Jübek

Jübek
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Jübek
Jübek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Jübek hervorgehoben
54.5572222222229.399166666666713
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Arensharde
Höhe: 13 m ü. NN
Fläche: 15,58 km²
Einwohner:

2.599 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 167 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24855
Vorwahl: 04625
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 044
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 41
24887 Silberstedt
Webpräsenz: www.amt-
arensharde.de
Bürgermeister: Herbert Will
Lage der Gemeinde Jübek im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Die amtsangehörige Gemeinde Jübek (dänisch: Jydbæk) befindet sich in der Schleswigschen Geest im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Zum Gemeindegebiet gehört auch Friedrichsau.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nachdem die Angeln nach England ausgewandert waren, haben sich jütische Siedler im Gemeindegebiet niedergelassen. 1391 wurde der Ort als Judbu erstmals erwähnt. Der Ort ist nach dem Bach Jübek (wörtlich: Bach der Jüten) im Gemeindegebiet benannt.

Jübek lag am Altweg, einem der fünf Angelbowege, deren Weiterführung in Nordfriesland Freesenwege hießen und eine ost-westliche Verbindung zur Landschaft Angeln darstellten.

Friedrichsau entstand im 18. Jahrhundert, als Moor- und Heidegebiete durch Siedler aus Süddeutschland urbar gemacht wurden. Der Ortsteil ist nach König Friedrich V. benannt.

Politik

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft FWJ seit der Kommunalwahl 2003 neun Sitze, die CDU fünf und die SPD drei.

Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Gold und Blau. Oben ein schräglinker Wellenbalken, unten ein Lokomotivrad in verwechselten Farben.“[2]

Im oberen Teil wird, auf den Ortsnamen Bezug nehmend, der Wasserlauf des Baches dargestellt. Das Lokomotivrad weist auf den 1869 erfolgten Anschluss des Ortes an das Eisenbahnnetz hin. Das Wappen ist in den schleswigschen Farben blau und gelb gehalten.

Wirtschaft und Verkehr

Obwohl der Ort ursprünglich landwirtschaftlich geprägt war, haben sich seit dem Bau der Bahnstrecke Neumünster–Flensburg (-Dänemark) sowie der am Jübeker Haltepunkt ausfädelnden Strecke nach Husum Handel und Gewerbebetriebe im Gemeindegebiet angesiedelt. Daher übernimmt Jübek heute überörtliche Funktionen

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Jübek stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Jübek-Rock-Festival

Das Jübek-Festival wurde seit 1985 jeden Sommer veranstaltet, hieß seit 1987 Jübek Open Air, findet seit 1998 jedoch unter anderem aus finanziellen Gründen nicht mehr statt. Auf diesem Open-Air-Festival sind viele bekannte Gruppen und Sänger aufgetreten, zum Beispiel Gianna Nannini, Bryan Adams (1991), Die Toten Hosen (1992), Runrig (1995) und die Böhsen Onkelz (1997). Am 28. August 2010 fand eine Revival-Party mit Illegal 2001 und den Pinboys als Top Acts statt.[3] Eine Fortsetzung des Jübek Open Airs als Tagesveranstaltung erfolgte am 20. August 2011.

Auf dem gleichen Gelände, dem Sandbahnstadion an der Straße nach Silberstedt, hat der Motorsportclub (MSC) Jübek jahrelang Motorrad-Sandbahnrennen veranstaltet, an denen in den 1980er und 1990er Jahren auch der oftmalige deutsche Sandbahnmeister Egon Müller teilnahm. Nachdem der MSC die Rennen aus finanziellen Gründen einstellen musste, wird das Gelände momentan nur noch für Flohmärkte bzw. Oldtimertreffen genutzt.

Quellen

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  3. Festival-Webseite, auch mit einem Abriss der Geschichte des JOA

Weblinks

 Commons: Jübek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikimedia Foundation.

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