: Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt. Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5.
  • Ray Dunning: Die Kelten. In: Arthur Cotterell: Mythologie - Götter, Helden, Mythen. Parragon, Bath 2004, ISBN 1-40542-108-8.

Einzelnachweise

  1. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 106 f.
  2. Ingeborg Clarus: Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt. S. 11 f.
  3. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 245, 274.
  4. a b c d e f Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 431 f.
  5. Ray Dunning: Die Kelten. S. 77.
  6. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 778 f.
  7. Johann Christoph Held (Übers.& Komm.): Caii Julii Caesaris Commentarii de bello Gallico, Seidel, 1839, S. 223. Deum maxime Mercurium colunt; huius sunt plurima simulacra, hunc omnium inventorem artium ferunt, hunc viarum atque itinerum ducem, hunc ad quaestus pecuniae mercaturasque habere vim maximam arbitrantur.
  8. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 491 f., 593.
  9. Ray Dunning: Die Kelten. S. 92 f.
  10. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 817 f.
  11. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 195 f.
  12. Ray Dunning: Die Kelten. S. 84.
  13. Ingeborg Clarus: Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt. S. 57 f.
  14. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 164 f.
  15. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 531 f.
  16. Miranda Green: Pagan Celtic Religion: Archeology and Myth. In: Transactions of the Honourable Society of Cymmrodorion, Issued by the Society, London 1990, S. 25.
  17. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 228.
  18. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 513.
  19. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 153, 246 f.
  20. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 182.
  21. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 753.
  22. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 265 f.
  23. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 52.
  24. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 146 f., 626, 747.
  25. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 136 f.
  26. a b Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 471 f.
  27. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 507 f.
  28. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 195 f.
  29. Ray Dunning: Die Kelten. S. 791 f.
  30. Bernhard Maier: Lexikon der keltischen Religion und Kultur. S. 217.
  31. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 108 ff.
  32. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 121 f.
  33. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 796 ff.
  34. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 105 f., 906.
  35. Caesar, b.G. 6,16,1-5: Natio est omnis Gallorum admodum dedita religionibus, atque ob eam causam, qui sunt adfecti gravioribus morbis quique in proeliis periculisque versantur, aut pro victimis homines immolant aut se immolaturos vovent, administrisque ad ea sacrificia druidibus utuntur, ...
  36. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 6 f., 800.
  37. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 110 f.
  38. Helmut Birkhan: Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur. S. 865 f., 863 f.
  39. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 112 f.
  40. Caesar, b.G. 6,17,3-5: Huic, cum proelio dimicare constituerunt, ea quae bello ceperint, plerumque devovent [...] Multis in civitatibus harum rerum extructos tumulos locis consecratis conspicari licet...
  41. Gaius Suetonius Tranquillus: Divus Iulius, 54,2.: In Gallia fana templaque deum donis referta expilauit, urbes diruit saepius ob praedam quam ob delictum; unde factum, ut auro abundaret ternisque milibus nummum in libras promercale per Italiam prouincurasque diuerunt.
  42. Gregor von Tours: In gloriam confessorum 2 S. 179.
  43. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 113 f.
  44. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 117 f.
  45. Bernhard Maier: Die Religion der Kelten. Götter - Mythen - Weltbild. S. 124 ff.
  46. Diodor von Sizilien: Bibliothéke historiké (Βιβλιοθήκη Ἱστορική) 5,31,3.
  47. Tacitus: Annales, 14,30: Nam cruore captivo adolere aras et hominum fibris consulere deos fas habebant.
  48. Cicero: De divinatione, 1,15,26: Qui nihil umquam nisi auspicato gerit...
  49. Iustinus: Epitome 43,5,5-7.

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